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P2bra - Flora/Gasteinertal: Brassicaceae, Cruciferae - Artenzahl: 25 (26)
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Genus

Brassicaceae, Cruciferae

Kreuzblütler, Kreuzblütengewächse

Etwa 380 Gattungen mit über 3.000 Arten! Verbreitung kosmopolitisch (Schwerpunkt nördlich-gemäßigte Zone). Es sind meist einjährige oder ausdauernde Kräuter; nur wenige Arten bilden kleine oder größere Sträucher.

Morphologie

Blatt: Die in der Regel wechselständigen, stipellosen Blätter sind einfach oder zusammengesetzt, vielfach behaart und ohne Nebenblätter. Die Form der immer einzelligen Haare und deren Dichte liefern wichtige Bestimmungsmerkmale.

Brassicaceae, Blütenformel Blütenbau: Die Brassicaceae sind charakterisiert durch 4 Kelchblätter, 4 Kronblätter, 2 kurze und 4 lange Staubblätter und einem verwachsenblättrigen, unterständigen Fruchtknoten. Die Blütenorgane sind somit kreuzförmig angeordnet (= Kreuzblütler).
Die traubigen Blütenstände sind meistens vor- und tragblattlos. Die Kelchblätter werden aus vier in zwei Kreisen sitzenden Blättern gebildet. Die Krone setzt sich ebenfalls aus einem vierzähligen Kreis zusammen. Von den zwei vierzähligen Staubblattkreisen sind im äußeren Kreis nur zwei kurze Staubblätter erhalten geblieben, der innere Kreis ist aber vollständig. Es sind somit 2 kurze und 4 langen Staubblätter vorhanden.
Gynoeceum: Am Bau des Fruchtknotens sind wahrscheinlich 4 Karpelle, zwei fertile und zwei sterile, beteiligt. Zwischen den beiden fertilen Karpellen ist eine falsche Scheidewand eingezogen, die am sogenannten Replum aufgespannt ist und nach Abfall der Fruchtblätter an der reifen Frucht erhalten bleibt. Am Replum (Rahmen) hängen die Samen.
Frucht: Die Früchte werden als - Schoten - bezeichnet, wenn sie mindestens dreimal so lang wie breit sind. Fallen sie gedrungener aus, so heißen sie Schötchen. Daneben werden auch sogenannte - Gliederschoten - ausgebildet, die in einsamige Teilfrüchte zerfallen. Auch geschlossen bleibende, einsamige Nussschötchen kommen vor.
Allgemeine Blütenformel: K4 C4 A2-0 + 4 G(4)untst.

Chemische Inhaltsstoffe: Viele Früchte beinhalten Senfölglykoside, die für den scharfen Geschmack verantwortlich sind. Die Spaltung der Senfölglycoside erfolgt durch das Enzym Myrosinase, welches im Cytoplasma zu finden ist. Erst bei einer Zerstörung der Pflanzenzelle (Tierfraß) wird so das scharf schmeckende Senföl frei.

Anmerkung - Raps: Die sogenannte Doppel-Null-Sorte des Rapses enthält keine (störenden) Senfölglycoside mehr, stellt jedoch kultiviert für Wildtiere wie Rehe oder Feldhasen ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential dar, weil die natürliche Sättigungsschwelle durch den fehlenden scharfen Geschmack wegfällt und die Tiere in der Folge an Blähungen verenden können.

Arten der in Gastein vorkommenden Kreuzblütengewächse alphabetisch nach dem lateinischen Namen geordnet . . .
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ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten
Alliaria petiolata Alliaria petiolata
Knoblauchrauke
Lauchkraut
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Krone weiß, Frucht lang, schmal, linealisch, 4-kantig. Blatt gestielt, Spreite am Grund herzförmig. Pflanze riecht beim Zerreiben der Blätter nach Knoblauch. Blatt buchtig gekerbt, herz-, nierenförmig. Wuchshöhe: 20 - 30 cm, teilweise bis zu 1 m hoch.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffeeweg/Hofgastein am 12.5.2004
Arabis alpina Arabis alpina
Alpen-Gänsekresse
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Kronblatt weiß, genagelt, 8- 10 mm lang. Pflanze rauhhaarig, ausläuferartig kriechend, anfangs mit gestielten Laubblättern mehr oder weniger locker bis rosettig besetzt. Die Pflanze bildet dichte Rasen. Stängel aufsteigend bis aufrecht. Frucht abstehend. Pflanze mit Sternhaaren besetzt - Wuchshöhe: 5- 40 cm.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Silberpfennig/Gasteinertal am 27.7.2005
Arabis caerulea Arabis caerulea
Blutkresse
Blau-Gänsekresse
Krone weiß, bläulich überlaufen. Stängel mit einfachen Haaren. Grundblatt mit 2 (-7) deutlichen spitzen Zähnen. Die unreife Frucht ist meist blau überlaufen. Grundblätter auf der Fläche meist ziemlich kahl, glänzend, in ihrem Stiel keilförmig verschmälert. Fruchknoten mit deutlichen Mittelnerv und undeutlichen Seitennerv. Nickende, 2- 8blütige Traube. Wuchshöhe: 2- 12 cm.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Silberpfennig/Gasteinertal am 19.7.2002
Arabis serpyllifolia Arabis ciliata var.hirta
Voralpen-Gänsekresse
Stängelblätter mit abgerundeten oder verschmälerten Grund sitzend. Grundblätter mit langen gegabelten Haaren. Krone weiß, die unreife Frucht grün. Dichte Schirmtraube 12 - 25-blütig. Same ungeflügelt. Kelchblatt um 2 mm lang. Pflanze behaart (var.hirta). Kelchblatt gegen die Spitze zu mit violettem Fleck.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Poserweg, Gasteinertal 11.5.2008 // 02.05.2003
Arabis subcoriacea Arabis soyeri ssp.subcoriacea
Arabis subcoriacea
Glanz-, Bach-
Gänsekresse
Schotenfrüchtige Kreuzblütler. Grundblätter ungeteilt. Schoten einfach abstehend, Samen in jedem Fach einreihig. Laubblatt und Grundblätter unzerteilt. Blatt halb-stängelumfassend. Krone weiß. Stängelblatt spitz, mit pfeilförmigen Grund. Blatt völlig kahl. Grundblätter gestielt.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenalm 15.6.2006 // Leidalm, Gasteinertal 3.6.2007
Barbarea stricta Barbarea stricta
Steife Winterkresse
Oberstes Blatt ungeteilt, gezähnt bis gelappt. Kronblatt 1,5 x so lang wie der Kelch. Fruchtgriffel 0,5-1 mm lang. Grundblätter mit 1-2 Seitenzipfelpaaren und eiförmigem, nicht herzförmigem Endblatt.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Unterberg/Dorfgastein am 24.5.2004
Barbarea vulgaris Barbarea vulgaris
Winterkresse
Barbarakraut
Mehrere Subspecies! Grundblatt mit 2-5 Paar Seitenzipfel und rundlichem, am Grund oft herzförmigen Endzipfel; diese kürzer als der Rest des Blattes. Kronblatt fast doppelt so lang wie der Kelch (5-7 mm lang), Blütenknospen kahl. Schoten aufrecht abstehend auf dünnen 4- 6 mm langen Stielen. Fruchtgriffel 2- 3 mm lang. Wuchshöhe bis 90 cm.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Böckstein, Gasteinertal am 29.5.2009
Biscutella laevigata Biscutella laevigata
Glattes Brillenschötchen
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Mehrere Subspecies und Varietäten! Blatt buchtig gezähnt, steifhaarig. Spaltfrucht brillenförmig. Krone hellgelb. Wuchshöhe 15- 30 cm.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Leidalm/Gasteinertal am 21.07.2001/2.6.2007
Capsella bursa-pastoris Capsella bursa-pastoris
Gewöhnliches Hirtentäschel
Schötchen verkehrt 3-eckig bis verkehrt herzförmig, an der Spitze geflügelt, 2-samig. Staubblätter 4 oder 2. Rosettenblätter ungeteilt bis fiederteilig. Stängelblatt ungeteilt, stängelumfassend, pfeilförmig geöhrt. Wuchshöhe bis 70 cm.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Mitterer Heimalm, Dorfgastein 7.05.2006
Cardamine alpina Cardamine alpina
Alpen-Schaumkraut
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Wenig Blüten in doldiger Traube. Blüte weiß. Alle Laubblätter unzerteilt. Stängelblatt flachbuchtig gezähnt oder seicht gelappt, häufig ganzrandig. Grund des Laubblattstieles ohne stängelumfassende Öhrchen. Wuchshöhe: 2- 12cm.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Kreuzkogelweg, Gasteinertal am 27.7.2006
Cardamine amara Cardamine amara
Bitteres Schaumkraut
Kronblatt verkehrt eiförmig (7-12 mm lang) - meist 3 x so lang wie der Kelch. Stängel gefurcht, markig. Staubbeutel violett, Krone weiß. Blatt gefiedert. In Erzwies gibt es auch eine violette Variante!
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Erzwies/Gasteinertal 24.06.2001 // Steineralmweg/Dorfgastein 15.5.2006
Cardamine flexuosa Cardamine flexuosa
Wald-Schaumkraut
Cardamine sylvatica
Kronblatt länglich, aufrecht, 2-4 mm lang, stets weiß. Stängelblatt am Grund ohne Öhrchen, am Rand und am Stiel mit 0,5 - 0,8 mm langen Haaren. Stängel unten reich behaart, 4-10blättrig. Rosettenblätter wenige, mit 3-6 Fiederpaaren. Fruchtstiele abstehend, mit dem Stängel einen stumpfen Winkel bildend. Staubblätter 6. Stängel hin und hergebogen. Kronblätter immer vorhanden. Wuchshöhe: 10 - 50 cm.
Feuchte, schattige Laubwälder, selten ruderal. Collin bis montan.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Präaualmweg, Gasteinertal 31.5.2008
Cardamine parviflora Cardamine parviflora
Kleinblütiges Schaumkraut
Kronblatt länglich, 2-5 mm lang, aufrecht, 2 x so lang wie der Kelch, weiß. Grundblatt mit keilförmigen Endblättchen, hinfällig. Blättchen der unteren Blätter länglich, ganzrandig, meist sitzend. Stängel stets kahl. Blütenstiel am Grund ohne Öhrchen.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee/Gasteinertal am 22.6.2002
Cardamine pratensis Cardamine pratensis ssp.dentata
Wiesen-Schaumkraut
◊ Bild-Galerie
Stängel hohl, rund. Staubbeutel gelb. 4 Kronblätter blasslila bis weiß, verkehrt eiförmig. Alle Stängelblätter gefiedert. Blättchen gestielt, verkehrteiförmig bis linealisch.
Synonyme: Cardamine dentata, palustris, grandiflora -
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Patschgwiese/Dorfgastein 25.5.2004 // Klammstein, Gasteinertal 26.5.2005
Cardamine Cardamine spec.
steril-Hyprid ?
Stängel hohl, rund. Krone blasslila bis weiß. Kronblätter verkehrt eiförmig, wesentlich mehr als 4. Androeceum und Gynoeceum nicht beurteilbar bzw. nicht vorhanden?!
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Wiese/Bad Hofgastein am 10.05.2001
Cardamine resedifolia Cardamine resedifolia
Reseden-Schaumkraut
Ältere Grundblätter unzerteilt. Jüngere Blätter 3-teilig. Stängelblätter 2-3-paarig fiederschnittig. Blattstiel am Grund geört. Wuchshöhe: 2 - 15 cm. Steinig, erdige Stellen. Schneetälchen, feuchte Felsen, kalkmeidend, alpin. In den Zentralalpen mäßig häufig.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Korntauernweg/Gasteinertal am 25.6.2005
Cardamine trifolia Cardamine trifolia
Kleeblatt-
Dreiblatt-Schaumkraut
Laubblätter 3-zählig, Blättchen gleich groß, rhombisch bis rundlich, flach, buchtig-gekerbt. Laubblatt wintergrün. Stängelblätter 0-2, geöhrt. Kronblatt 8-11 mm lang, weiß. Wuchshöhe: 20 - 30 cm. Blüht von Ende April bis Juni.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Klammstein/Gasteinertal am 29.05.2003
Cardaminopsis arenosa Cardaminopsis arenosa ssp. arenosa
Sand-Schaumkresse
Pflanze ohne Ausläufer. Stängelblatt lanzettlich, wenigstens die unteren gezähnt. Blütenstiele 3-5 mm lang. Kronblatt mit 1 Paar Zähnchen am Nagel, weiß. Schoten deutlich abgeflacht. Wuchshöhe: 15 - 40 cm. Endzipfel der Grundblätter deutlich größer als die Seitenzipfel, diese in 1-6 Paaren. Schoten 0,6 - 1,1 mm breit. Same ohne Hautrand. Kronblatt weiß, selten hellpurpurn oder rosa. Lückige, trockene Rasen, sandige bis kiesige Ruderalstellen (Wegränder, Bahnanlagen).
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Haltestelle, Bad Hofgastein 2.7.2007
Cardaminopsis halleri Cardaminopsis halleri
Arabis halleri
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Fruchtklappen flach. Schoten parallel zur Scheidewand flachgedrückt. Stängelblatt kurz gestielt. Pflanze mit Ausläufer. Stängelblatt eiförmig. Grundblatt unzerteilt, Spreite rundlich-herzförmig oder gefiedert mit rundlichen Endblättchen. Kronblatt weiß.
Sehr selten findet man auch Pflanzen mit rosa Blüten - Varietät?
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Prossau, Gasteinertal 2.05./18.5.2006
Dentaria enneaphyllos Dentaria enneaphyllos
Quirl-Zahnwurz
Weiße Zahnwurz
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Schote wesentlich länger als breit. Krone gelblichweiß. Blatt quirlig genähert, 3-zählig. Wuchshöhe: 20- 30 cm.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Poserhöhe, Gasteinertal am 18.05.2006
Draba hoppeana Draba hoppeana
Hoppe-Felsenblümchen
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Blüten klein, gelb. Frucht ist ein rundes oder eiförmiges Schötchen mit kurzen Schnabel. Schötchen mehr oder weniger abgflacht. Frucht mit Scheidewand. Fruchtfächer mehrsamig. Keine Stängelblätter. Grundblätter bewimpert. Stängel kahl. Wuchs dichtrasig. Laubblatt lineal lanzettlich. Kronblatt 3 mm lang. Wuchshöhe: 2 - 6 cm.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Erzwies/Gasteinertal am 22.8.2004
Draba dubia Draba dubia
Eis-Felsenblümchen
Frucht schmal bis breit lanzettlich, mehr oder weniger zugespitzt, kahl, selten randlich behaart. Stängel locker sternhaarig, Fruchtstiele kahl oder zart sternhaarig. Stängel 0-3blättrig, Kronblatt 3-5mm lang, Griffel 0,3-0,4mm lang. Wuchshöhe: 1- 15cm.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Ortberg/Gasteinertal 4.8.2015
Erucastrum gallicum Erucastrum gallicum
Erucastrum pollichii
Französische Hundsrauke
Die untersten 3- 8 Blüten der Traube in den Achseln von meist fiederschnittigen Deckblätter. Krone 6- 8 mm lang, blassgelb, grünlich geadert. Kelchblatt fast aufrecht. Frucht über dem Blütenboden nicht gestielt. Fruchtschnabel walzlich, samenlos, von der übrigen Frucht deutlich abgesetzt. Fruchtstiele aufrecht bis aufrecht-abstehend. Wuchshöhe: 30 - 60 cm. Eingebürgert aus West-Europa.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Bahndamm/Dorfgastein am 10.9.2005 // Haltestelle/Hofgastein 1.7.2007
Hutchinsia alpina Hutchinsia alpina ssp.alpina
Pritzelago alpina
Alpen-Gämskresse
Laubblatt in Rosetten, fiederspaltig bis fiederteilig. Blüte weiß in lockeren Trauben. Kronblätter bis 5 mm lang, deutlich genagelt. Schötchen lanzettlcih 4-5 mm lang, seitlich zusammengedrückt. Krone 4 mm lang und 2 mm breit, allmählich (?) in den stielartigen unteren Teil verschmälert. Griffel 0,4 mm.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Schuhflicker, Gasteinertal 30.7.2007
Hutchinsia brevicaulis Hutchinsia alpina ssp.brevicaulis
Hutchinsia brevicaulis
◊ Bild-Galerie
Synonyme: Pritzelago alpina, Silikat-Gämskresse, Kurzstängel-Gämskresse
Laubblatt in Rosetten, fiederspaltig bis fiederteilig. Blüte weiß in lockeren Trauben. Kronblätter bis 5 mm lang, deutlich genagelt. Schötchen lanzettlich, 4-5 mm lang, seitlich zusammengedrückt. Blütenstand nach dem Blühen kaum verlängert. Wuchshöhe: 2 - 5 cm. Kalkmeidend, alpin, Gesteinsfluren, Schneetälchen - selten. Sie kann als Kennart gemeinsam mit Saxifraga androsacea des Saxifragetum biflorae subass. arabidetosum caeruleae gelten.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Kreuzkogel, Gasteinertal am 24.7.2006
Kernera saxatilis Kernera saxatilis
Kugelschötchen
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Schötchenfrüchtig, Blüte alle gleich groß. Krone weiß, Kronblatt unzerteilt, Laubblatt unzerteilt. Frucht kugelig. Stängel aufrecht, unverzweigt. Blütenstand ästig; die 4 längeren Staubfäden knieförmig nach außen gebogen. Laubblatt am Grund in einer Rosette, ganzrandig, gezähnt oder fiederspaltig; behaart. Wuchshöhe: 10 - 30 cm.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Kögerlweg-Neufangwand/Gasteinertal am 30.5.2005
Lunaria rediviva Lunaria rediviva
Wildes Silberblatt
Wilde Mondviole
Blüte hellviolett, Kronblätter alle gleich groß, unzerteilt. Frucht breit, länglich, elliptisch, spitz, etwa 3 x so lang wie breit. Laubblatt unzerteilt, gestielt, herzförmig, die unteren meist gegenständig. Grundrosette vorhanden. Wuchshöhe 30 - 140 cm.
Schluchtwälder, Grauerlenwälder, kalkliebend, luftfeuchtigkeitsliebend, montan, gefährdet.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Astenalm, Gasteinertal 2006
Rorippa palustris Rorippa palustris
Silikat-Gämskresse
Rorippa islancica
Gewöhnliche Sumpfkresse
Krone so lang wie der Kelch, blassgelb. Frucht 5-12 mm lang, 2-3 mm breit, schwach gebogen. Unteres Blatt leierförmig, fiederspaltig, jederseits mit 3-6 unregelmäßig gezähnten Abschnitten. Pflanze ohne Ausläufer. Wuchshöhe: 10 - 80 cm.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Lafen/Gasteinertal am 23.9.2002
Siehe auch die Seiten:
- Systematik - Flora Gasteins - Pflanzenfamilien
- Systematik - Pilze Gasteins - Übersicht
- Pflanzenbilder - Bildergalerie - Auswahl

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© 29.11.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
Rev.: 8.8.2015
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