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P2ran - Flora/Gasteinertal: Ranunculaceae - Artenzahl: 26
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Genus

Ranunculaceae

Hahnenfußgewächse

Diese Familie gehört zur Unterklasse der Ranunculidae, also zu den Hahnenfußähnlichen.
Kennzeichen der Hahnenfußähnlichen sind die unbestimmt große Zahl von Staub- und Fruchtblätter. KEINE ätherischen Öle! Typisch sind auch die Siebröhrenplastiden vom S-Typ (stärkehaltig). Krautige Pflanzen sind bei weitem vorherrschend. Die Pollen der meisten Arten gehören dem tricolpaten Typ an, nie fehlt die Apertur und nie besteht sie aus nur einer Keimfalte. Die Ranunculaceae kommen bei uns nur als Kräuter vor.

Morphologie

Blatt: meist wechsel- oder grundständig, oft handförmig geteilt oder zusammengesetzt. Nebenblätter klein oder fehlend. Blattteile spiralig oder nur z.T in Kreisen.
Blattmorphologie siehe - Phyllum III.

Blüte: radiär oder dorsoventral, meist zwittrig. Blütenboden gewölbt mit zahlreichen Staubblättern. Blütenhülle meist einfach, zuweilen kronartig, 4- bis vielblättrig; zwischen ihr und den oft zahlreichen Staubblättern verschieden geformte, nektarabsondernde Blattorgane (Honigblätter).
Fruchtknoten: oberständig, vielsamig (chorikarp) bis nur 1 Samenanlage.
Frucht: Es finden sich entweder mehrere Samenanlagen zu beiden Seiten der Bauchnaht - Balgfrüchte - oder 1 an der Querzone - Nüsschen. Seltener sind scheidewandspaltige - Kapseln - oder mehrsamige - Beeren.

Arten der im Gasteinertal vorkommenden Hahnenfußgewächse alphabetisch nach dem lateinischen Namen geordnet . . .
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ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten
Aconitum vulparia Aconitum lycoctonum ssp. vulparia
Aconitum vulparia
Gelber Eisenhut
Wolfs-Eisenhut
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Blütenstiel meist dicht mehr oder weniger abstehend behaart, dazwischen oft kurz drüsenhaarig. Stängelblatt mit breiten, am Grund miteinander verbundenen Abschnitten. Blütenstiel locker und abstehend ästig. Staubblatt meist kahl. Stempel kahl, drüsig oder abstehend behaart. Wuchshöhe: 40 - 150 cm.
DD: Aconitum lycoctonum ssp. ranunculifolium - Blütenstiel dicht krummhaarig, meist drüsenlos. Stängelblätter bis nahe zum Grund geteilt. Staubblatt oft behaart. Stempel kahl oder krummhaarig.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Brandner Hochalm/Gasteinertal am 9.8.2005
Aconitum napellus Aconitum napellus ssp.tauricum
Aconitum tauricum
Tauern-Eisenhut
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Wuchshöhe: 50-180 cm. Dunkelblaue, helmförmige Blüten in endständigen Trauben. Helm meist breiter als hoch. Perigon blau. Stängel steil aufrecht. Stängelblatt ohne deutliche Netznervatur. Same schwarz, an den Seitenflächen glatt oder gerunzelt. Längskanten geflügelt. Wurzel ist eine rübenförmige Knolle. Vorblatt meist knapp unterhalb der Blüte (= Aconitum napellus). Perigonblatt außen kahl. Vorblatt kahl, fädlich bzw. linealisch. Stängel aufrecht, Blätter handförmig 5-7-fach geteilt. Stiel der Honigblätter gebogen.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Kolmkar/Gasteinertal 05.09.2005
Aconitum paniculatum Aconitum paniculatum
Rispen-Eisenhut
Aconitum degenii susp.paniculatum
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Blüte blauviolett, Helm etwa so hoch wie die Blüte breit. Honigblatt (Stiel der Nektarblüte) gebogen. Sporn des Nektarblattes nur wenig zurückgebogen und den Helmgipfel erreichend. Stängel ausgebreitet ästig. Blütenstiel und Perigon abstehend drüsenhaarig. Nektarblatt und Staubblatt kahl oder behaart. Stängel und Blütenstiele im oberen Teil flaumig, drüsig-klebrig. Stark giftig.
DD: Aconitum variegatum agg. - Helm deutlich höher als breit, Stiel der Nektarblätter aufrecht, Sporn des Nektarblattes zurückgerollt, den Helmgipfel nicht erreichend.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Astenalm/Gasteinertal am 03.08.2003
Actaea spicata Actaea spicata
Ähren-Christophskraut
Blüte weißlich, in vielblütigen, gedrängten Trauben. Staubblätter länger als die oft schon früh abfallende Blütenhülle. Fruchtknoten 1 - die Frucht ist eine schwarze Beere. Blatt doppelt 3zählig bis gefiedert. Blättchen mit vielen scharfen Zähnen. Wuchshöhe: 30 - 60 cm. Giftig!
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Luggau 10.6.2004 // Klammstein/Gasteinertal 18.08.2006
Anemone nemorosa Anemone nemorosa
Buschwindröschen
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Stängel kahl (kaum behaart) mit einem Quirl aus fein zerteilten Blättern, darüber die gestielte, aufrecht, ausgebreitete Blüte. Meist 6-8 Blütenblätter. Oft nur 1 gestieltes, handförmig geteiltes Grundblatt. Blüten weiß, gern außen rötlich überlaufen. Griffel hakig, kürzer als der Fruchtknoten.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Amoseralm 01.04.2005/28.05.2006 // Fulseck/Gasteinertal am 23.05.2002
Aquilegia nigricans Aquilegia nigricans
Dunkle Akelei
Aquilegia vulgaris ssp.nigricans
Blütensporn hakig gekrümmt. Stängel oben überwiegend drüsenhaarig. Blütenhülle blau bis dunkelblauviolett. Staubblatt meist ein wenig aus der Blütenhülle ragend. Laubblatt unterseits meist weichhaarig. Die spornlosen Perigonblätter 25- 35mm lang; Platte der Nektarblätter 9- 12mm. Sporn 16- 21mm lang. Wuchshöhe: 20- 60cm.
DD: Aquilegia atrata - Stängel oben dicht drüsenlos behaart. Staubblatt weit aus der Blütenhülle ragend. Laubblattunterseite meist kahl.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Maierhofen, Gasteinertal 26.5.2008
Aquilegia vulgaris Aquilegia vulgaris
Gewöhnliche Akelei
Aquilegia vulgaris ssp.vulgaris
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Blütenhülle blauviolett. Staubblätter nicht oder nur wenig aus der Blütenhülle herausragend. Laubblattunterseite meist behaart. Die spornlosen Perigonblätter 20- 25mm, Sporn 13- 22mm lang. Blütensporn am Ende stark hakig gekrümmt- Stängel meist verzweigt, 3 - 10blütig, oben fast kahl bis drüsenlos (evtl. mit wenigen Drüsenhaaren). Mäßig häufig, stark giftig. Wuchshöhe: 30-60cm.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Klammstein am 11.6.2006
Caltha palustris Caltha palustris
Sumpf-Dotterblume
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Pflanze kahl; Stängel meist unverzweigt, dick, hohl, aufsteigend. Blatt herzeiförmig bis -nierenförmig. Fettig glänzende, gelbe Blütenblätter. Blätter nur schwach gekerbt. Protoanemonin wirkt schleimhautreizend. Giftig! - Nährstoffreiche Sumpfwiesen.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Poserweg 21.04.2007 // Angertal/Gasteinertal am 10.05.2000
Clematis alpina Clematis alpina
Alpen-Waldrebe
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Einzelne Blüten sind lang gestielt in den Achseln der oberen Blätter. Der Stängel wächst kriechend oder kletternd. Blütenhülle blau mit Kranz von 10-12 kleinen, kronblattartigen, weißen Honigblättern. Früchtchen durch den abstehend behaarten Griffel lang geschwänzt. Wuchshöhe: 1 - 2 m.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Klammstein am 11.6.2006
Hepatica nobilis Hepatica nobilis
Leberblümchen
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Radiärer Blütenbau mit 6-10 blauen Perigonblätter; dicht unter ihm eine 3-blättrige, kelchartige Hochblatthülle. Das Blatt ist 3-lappig. Selten kommen auch rosarote oder gar weiße Blüten vor.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Klammstein 10.04.2002 // Maierhofen/Gasteinertal 24.04.2006
Pulsatilla alpina Pulsatilla alpina ssp. austriaca
Österr. Alpen-Küchenschelle
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Stängelblatt 3-fach gefiedert. Alle Blütenorgane kahl bis kurzzottig (Haare kleiner 3 mm); keine Nektarblätter. Blüte aufrecht. Endfieder des Laubblattes fiederschnittig. Abschnitte nicht zurückgerollt. Spreite gegen den Stiel deutlich abgewinkelt und fast waagrecht abstehend, fast kahl. Niederblätter fransig. Perigonblätter 10-20 mm lang und 5 - 10 mm breit. Die beiden unteren Hauptfiedern so groß wie der Rest der Spreite. Perigon innen weiß, außen weiß oder blass-purpurn angelaufen.
DD: Pulsatilla alpina ssp. alpina - Endfieder der Laubblätter fiederspaltig (Einschnitte nur bis zur Mitte). Spreite gegen den Laubblattstiel nicht abgewinkelt, deutlich behaart.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Stubneralm, Gasteinertal 16.6.2007
Anemone alpina Pulsatilla alpina ssp. alpina
Anemone alpina
Gewöhnliche Alpen-Küchenschelle
Endfieder der Laubblätter fiederspaltig (nicht fiederschnittig). Abschnitte oft zurückgerollt. Spreite gegen den Laubblattstiel nicht abgewinkelt, deutlich behaart; Niederblätter ganz. Perigonblatt 20 - 30 mm lang und 10 - 20 mm breit, innen weiß und ebenfalls außen bläulich überlaufen. Die beiden unteren Hauptfiedern nur wenig kleiner als der Rest der Spreite.
DD: Pulsatilla alpina ssp. austriaca - Endfieder des Laubblattes fiederschnittig (bis zum Grund eingeschnitten). Spreite gegen den Stiel deutlich abgewinkelt, fast waagrecht.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Hirschkar, Gasteinertal 16.7.2008
Ranunculus aconitifolius Ranunculus aconitifolius
Platanen-Hahnenfuß
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Pflanze mehrblütig. Blatt handförmig gelappt bis gefingert. Kronblätter rein weiß. Stängel mit gespreizten Ästen, Mittellappen der Grundblätter in einen Stiel verschmälert. Abschnitte aller Stängelblätter ziemlich breit bis zur Spitze gesägt. Blütenstiele während der Blütezeit auffallend flaumig, 1-3 x so lang wie das Tragblatt. Staubblätter so lang wie die Griffel. Reife Nüsschen 2-3 mm lang und 2 mm breit.
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Foto: © Anton Lafenthaler - Hieronymushaus 24.07.2006 // Neudeggalm/Gasteinertal 03.06.2007
Ranunculus acris Ranunculus acris
Scharfe Hahnenfuß
Blätter handförmig tief geteilt, insbesonders die Grundblätter tief 3-spaltig. Zipfel linealisch bis lineal-lanzettlich. Die Grundblätter zeigen unterschiedlich tiefe Spaltigkeit. Fruchtschnabel kurz. Scharfer Geschmack wegen Anemonin.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Fulseckweg/Gasteinertal am 23.05.2002
Ranunculus alpestris Ranunculus alpestris
Alpen-Hahnenfuß
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Grundblätter rundlich, 3-5-lappig, oft bis über die Mitte eingeschnitten. Lappen grob und stumpf gezähnt. Nur 1, höchstens 2 Blüten am Stängelende. Kelchblatt kahl, hinfällig. Kronblatt reinweiß. Wuchshöhe bis 15 cm.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Leidalm, Gasteinertal 28.7.2008
Ranunculus ficaria Ranunculus ficaria
Scharbockskraut
Feigwurz
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Blüte radiär, gelb. Honigblätter kronblattartig (=Kronblätter) 8 oder mehr. Die 3 (-5) kelchblattartigen Kronblätter werden als Kelchblätter bezeichnet. Blatt rundlich, herznierenförmig, stark glänzend. Vitamin-C, Protoanemonin und Anemonin kommt vor. Anm: Einkeimblättrig! (Beispiel für einkeimblättrige Dicotyledonen aufgrund Reduktion).
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Maierhofen/Gasteinertal 15.04.2004/03.05.2006
Ranunculus glacialis Ranunculus glacialis
Gletscher-Hahnenfuß
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Kelchblatt rostbraun, zottig behaart, bis zur Fruchtreife bleibend. Einzeln endständige Blüte. Kronblatt weiß, beim Verblühen schwach rosarot bis rotviolett. Die Kronblätter bleiben fast bis zur Fruchtreife. Die Kelchblätter sind außen rostbraun behaart. Stängel aufrecht, dicklich, meist kahl. Grundblätter fleischig, 3-teilig. Wuchshöhe: 5- 15cm. Sehr selten!
Kalkarme, steinige, humusarme Böden. Felsschutt, Felsspalten, besonders silikathaltige Böden. Bis über 4.000 m.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Hohe Geißel/Gasteinertal 18.07.2005
Ranunculus lanuginosus Ranunculus lanuginosus
Wollige Hahnenfuß
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Fruchtschnabel lang und am Ende eingerollt. Pflanze abstehend rauhaarig. Grundblätter 5-lappig, unregelmäßig gezähnt. Wuchshöhe bis 70 cm.
DD: R.tuberosus (FrSchnabel kurz, eingerollt, Grundblätter 3-teilig, gelappt und gezähnt).
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Schuhflickerweg/Gasteinertal am 15.8.2005
Ranunculus montanus Ranunculus montanus
Berg-Hahnenfuß
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Grundblätter dunkelgrün, meist glänzend, die ersten kahl, 1/2 bis 4/5 tief eingeschnitten. Die späteren Blätter behaart und fast bis zum Grund geteilt. Früchtchen am Rücken gekielt, breit ansetzend (Lupe!). Kelch behaart. Stängel rund.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Hohe Scharte, Gasteinertal 10.8.2008
Ranunculus platanifolius Ranunculus platanifolius
Platanen-Hahnenfuß
Stängel mit aufrechten Ästen. Blatt handförmig, nicht bis zum Spreitengrund geteilt. Mittellappen mit den Seitenlappen breit verbunden. Die obersten Stängelblätter meist ganzrandig. Blüte reinweiß. Blütenstiele kahl. Staubblätter länger als die Griffel, die Fruchtknoten verdeckend. Nüsschen 3- 4mm lang und 3mm breit.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenalm, Gasteinertal am 8.7.2006
Ranunculus repens Ranunculus repens
Kriechender Hahnenfuß
Wurzeln dringen bis 50 cm tief in die Erde (Pionierpflanze). Pflanze mit oberirdischen-kriechenden Ausläufern. Stängel kriechend. Grundblätter 3schnittig, Mittelabschnitt deutlich gestielt. Blatt 3-zählig bis gefiedert. Blüte gelb. Blütenstiel gerieft.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenweg 22.06.2001 // Annenkaffee/Gasteinertal 08.07.2006
Ranunculus trichophyllus Ranunculus trichophyllus ssp.eradicatus
Haarblatt-Wasserhahnenfuß
Artengruppe: Ranunculus aquatilis agg. - Reife Nüsschen länger als 1,5 mm und mehr oder weniger eiförmig, selten mehr als 35. Laubblattabschnitte steif oder schlaff. Blüten weiß, 8- 14 mm im Durchmesser. Kronblatt 2,5- 3,6 mm lang, Kronblatt bei offener Blüte einander nicht überdeckend.. Staubblatt 9-15. Wuchslänge: 9-15 cm lang.
Ranunculus trichophyllus ssp.eradicatus - Pflanze zart, niederliegend, die meisten bis alle Knoten wurzelnd. Bis 2,5 m Tiefe blühend. Subalpin bis alpin.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Maurachalm, Gasteinertal 19.08.2013
Thalictrum aquilegiifolium Thalictrum aquilegiifolium
Akelei-Wiesenraute
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Staubfäden oben bzw. unterhalb des Staubbeutels verdickt, violett. Nüsschen deutlich gestielt, hängend, glatt, 3kantig, geflügelt, etwa 7mm lang. Blättchen rundlich bis eiförmig, höchstens 1,5 x so lang wie breit, grob und stumpf eingeschnitten, mit hängenden Nebenblättchen (am Grund der Fiedern). Wuchshöhe : 40- 120cm. Waldsäume und Hochstaudenfluren.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Heinreichalm/Gasteinertal 26.05.2007
Thalictrum minus Thalictrum minus
Kleine Wiesenraute
Blättchen etwa so lang wie breit. Staubfaden fadenförmig, nicht verdickt. Staubbeutel niederhängend, bespitzt. Stängel und Laubblatt kahl, geruchlos. Narbe nicht gefranst. Stängel gerillt bis deutlich kantig. Nüsschen kahl, nicht oder nur schwach zusammengedrückt, ihr Schnabel viel kürzer als das Nüsschen.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Bockhartseeweg/Gasteinertal am 24.6.2008
Trollius europaeus Trollius europaeus
Troll-Blume
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Stängel gerippt. Blätter meist handförmig geteilt, mit 3-spaltigen, gesägten Zipfeln. Gelbe Blütenblätter. Giftig!
Trollius europaeus-Wiesen sind charakteristisch für ungedüngte Schnittwiesen der Mittelgebirgshochlagen.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Kögerlalmweg 30.05.2005 // Paarseenweg, Gasteinertal 09.06.2008
Siehe auch die Seiten:
- Systematik - Flora Gasteins - Pflanzenfamilien
- Pflanzenbilder - Bildergalerie - Übersicht

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Flora/Gasteinertal: Ranunculaceae - Hahnenfußgewächse
© 9.4.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
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