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Ith - Gasteinertal/Information: Schautafel - Thermalquellpark, Bad Gastein
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Gasteinbilder . Information

Schautafel . Thermalwasser
Thermalquellpark . Bad Gastein

Thermalquellpark, Bad Gastein Bildnachweis: Anton Ernst Lafenthaler - Bad Gastein, Gasteinertal 2016

Das Gasteiner Thermalwasser
und seine Wirkung
 
Nach derzeit herrschender Meinung versickert das Niederschlagswasser im Bereich des Graukogels und Hüttenkogels in ca. 1.800 Meter Seehöhe, wo es in eine Tiefe von 2.000m absinkt, sich dort erwärmt und wieder in ca. 1.000 Meter Seehöhe im Quellpark Zutage tritt. Das Thermalwasser ist schwach mineralisiert, mit natürlichem Radon angereichert und hat eine Temperatur bis zu 47°C. Die Quellen sind so gefasst, dass ihr naturheißes Wasser vor der Zumischung von Oberflächenwasser geschützt ist.

Was ist Radon und wie wirkt es?
Thermalwannenbäder, Unterwassertherapie, Dunstbad und der Gasteiner Heilstollen sind die wichtigsten Kurmittel, die für die Therapie zum Einsatz kommen. Je nach Schweregrad und Art der Erkrankung und je nach Verfassung des Kurgastes lässt sich die Behandlung somit individuell perfekt anpassen. Die milde, natürliche Radioaktivität ist für den Körper, kurmäßig genossen, ausschließlich positiv. Das Edelgas Radon entweicht aus dem Thermalwasser und gelangt so über die Atemwege und die Haut in den Körper. Dort entfaltet es seine heilende Wirkung, ehe es nach ungefähr 3 Stunden wieder vollständig abgebaut ist. Das Abwehrsystem im Organismus wird angeregt und die natürliche Wärme fördert die Durchblutung. Die Erfolgsquote der Gasteiner Kur ist beachtlich; Bis zu 90% der Patienten profitieren in Form einer Linderung Ihres Leidens, der Verbesserung der Lebensqualität und der Reduzierung einer eventuell bereits notwendig gewordenen Medikation. Erfolgreich behandelt werden mit der Radontherapie vor allem chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Atemwege und der Haut. Außerdem eignet sich eine Therapie mit Radon auch ausgezeichnet zur Immunprophylaxe. Die alpine Höhenlage Gasteins fördert die verstärkte Versorgung des Körpers mit Sauerstoff. Dadurch tragt sie zusätzlich positiv zur Verbesserung der Gesundheit bei. Die Kombination von Radon, Wärme und alpiner Höhenlage finden Sie nur in Bad Gastein.
Thermalquellpark, Bad Gastein

Schnitt durch das Radon-Naturdunstbad von Bad Gastein. Von der Quellstube über dem Hauptaustritt der Elisabethquelle führt ein Schacht den radonhaltigen Quelldunst zum darüber liegenden Dunstbad, wo in geräumigen Einzelkabinen die Heilkräfte auf die Patienten wirken. Die wichtigsten Indikationen: Morbus Bechterew, Chronische Polyarthritis, Degenerative Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankung. Chron. Muskelverspannung, Atemwegserkrankung, Vegetative Erschöpfung. Regeneration, Fibromyalgie.
Thermalquellpark
Thermalquellpark, Gasteinertal

Gasteinertal/Information
Schautafel - Thermalquellpark
© Anton Lafenthaler
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