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OBT3 - Ökosysteme/Biotoptyp: Alpine Rasen, Schneeböden, Hochstauden
Terrestrische Lebensräume - Übersicht Terrestrische Lebensräume
im Gasteinertal
Biotoptyp - T 3
  • T 3. 1 - Hochstaudenflur
  • T 3. 2 - Alpine Windheiden
  • T 3. 3 - Schneeboden
  • T 3. 4 - Alpine Rasen
  • T 3 - . . . Tabelle

  • Biotope - Haeupler & Gavre
  • Biotoptypen - Land Sbg.
  • Naturbilder - . . . Biotope
  • Biotoptypen . Gasteinertal

    Hochstaudenfluren, Gebüsche und Rasen

    . . . an und oberhalb der Waldgrenze

    Diese Biotope beschreiben die alpinen Rasen, Schneeböden und Krummholzvegetation, wie sie beginnend mit der oberen Waldgrenze im Gebirge und insbesondere bei uns in den Zentralalpen häufig vorkommen. Die Alpenweideflächen in der oberen Waldstufe werden nach wie vor intensiv genutzt. Oberhalb der Waldgrenze sind häufig Zwergstrauchheiden zu finden.
    Kennzeichen für den Eintritt in die alpine Stufe der silikatischen Zentralalpen ist das Zurückbleiben u.a. von Grünerlengebüsche - Alnetum viridis - und Rhododendron-Heiden, sowie der Borstgrasrasen vom Typ Aveno-Nardetum. Krummseggenrasen und artenreiche Kalk-Blaugras- und Nacktriedrasen herrschen vor, die häufig durch den Viehtritt ein buckliges oder getrepptes Kleinrelief zeigen. Das Aveno-Nardetum entmischt sich mit zunehmender Höhe zu Carex curvulae-reichen Ausbildungsformen und geht schließlich in der oberen alpinen Stufe (ab 2400 m) in das echte - Caricetum curvulae - über. Eingestreut finden sich niedrigwüchsige Wacholderheiden des Arctostaphylo-Juniperetum nanae und die windharten Teppiche des - Loiseleurio-Cetrarietum - die hier ihr Optimum haben.

    Biotoptypen nach Haeupler & Gavre 1983

    (Syntaxonomie nach POTT 1995 - Pflanzengesellschaften)
    Subalpine Hochstaudenfluren und Gebüsche - T3.1
    Im Bereich der Waldstufe, wo eine hohe Schneedecke genügend Schutz bietet, wächst Rhododendron ferrugineum in großen Beständen (Alpenrosengebüsche - T3.1.4). Ein verarmtes Rhododendro-Vaccinietum reicht oft bis über 2.300 m hinauf. Auch Lonicera coerulea und Empetrum hermaphroditum sind hier vertreten. Häufiger bildet Juniperus nana mit Arctostaphylos uva-ursi dichte, am Boden kriechende Bestände (Zwergwacholder-Bärentrauben-Heiden - T3.1.5). Sie kommen im Gasteinertal nicht vor.

    Arktisch alpine Windheiden und -rasen - T3.2
    Bis über 2.500 m hinauf geht Loiseleuria procumbens, die als wind- und kälteharter Spalierstrauch recht häufig auf windexponierten, früh ausapernden Flanken und kleineren Buckeln ausharrt. Mit ihr vergesellschaften sich zahlreiche Flechten wie Cetraria islandica et nivalis, dazu Cladonia rangiferina et arbuscula, Alectoria ochroleuca und Thamnolia vermicularis zu flachen Teppichen (alpenazaleen-Windheiden - T3.2.2). Der Flechtenreichtum deutet auf die starke Windexposition hin. Im engen Nebeneinander oder in Durchdringung finden sich Borstgras- und Krummseggenrasen (Aveno-Nardetum und Caricetum curvulae).

    Schneeböden - T3.3
    Diese Biotoptypen sind gekennzeichnet durch eine Fülle von Moos-, Zwergrasen- und Kriechstaudengesellschaften - Salicetea herbacea - auf 7– 10 Monate lang schneebedeckten, jahrweise auch gar nicht ausapernde und stets durchfeuchteten Böden in der alpinen Stufe.
    Die Silikatschneeboden-Gesellschaften mit den Krautweiden Salix herbaceae et reticulata (Silikatschneebodenfluren - T3.3.1) bilden eigenartige, artenarme, niedrigwüchsige Gesellschaften mit anderen Arten mit der Fähigkeit zur Erduldung langer Schneebedeckung. Die Schneebodenpflanzen benötigen ein mehr oder weniger gleichmäßig feuchtes Mikroklima, zeigen geringe Kälte- und Hitzetoleranzen und assimilieren bereits bei niedrigen Temperaturen. Die meisten überwintern mit grünen Blättern und vermehren sich vegetativ durch Kriechsprosse.

    Alpine Rasen - T3.4
    Im alpinen Lebensraum generell und insbesondere in den Zentralalpen bedingen vor allem die Unterschiede zwischen Karbonat- und Silikatgesteinen das Grundverteilungsmuster der Vegetation. Kalkalpine und silikatalpine Rasengesellschaften stehen sich dabei Extrem gegenüber.
    Zu den kalkalpinen Rasen vermittelt in den Alpen das arktisch-alpine Nacktried – Elyna myosuroides, welches wind- und kälteharte Rasen schneearmer Grate und Windecken in der oberen alpinen Stufe auf Kalkgestein oder kalkhaltigen Silikatgesteinen mit hoher mineralischer Feinerde auszubilden vermag (Nacktriedrasen - T3.2).
    Die Kalkalpinen Rasen (alpine Kalkrasen - T3.4.2) wie die Blaugrasrasen mit dominierender Sesleria albicans sind vorwiegend primäre Rasengesellschaften der alpinen und subalpinen Stufe auf basenreichen, mild oder neutral reagierenden Humusboden. Die Gesellschaften setzen sich aus alpinen oder submediterran-alpinen Florenelementen zusammen, deren Zustrom postglazial erfolgte. Die Gesellschaften der Blaugrasrasen lösen die Trespen-Trockenrasen von der subalpinen Stufe an nach oben hin ab.

    Den kalkalpinen Rasen mit Sesleria albicans und Carex firma (alpine Kalkrasen - T3.4.2) stehen die silikatalpinen Rasen mit Carex curvula gegenüber (siehe alpine Sauerbodenrasen - T3.4.1). Dazu kommen noch die Schneeböden- und Schneetälchen-Formationen, die sich mit den alpinen Rasen mosaikartig verflechten. Bei den silikatalpinen Rasen (siehe alpine Sauerbodenrasen - T3.4.1) ist es das Caricetum curvulae, das in den Zentralalpen als arktisch-alpine Primärrasen ausgebildet ist und anthropo-zoogen in die subalpine Stufe herabgedrängt wurde. Bestandsbildend sind Carex curvulae, Nardus stricta und Festuca-Arten.

    Die im Gasteinertal vorkommenden Biotope der
    Hochstaudenfluren, Gebüsche und Rasen
    an und oberhalb der Waldgrenze

    Biotop-Typ T3 bzw. Biotoptyp-Sbg 2.2 ... 2.3 / 3.4 ... 3.6 / 6.1

    Subalpine Hochstaudenfluren und Gebüsche

    Biotoptyp T3.1 - Land-Sbg 2.2
    Die Subalpinen Hochstaudenfluren und Gebüsche - liegen im Bereich der Waldstufe, wo eine hohe Schneedecke für die darunterliegenen Pflanzen genügend Schutz bietet. Strauchfreier Hochstaudenfluren auf mineralkräftigen, mittel- bis tiefgründigen, wasserversorgten Böden bilden die produktionsfähigen Gesellschaften im Hochgebirge oberhalb der Waldgrenze. Die alpine Kalkrasen – Seslerietea albicantis - werden dem Biotoptyp – Alpine Rasen (T3.4) zugeordnet.
    Biotoptyp: Subalpine Hochstaudenfluren und Gebüsche T3.1 (Haeupler & Garve 1983) - Kiefernwälder, Zirbenwälder und Lärchenbestände 222 (Biotoptypenkatalog Sbg. 1994)
    Kalk-Latschenbestand
    Code 2232
    Kalk-Latschenbestand - Naturnahe subalpine Krummhölzer
    Legföhrenbestände T3.1.3 - Latschenbestände, Krummholz - Pinus mugo
    Kennzeichen: Pinus mugo ist hier oberhalb der Paarseen mit der Behaarte Alpenrose hochstet. Sie bildet im Bereich der Waldgrenze ausgedehnte, gürtelförmige Bestände. Neben den Latschen gehört hier auch Erica carnea (Erica herbacea, Schneeheide) und Rhododendron hirsutum zu den hochsteten Arten.
    Vorkommen in Gastein: Paarseen - ...
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Paarseen, Gasteinertal am 1.10.2006
    Erico-Pinetum
    Code 2221
    Schneeheide-Kiefernwald - Erico-Pinetum sylvestris
    Subalpine Hochstaudenfluren, Legföhrenbestände T3.1.3 - Schneeheide-Latschengebüsch
    Kennzeichen: Schneeheide-Latschengebüsch auf sonnigwarmen, trockenen Hängen in tieferen Lagen über Kalk- und Dolomitgestein. Die Böden sind nur gering entwickelt. In der Strauchschicht sind Pinus mugo viele andere Straucharten beigemischt.
    Vorkommen in Gastein: Paarseenweg, Urkübel
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Paarseenweg, Urkübel, Gasteinertal am 25.05.2006
    Silikat-Latschenbestand
    Code 2231
    Silikat-Latschenbestand - Naturnahe subalpine Krummhölzer
    Legföhrenbestände T3.1.3 - Latschenbestände, Krummholz - Pinus mugo
    Kennzeichen: Pinus mugo auf Silikat findet sich überall in den Hohen Tauern, insbesondere am Reedsee, am Palfnersee, im Kühkar usw.
    Vorkommen in Gastein: Palfnersee, Reedsee
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Palfnersee, Gasteinertal am 16.10.2006
    Biotoptyp T3.1 - Land-Sbg 2.3
    Die Alpenweideflächen in der oberen Waldstufe werden intensiv genutzt. Vor allem oberhalb der Waldgrenze sind häufig Zwergstrauchheiden zu finden. Ein verarmtes Rhododendro-Vaccinietum reicht oft bis über 2300 m hinauf. Auch Lonicera coerulea und Empetrum hermaphroditum sind hier vertreten. Die montanen und hochmontanen Hochstaudenfluren des Adenostylion alliariae-Verbandes wachsen auf Lawinenbahnen und im offenen Waldgrenzökoton der Alpen (Glazialrelikte). An Lawinenbahnen dringen die Hochstauden ein in die Schluchtweiden-Gebüsche des Salicion appendiculatae, sowie letztendlich in den Unterwuchs lichter Grünerlen-Gebüsche vom Typ des Alnetum viridis.
    Biotoptyp: Subalpine Hochstaudenfluren und Gebüsche T3.1 (Haeupler & Garve 1983) - Hochmontan-subalpine Hochstaudenfluren 232 (Biotoptypenkatalog Sbg. 1994)
    Adenostylo-Cicerbitetum
    Code 2321
    Milchlattich-Hochstaudenflur - Cicerbidetum alpinae
    Alpine Hochstaudenfluren - T3.1 – Adenostylo-Cicerbitetum
    Kennzeichen: Die Alpine Hochstaudenflur vom Typ der Alpenlattich-Gesellschaft - Adenostylo-Cicerbitetum entsteht nach Schlag aus dem Grünerlenbusch (Alnetum viridis). Ihr natürliches Vorkommen besitzt sie in der alpinen Stufe an natürlicherweise waldfreien Standorten, aber auch in Lawinenrunsen.
    Vorkommen in Gastein: Rastötzenweg, Brandner Hochalm etc.
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenalm, Gasteinertal am 1.9.2006
    Frauenfarnflur
    Code 2322
    Frauenfarnflur
    Gebirgsfrauenfarngesellschaft T3.1.6 - Athyrietum alpestris
    Kennzeichen: Die Gesellschaft des Berg-Frauenfarn - Athyrium distentifolium - findet man an feucht-schattigen, zumeist steilen Hängen von der oberen montanen bis in die untere alpine Stufe. Oftmals zwischen Grünerlengebüsche eingestreut, kann sie jedoch auch großflächig ganze Hänge überziehen.
    Vorkommen in Gastein: Rastötzenalm - ...
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenalm, Gasteinertal am 1.9.2006
    Grünerlengebüsche
    Code 2311
    Grünerlengebüsch
    Grünerlengebüsche - T3.1.1 – Adenostylion alliariae
    Kennzeichen: Grünerlengebüsche sind im Gasteinertal überall im Bereich der Waldgrenze mit allen Stadien der Grünerlenpionierphase, der Übergangsphase Grünerle - Fichte zu Dauergesellschaften Fichte - Lärche aber auch zu Fichten-Schlusswäldern (aufgelassene Almen) anzutreffen.
    Vorkommen in Gastein: Waldgrenze
    Bildnachweis © in arbeit! 2006
    Biotoptyp T3.1 - Land-Sbg 3.4
    Die Zwergsträucher sind niedrige, reich verzweigte Sträucher, die an die Bedingungen im Bereich und oberhalb der Waldgrenze hervorragend angepasst sind. Sie bilden häufig dichte, ausgedehnte, artenarme Bestände. Vielfach sind Zwergstrauchheiden heute hochsubalpine Waldersatzgesellschaften und breiten sich durch das Zuwachsen nicht mehr bestoßener Almen weiter aus. Zwergsträucher werden etwa Knie hoch, die Alpenrose, ebenfalls Zergsträucher kann allerdings bis zu 1 m hoch werden.
    Biotoptyp: Subalpine Hochstaudenfluren und Gebüsche T3.1 (Haeupler & Garve 1983) - Subalpin-alpine Zwergstrauchheiden 34 (Biotoptypenkatalog Sbg. 1994)
    Alpenrosenheide
    Code 3411
    Bodensaure Alpenrosenheide - Rhododendro-Vaccinietum myrtilli
    Alpenrosengebüsche T3.1.4 (Kontakte zu T1.4) – Rhododendro ferruginei-Vaccinietum
    Kennzeichen: Die Alpenrosenheide ist in ihrem natürlichen Vorkommen auf einen ca. 100-150 m schmalen Saum an der klimatischen Waldgrenze beschränkt. Ihre Hauptverbreitung hat sie aber heute als hochsubalpine Waldersatzgesellschaft, wobei die namensgebenden Arten Rostrote Alpenrose - Rhododendron ferrugineum und Heidelbeere - Vaccinium myrtillus aspektbildend sind. Zusätzlich können noch Weidezeiger oder Nadelgehölze auftreten.
    Diese kommen im Gasteinertal nicht selten in Verbindung mit der Berg-Kiefer vor und werden dann dem Silikat-Latschenbestand (Code 2.2.3.1) zugeordnet.
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenalm, Gasteinertal am 15.7.2006
    Alpenrosenheide
    Code 3412
    Bodenbasische Alpenrosenheide - Rhododendro-Vaccinietum myrtilli
    Alpenrosengebüsche T3.1.4 (Kontakte zu T1.4) – Rhododendro ferruginei-Vaccinietum
    Kennzeichen: Die bodenbasische Alpenrosenheide - Rhododendron-Vaccinietum myrtilli hat ihr Optimum über kalkreichen Gestein, wie im Angertal und im Gebiet des Schuhflickers in Dorfgastein. Bei großflächiger Ausbildung handelt es sich um anthropogen bedinge Waldersatzgesellschaften. Prägende Art ist die Behaarte Alpenrose - Rhododendron hirsutum.
    In Verbindung mit der Berg-Kiefer werden sie dem Kalk-Latschenbestand (Code 2.2.3.2) zugeordnet.
    Bildnachweis © in arbeit! 2006
    Zwergstrauchbestand
    Code 3417
    Zwergstrauchbestand ohne Alpenrose
    Alpenrosengebüsche - T3.1.4 – Rhododendro ferruginei-Vaccinietum
    Kennzeichen: Dieser Biotoptyp soll hier den Alpenrosengebüschen zugeordnet werden, obwohl gerade diese Zwergstrauchart hier fehlt bzw. nur sporadisch vorkommt. Sie kommt im Gasteinertal in der subalpinen Stufe zwischen dem subalpinen Nadelwald mit Fichte, Lärche und fallweise Zirbe und alpinen Rasen bzw. Weiden (Nardetum) vor. Es handelt sich dabei meist um beweidete, großflächige Vegetationseinheiten, die durch nahezu flächendeckendes Auftreten der Heidelbeere - Vaccinium myrtillus - gekennzeichnet sind. Preiselbeere - Vaccinium vitis-idaea und Alpen-Rauschbeere - Vaccinium gaultherioides sind regelmäßig beigemischt. Die Artengarnitur ähnelt dem Alpenrosen-Lärchenwald, allerdings bei nahezu fehlender Alpenrose. Zwischen den Vaccinium-Bulten befinden sich häufig artenreiche Bürstlingsrasen.
    Vorkommen in Gastein: Stubnerkogel - u. a.
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Stubnerkogel, Gasteinertal am 25.10.2006
    Biotoptyp T3.1 - Land-Sbg 6.1
    Die Subalpinen Ruderalfluren (Lägerflur) zeichnen sich durch extrem stickstoffliebende Arten aus, die in der Regel auch nicht vom Vieh gefressen werden. Typische Gesellschaften sind die Alpenampferflur und die Alpenkratzdistel-Lägerflur. Es sind Ruderalfluren, also vom Menschen geschaffene bzw. stark gestörte Standorte und Substrate und können so auch zu den Kulturlandtypen gereiht werden (intensiv genutzte bzw. sehr stark anthropogen beeinflusste Flächen). Hier werden sie den nitrophytischen Hochstaudengesellschaften bzw. den Subalpinen Hochstaudenfluren zugeordnet.
    Biotoptyp: Subalpine Hochstaudenfluren und Gebüsche T3.1 (Haeupler & Garve 1983) - Nitrophile Landvegetation 2 (Flora alpina 2004) - Ruderalfluren 614 (Biotoptypenkatalog Sbg. 1994)
    Lägerflur
    Code 6142
    Subalpine Lägerflur - Rumicetum alpini (Ruderalflur)
    Subalpine Lägerfluren T3.1.2 – Rumicion alpini
    Kennzeichen: Die Alpenampfer-Lägerflur des Rumicetum alpini ist eine subalpine Lägerflur in der unmittelbaren Umgebung von Viehstätten, Bauernhöfen und Sennhütten auf sehr stickstoffreichen Böden. Dazu gehören der Alpenampfer - Rumex alpinus, die Brennnessel - Urtica dioica, die Hainsternmiere - Stellaria nemorum und anderen nitrophilen Arten . . .
    Vorkommen in Gastein: Hintere Radeckalm, Rastötzenalm u. a.
    Pflanzengesellschaften: Rumicion alpini
    Bildnachweis © in arbeit! 2006

    Arktisch alpine Windheiden und Rasen

    Biotoptyp T3.2 / Land-Sbg 3.4
    Im alpinen Lebensraum bedingen vor allem die Unterschiede zwischen Karbonat- und Silikatgesteinen das Grundverteilungsmuster der Vegetation und somit den Biotoptyp der arktisch alpine Windheiden und Rasen. Kalkalpine und silikatalpine Rasengesellschaften stehen sich dabei extrem gegenüber. Das Geländerelief verursacht kleinräumige Unterschiede. Diesen Biotoptyp beherrschen die Gesellschaften der Klasse - Loiseleurio-Vaccinetea (=arktisch alpine Windheiden) aber auch aus der Klasse der Nacktriedsteppen und hochalpinen Windkantenrasen (Carici rupestris-Kobresietea bellardii).
    Biotoptyp: arktisch alpine Windheiden und –rasen T3.2 (Haeupler & Garve 1983) - Subalpin-alpine Rasen i.w.S. 6.5 (Flora alpina 2004) - Subalpin-alpine Zwergstrauchheiden 34 (Biotoptypenkatalog Sbg. 1994)
    Krähenbeeren-Rauschbeeren-Heiden
    Vaccino uliginosi-Empetretum
    Code 3413
    Krähenbeerenheide - Vaccinio-Empetrum hermaphroditi
    Krähenbeeren-Rauschbeeren-Heiden T3.2.1 - Vaccino uliginosi-Empetretum hermaphroditi
    Kennzeichen: Bestimmung unsicher ? - Die Krähenbeerenheide - Vaccinio-Empetrum hermaphroditi - besiedelt ursprüngliche Standorte, die von Natur aus wegen initialer Bodenbildung oder ungünstigen Klimas waldfrei sind. Neben den dominanten Zwergstraucharten Krähenbeere - Empetrum hermaphroditum - und Alpenrauschbeere - Vaccinium gaultherioides sind auch das Alpenhabichtskraut - Hieracium alpinum, der Schweizer Löwenzahn - Leontodon helveticum und der Bunte Wiesenhafer - Avenula versicolor recht konstant vertreten.
    Diese Gesellschaften liegen meist über 2100 m an windexponierten, früh ausapernden Flanken. Krähenbeere wie Rauschbeere sind oft mit Flechten vergesellschaftet und kommen in Gastein kleinflächig vor.
    - Vorkommen in Gastein: Hochegg ?
    - Charakteristische Pflanzengesellschaften: Vaccino uliginosi-Empetretum hermaphroditi - siehe Archiv : Empetrum-Vaccinietum
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Hochegg/Gasteinertal am 7.8.2004
    Alpenazaleen-Windheiden
    Loiseleurio-Cetrarietum
    Code 3415
    Alpenazaleen-Windheide - Gämsheide-Teppich
    Alpenazaleen-Windheiden - T3.2.2 - Loiseleurio-Cetrarietum
    Loiseleuria procumbens dominiert als wind- und kälteharter Spalierstrauch auf den windexponierten, früh ausapernden Flanken und Buckeln. Mit ihr vergesellschaften sich Cetraria islandica, dazu Cladonia rangiferina et arbuscula, Alectoria ochroleuca und Thamnolia vermicularis zu flachen Teppichen. Nach oben zum Grat hin besteht hier im Gamskarkogelgebiet ein fließender Übergang zum Caricetum curvulae. An besonders exponierten Stellen überdecken dichte Lagen von Alectoria ochroleuca die Zwergstrauchspaliere. Fallweise können auch neben der alles dominierenden Loiseleura procumbens andere Vaccinium-Arten und fallweise Empetrum hermaphroditum stärker in Erscheinung treten. Krautige fassen in den dichten Zwergstrauchbeständen kaum Fuß. Aufgrund des differenzierten Klimareliefs auf kleinen Arealen kann sich die Vegetation schon nach wenigen Metern ändern. So sind die lückigen Loiseleurio-Cetrarium-Bestände der Windkanten über ein geschlossenes Empetro-Vaccinietum und schließlich zu einem Vaccinio-Rhododenretum in windgeschützter Mulde innigst verzahnt. Insbesondere in den Hohen Tauern sind Arten wie Saponaria pumila, Primula minima, Pulsatilla alpina subsp. austriaca zusätzlich vertreten.
    - Vorkommen in Gastein: Südlich der - Throneck-Scharte - über den Finsterkopf bis hinüber zur - Toferer-Scharte - sowie das Gebiet um den Tennkogel und den Frauenkogel, Kreuzkogel etc.
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Kreuzkogel,Ödenkar Gasteinertal am 24.7.2006
    Biotoptyp T3.2 / Land-Sbg 3.5
    Hier werden neben den alpinen kalk- und Silikatrasen die zirkumpolaren Nacktriedsteppen und hochalpinen Windkantenrasen beschrieben. Die Nacktriedrasen sind wie alle Kälte- und Hochgebirgssteppen von einer langlebigen, kleine Horste bildenden Art, meist Kobresia myosuroides aufgebaut, vergesellschaftet mit Polsterpflanzen, Zwergsträuchern und Flechten. Die Begleitartengarnitur ist stark von der regionalen Flora abhängig. Gesellschaften dieses Biotops gehören der Klasse der Nacktriedsteppen und hochalpinen Windkantenrasen - Carici rupestris-Kobresietea bellardii - an.
    Biotoptyp: arktisch alpine Windheiden und –rasen T3.2 (Haeupler & Garve 1983) - Alpine Rasen der windreichen Grate 6.5.2 (Flora alpina 2004) - Alpine Rasen 3.5 (Biotoptypenkatalog Sbg. 1994)
    Arktisch-alpine Nacktried-Rasen
    Nacktriedrasen
    Code 3521
    Nacktriedrasen - Elynetum myosuroides
    Nacktriedrasen - T3.2.3 - Oxytropido-Elynion
    Wind- und kälteharte Rasengesellschaft schneearmer Grate und Windecken der oberen alpinen Stufe. Sie ist hohen Sommer- und tiefen Wintertemperaturen sowie raschen Frostwechsel bei Strahlungswetter ausgesetzt. Auf dünnen, zur Versauerung neigenden Rohhumusdecken über Kalkgestein oder kalkreichen Silikatgestein mit hohem mineralischen Feinerdegehalt. Neben basophilen auch azidophile Pflanzen.
    Die typischen Form der Nacktriedrasen liegt in den zentralen Massiven der West- und Ostalpen auf mäßig geneigten Schutthalden und Moränenhängen mit extremen Windverhältnissen und Temperaturschwankungen, auf schmalen Graten, Gipfeln und Felsvorsprüngen der ober alpinen bis subnivalen Stufe bei entsprechendem Feinerdegehalt. Immer dominiert Nacktried, die Charakterarten variieren wenig und sind meist vollzählig vorhanden. Die Lücken werden durch Strauchflechten geschlossen. Im Bereich der Kalkglimmerschiefer und Kalkphylliten der Hohen Tauern sind die Bestände großflächig vorhanden.
    - Vorkommen in Gastein: ??
    kein Bild

    Schneeböden

    Alpine Zwergstrauchheiden

    Biotoptyp T3.3 - Land-Sbg 3.4 (3.6)
    Zwergsträucher sind niedrige, reich verzweigte Sträucher, die durchwegs der Familie der Ericaceae angehören. Ihr Hauptvorkommen ist die obere Waldgrenze, wo sie dichte, ausgedehnte, artenarme Bestände bilden. Vielfach sind es hochsubalpine Waldersatzgesellschaften und breiten sich bei fehlender Beweidung immer weiter aus. Speziell an lange Schneebedeckung angepasste, subalpin-alpine Zwergstrauchheiden werden als eigener Biotoptyp, den Schneebodenfluren zugeordnet. Dazu gehören insbesondere die Weidenfluren.
    Biotoptyp: Schneebodenfluren T3.3 (Haeupler & Garve 1983) - Schneetälchen 6.6 (Flora alpina 2004) - Subalpin-alpine Zwergstrauchheiden 34 (Biotoptypenkatalog Sbg. 1994)
    Krautweidenspalier
    Code 3416 (3612)
    Weidenspalier auf Silikat - Salicetum herbaceae
    Silikatschneebodenfluren T3.3.1 – Salicion herbaceae
    Kennzeichen: Weidenspaliere finden sich häufig an Standorten mit langer Schneebedeckung und geringer Aperzeit, für die große Feuchtigkeit und windgeschützte Lage typisch sind. Bevorzugt findet man sie daher in Mulden und Verebnungsflächen der alpinen und subnivalen Stufe, hier auf Glimmerschiefer bei saurer Bodenreaktion.
    Vorkommen in Gastein: Kolmkar - etwa auf 2200 m Seehöhe
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Kolmkar/Bockhart/Gasteinertal am 5.9.2005
    Weidenspalier
    Code 3416 (3612)
    Weidenspalier auf Kalk - Salicetum retusae-reticulatae
    Kalkschneebodenfluren T3.3.2 – Arabidion caeruleae
    Kennzeichen: Auf kalkigem Substrat findet man das Netzweidenspalier - Salicetum retusae-reticulatae mit den typischen Arten Stumpfblättrige Weide - Salix retusa, Quendelblättrige Weide - Salix serpyllifolia und Netzblättrige Weide - Salix reticulata.
    Vorkommen in Gastein: Bernkogelgebiet, Gadaunerer Hochalmen, Kalkbretterkopf u. a.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Kalkbretterkopf/Gasteinertal am 20.7.2005
    Biotoptyp T3.3 - Land-Sbg 3.6
    Die Schneeböden bzw. Schneebodengesellschaften sind gekennzeichnet durch eine Fülle von Moos-, Zwergrasen- und Kriechstaudengesellschaften auf 7 – 10 Monate lang schneebedeckten, stets durchfeuchteten Böden in der alpinen Stufe. Die Schneebodenpflanzen benötigen ein mehr oder weniger gleichmäßig feuchtes Mikroklima, zeigen geringe Kälte- und Hitzetoleranzen und assimilieren bereits bei niedrigen Temperaturen. Die meisten überwintern mit grünen Blättern und vermehren sich vegetativ durch Kriechsprosse.
    Biotoptyp: Schneebodenfluren T3.3 (Haeupler & Garve 1983) - Schneetälchen 6.6 (Flora alpina 2004) - Schneebodengesellschaften 36 (Biotoptypenkatalog Sbg. 1994)
    Krautweidenspalier
    Code 3612
    Krautweidenspalier - Salicetum herbaceae
    Silikatschneebodenfluren T3.3.1 – Salicion herbaceae
    Kennzeichen: In Mulden und Verebnungsflächen über 2000 m Höhe mit einer durchschnittlichen Schneebedeckung von 6 - 9 Monaten findet man das Salicetum herbaceae. Charakteristische Arten sind Salix herbacea, Gnaphalium supinum, Sibbaldia procumbens und Soldanella pusilla. Das Luzulum alpino-pilosae besiedelt mäßig bis steil geneigt Schatthänge mit geringer Einstrahlung. Charakteristische Arten sind Luzula alpinopilosa, Soldanella pusilla, Saxifraga androsacea, Ligusticum, Tanacetum alpinum und Gnaphalim supinum. In flachen sehr nassen Schneemulden der subalpinen und alpinen Stufe findet man die Hornkraut-Schneebodengesellschaft (Poo-Cerastietum cerastioidis). Typische Arten sind das Cerastium cerastioides, Poa supina und Poa alpina. Die Widerton-Schneebodengesellschaft (Polytrichetum sexangularis) stellt eine Initialphase der Pflanzenbesiedlung in extrem lange schneebedeckten Mulden (9 - 10 Monate) in der alpinen Stufe dar. Charakterarten sind Polytrichum sexangulare und Anthelia juratzkana.
    Vorkommen in Gastein: Kreuzkogel - etwa auf 2200 m Seehöhe
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Kreuzkogelweg, Gasteinertal am 27.7.2006

    Alpine Rasen

    Biotoptyp T 3.4 - Land-Sbg. 3.5
    Bei den Silikat-alpinen Rasen (Silikatrasen - Code 3.5.3) ist es das Caricetum curvulae, das in den Zentralalpen als arktisch-alpine Primärrasen ausgebildet ist und anthropo-zoogen in die subalpine Stufe herabgedrängt wurde. Bestandsbildend sind Carex curvulae, Nardus stricta und Festuca-Arten. Diesen Biotoptyp beherrschen die Gesellschaften der Klasse Caricetea curvulae (=alpine Krummseggenrasen).
    Die Alpinen Kalkmagerrasen (Alpine Kalkrasen - Code 3.5.1) sind buntblumige, artenreiche Rasengesellschaften der Hochgebirge oberhalb der Waldgrenze auf Kalkstein. Ihre Vorkommen beschränkt sich auf Kalk- und Dolomitstandorte der subalpinen und alpinen Stufe.
    Biotoptyp: Alpine Rasen T3.4 (Haeupler & Garve 1983) - Alpine Rasen der windreichen Grate 6.5 (Flora alpina 2004) - Alpine Rasen 3.5 (Biotoptypenkatalog Sbg. 1994)
    Biotoptyp T3.4.1
    Code 3531
    Krummseggenrasen - Alpine Silikatrasen - Curvuletum
    Alpine Sauerbodenrasen T3.4.1 - Caricetum curvulae
    Kennzeichen: Niedrigwüchsige, von Carex curvulae beherrschte alpine Rasen mit olivbraunem Aussehen. Gut erkennbar an den locker gedrehten, abgestorbenen Blattspitzen dieses Sauergrases.
    Standortmerkmale: Saure, rohhumusreiche Böden mit pH-Wert zwischen 4,0 und 5,5 (=Sauerhumusboden). Die Humusdecke nur 3-5 cm dick.
    Vorkommen in Gastein: von der - Toferer-Scharte - (Richtung Gamskarkogel) wächst die Horstsegge – Carex sempervivum (Carex sempervirens), welche mächtige Polster auf Schutt bildet. Südlich davon die Krummsegge – Carex curvula. Talwärts schließen Vaccinium uliginosum et vitis-idaea, Leuseleuria procumbens, Juncus trifidus und zahlreiche Flechten auf.
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Frauenkogel, Gasteinertal am 15.7.2006
    Silberwurzteppich
    Code 3512
    Silberwurzteppich - Dryadetum octopetalae
    Dryas-Pionierflur - T3.4.2 - Alpine Kalkrasen, Seslerietea albicantis
    Kennzeichen: Charakterart ist die Silberwurz - Dryas octopetala. Sie leitet bei ungestörter Entwicklung in einen Polsterseggenrasen oder in eine Blaugrashorstseggenhalde über.
    Vorkommen in Gastein: Schuhflicker - Throneck u.a.
    Charakteristische Pflanzengesellschaft: Dryadetum octopetalae
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Toferer Scharte, Gasteinertal am 4.7.2006
    Biotoptyp T3.4.2
    Code 3513
    Blaugrashorstseggenhalde - Alpine Kalkrasen - "Blumenwiese" der Alpen
    Alpine Kalkrasen , trockenheitsertragende Polsterseggen- und Blaugras-Horstseggenrasen - T3.4.2.1 - Seslerion albicantis
    Kennzeichen: Initiales Seslerio-Caricetum sempervirentis als lückiger, blumenbunter Rasen in der höchsten alpinen Stufe. Die Struktur dieses Rasens wird von dichten Horsten des Blaugrases bestimmt. Dieses Biotop kommt meist an südexponierten Kalk- und Dolomitstandorten oberhalb der Waldgrenze vor. Die Blaugrashalden entwickeln sich aus Dryas-Pionierfluren oder aus Spalierweiden-Initialen. Neben dem Blaugras - Sesleria varia und der Horstsegge - Carex sempervirens gelten das Edelweiß - Leontopodium alpinum, Jacquin’s Spitzkiel - Oxytropis jacquinii und das Kopfige Läusekraut - Pedicularis rostrato-capitata als Charakterpflanzen.
    Vorkommen in Gastein: Vom Hauserbauer Richtung - Paar Seen - und weiter hinüber zum - Arlspitze -
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Urkübel, Gasteinertal am 25.05.2006
    Poion alpinae
    Code 3512
    Hochgraswiese - Wildheumähder
    Alpine Milchkrautweiden - T3.4.2.3 - Poion alpinae
    Kennzeichen: Gedüngte Viehweiden des Hochgebirges in Lagen zwischen 1400 und 2300 m werden als Almen bezeichnet. Namengebende Art ist Leontodon hispidus, das Milchkraut. Weidepflanzen wachsen langsamer und bleiben niedriger als im Tal. Die Milchkrautweiden kommen im Verbund mit den Horstrotschwingel-Weißkleeweiden als dem mageren Typus oder den Goldhaferwiesen und den Lägerfluren vor. Es sind großflächige Weiden des Berglandes auf Hochplateaus, sanft geneigten Rücken und in Karen der Rand- und Zentralalpen zwischen 1400 und 2300 m Seehöhe. Größtenteils befinden sich die Almen in der natürlichen Waldzone, die durch Rodung und Beweidung in Weiden umgewandelt wurde. Nutzung: Beweidung von Juli bis September. Nutzung schon in der Bronzezeit.
    Standortmerkmale: Nährstoffreiche Standorte auf Urgestein (Zentralalpen) und auf Kalk (Randalpen). Kurze Vegetationszeiten und hohe Sonneneinstrahlung ist charakteristisch. Charakteristische Pflanzen: Leontodon hispidus, Crepis aurea, Trifoium repens, Poa alpina, Phleum alpinum, Alchemilla vulgaris, Ligusticum mutellina, Trifolium thalli, Trifolium badium, Campanula scheuchzeri.
    Vorkommen in Gastein: Almen
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    Ökosysteme/Biotoptyp: Terrestrische Lebensräume (T3)
    Alpine Rasen, Schneeböden, Krummholzvegetation
    © 1.11.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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