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Pflanzen - Index | ||
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Die Süßgräser können in 7 U-Familien eingeteilt werden. Man kennt derzeit 750 Gattungen
mit etwa 10.000 Arten - in Europa 168 Gattungen mit rund 900 Arten!
Es sind meist
krautige Pflanzen mit überwiegend hohlem stängel. Die Blätter sind zweizeilig angeordnet
mit einer stängelumfassenden Blattscheide. Die Blüten sind meist zwittrig und
zu Ährchen vereinigt. Die Spelzen entsprechen den trockenhäutigen Trag-, Vor- und
Perigonblätter. Meist sind nur nur noch 3 Staubblätter vorhanden. Die
Pollen sind 3-zeilig. Nur 1 Samenanlage; diese liegt der Wand der Nussfrucht -
Karyopse - eng an.
Hüll- und Deckspelzen dienen der Unterscheidung der Gattungen und Arten!
Ebenso die Körner der Gräser.
Inhaltsstoffe: Die Samen sind stärkereich. Saccharose und/oder Fruktosane auch in Rhizomen und
anderen vegetativen Organen. Ätherische Öle können vorkommen. Silikate sind häufig.
Blütenbau
Die Ährchen werden aus Schuppen gebildet, welche einer extrem
kurzen Achse (Rachilla) entspringen. Diese - Ährchen - sind ein- oder mehrblütig, zwittrig
und von meist 2 Hüllspelzen umgeben. Die äußere, erste Hüllspelze (Gluma inferior) und
die obere, zweite (Gluma superior) umschließen den Rest des Ährchens.
Darauf folgen in zweizeiliger Anordnung die Deckspelzen (Palea inferior, Lemna)
als Tragblätter der Einzelblüten. Sie tragen häufig eine Granne. Die Deckspelze
umschließt die Vorspelze. Die Blüten sitzen häufig in den Blattachseln dieser
Deckspelzen (Granne= verlängerte Mittelrippe) umhüllt von den Vorspelzen.
Die Blüte kommt zum Vorschein, wenn man die Deckspelze (=Blütenspelze)
und die Vorspelzen entfernt. Die - Blüte - selbst besteht aus den beiden Lodiculae,
3 Staubblätter (Stamina, 2-geteilt) mit einem Stiel (Filament) und dem Ovarium,
einem runden, behaarten Fruchtknoten mit 1 Eizelle, die sich zum Korn entwickelt.
Schwellkörper (= Lodiculae, meist 2), welche die Blüte öffnen und die Vorspelzen werden als Perianthblätter
gedeutet.
Androeceum: Meist 3 Staubblätter (selten A3+3).
Gynoeceum: Zwei fedrige Narben. FrKn oberständig und einfächrig mit nur 1 Samenanlage.
Frucht: 1-samige Nußfrüchte. Embryo liegt dem Endosperm seitlich an.
Die Samenschale ist mit dem Perikarp verwachsen.
Halm, Blätter
Der Halm besteht aus Nodien (geschlossene Teile) und Internodien
(hohle Teile des Halmes). Er ist meist stielrund, seltener flach aber nie 3-kantig und
fast stets hohl.
Die Blätter sind 2-zeilig und entspringen am Knoten.
Die Blattspreite ist länglich und schmal mit meist scharfer, stumpfer Spitze.
Stängel rund, hohl, knotig. Der Blattgrund umscheidet den Stängel.
An der Grenze zur schmalen Spreite findet sich oft ein weißes
Häutchen (=Ligula). Dieses Blatthäutchen kann auch als Haarkranz
ausgebildet sein.
Blütenstand
Der Blütenstand kann eine Ähre, Ährenrispe, Rispe oder Traube sein.
Zur Bestimmung der Gräser ist die Unterscheidung des Blütenstandes sehr hilfreich - siehe Abbildung!
Bei den Ährengräser sitzen die ungestielten oder sehr kurz gestielten Ährchen direkt auf der
Hauptachse (Ährenachse); Beispiel - Nardus strictus . . .
Dazu zählen auch jene, deren Hauptachse zu mehreren finger- oder fiederartig angeordnet sind.
Bei den Ährenrispengräser befinden sich die Ährchen an verzweigten, mehrblütigen Seitenachsen dicht gedrängt; Beispiel - Anthoxanthum odoratum . . .
Rispengräser letztlich haben die Ährchen an langästig verzweigten, mehrblütigen Seitenachsen. Die
Ährchen sind dabei höchstens am Ende längerer Rispenäste kurz gestielt und dort ährenähnlich geknäuelt; Beispiel - Poa alpina . . .
Sind alle Stiele einfach, also ohne Verzweigungen, so liegt eine Traube vor; weisen sie auf eine Seite, so spricht man von einer
einseitswendigen Traube; Beispiel - Melica nutans . . .
Lebensdauer und Wuchsform
Annuelles (einjähriges) Gras: Dieses Gras kann leicht ausgerissen werden, weil sie nur Wurzeln
trägt aber keine Rhizome oder Ausläufer. Der Hauptspross wie die Seitensprosse
enden mit einem Blütenstand. Die Seitenhalme wachsen dabei stets innerhalb von Blattscheiden empor und
bilden ein Büschel.
Perennierendes (ausdauerndes) Gras: Ausdauernde Gräser können nur schwer ausgerissen werden.
Im unteren Teil der
Sprosse bildet sich ein Rhizom mit zahlreichen Knospen, aus denen sich unverzweigte
Halme und beblätterte Laubsprosse bilden. So bildet sich ein Horst. Der Fruchtansatz ist häufig gering.
Bei den (oberirdischen) Kriechsprossen liegen die grünen
Halme dem Boden auf, sind an den Knoten bewurzelt und mit grünen Blättern besetzt.
Bei den (unterirdischen) Ausläufern liegen die gelben Halme im Boden. Sie tragen an den Knoten neben
Wurzeln auch schuppenförmige Blätter.
Arten der im Gasteinertal vorkommenden
Süßgräser
alphabetisch nach dem lateinischen Namen geordnet . . .
| ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten | ||
| Agrostis capillaris Rot-Straußgras |
Rispe1
Habitus
Blüte
Rispengras - Haare unterhalb der Deckspelze fehlen. Rispenäste glatt, Vorspelze halb so lang wie die Deckspelze. Rispe auch nach der Blütezeit gespreizt, rot überlaufen. Ährchen nicht gebüschelt. Blatthäutchen bis 1,5 mm lang. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Hauserbauerwiese/Dorfgastein am 7.8.2004 |
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| Agrostis rupestris Felsen-Straußgras ◊ Bild-Galerie |
Habitus
Rispe
Biotop
Rispengras - Ährchen 1-blütig - alle Ährchen mit 1 Zwitterblüte. Granne der Deckspelze kleiner 1,5 cm. Ährchen 2 mm lang - Hüllspelzen 2 - Haare unterhalb der Deckspelze fehlend - Vorspelze fehlt. Rispenäste glatt und kahl. Deckspelze mit geknieter Granne (unter der Mitte der Deckspelze). Beide Hüllspelzen etwa gleich lang. Wuchshöhe bis 15 cm. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Thronegg am 7.8.2004 // Schideck, Gasteinertal am 27.7.2006 |
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| Agrostis stolonifera Weißes Straußgras |
Rispe
Ährchen
Alle Ährchen mit 1 Zwitterblüte. Granne der Deckspelze fehlend. Ährchen 2 mm lang, Hüllspelze 2. Ährchen v-förmig zusammengedrückt, die Deckspelze kahl. Haare unterhalb der Deckspelze fehlend. Vorspelze halb so lang wie die Deckspelze. Blatthäutchen 3 mm lang. Rispenäste mit borstigen Kurzhaaren, um 0,1 mm lang, die oberirdischen Ausläufer mit Laubblätter. Rispe nach der Blütezeit zusammengezogen. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Astenalm, Gasteinertal 20.7.2007 |
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| Alopecurus aequalis Gilb-Fuchsschwanzgras |
Gruppe, Biotop
Blüte, Perigon
Ährchenstand an der Spitze des Stängels in Form einer zusammengezogenen Rispe. Die Ährchen sitzen zu mehereren an gemeinsamen kurzen, verästelten Stielen = Ährenrispengras! Stängel am Grund niederliegend, knickig aufsteigend. Hüllspelzen nur am Grund miteinander verwachsen. Staubbeutel anfangs gelblichweiß, dann orange. Ährchen (ohne Granne) um 2 mm lang. Laubblattgrün oder hochblau bereift. Wuchshöhe: 15 - 25 cm. Gewässer, Sümpfe, schlammige Ufer. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Bad Hofgastein, Gasteinertal 11.6.2008 |
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| Alopecurus pratensis Wiesen-Fuchsschwanz |
Perigon1
Halm aufrecht, Hüllspelze mindestens 1/3 verwachsen, spitz. Rhizom schief, kurz kriechend. Granne meist dicht über dem Grund der Deckspelze eingefügt. Wuchshöhe: 30- 100 cm. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Wiese/Gasteinertal am 10.05.2002 |
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| Anthoxanthum alpinum Gemeines Ruchgras |
Ährchen
Deckspelzen (der fruchtbaren Blüte) zumindest oben an den Rändern von ganz kurzen Borstenhaaren rauh. Laubblattspreite unterseits gelbgrün, glänzend und sich nach oben einrollend. Die Granne der obersten Hüllspelze überragt das Ährchen oft beträchtlich. Wuchshöhe: 15 - 20 cm. Bodensaures Rasengras, auch Schneeböden, lichte Lärchenwälder, kalkmeidend; montan bis alpin. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Stubneralm, Gasteinertal 23.6.2007 |
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| Anthoxanthum odoratum Gemeines Ruchgras |
Habitus
Blüte
Ährenrispengras - Hüllspelzen (scheinbar) 4, die beiden äußeren ungleich groß, die beiden inneren noch kleiner als die äußeren, untereinander gleich groß, dunkelbraun behaart und (außen bei den obersten Blüten) begrannt. Blatthäutchen 2-3 mm lang. Laubblattöhrchen bewimpert. Ährenrispe locker (Ährchen die Rispenachse nicht völlig verdeckend). Ährchen unten mit 2 unfruchtbaren verkümmerten Blüten (deren Deckspelze ist scheinbar obere Hüllspelzen) und 1 fruchtbare Blüte darüber. Staubblätter 2. Frühblüher, bereits im April, spätestens im Mai blühend. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Paarseenweg/Dorfgastein am 5.5.2004 |
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| Apera (Agrostis) spica-venti Gewöhnlicher Windhalm |
Biotop
Ährchen 1blütig, 3-4 mm mit einer herausragenden Granne bis 7 mm, untere Hüllspelze 1-nervig, obere 3-nervig und etwas kürzer. Deckspelze 5nervig. Blütenachse beborstet. Hüllspelzen oberhalb der Mitte beborstet. Blatt flach, bis 3 mm breit, lockerblütig. Hier gemeinsam mit Artemisia! Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Kolmkarscharte/Sportgastein am 2.9.2004 |
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| Arrhenatherum elatius Glatthafer ◊ Bild-Galerie |
Ährchen
Rispe1
Rispe2
Rispe3
Blüten
Ährchen
Rispe6
Rispe8
Laubblattspreiten flach, oberhalb abstehend kurzhaarig. Laubblattscheiden meist kahl. Blatthäutchen 1-3 mm lang. Die untere Hüllspelze ist 1.nervig, die obere 3.nervig. Deckspelze 7-nervig, am Grund kurz bärtig. Die Granne entspringt am unteren Drittel. Die obere Deckspelze ist unbegrannt aber mit einer kurzen Borste oder aber mit einer Granne, die oberhalb der Mitte bzw. knapp unter der Spitze abgeht. Vorspelzen mit sehr fein behaarten Kielen. Wuchshöhe 50 - 150 cm. Leitart für Fettwiesen in tieferen Lagen! Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Klammstein/Gasteinertal am 2.06.2003 // Ingelsbergweg, Bad Hofgastein am 3.6.2006 |
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| Avenella flexuosa Deschampsia flexuosa Drahtschmiele |
Blütenstand
Rispengras! - Ährchen mit 2 Zwitterblüten. Hüllspelzen so lang wie das Ährchen, diese ohne endständig verkümmerte Blüte. Blatthäutchen intakt. Deckspelze auf dem Rücken begrannt. Ährchen 5 mm lang. Granne im untersten Viertel entspringend. Laubblattspreite fadenförmig. Deckblatt mit 4 Endzähne, die mittleren deutlich länger. Rispen locker mit meist geschlängelten, rötlich überlaufenden Rispen. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Palfner Hochalm, Badgastein 30.6.2007 |
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| Avenula (Helictotrichon) pubescens ssp.pubescens Flaum-Wiesenhafer |
Blütenstand
Rispengras! - Mehrere Ährchen. Die obere Hüllspelze so lang wie die Ährchen, keine verkümmerte Blüte. Blatthäutchen häutig, spitz, um 7 mm lang. Deckspelze begrannt. Granne ohne Haarkranz. Deckspelzen alle gleich. Ährchen über 12 mm lang, Fruchknoten dicht behaart. Hüllspelzen 1 bzw. 3nervig. Blattspreiten flach, 6-8 mm breit, spärlich behaart. Ährchenachse mit 3-6 mm langen Haaren, auch die Ährchenachse über der obersten fruchtbaren Blüte lang behaart. Die Laubblattspreiten weich bis spärlich behaart. Ährchen 2-3blütig. Ährchenlänge 10- 17 mm. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Ingelsbergweg, Bad Hofgastein am 3.6.2006 |
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| Briza media Gemeines Zittergras ◊ Bild-Galerie |
Perigon
Habitus1
Habitus2
Ährchen herzförmig, hängend in Rispen. Deckspelzen breit, stumpf, festhäutig, horizontal abgespreizt, unbegrannt, am Grund herzförmig, auf dem Rücken rund mit 7-9 Nerven. Rhizome kurz. Halme dünn, steif mit 2-3 Knoten. Blätter unbehaart, Blattscheiden geschlossen. Blatthäutchen stumpf mit 0,5-1,5 mm. Rispen locker, pyramidenförmig. Äste ausgebreitet, spärlich unterteilt. Ährchen elliptisch, seitlich zusammengedrückt 4-12-blütig. Hüllspelzen tief konkav, horizontal abgespreizt, 3-5-nervig, fest-häutig. Deckspelzen purpur und grün mit weißlichen Rändern. Vorspelzen glatt, kürzer als die Deckspelzen; die 2 Kiele schmal geflügelt. Antheren 2 mm lang. Mäßig, trockene Silikatmagerrasen, wechseltrockene Wiesen, basenhold. Lichtkeimer. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Heinreichalm/Dorfgastein am 19.6.2004 | |
| Bromus erectus Aufrechte Trespe |
Ligula ein Hautsaum. Ährchen vielblütig. Deckspelze knapp unter der Spitze begrannt. Ährchen gegen die Spitze zu verschmälert. Untere Hüllspelze 1-nervig, die obere 3-nervig = Bromus sect. Festucoides. Rispenäste kleiner 5 cm, aufrecht abstehend. Granne 4-5 mm lang, entspringt knapp unterhalb der gekerbten Spitze der Deckspelze. Staubbeutel 4-7 mm lang. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Unterberg, Gasteinertal 31.05.2007 |
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| Bromus hordeaceus Weiche Trespe ◊ Bild-Galerie |
Perigon1
Blatt
Habitus
Die meisten Ährchenstiele kürze als die Ährchen, daher dichte Rispe. Ährchen grün. Granne 1- 1,5 mm unterhalb der 2-zähnigen Spitze der Deckspelze entspringend. Deckspelze dünnhäutig mit auffallend starken Mittelnerv. Pflanze weichhaarig. Blatthäutchen 2 mm lang, gefranst, behaart. Wuchshöhe: 5- 80 cm. Leitart für kalkreiche Böden auf Magerwiesen! Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Mitterbauerwiese, Gasteinertal 25.05.2007 |
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| Bromus inermis Unbegrannte Trespe |
Perigon
Habitus
Hüllspelze viel kürzer als das Ährchen. Ährchenstiele lang, dünn und biegsam. Blatthäutchen bis 2 mm lang. Blattscheiden und Blattspreite kahl. Deckspelze unbegrannt oder bis 3 mm begrannt. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Hauserbauer/Gasteinertal am 18.7.2004 |
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| Calamagrostis varia |
Gruppe1
Blüte
Ähre
Blatt
Gruppe2
Rispengras! - Ährchen 1-blütig. Granne länger als die Deckspelze. Ährchen v-förmig. Zwischen Deckspelze und Hüllspelze mit Haarkranz. Ährchen höchstens 7 mm, Haare gleich lang bzw. kürzer als die Deckspelze und nur halb so lang wie die Hüllspelze - Granne länger als die Deckspelze, die Haare deutlich und die Hüllspelze nur wenig überragend. Blattspreit 8-10 mm breit. Laubblattspreitengrund mit kargen Haarkranz. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenalmweg/Gasteinertal am 26.7.2004 |
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| Calamagrostis villosa Woll-Reitgras ◊ Bild-Galerie |
Blattscheide
Habitus1
Habitus2
Habitus3
Rispengras - Ährchen 1-blütig. Hüllspelzen 2, Ährchen gekielt und am Grund der Deckspelze mit einem Haarkranz. Ährchen um 6 mm lang. Granne ragt nicht aus dem Ährchen. Haare am Grund der Deckspelze 1/2 so lang wie das Ährchen. Granne entspringt unterhalb der Mitte auf dem Rücken der Deckspelze. Am Spreitengrund der unteren Laubblätter meist ein schmaler Haarkranz. Rispe ausgebreitet. Blatthäutchen 3-5 mm lang. Wuchshöhe: 50 - 120 cm. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Angertal 22.8.2004 // Bockhartsee, Gasteinertal 22.7.2007 |
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| Cynosurus cristatus Weide-Kammgras |
Blatt
Rispe
Blüte
Am Grund der Ährchen je ein doppelkammförmiges, gefiedertes Gebilde (steriles Ährchen). Pflanze dichtrasig. Blatt 2-3 mm breit, meist gefaltet. Blatthäutchen etwa 1 mm lang. Ährenrispe linealisch, einseitswendig. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Hauserbauerwiese/Gasteinertal am 17.7.2004 |
|
| Dactylis glomerata Wiesen-Knäuelgras ◊ Bild-Galerie |
Perigon
Perigon
Rispe
Untere Hüllspelze 1-nervig, die obere 3-nervig, beide auf dem Kiel steifhaarig gewimpert (selten kahl). Pflanze blaugrün bis graugrün, dichtborstig. Deckspelze auf der Fläche mehr oder weniger behaart, abrupt in eine 1- 2 mm lange Granne verschmälert. Laubblattspreite 4- 10 mm breit. Rispe stark geknäuelt mit weit abstehenden unteren Ast, später zusammengezogen mit fast aufrechter Spitze. Ährchen 3- 4-blütig. Wuchshöhe: 50- 120 cm. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Paarseenweg, Urkübel, Gasteinertal am 25.05.2006 |
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| Deschampsia cespitosa Gewöhnliche Rasenschmiele Horstschmiele |
Rispe
Ährchen 2-blütig, Achse behaart. Die untere Hüllspelze schmal und 1-nervig, die obere breiter und fast so lang wie das Ährchen, 3-nervig. Vorspelze wenig kürzer als die Deckspelze. Blatthäutchen 6-8 mm lang. Rispenäste stets rauh. Ährchen nie vivipar; Granne der Deckspelze überragt diese meist nicht. Laubblattspreite 10 - 60 mm lang, meist flach. Pflanze stets horstbildend. Laubblattspreite am Rand und auf der Blattoberseite auffällig scharf rauh bis schneidend. Spreite im Durchlicht mit auffällig hellen Längsstreifen (gutes vegetatives - Erkennungsmerkmal). Die obere Hüllspelze ist 3-4 mm lang. Wuchshöhe: 30 - 150 cm. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Palfner Hochalm, Badgastein 30.6.2007 |
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| Deschampsia cespitosa ssp.parviflora Sumpfschmiele |
Rispe1
Rispe2
Habitus
Blatt
Blatthäutchen 6-8 mm lang. Rispenäste stets rauh. Ährchen nie vivipar; Granne der Deckspelze überragt diese nicht. Laubblattspreite 10 - 60 mm lang, meist flach. Pflanze stets horstbildend. Spreite reichen bis zur Rispe und oft darüber. Ährchen 1,5 - 2,5 mm lang, oft einblütig. Staubbeutel 1 - 1,2 mm lang. Pflanze oft blaugrün. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Toferer Scharte, Gasteinertal am 4.7.2006 |
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| Elymus caninus Agropyron caninum Hunds-Quecke |
Ährchen
Ährengras - Stängel an der Spitze mit einer einzigen Ähre. Ähren allseitswenig, ohne Borsten, nicht in die Ährchenachse eingesenkt und auf jedem Knoten nur 1 sitzendes Ährchen in 2 gegenüberliegenden Zeilen. Ährchen völlig ungestielt und mit der Breitseite dem Stängel zugewendet, alle mit 2 Hüllspelzen. Deckspelze begrannt, Granne stets so lang oder länger als die Spelze bis 25 mm lang. Horstbildend, ohne Ausläufer. Ähre schlaff, meist überhängend. Ährchen 1 - 1,5 mm lang. Ährchenachse sehr brüchig, kurzhaarig. LB-Scheiden meist kahl, selten rauh. LaubblattSpreite oben mattgrün, unten glänzend grün. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Astenalm, Gasteinertal 13.7.2007 |
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| Elymus repens Agropyron repens Kriechende Quecke |
Blatt
Ährchen
Ährengras - Stängel an der Spitze mit einer einzigen Ähre. Ähren allseitswenig, ohne Borsten, nicht in die Ährchenachse eingesenkt und auf jedem Knoten nur 1 sitzendes Ährchen in 2 gegenüberliegenden Zeilen. Ährchen völlig ungestielt und mit der Breitseite dem Stängel zugewendet, alle mit 2 Hüllspelzen. Hüllspelzen 5-nervig. Laubblattspreite dünn, meist flach, grün bis blaugraugrün. Rippen nicht hervortretend. Laubblattscheiden am freien Rand unbewimpert. Wuchshöhe: 30 - 150 cm. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Astenalm, Gasteinertal 13.7.2007 |
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| Festuca picturata Festuca picta Gescheckter Schwingel Bunter Violett-Schwingel |
Habitus
Ährchen
Rispengras. Blätthäutchen häutig, um 1 mm. Hüllspelzen, die untere 1-nervig, die obere 3-nervig. Deckspelze an der Spitze mit kurzer Granne, die Deckspelzenspitze 2-zähnig. Deckspelze selten mehr als 2 mm lang begrannt. Laubblattspreiten kräftig (0,05 - 0,75 mm im Durchmesser), meist mit 5 Leitbündeln. Vorspelzenkiele über die ganze Länge bewimpert. Granne der Deckspelze deutlich, bis 2 mm lang. Ährchen grün, dunkelviolett gescheckt. Wuchshöhe: 25 - 40 cm. Bestimmung unsicher - DD: Bellardiochlea variegata? Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Palfnerkar, Badgastein 30.6.2007 |
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| Festuca rubra agg. | Habitus
Ährchen
Rispengras! Granne kürzer als die halbe Deckspelze. Ährchen stets grünlich. Stängelblatt flach bis seicht rinnig; keine Öhrchen an der Laubblattscheidenmündung. Laubblattspreiten nicht rhombisch, aber kantig mit 6 seitlichen Sklerenbündeln. Erneuerungstribe extravaginal. Laubblattscheiden meist behaart. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Mayerhoferalm, Gasteinertal 14.7.2007 |
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| Glyceria notata Falt-Schwadengras Gefaltetes Süßgras |
Habitus
Ähre/Blatt
Ährchen
Oberirdische Kriechsprossen. Halme 30 - 80 cm hoch, schwammig. Blattscheiden bis oben hin geschlossen, die der Halmblätter bald aufreißend, gerieft, seitlich zusammengedrückt, gekielt, kahl oder kurz behaart, rau. Ligula ist ein 2-4 mm langer, häutiger Saum. Blattspreiten 5-30 cm lang und 3-12 mm breit. Rispe 10 - 30 cm lang, locker, zur Blütezeit meist gleichmäßig ausgebreitet, oft überhängend. Ährchen 7-12blütig, 10-25 mm lang und bis 2 mm breit, anfangs drehrund, später etwas zusammengedrückt. Hüllspelzen 1nervig, breit abgerundet, häutig, glatt, kahl, die untere 1,5 - 2,5 mm lang, die obere 2,5 - 4 mm lang. Deckspelzen 7nervig, 3,5 - 5 mm lang, oben breit abgerundet, häutig, kahl. Vorspelzen 2nervig. Frucht etwa 2 mm lang, im Umriss elliptisch. In den Alpen bis 1600 m. In Röhricht, Bächen, Wassergräben. Licht- und wärmeliebend. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Bad Hofgastein, Gasteinertal 11.6.2008 |
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| Helictotrichon pratense Wiesenhafer |
Ährchen
Hüllspelzen 3-nervig, Deckspelze 5-nervig, knapp oberhalb der Mitte begrannt, die Granne gebogen und im unteren Teil gedreht. Die Deckspelze ist am Grund etwa 2 mm lang bärtig. Vorspelze mit sehr fein behaarten Kielen. Korn an der Spitze behaart (umschlossen von der verhärteten Deck- und Vorspelze). Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Klammstein/Gasteinertal am 29.05.2003 |
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| Helictotrichon versicolor Avenula versicolor Bunter Wiesenhafer |
Rispe
Ährchen
Blüten
Rispengras, jeweils 5 Blüten pro Ährchen. Die 2 Hüllspelzen kürzer als die Ährchen. Deckspelze mit langer Granne. Jeweils am Ährchenstiel unter der Deckspelze mit Borstenkranz. Ährchen ohne Grannen 15 mm lang. Blatthäutchen spitz zulaufend, 5 mm lang. Ährchen 15 mm lang (ohne Granne). Grannen des Ährchens höchstens die halbe Länge des Ährchens überragend - Granne die Hüll- und Deckspelze überragend - Granne auf dem Rücken der Deckspelze abgehend - mehrere Grannen sichtbar - Blattspreiten der Grundblätter flach, oberseits nicht gerieft - Granne im unteren gedrehten Teil flach. Ährchenachse mit kurzen Haaren zwischen den Blüten (0,5 - 3 mm lang). Laubblattspreite etwa 4-6 mm breit glatt mit auffällig weißen Rand. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rauchkogel/Gasteinertal am 29.7.2004 |
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| Holcus lanatus Wolliges Honiggras |
Blatt/Stängel
Rispe
Blüten
Blattscheide
Rispengras! - Ährchen 2-blütig mit einer Zwitterblüte an der Basis und eine männl. Blüte darüber, deren Deckspelze eine Granne trägt. Ährenachse kahl. Stängelknoten, Laubblattscheiden und Spreiten ziemlich gleichmäßig weichhaarig. Granne der männlichen Blüte nicht oder kaum aus dem Ährchen herausragend, zuletzt an der Spitze hakenförmig (im trockenen Zustand). Pflanze dichtrasig, meist ohne Ausläufer. Rispe weißlich, oft rötlich überlaufen. Wuchshöhe: 30 - 100 cm. Blütezeit: Juni bis August. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Klammstein/Gasteinertal am 2.06.2003 |
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| Lolium perenne Englisches Raygras Deutsches Weidelgras Ausdauernder Lolch |
Ährchen
Ähre
Ährengras - auf jedem Knoten der Ährenachse sitzt nur 1 kurzgestieltes Ährchen; diese in 2 gegenüberliegenden Zeilen. Ährchen ungestielt. Hüllspelze fast so lang wie das Ährchen. Deckspelze unbegrannt. Stängel bis oben hin glatt. Auch die Laubblattscheiden glatt. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Prossau 27.6.2006 // Hauserbauer/Dorfgastein am 12.07.2003 |
|
| Melica nutans Nickendes Perlgras |
Blüte1
Blüte2
Ähre
Doppelspelze kahl. Rispe traubenähnlich. Ährchen nickend, mit 1 zwittrigen und 1 unfruchtbaren Blüte. Pflanze grasgrün, lockerrasig. Grundachse dünn, kriechend. Blatthäutchen äußerst kurz, braun. Hüllspelzen braun und oberwärts häutig. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Klammstein/Gasteinertal am 2.06.2003 |
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| Milium effusum Alpen-Waldhirse Flatterhirse Milium effusum ssp. alpicolum ◊ Bild-Galerie |
Ährchen
Blatt
Rispengras - Ährchen 1-blütig (Zwitterblüte), Granne fehlend. Ährchen länger 1 mm, im Querschnitt rundlich, nicht gekielt. Blatthäutchen etwa 5 mm lang, zerschlitzt. Laubblattscheiden kahl. Pflanze blaugrün, kahl, mit unterirdischen Ausläufern. Laubblattspreite 1- 1,5 cm breit. Rispe um 14 cm lang, der längste Rispenast 4 cm. Ährchen grün, teilweise violett überlaufen. Wuchshöhe: 50 - 120 cm. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Astenalm, Gasteinertal 13.7.2007 |
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| Molinium coerulea Blaues Pfeifengras Besenried Benthalm |
Habitus
Die 2 Hüllblätter wesentlich kürzer als die Ährchen, diese mit 2 Zwitterblüten, bis 8 mm lang, schieferblau bis violett, seltener grün oder blass. Deckspelze 3-5 mm lang, abgerundet. Ährchenachse zwischen den Blüten kahl. Laubbblattspreite 2-8 mm breit, kahl oder mit einzelnen kurzen Haaren. Blatthäutchen ist durch einen Haarkranz ersetzt. Pflanze bildet dichte Horste. Rispe bis 40 cm lang. Am Halm finden sich nur knapp oberhalb der Zwiebel 1-3 genäherte Knoten, darüber auf der ganzen Länge knotenlos (deshalb zum Pfeifenreinigen gut geeignet und wegen seiner Geschmeidigkeit zum Aufbinden von Weinreben = Benthalm). Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Paarseenweg/Dorfgastein am 16.8.2004 |
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| Nardus stricta Borstgras Bürstling ◊ Bild-Galerie |
Ähre
Blüte
Habitat
Gruppe, Biotop
Ährchen in einseitswendiger Ähre, 1-blütig, ohne Hüllspelzen. Lodiculi fehlend, 1 Griffel. Dichte, graugrüne Horste bildend mit kurzem brettartigen Rhizom. Blatt borstlich. Blatthäutchen bis 2 mm lang. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Amoseralm/Dorfgastein am 24.5.2004 |
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| Oreochloa disticha Kopfgras Steingras ◊ Bild-Galerie |
Ähre
Ährchen
Ährchen
Gruppe
Ährenrispe 0,7 - 1,5 cm lang. Deckspelze mit kurzer (0,5 mm) Granne. Laubblattspreiten haarfein, gefaltet, weniger als 1 mm breit; Laubblattscheiden geschlossen. Windexponierte, lückige Rasen mit kurzer Schneebedeckung auf sauren, trockenen, offenen Rohböden, bes. Krummseggenrasen. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Kreuzkogel, Sportgastein am 24.7.2006 |
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| Phleum alpinum ssp.rhaeticum Wimpergrannen-Alpen-Lieschgras Bündner Lieschgras ◊ Bild-Galerie |
Habitus
Perigon
Perigon
Gruppe
Biotop
Ährenrispe eher eiförmig, 1-5 cm lang, die oberste Laubblattscheide deutlich aufgeblasen. Granne der Hüllspelze zumindest in der unteren Hälfte abstehend behaart. Wuchshöhe: 20 - 50 cm. Grün bis violett. Fettweiden (Almen), bei Almhütten (Viehläger), Schneeböden, nährstoffliebend, subalpin bis alpin. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenalm 14.6.2006 // Stubneralm, Gasteinertal 23.6.2007 |
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| Phleum pratense Wiesen-Lieschgras |
Habitus
Perigon
Perigon-Detail
Ährenrispe 6-11 cm lang, beim Umbiegen nicht lappig, sondern homogen bleibend. Ährenrispe mit sehr kurzen Ästen die direkt an der Hauptachse inserieren, 5-30 cm lang, 6-7 mm breit. Ährchen (inkl. Granne) etwa 5 mm lang. Granne der Hüllspelze länger als die Ährchenbreite und 1/2 so lang wie die Hüllspelze (ohne Granne gemessen). Wuchshöhe: 40-100 cm. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Dorfgastein/Gasteinertal am 7.7.2002 |
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| Phragmites australis Schilf |
Habitus
Blütenstand
Halme bis 1,2 cm dick, bis oben hin Knoten und blatttragend; im Herbst absterbend. Haare der Ährchenachse fast so lang wie die Spelze. Blatt 20- 30 mm breit. Ährchen meist rotbraun. Wuchshöhe: 1- 3 m. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Dorfgastein/Gasteinertal am 7.7.2002 |
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| Poa annua Einjähriges Rispengras |
Habitus
Rispengras! - Unterste Rispenäste 2. Untere Hüllspelze 1-nervig, die obere 3-nervig. Keine Kriechtriebe. Blatthäutchen der Grundblätter von der Seite deutlich sichtbar. Rispenachse meist bis 5 cm lang. Größere Hüllspelze meist über der Mitte am breitesten (DD: P.supina). Deckspelze meist grün. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Badbruck, Golfplatz, Gasteinertal 8.5.2008 |
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| Poa alpina Alpen-Rispengras ◊ Bild-Galerie |
Ährchen
Ährchen
Blütenstand
Blütenstand
Beide Hüllspelzen 3-nervig, schmal mit deutlich aufgesetzter Stachelspitze. Blüte zu Brutknospen umgewandelt (pseudovivipar). Rispe mehr oder weniger pyramidenförmig. Laubblattspreiten meist 4-10 cm lang und 2-5 mm breit, flach. Blatthäutchen der Grundblätter fehlt meist. Ährchen violett überlaufen. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Silberpfennig/Gasteinertal am 19.7.2002 |
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| Poa nemoralis agg. ? Hain-Rispengras |
Habitus
Rispengras! - Hüllspelze kürzer als die Ährchen. Blatthäutchen häutig, kurz (unter 1 mm). Deckspelze unbegrannt und gekielt, Ährchenachse unterhalb der Deckspelze beborstet. Die untere Rispenäste halbquirlig. Laubblattspreite kleiner 5 mm. Deckspelze undeutlich 3-nervig. Stängel und Laubblattscheiden stielrund. Oberste Laubblattscheide kürzer als die Spreite. Pflanze grasgrün bis blaugrün. Stängelblatt 1-3 mm breit, meist deutlich waagrecht abstehend (Wegweisergras); oberstes Stängelblatt oberhalb der Mitte. Rispenäste ziemlich lang und dünn. Ährchen 1-5blütig; grünlich, in Hochlagen violett. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Erzwies/Gasteinertal am 22.8.2004 |
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| Poa nemoralis Hain-Rispengras |
Ährenrispe
Gruppe
Habitus
Rispengras! - Oberste Laubblattscheide kürzer als die Spreite. Blatthäutchen fehlend oder bis 0,5 mm lang. Ährchenachse meist weich behaart. Pflanze grasgrün bis blaugrün. Stängelblatt 1- 3 mm breit, meist deutlich waagrecht abstehend (Wegweisergras); oberstes Stängelblatt oberhalb der Mitte. Rispenäste ziemlich lang und dünn. Ährchen 1-5blütig; grünlich, in Hochlagen violett. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Ingelsbergweg, Bad Hofgastein am 3.6.2006 |
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| Poa pratensis Wiesen-Rispengras |
Ährchen
Ährenstand
Blatt fast paralellrandig, plötzlich in eine kapuzenförmige Spitze zusammengezogen. Blatthäutchen vorhanden. Unterster Rispenast mit 4 grundständigen Zweigen. Deckspelze mit 5 starken Nerven, 3-6 mm lang, mit der benachbarten Deckspelze durch lange Zottenhaare zusammenhängend. Pflanze mit Ausläufer. Laub- und Halmtriebe einzeln oder in Büscheln, am Grund ohne strohfarbige, abgestorbenen Blattscheiden. Spreiten der Grund- und Stängelblätter flach oder rinnig, 2-6 mm breit, ihr Grund so breit wie die Halmbasis. Blatthäutchen an den Rändern der Scheide herablaufend. Rispe wenig länger als breit. Wuchshöhe bis 1 m. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Klammstein/Gasteinertal am 29.05.2003 |
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| Poa remota Locker-Rispengras |
Habitus
Rispengras - Ährchen mit 2 Zwitterblüten. Hüllspelzen kürzer als das Ährchen, diese eiförmig. Blatthäutchen häutig, um 5 mm lang. Narben an der Spitze des Fruchtknotens. Deckspelze unbegrannt, v-förmig. unterste Rispenäste halbquirlig. Pflanze horstbildend. Nerven der Deckspelze deutlich. LB-Spreite 6-8 mm, in eine Spitze auslaufend (ohne Kapuzenspitze). Deckspelze auf dem Kiel mit feinen Borsten, am Grund mit wenigen krausen Haaren. Wuchshöhe: 50 - 150 cm. Edellaubwälder, Schluchtwälder, Auwälder. Montan bis subalpin. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Wasserfallweg, Bad Hofgastein am 19.6.2006 |
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| Poa supina Läger-Rispengras |
Habitus
Ähre
Rispe
Rispengras! - Untere Hüllspelze 1-nervig, die obere 3-nervig. Ährchen 3- 7blütig. Rispe locker. Pflanze mit blütenlosen Kriechtrieben. Unterster Rispenast stets ohne grundständigen Zweig. Ährchen am Ende der Rispenäste gebüschelt. Größere Hüllspelze unterhalb der Mitte am breitesten. Deckspelze oft violett. Wuchshöhe: 5- 30 cm. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Poserhöhe/Gasteinertal am 25.05.2003 |
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| Sesleria albicans Kalk-Blaugras |
Rispe
Ährenrispe allseitwendig. Die unteren Rispenäste mit schuppenförmigen, häutigen Tragblatt. Von abgestorbenen Blattscheiden umgeben. Laubblattspreite mit deutlichen Kiel, Blattspitze kahnförmig. Bildet im Massenwuchs die Blaugrashalden (Ordnung: Seslerietalia) - Relikt der Eiszeit. Steinige Trockenrasen, Felsrasen, Magerrasen, subalpin bis aplin - kalkstet (Kalkzeiger) - flachgründige Wälder (bes. Föhrenwälder). Felsen und Hangschutt in den Alpen. kalkstet. Siehe dazu die Pflanzengesellschaft - Erico-Pinion Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Paarseenweg/Dorfgastein am 5.5.2004 |
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| Sesleria ovata Psilothera ovata Eikopf-Blaugras Zwergblaugras |
Habitus
Biotop
Deckspelze an der Spitze mit 5 Grannen, die mittlere fast so lang wie die Deckspelze selbst, die 4 seitlichen kürzer. Laubblattspreiten höchstens 1 mm breit. Ährenrispe dicht kugelig bis breit eiförmig, insgesamt 3 - 7 mm im Durchmesser. Wuchshöhe 5 - 10 cm. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Erzwies/Gasteinertal am 22.8.2004 |
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| Sesleria varia agg. Blaugras |
Rispe stark ährig zusammengezogen - 2-3blütig, 4-5 mm lang, blau, gegen den Grund zu gelblich,
pfriemlich-eiförmig. Hüllspelze etwa so lang wie das Ährchen. Deckspelze mit 3-5 Zähnchen.
Hierher gehören nach Adler das Kalk-Blaugras (S.albicans, S.calcarea, S.varia) und das Moor-Blaugras (S.uliginosa, S.coerulea).
Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Klammstein/Dorfgastein am 30.4.2004 |
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| Zea mays Mais |
Habitus
Perigon-m
Perigon-w
Blatt-Häutchen
Gruppe, Biotop
Getrenntgeschlechtlich, einhäusig. Halm markerfüllt, bis 2,5 m hoch und 5 cm dick. Primäres Dickenwachstum. Zahlreiche sproßbürtige Wurzeln an der Basis. Blätter entland der Achse, bandartig (4-10 cm breit, bis 150 cm lang). Terminal endet der Halm mit der männlichen Rispe. Die Ährchen sind paarweise angeordnet und je mit 2 Blüten besetzt. Die weiblichen Blütenstände entspringen in den Blattachseln. Sie stellen Kolben dar, welche von Hüllblättern (Lieschen) umgeben sind. Der FrKn ist nur 2-3 mm lang mit bis zu 40 cm langen fädigen Griffel. Nach der Befruchtung erfährt der Kolben ein Dickenwachstum. Die Hüll-, Deck- und Vorblätter bleiben in der Entwicklung zurück, sodass sich die Karyopsen prall und unbespelzt vorwölben (diese sind reif, wenn sie sich mit dem Fingernagel nicht mehr ritzen lassen). Temperaturoptimum der Pflanze 30°C und 500-700 mm Niederschlag/Jahr. Bei Wassermangel schützt sich die Pflanze durch Einrollen der Blätter. Wildform nicht bekannt. Reste eines primitiven Wildmais sind in den Anden (5.000-3.500 v.Ch.) gefunden worden. Heimat: Mittelamerika. Bei uns als Kulturpflanze in Verwendung. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Dorfgastein, Gasteinertal 7.7.2007 |
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Flora/Gasteinertal: Poaceae, Graminaceae - Süßgräser
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