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P2ros - Flora/Gasteinertal: Rosaceae - Artenzahl: 29
Pflanzen, Index Pflanzen - Index
Genus
  • Alchemilla - Frauenmantel
  • Aruncus - Geißbart
  • Cotoneaster
  • Crataegus - Weißdorn
  • Dryas - Silberwurz
  • Filipendula - Mädesüß
  • Fragaria - Erdbeere
  • Geum - Nelkenwurz
  • Malus - Apfel
  • Prunus - Kirsche
  • Potentilla - Blutwurz
  • Rosa - Rose
  • Rubus - Brombeere
  • Sorbus - Eberesche
  • Rosaceae

    Rosengewächse

    Ca. 3.000 Arten! Sie kommen als Kräuter, Sträuche oder Bäume vor.
    Blatt: wechselständig, meist mit Nebenblätter.
    Blüte: radiär und mit doppelter Blütenhülle. Die Staubblätter wurden im Laufe der Evolution in der Zahl sekundär vermehrt durch Einschub von zusätzlichen Staubblattanlagen. Auch im Fruchkörper kommt Polymerie vor.
    Frucht: Kapseln, Nüsse, Steinfrüchte und Beeren.
    Inhaltsstoffe: Als Reservestoff in den Samen dient Eiweiß und fettes Öl, fast nie Stärke.

    Chemische Merkmale: Gerbstoffe kommen praktisch bei allen Vertretern dieser Familie vor, entweder diffus verteilt oder in Gerbstoffidioblasten. Weit verbreitet sind auch die mono- oder dimeren polyphenolischen Vorstufen wie Catechine und Proanthycyanide ebenso wie Flavonoglykoside. Keine Ellagsäure bei Spiraeoideae, Maloideae und Prunoideae. Weiters sind typisch Triterpene und Saponine (Oleanolsäure, Ursolsäure im Cuticularwachs), Triterpenalkaloide in der Rinde etc. Cyanogene Verbindungen sind mit Ausnahme der Rosoideae weit verbreitet (Amygdalin). Fruchtsäuren und Schleim sind sehr verbreitet. Die Akkumulation von Sorbitol in Blättern und Früchten ist charakteristisch (Ausnahme: Rosoideae!). Insbesonders die Variabilität des Gynoeceums (=Fruchtkörpers) rechtfertigt die Einteilung in mehrere U-Familien (Spiracoideae, Rosoideae, Prunoideae, Maleoideae)!

    Hier sollen nur Wildformen beschrieben werden. Kulturpflanzen sind hinreichend bekannt und gehören auch nicht unbedingt zur natürlichen Pflanzenwelt des Gasteinertales.

    Arten der in Gastein vorkommenden Rosengewächse alphabetisch nach dem lateinischen Namen geordnet . . .

    ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten
    Alchemilla alpina Alchemilla alpina
    Alpen-Silbermantel
     Blatt   Blatt
    Blütenstiele lang, dichotom verzweigt. Blätter 5-zählig, bis zum Grund eingeschnitten. An jedem Individuum mit auch mehr als 5 Blättchen. Die Laubblattzähne etwa so lang wie breit, meist zusammenneigend. Laubblattunterseite silbrig, seidig glänzend behaart. Blättchen meist schmal-lanzettlich, mit der größten Breite in der Mitte. Wuchshöhe: 5-20 cm.
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Tennkogel, Gasteinertal 26.7.2008
    Alchemilla Alchemilla fissa ?
    Geschlitzter Frauenmantel
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     Blatt   Gruppe
    Stempel 1, Staubblatt 4. Wuchshöhe: 5 - 20 cm. Stängel bogig aufsteigend, kahl, Blätter oft bis auf die Hälfte eingeschnitten. Blattlappen flach bis spitzbogig, mit langen, groben Zähnen und durchscheinenden Blattnerven. Ganze Pflanze völlig kahl. Blütenstand locker. Achsenbecher so lang wie die inneren Kelchblätter - Laubblattzähne über 1,5 mm lang.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Gamskarkogelweg/Gasteinertal am 4.7.2004
    Alchemilla monticola Alchemilla monticola
    Bergwiesen-Frauenmantel
    (früher: Alchemilla vulgaris)
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     Blatt   Habitus   Perigon   Habitus   Habitus
    Laubblatt zu 1/4 zerteilt, 9lappig. Lappen meist parabolisch oder seltener rundlich. Basalbucht bis zu 1/4 offen bis fast geschlossen. Nebenblätter meist dicht behaart. LB beiderseits meist dicht behaart und dadurch mattgraugrün erscheinend. Laubblattzähne fein, gleichmäßig, krumm 3eckig. Achsenbecher eiförmig bis kugelig, oben etwas verengt, meist zerstreut behaart. Wuchshöhe: 10 - 20 cm.
    früher A. vulgaris, sect. Plicatae
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Gamskarkogelweg/Gasteinertal am 29.7.2005
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Paarseenweg, Gasteinertal am 15.05.2006
    Alchemilla subsericea Alchemilla subsericea
    Matten-Silbermantel
    Schwachseidiger Frauenmantel
     Blatt
    Blütenstiele lang, dichotom verzweigt. Blätter 5-zählig, bis zum Grund eingeschnitten, Blattspreite dicht seidig behaart (dadurch hell glänzender Rand), Blattunterseite nur an den Blattnerven seidig behaart, Laubblattoberseite kahl. Blattabschnitte bis zum Mittelteil grob gezähnt. Blütenstiel anliegend behaart. Kelch mit Kelchblätter seidig behaart, Kelchblattoberseite kahl. Stängel bogig aufsteigend (nie Wurzeln treibend).
    Bestimmung unsicher!
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Schuhflicker/Gasteinertal am 15.8.2005
    Aruncus dioicus Aruncus dioicus
    Wald-Geißbart
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     Blüte   Habitus   Habitus
    Blatt ohne Nebenblätter. Blüte rispig angeordnet; schmale Ähren. Pflanze 2-häusig. Blatt 2-3fach, 3-zählig. Männliche Rispen gelblichweiß, die weiblichen rein weiß. Wuchshöhe: 80 - 150 cm.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Schlosswiese/Hofgastein am 17.6.2004
    Cotoneaster integerrimus Cotoneaster integerrimus
    Gewöhnliche Zwergmispel
     Habitus   Blüte   Blatt   Frucht   Frucht 
    Aufrechter, allseitig unregelmäßig verzweigter, laubabwerfender Strauch, oft ausgebreitet. Junge Zweige filzig, bald verkahlend. Blatt oval bis rundlich, oberseits tiefgrün, unterseits weiß, filzig. Kelch kahl, nur am Rand wie die Blütenstiele etwas weichhaarig. Blatt abgerundet mit aufgesetzter Stachelspitze. Frucht 6 mm, rot, selten weiß, kahl. Schwach giftig.
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Hochegg, Gasteinertal am 17.7.2004 und 1.8.2007
    Crataegus monogyna Crataegus monogyna
    Eingriffel-Weißdorn
    Spitzlappiger Weißdorn
     Blüte   Blatt 
    Alle Blüten mit 1 Griffel. Blüte weiß, Staubblätter rosa. Kelchblatt stets breit 3-eckig, etwa so lang wie breit, der Blütenknospe anliegend. Nebenblätter und Vorblätter ganzrandig. Einschnitte der Laubblätter ganzrandig. Nebenblätter blühender Kurztriebe evetuell mit wenigen groben, 3-eckigen Zähnen. Laubblatt gespalten bis geteilt. Wuchshöhe: 3 - 6 m.
    Waldränder, trockene Gebüsche. Auen, lichtliebend.
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Maierhofen, Gasteinertal 26.5.2008
    Dryas octopetala Dryas octopetala
    Silberwurz
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     Perigon   Biotop
    Spalierstrauch. Blüte einzeln 2 - 4 cm breit, weiß mit meist 8 Kronblätter. Blatt ungeteilt, gekerbt, ledrig, unterseits weißfilzig.
    Als Pionier und Dauerstadium bildet die Silberwurz ein eigenes Biotop, genannt - Silberwurzteppich - . . .
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Gadaunerer Hochalm 24.06.2001 // Frauenkogel, Gasteinertal am 15.7.2006
    Filipendula ulmaria Filipendula ulmaria
    Echtes Mädesüß
    Spierstaude
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     Perigon   Blütenstand1   Blütenstand2
    2 Subspecies! Blätter einfach gefiedert, Teilblättchen 3- 5 cm lang in 2- 5 Paaren. Blüte gelblichweiß, in ästigen Trugdolden, stark duftend, z.T. mit 5- 6 Blütenblättern. Kronblatt 2 - 5 mm lang. Stängel beblättert. Grundblätter mit 2- 5 Paaren von großen Blättchen, diese 3 - 8 mm lang. Wurzel nicht knollig verdickt.
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Bertahof, Gsteineral am 1.7.2006
    Fragaria moschata Fragaria moschata
    Zimt-Erdbeere
     Blatt/Frucht
    Blüte 17 - 29 mm im Durchmesser. Blütenstiele abwärts bis waagrecht behaart. Blättchen unterseits locker aufwärts-abstehend behaart, meist kurz gestielt. Stängel die Blätter deutlich überragend. Spitzen der Blattzähne rosa und grün gesäumt. Blüte unvollkommen zweihäusig. Blüte der weiblichen Pflanze mit verkümmerten Staubblättern, Blüte der männlichen Büte mit verkümmerten, beim Verblühen vertrocknendem Stempelköpfchen.
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Badesee/Teich, Gasteinertal 14.6.2008
    Fragaria vesca Fragaria vesca
    Wald-Erdbeere
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     Habitus   Frucht   Perigon   Perigon/Frucht   Habitus   Blatt/Frucht
    Grundblätter 3-teilig, Teilblättchen ringsum gezähnt. Stängel aufrecht, 3 - 10-blütig. Blütenblätter nicht ausgerandet. Blätter enthalten Gerbstoffe (Teeersatz). Die Frucht ist eine Beere!
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenweg/Gasteinertal am 10.05.2001
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Präaualm/Gasteinertal am 29.8.2005
    Geum montanum Geum montanum
    Berg-Nelkenwurz
    Petersbart
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     Habitus1   Habitus2   Blatt   Perigon   Fruchtstand1   Fruchtstand2
    Endblättchen der Grundblätter viel breiter als die Seitenblättchen. Blättchen gefiedert, kerbig gezähnt. Stängel meist einblütig, behaart. Blütenblätter 5, gelb. Die verlängerten Griffel tragen einen zottigen Haarschopf (Haare lang). Zur - Fotogalerie - ...
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenalm/Gasteinertal am 22.06.2001
    Geum reptans Geum reptans
    Gletscher-Petersbart
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     Habitus   Blüte   Blatt   Biotop   Ausläufer   Ausläufer   Blatt
    Synonyme: Kriech-Nelkenwurz, Sieversia reptans, Parageum reptans.
    Blütenstand einblütig. Griffel nicht gegliedert; der ganze Griffel verbleibt bis zur Fruchtreife. Krone gelb. Endblättchen der Grundblätter nur wenig größer als die Seitenblättchen. Pflanze mit bis zu 1 m langen Ausläufern.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Salesenkogel/Gasteinertal am 12.08.2003
    Geum rivale Geum rivale
    Bach-Nelkenwurz
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     Perigon   Perigon   Habitus   Perigon   Habitus
    U-Familie: Rosoideae! Blüte nickend. Krone außen rötlich, innen gelb. Kelch an der Frucht aufrecht, rotbraun. Nebenblätter der Stängelblätter klein. Rhizom gestreckt, horizontal.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenweg/Gasteinertal am 10.05.2001
    Geum urbanum Geum urbanum
    Echte Nelkenwurz
     Habitus  Perigon1  Frucht1  Frucht2
    Blüte aufrecht. Krone gelb. Kelch zurückgeschlagen, grün. Nebenblätter der Stängelblätter groß, laubblattartig.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Angertal/Gasteinertal am 24.06.2001
    Malus domestica Malus domestica
    Apfel
     Frucht
    Kelchblatt kürzer alsdas Kronblatt. Staubbeutel gelb. Griffel am Grund verwachsen. Blüte in wenigblütigen Dolden oder Schrimtrauben. Blütenstiele kürzer als die Spreite. Zweige dornenlos. Blatt meist beidseits behaart. Achsenbecher weißfilzig. Kältekeimer!
    Es gibt die verschiedensten Sorten in Gastein, die selbst der Besitzer oft nicht benennen kann. So will ich hier lediglich einige Sorten durch Foto's dokumentieren.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Gasteinertal am 23.9.2002
    Potentilla aurea Potentilla aurea
    Gold-Fingerkraut
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     Perigon   Habitus   Gruppe   Blatt
    Blatt unterseits nur auf den Nerven und am Rand mit langen, silbrigen Haaren besetzt sonst kahl, oberseits glänzend und fast kahl. Nervennetz durchscheinend. Die Grundblätter 5-zählig, die Stängelblätter 3-zählig mit 2 kleineren Nebenblätter. Krone goldgelb, ausgerandet, bis 2 cm; Kronengrund meist dunkelgelb.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Türchl-Wand/Gasteinertal am 30.7.2002
    Potentilla brauneana Potentilla brauneana
    Potentilla minima
    P. dubia
    Zwerg-Fingerkraut
    Laubblatt 3-zählig, gefingert, oberseits nur mit wenigen Haaren, unterseits locker behaart. Griffel am Grund nicht verdickt. Stängel dünn, liegend oder aufsteigend mit 1-2 Blätter, meist 1-blütig. Keine Drüsen! Kronblatt wenig länger als das Kelchblatt. Wuchshöhe: 2 - 5 cm.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Kleiner Silberpfennig/Gasteinertal am 19.8.2004
    Potentilla Potentilla spec
    Fingerkraut
    Blättchen am Rand abstehend, nicht silbrig glänzend behaart, unterseits nur die Haupt- und Seitennerven sichtbar. Stängel aufrecht-abstehend behaart, zottig. Der Endzahn der Blättchen kaum kleiner als die übrigen.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenweg/Gasteinertal am 12.05.2003
    Potentilla erecta Potentilla (Tormentilla) erecta
    Blutwurz
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     Habitus0  Habitus4  Blüte  Gruppe
    Kräuter. Stängel liegend bis aufrecht, nie wurzelnd. Blätter 3-zählig, Blättchen der Grundblätter mit 3 - 4 Zähnchen jederseits. Stängelbaltt sitzend oder kurz gestielt. Blütenblätter fast alle 4-zählig.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Brandneralm, Gasteinertal am 20.7.2004
    Potentilla neumanniana Potentilla neumanniana
    Potentilla verna
    Frühlings-Fingerkraut
    U-Art ?
     Habitus   Perigon   Blatt   Blatt/Knospe   Gruppe, Biotop
    Laubblattunterseite hier nur mit einfachen Haaren, ohne Büschelhaare. Rhizom stets ausläuferartig verlängert. Pflanze stets lockere Polster bis Rasen bildend. Blütenstiele ohne Sternhaare aber mit einfachen Haaren und evtl. kurzen Drüsenhaare (selten lang und rotköpfig). Kriechtriebe wurzelnd - Artbestimmung unsicher!
    Die Art hier in Maierhofen ist dicht mit Drüsenhaaren besetzt (rote Köpfchen), sowohl auf der Blattunterseite wie am Stängel und am Blütenköpfchen. Der Stängel ist am Grund von abgestorbenen Nebenblätter umscheidet. Keine Sternhaare. Wuchsort auf mit Moos besetzten Schiefergestein in Polstern.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Maierhofen, Dorfgastein am 27.4.2004
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Maierhofen, Dorfgastein am 15.4.2006
    Prunus avium Prunus avium
    subg. Cerasus
    Süßkirsche
    2 Subspecies (juliana et duracina). Fruchtstiel mindestens 2 x so lang wie die Frucht. Blüte mindestens 15 mm lang gestielt, in sitzenden Dolden oder Doldentrauben. Frucht meist kugelig (= Kirsche und Verwandte Prunus subg. Cerasus).
    Laubblatt etwas runzelig, unterseits flaumig, nicht ledrig. Laubblattstiele (an der Spreitenbasis) stets mit 2 oten Wurzeln (Nektardrüsen). Blütenstand über den zurückgeschlagenen Knospenschuppen blattlos. Fruchtstiel 3 - 5 cm lang, Wuchshöhe: 2 - 25 m.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Hauserbauer/Dorfgastein am 16.8.2004
    Prunus cerasus Prunus cerasus
    Weichsel
    Sauerkirsche
    Mehrere Sub-Species! Cerasa - kirasa - kirsa - kirsche!
    Die Wildform zeigt strauchigen Wuchs, die Kulturform wird bis zu 3 m hoch. Die langgestielten Blüten erscheinen im Mai an Kurztrieben, welche noch 2-3 Laubblätter tragen! Sie stehen zu 3- 5 in den Achseln schuppenförmiger Hochblätter. Der mittelständige Fruchtknoten befindet sich in der becherförmigen Blütenachse.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Gasteinertal am 16.8.2004
    Prunus padus subsp. padus Prunus padus subsp.padus
    Traubenkirsche
     Perigon   Perigon   Blütenstand  Habitus
    Blüten in Trauben. Griffel ohne Furche, Narbe kopfig, nicht ausgerandet. Laubblatt scharf gesägt. Narbe kopfig. Achsenbecher innen behaart; Steinkern grubig gefurcht. Am Laubblattspreitengrund 2 grüne Warzen (extraflorale Nektardrüsen). Laubblatt selbst kahl, elliptisch; an der Unterseite höchstens in den Nervenaderwinkel behaart. Trauben mehr oder weniger hängend.
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenalm am 10.05.2002 // Luggau am 10.6.2004 // Grüner Baum, Gasteinertal am 18.05.2006
    Pyrus communis, Birnbaum Pyrus communis agg.
    Birne
     Blüte   Blatt
    Mehrere Species! Staubbeutel rot bis violett. Griffel bis zum Grund frei. Blüte mindestens 2 cm breit, in wenigen Dolden oder Schirmtrauben. Blatt kahl. Blattstiele etwa so breit wie die Spreite.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Hauserbauergut/Gasteinertal am 12.9.2005
    Rosa canina Rosa canina
    Hundsrose
     Perigon   Blatt   Perigon (verblüht)   Frucht
    Blütenstiele und Blättchen beidseits kahl. Fiedern der beiden äußeren Kelchblätter schmal. Blütenstiel und Achsenbecher meist drüsenlos. Narbenköpfchen schmal. Griffelkanal schmal und eng, Ringscheibe breit.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Annenkaffee/Gasteinertal am 16.6.2002
    Rosa pendulina Rosa pendulina
    Rosa alpina
    Alpen-Wildrose
    Gebirgs-Rose
    Hängefrucht-Rose
     Blüte, Perigon   Blatt   Blüte/rosa   Kelch
    Griffel nur wenig aus dem Achsenbecher herausragend, Narben zum halbkugeligen Köpfchen vereinigt. Blättchen doppelt gesägt, kahl. Kelchblatt ungeteilt, ganzrandig. Zweige nicht stachelborstig, unbehaart. Stacheln der Blattzweige fast gerade. Blatt 7-9-zählig, meist doppelt, selten einfach drüsig gesägt. Nebenblätter flach. Frucht flaschenförmig bis länglich eiförmig, selten kugelig. Blüte etwa 3 cm im Durchmesser einzeln oder in wenigblütigen Blütenständen. Kronblatt leuchtend karminrot bis dunkelrosa. Kelchblatt nach der Blüte an der hängenden Frucht steil aufgerichtet und mindestens bis zur Fruchtreife bleibend. Frucht rot, nickend, meist mit Stieldrüsen und Stachelborsten.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Prossau/Gasteinertal am 21.06.2003
    Rubus idaeus Rubus idaeus
    Himbeere
     Habitus   Blatt   Frucht   Frucht   Frucht   Blüte1   Blüte2
    Blatt zusammengesetzt, 5-zählig gefiedert, zuweilen auch nur 3-zählig, unterseits graufilzig, oberseits grün. Pflanze halbstrauchig mit schwach verholzten, oberirdischen Stängel (blütenlos im 1.Jahr). Kronblatt weiß, kürzer als der Kelch. Frucht rot. Sie löst sich vom Blütenboden zur Fruchtreife.
    Siehe auch die Fotogalerie - Himbeerblüte - . . .
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Präaualmweg, Gasteinertal 12.05.2007
    Rubus fruticosus Rubus fruticosus
    Brombeere
     Perigon   Frucht
    Brombeeren weisen eine derart hohe Artenvielfalt insbesonders durch Hypridisierung auf, dass an dieser Stelle eine sichere Artbestimmung nicht möglich ist. Die Samen entstehen hauptsächlich auf ungeschlechtlichem Weg (Agamospermie) und zeugen daher keine genetische Variation. Bei zufälligen Kreuzungsereignissen entstehen Hypriden, die wiederum genetisch konstant sind und sich deshalb wie Arten verhalten (=Agamospecies). In Österreich sind mittlerweile 42 Brombeerarten (?) bekannt.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Luggau/Gasteinertal am 29.6.2002
    Rubus saxatilis Rubus saxatilis
    Felsen-Himbeere
     Blüte
    Pflanze krautig, unbewehrt mit weichen, 0,5 - 1,5 mm langen Stacheln; vegetativer Stängel kriechend, fertile aufrecht. Blatt 3-zählig, Endblättchen grob gesägt, fast rhombisch. Basis mehr oder weniger keilförmig. Nebenblätter breit elliptisch bis eiförmig, am Stängel oder am Blattstielgrund entspringend. Blüten in Schirmtrauben. Kronblatt schmal, weiß, aufrecht. Frucht glasig rot. Wuchshöhe: 10 - 30 cm.
    Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Heinreichalm/Dorfgastein am 19.6.2004
    Sibbaldia procumbens Sibbaldia procumbens
    Alpen-Gelbling
     Blatt   Gruppe, Biotop
    Kronblätter 4-6, Blüte mit Außenkelch, 4-5 Kelchblätter. Grundblatt 3-zählig, zusammengesetzt, alle Blättchen untereinander etwa gleich groß. Kronblatt 1-2 mm lang. Frucht zur Reifezeit nicht vom Achsenbecher eingeschlossen. Krone hellgelb, kürzer als der Kelch; selten fehlend. Laubblatt 5-zählig. Blättchen vorn 3-zählig. Wuchshöhe: 2-5 cm. Bodensaure Schneetälchen. In den Zentralalpen zerstreut.
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Kreuzkogelweg, Gasteinertal am 14.8.2006
    Sorbus aucuparia Sorbus aucuparia
    Eberesche, Vogelbeere
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     Frucht   Frucht   Habitus   Blüte   Blatt/Beeren
    Blatt gefiedert, Borke glatt. Blatt ohne Zahndrüsen. Die Schirmrispen sind vielblütig. Griffel meist 2- 4. Frucht kugelig rot (6- 10 mm).
    Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Aeroplanstadlweg, Gasteinertal am 28.05.2006

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    Flora/Gasteinertal: Rosaceae - Rosengewächse
    © 29.6.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
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