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Pteridophyta - Farne | ||
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Dies ist wahrscheinlich die ursprünglichste Familie unter den abgeleiteten Leptosporangien. Sie reicht mindestens bis ins Mesozoikum zurück. Am nächsten dürfte sie mit den Dicksoniaceae verwandt sein. Diese Familie wurde früher mit den Pteridaeceae zusammen geführt. Viele Merkmale und die Chromosomenzahlen differieren aber stark. Die Adlerfarngewächse werden der Ordnung der Pteridales (Flügelfarnartige) der Klasse - Pteridopsida - zugeordnet.
Morphologie: Rhizom kriechend, solenostelisch, oder mit einem speziellen Typ von Protostele versehen,
oder aber aufrecht und dictyostelisch; Bekleidung von Schuppen oder häufiger von Gliederhaaren.
Blattstiel oft mit deutlichen, lateralen, strichförmigen Pneumathoden und einem gelegentlich auch zwei Leitbündeln.
Spreite anadrom oder katadrom, nicht selten beide Typen im gleichen Verwandtschaftskreis; erwachsene Blätter
kahl oder behaart, aber kaum je beschuppt. Adern frei oder, falls vernetzt, ohne eingeschlossenen freien Adern.
Stomata anomocytisch. Sori immer terminal, auf dem Ende einer Ader oder auf einen submarginalen,
zwei bis alle Aderenden eines Blattabschnittes verbindende Kommissur. Indusium längs der Kommissur
bzw. am Aderende angeheftet, sich gegen den Rand öffnend oder ersetzt durch einen modifizierten,
umgeschlagenen Teil des Blattrandes; seltener beide Arten von Schleier vorhanden, oder die Sori nackt.
Bisher nur 1 Art der in Gastein vorkommenden Dennstaedtiaceae entdeckt . . .
| ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten | ||
| Pteridium aquilinum Pteris aquilina Adlerfarn |
Habitus
Jung1
Jung2
Sori
Ausdauernd. Rhizom schuppenförmig oder behaart, mit röhrigen Gefäßbündelkörper. Sori randständig, vom zurückgerollten Blattrand und einem Schleier bedeckt. Sporangien mit 1-schichtiger Wand. Sporen gleichartig. Spreiten breit dreieckig, 2-4fach gefiedert, übergebogen. Die Wedel können bis 2 m hoch werden, die einzeln, aber oft über große Flächen dicht an dicht aus dem Boden hervorkommen. Die ganze Masse des bis 4-fach gefiederten Blattes entsteht in einem Frühjahr, denn jeden Winter dorrt der Wedel bis zum Grand ab. Der reine Blattstiel ist bis zu 1 m lang. Auf einen schräg geführten Querschnitt lässt sich aus den schwärzlichen Leitbündeln die Figur eines Doppeladlers ausmachen. Aber auch im Jugendstadium könnte man einen Adler erahnen ... - für Vieh giftig! Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Luggau/Gasteinertal am 10.6.2004 |
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Flora/Gasteinertal: Dennstaedtiaceae - Adlerfarngewächse
© 29.6.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
pz-densta