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R-KG01/1 - Biotopkartierung/Gasteinertal: Bad Gastein - Talflora
Katastralgemeinde, Bad Gastein Katastralgemeinde
Bad Gastein
KG Bad Gastein

Biotopkartierung . Gasteinertal

Bad Gastein

Talflora

Die Talsohle zwischen Bad Gastein und Böckstein entspricht gemeinsam mit der Verflachung des Nassfeldertales und des Anlauftales der 3. Ebene der - 5 Ebenen - des Gasteinertales. Im Norden grenzt die Katastralgemeinde Bad Gastein mit Badbruck nach einer deutlich sichtbaren Steilstufe an Kötschachdorf. In der Steilstufe liegt das Zentrum von Bad Gasteins, welches von eher hohen Gebäuden geprägt ist.

Biotope: Begrenzt wird der Ortskern Bad Gasteins von Schlucht- und Wirtschaftswald beiderseits der Gasteiner Ache im Norden, Osten und Westen. Bewaldete Felskuppen bilden die Grenze gegen Süden und Osten, weiter oben ist es die Eisenbahntrasse, die bereits an der Grenze zur Bergwaldstufe liegt. Die Felswände sind teilweise mit Fichten und Laubbäumen besetzt. Bad Gastein liegt bereits auf 1.000 m und befindet sich somit an der Grenze zur (unteren) montanen Vegetationsstufe. Die Talsohle der 4. Ebene bei Bad Bruck bzw. Kötschachdorf liegt auf etwa 860 m Seehöhe. Biotope sind hier die Grauerlen-Auwälder und Wiesen, sowie die Ufervegetation der Bäche und der Gasteiner Ache.

Biotope . Regionen . Talflora

KG Bad Gastein . 55001

Bad Gastein : Bahnhof, Pyrkershöhe, Wasserfall, Graukogellift - 20
Badbruck : Hinterschneeberg, Zottelau, Golfplatz, Badberg - 46

Pfeil

Region : Bad Gastein

Anzahl der Biotope : 20 (13)

Gasteiner Ache . Stubnerkogellift . Bahnhof . Pyrkershöhe . Wasserfall . Preimskirche . Graukogellift

Das Ortszentrum von Bad Gastein scheint geteilt; einerseits das Gebiet mit den geschichtsträchtigen Gebäuden und dem berühmten Wasserfall und andererseits die Pyrkershöhe und der Bereich Bahnhof mit den Wohnsiedlungen südlich davon. Als Grenze zu Badbruck wird im Norden der Klammabschnitt mit der Nikolauskirche bis zur Graukogellift-Talstation gewählt. Im Osten bildet die Gasteiner Ache und weiter entlang die Kötschachstraße bis zur Talstation-Graukogel die Grenze, im Süden ist es wieder die Gasteiner Ache, welche hier am Beginn der Elisabeth-Promenade die Grenze zur KG Böckstein markiert und im Westen ist es die Bahntrasse mit den angrenzenden Biotope im Bereich Wezlgut.
- Katastralgemeinde : Bad Gastein - Bildgalerie : Bad Gastein • Ortszentrum - Karte : Bad Gastein
Gletschermühle
Code 0003
Gletschermühlen in Bad Gastein - Glaziale Felsformation 5.1.1.1 - Naturdenkmal
Region: Das Biotop befindet sich nahe des Bad Gasteiner Bahnhofes im Bereich einer waldbestandenen Felskuppe unmittelbar angrenzend an die Bahnhofsstraße und stellt eine als Naturdenkmal ausgeschilderte Gletschermühle dar.
Kennzeichen: Die eiszeitliche, rund 8m hohe, vegetationslose Form ist mustergültig ausgebildet und von ovalem Grundriss. Zum Zeitpunkt der Geländeaufnahme war der Boden mit Schmelzwasser bedeckt. Relativ viel Müll befindet sich im Biotop.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Glaziale und eiszeitliche Form 5.1.1.
Echofelsen
Code 0045
Echofelsen - Glaziale Felsformation 5.1.1.1 - Naturdenkmal
Region: Gegenüber der Gaststätte Bergfried, Karl-Heinrich-Waggerl Straße
Kennzeichen: Dieser etwa 15m hohe, glazial überformte Felsbereich aus Gneis zeigt einen nur geringen Vegetationsbewuchs. Die Bedeutung der kleinen Felsformation liegt in einem speziellen Echoeffekt, der jedoch nur bei völliger Stille wirklich wahrnehmbar ist. Der Echofelsen liegt auf einer Meereshöhe von 1.070 - 1.080 m und ist von hohem wissenschaftlichen Wert.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Glaziale und eiszeitliche Form - 5.1.1.
Schluchtwald unterhalb Casino
Code 0064
Schluchtwald unterhalb Casino - Schluchtwald 2.1.2.1.0
Region: Der unterhalb des Casinos befindliche Gehölzbestand ist relativ artenreich und stockt vor allem auf flussnahem, flachgründigem Boden, sowie auf den Felskanten unterhalb des Hotels Victoria.
Kennzeichen: Durch die Abwechslung mit freiem Fels und dem Einfluss der Gasteiner Ache ergibt sich ein besonders landschaftsprägendes Bild. Nach W hin dominiert die Fichte den lückiger und steiler werdenden Bestand. Nahe der Ache befinden sich ein paar verfallene, subsumierte Gebäude. Unterhalb der Hotels findet sich viel Müll. Das schmale Augebüsch wurde subsumiert.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Schluchtwälder - 2.1.2.
Wald, Hotel Mirabell Bad Gastein
Code 0070
Wald von Hotel Mirabell bis Hohe Brücke - Nadel-Wirtschaftswald 6.2.1.1.0 - Biotop zerstört † !
Region: Der im unteren Bereich von Berg-Ahorn bestandene Nutzwald geht bergwärts in Fichtenforst über. Bedingt durch schottrigen Untergrund finden sich immer wieder vegetationsfreie Stellen in der KS.
Kennzeichen: Der schüttere und artenarme Unterwuchs deutet auf Beeinträchtigung durch Schneeräumung der oberhalb gelegenen Straße hin. Talwärts grenzt der Wald an einen Fußweg (Treppe) welcher bei der Hohen Brücke an die Bundesstraße führt.
Anmerkung: In den Jahren 2009/10 sind hier zahlreiche Fichten geschlagen worden.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Wirtschaftwälder - 6.2.1.
Gasteiner Wasserfall
Code 0071
Gasteiner Wasserfall - Wasserfall 1.2.4.1 - Sonderform der Fließgewässer
Region: Im Ortszentrum bei der ehem. Bäckerquelle
Kennzeichen: Oberhalb der Brücke ist der Wasserfall von teilweise bewaldeten Felswänden eingegrenzt. Im talwärtigen Bereich (etwa ab der Brücke) ist die Gasteiner Ache beiderseits von auf Fels stehenden Häusern umgeben. Im unteren Bereich finden sich nährstoffliebende Schluchtwald- und Hochstaudenarten. Uferverlauf und Gewässersohle sind natürlich. Südlich und westlich finden sich Feldgehölze. Müllablagerung gefährdet dieses Biotop.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Wasserfälle und Klamm 1.2.4.
Feldgehölz, Wasserfall Bad Gastein
Code 0077
Feldgehölz W Wasserfall - Feldgehölze 2.5.1.1.0
Region: Der am orographisch linken Ufer des Gasteiner Wasserfalls befindliche Felsrücken wird im S (bergwärts) von Siedlungsgebiet eingenommen. Nach W und N grenzen die Zufahrt zum Parkhaus sowie selbiges unmittelbar an. Nach N zum Ortszentrum sowie zur Gasteiner Ache hin fällt das Gelände steil ab.
Kennzeichen: Der kleine Waldrest im Siedlungsgebiet weist eine ähnliche Artenzusammensetzung wie die übrigen innerörtlichen Waldreste auf, wobei jedoch zum Wasserfall hin deutlich feuchteliebende Arten dominieren. In diesem Bereich war jedoch eine genaue Artenaufnahme wegen der Steilheit des Geländes nicht möglich.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Feldgehölz, Wasserfall Bad Gastein
Code 0078
Feldgehölz O Wasserfall - Feldgehölze 2.5.1.1.0 : Biotop verändert !
Region: Die unterhalb der Hohen Brücke am orographisch rechten Ufer der Gasteiner Ache befindliche Felskuppe wird vom Wasserfallweg durchquert.
Kennzeichen: Nach W fällt das Biotop steil zum Wasserfall hin ab. Nach den übrigen Seiten hin ist die Kuppe etwas flacher geneigt, so dass hier eine fast durchgehende, wenn auch lückige Bewaldung gegeben ist. Das Biotop wurde vor allem deshalb als Feldgehölz ausgewiesen. Eine Verzahnung mit Alpenrosengebüsch, Felsspaltengesellschaften und Hochstauden im östlich angrenzenden kleinen Graben (subsumiert aus Darstellungsgründen) ist gegeben. Der Übergang zum angrenzenden Siedlungsgebiet im S, W und O ist fließend.
Anmerkung: In den Jahren 2009/10 wurden hier zahlreiche Bäume gefällt.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Gletscherschliff
Code 0081
Gletscherschliff bei Kreuzung Kötschach - Glaziale Felsformation 5.1.1.1 - Naturdenkmal
Region: Straßenkreuzung ins Kötschachtal, Karl-Heinrich-Waggerl Straße
Kennzeichen: Der Felswandbereich ist deutlich als Gletscherschliff zu erkennen und als Naturdenkmal gekennzeichnet. Eine historische Schrift im Fels (schlecht lesbar) belegt eine frühere Dokumentation dieser geologischen Erscheinung. Der Gletscherschliff verläuft entlang der Straße in östlicher Richtung, der überhängende Felswandbereich ist nach Osten exponiert auf einer Seehöhe von 1.060 m. Angrenzende Biotope sind Verkehrs- und Siedlungsflächen, sowie Feldgehölze.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Glaziale und eiszeitliche Form 5.1.1.
Feldgehölz, Bad Gastein
Code 0082
Feldgehölz oberhalb Gletscherschliff - Feldgehölze 2.5.1.1.0
Region: Der nahe des Parkhauses zwischen Waggerl-Straße und Bahnhof gelegene Felsen wird ringsum von Straßen und Siedlungsfläche umgeben. Auch die flacheren Hänge und das Plateau des Felsens sind besiedelt. Das eigentliche Biotop beschränkt sich daher auf die steilen, nicht besiedelten Felswände. Im unteren Bereich wird das Biotop von einem Gletscherschliff (Biotop 0081) begrenzt, welcher aufgrund seiner unterschiedlichen vertikalen Ausdehnung subsumiert wurde.
Kennzeichen: Es überwiegen diverse Gehölze (v. a. Fichte, Lärche und Latsche). Eine etwas größere Waldfläche im SO ist eingezäunt und nicht zugänglich. Der Gletscherschliff ist in diesem südlichen Bereich jedoch nicht mehr gegeben bzw. ersichtlich.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Wiese SO an Felsenbad, Bad Gastein
Code 0089
Wiese SO an Felsenbad angrenzend - Glatthaferwiesen 4.2.1.1.0
Region: Die artenarme Glatthaferwiese grenzt im SO an das Felsenbad an, von welchem sie durch einen Zaun und eine niedrige Fichtenhecke (subsumiert), mit ein paar Pappeln in der Mitte, getrennt ist. Im S (unterhalb) grenzt ein Fußweg zum darunter befindlichen Biotop ab.
Kennzeichen: Die steile, halbkreisförmige Wiese wird von Glatthafer und Weißem Labkraut dominiert. Die in der Mitte befindliche ca. 5m breite Grauerlenhecke wurde aufgrund der geringen Größe subsumiert. Eine zumindest einmalige Sommermahd wird empfohlen, da das Labkraut die anderen Arten abdeckt.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Fettwiesen - 4.2.1.
Feldgehölz, Bad Gastein
Code 0091
Feldgehölz in Senke N Sparmarkt - Feldgehölze 2.5.1.1.0
Region: Nördlich des Eurosparmarktes in einer Mulde gelegen.
Kennzeichen: Das nördlich des Eurosparmarktes in einer Mulde gelegene Biotop wird nach N hin von einem Garten begrenzt. Nach O erfolgt ein Übergang in eine kurze, steile Wiesenfläche (subsumiert), bevor eine ebenfalls subsumierte Grauerlenhecke zum oberhalb befindlichen Weg bzw. zur Straße hin abschließt. Im S und W grenzt Siedlungsgebiet an das Biotop an.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Gletschermühle
Code 0095
Gletschermühle bei Tennisplatz - Glaziale Felsformation 5.1.1.1 - Naturdenkmal
Region: östlich vom Tennisplatz, Pyrkershöhe, Gletschermühlenstraße
Kennzeichen: Diese Gletschermühle befindet sich östlich vom Tennisplatz in Bad Gastein und besteht zur Gänze aus Gneis. Angrenzende Biotope sind Bau-/Siedlungs- und Verkehrsflächen.
Die als Naturdenkmal ausgewiesene Gletschermühle befindet sich auf einer Meereshöhe von 1.060 - 1.070 m. Touristische Infrastrukturmaßnahmen und Müllabfälle gefährden dieses Biotop.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Glaziale und eiszeitliche Form 5.1.1.
Streuobstwiese, Bad Gastein
Code 0163
Streuobstwiese in Bad Gastein - Streuobstwiese 2.5.2.5.0
Region: Das Biotop befindet sich im Ortsgebiet von Bad Gastein unmittelbar an der Straße ins Kötschachtal, ca. 50m NW der Talstation der Graukogelbahn.
Kennzeichen: Es handelt sich um eine kleine Streuobstwiese, die v. a. von Baumholz I dominiert wird. Jungbäume (v. a. Apfelbaum) kommen nur wenige vor. Der Baum-Bestand setzt sich folgendermaßen zusammen: Apfelbaum 7 Stück, Birnbaum 1 Stück, Kirsche 3 Stück und Salweide 1 Stück. Der Bestand stockt auf Intensivgrünland mit zweimaliger Nutzung im Jahr.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Klammabschnitt Gasteiner Ache
Code 0117
Klammabschnitt Gasteiner Ache - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2.2 - Zustandsklasse 2
Region: Im Ortszentrum nördlich beim Wasserfall bei der ehem. Bäckerquelle bis Geschiebesperre Zottelau. Höhendifferenz : 910 - 980 m.
Kennzeichen: Es handelt sich um den Klammabschnitt des Baches, der mit Ausnahme einzelner kaum störender Verbauungen (harter senkrechter Uferverbau im Mittelteil orogr. rechts, kleine Sohlschwellen) weitgehend natürlich ausgebildet ist (Verlauf, Sohle und Ufer) und aufgrund z. T. großer Felsblöcke im Bachbett und Kaskadenbildungen überaus landschaftsästhetisch ist. Die Breite des Bachbettes beträgt max. 20m, das rasch fließende bis reißende Wasser ist klar und von hoher Güte. Kleine Seitenrinnsale werden aufgenommen.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Bäche 1.2.2
Palfnerlam, Gasteinertal Biotope : Bad Gastein
0003
0062 - 0064 - 0067 - 0069 - 0070 - 0071 - 0073 - 0074 - 0076 - 0077 - 0078 - 0081 - 0082 - 0085 - 0089 - 0091 - 0095
0163 - 0177

Region : Badbruck

Anzahl der Biotope : 46 (15)

Hinterschneeberg . Badbruck . Zottelau . Badberg

Badbruck liegt nördlich von Bad Gastein mit der Zottelau bereits unterhalb der Steilstufe. Es umfasst das Gebiet bis zum Kraftwerk Remsach und bis zur Gasteiner Hauptstraße in Hinterschneeberg. Die Gasteiner Ache bildet die Grenze zu Kötschachdorf bzw. zur KG-Remsach, ebenso der Kötschachbach im Bereich Badberg bis zur Kötschachstraße. Die Biotope der Ortschaft Bad Bruck reichen im Süden bis zum Klammabschnitt Gasteiner Ache (Zottelau). Im Norden verläuft die Grenze beim - Kraftwerk-Remsach - im Westen ist es die Bahntrasse und im Osten die Gasteiner Ache und der Kötschachbach.
- Katastralgemeinde : Bad Gastein - Bildgalerie : Badbruck • Zottelau - Karte : Bad Gastein
Feldgehölz, Hinterschneeberg
Code 0001
Feldgehölz W vom Eckbauer - Feldgehölze 2.5.1.1.0
Region: Ca. 100m W oberhalb von Eckbauer, am oberen Rand einer Fettweide, ca. 10m unterhalb einer schmalen Straße.
Kennzeichen: Feldgehölz gebildet aus: Esche (ca. 15m hoch), Traubenkirsche (12m), Berg-Ahorn (10m), eingestreut Hasel. Alter etwa zwischen 30 und 60 Jahre. Randlich greifen Fettweidenarten herein, sonst überwiegen die typischen Heckenelemente.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken 2.5.1
Fettweide
Code 0015
Fettweide N in Kötschachdorf - Fettweide 6.1.1.2.0
Region: Unmittelbar N im Ortsgebiet von Kötschachdorf, im Anschluss an eine Grauerlenau, W eine Straße, O die Gasteiner Ache (bzw. Damm, Radweg, Baumreihe).
Kennzeichen: Fläche wird wahrscheinlich nur zeitweise beweidet und gelegentlich gemäht, da sie offenbar auch als Amateur-Fußballplatz dient (Tore). Es dominieren die typischen Fettwiesenarten, wie Goldhafer, Scharfer Hahnenfuß, Wiesen-Knäuelgras, Gemeiner Sauerampfer, in den Randbereichen kleine Grau-Erlen und ein paar Arten aus der Au hereingreifend.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Wirtschaftsgrünland 6.1.1.
Fichtenkultur
Code 0019
Fichtenkultur SW Eckbauer - Fichtenmonokultur 6.2.2.1.0
Region: ca. 100m SW oberhalb von Eckbauer, unmittelbar W oberhalb der Gasteiner Bundesstraße, oberhalb des Biotops eine schmale Straße, N ein Bach.
Kennzeichen: Alter des Bestandes ca. 10 - 15 Jahre, Höhe bis ca. 8m. Krautschicht mit Grauerlenau-Arten und Hochstaudenelementen. In der Strauchschicht verschiedene Laubhölzer, häufig junge Grau-Erlen und Weiden-Arten. Kupierte Geländemorphologie.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Nadelbaum-Monokultur 6.2.2.
Baumreihe
Code 0021
Ufer-Baumreihe Kötschachdorf - Baumreihe 2.5.2.3.0
Region: Im Ortsgebiet von Kötschachdorf SW der Gasteiner Ache, unmittelbar SW oberhalb der Böschung der Gasteiner Ache. S der Baumreihe befindet sich ein Damm sowie ein Radweg.
Kennzeichen: Baumreihe überwiegend aus Grau-Erlen und verschiedenen Weiden-Arten, seltener Eschen und Berg-Ahorn gebildet, eingestreut Berberitze, Schwarzer Holler, Traubenkirsche. Alter: zwischen 10 und 50 Jahre, Höhe: bis ca. 15m. Stellenweise ist der Bestand etwas lückig. Im Unterwuchs überwiegend Fettwiesenarten und Hochstauden.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände 2.5.2.
Golfplatz
Code 0034
Golfplatz S von Kötschachdorf - Golfplatz 6.5.1.2.0
Region: Unmittelbar S von Kötschachdorf, O Fettwiesen bzw. die Gasteiner Ache, W entlang eine schmalen Straße zwischen Kötschachdorf und Zottelau, S die Siedlungsfläche von Zottelau bzw. ein Bächlein und eine Grauerlenau, SO im Biotop eine Baumhecke.
Kennzeichen: Naturgemäß dominieren die typischen Golfplatz-Gräserarten, besonders randlich jedoch zahlreiche Fettwiesenelemente, wie Goldhafer, Scharfer Hahnenfuß, Wiesen-Knäuelgras, Gemeiner Sauerampfer. Auf der Fläche stocken außerdem einzelne Baum- und Strauchgehölze, wie Fichte, Grau-Erle, Vogelbeere, Ziersträucher.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen 6.5.1.
Hecke S von Kötschachdorf
Code 0036
Lange Hecke S von Kötschachdorf - Hecken, artenarm 2.5.1.3.0
Region: Unmittelbar S von Kötschachdorf, W entlang der schmalen Straße nach Zottelau. Umgeben von einem Golfplatz, im S eine Wiesen-Einfahrt.
Kennzeichen: von N nach S: dichte Fichtenhecke: Bestand mit ca. 10m Höhe, Alter: ca. 20 Jahre, es folgt ein ebenso dichter Fichtenbestand mit ca. 3m Höhe, Alter: ca. 10 Jahre. Anschließend ein lückiger Abschnitt mit überwiegend Vogelbeer-Bäumen (jung). Die Krautschicht wird überwiegend aus Fettwiesenarten (besonders Gräsern) gebildet, selten ein paar Hochstauden.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken 2.5.1.
Hecke N von Zottelau
Code 0040
Hecke N von Zottelau - Hecken, artenarm 2.5.1.3.0
Region: Unmittelbar N von Zottelau (S von Kötschachdorf), W entlang der schmalen Straße zwischen Zottelau und Kötschachdorf. Überall umgeben von einem Golfplatz, im SO entspringt ein kleines Bächlein.
Kennzeichen: Von N nach S: Fichte gemischt mit Berg-Ahorn, es folgen ca. 2m hohe Fichten sowie Eschen und Fichten bis ca. 13m Höhe, Alter: ca. 15 Jahre. Anschließend ein etwas lückiger Abschnitt mit Vogelbeerbäumen (jung). Die Krautschicht wird überwiegend aus Fettwiesenarten (besonders Gräsern) gebildet, selten ein paar Hochstauden.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken 2.5.1.
Grauerlenau
Code 0100
Grauerlenau Krallbach 2 - Grauerlenau 1.3.2.1.0
Region: Der Grauerlenbestand befindet sich ca. 350m NW des Ortsteiles Kötschachdorf bei Bad Gastein und ist bachbegleitend zum Krallbach kurz vor dessen Einmündung in die Gasteiner Ache entwickelt.
Kennzeichen: Die Baumschicht des locker ausgebildeten Biotops wird vorwiegend von Grau-Erle gebildet. Diese ist in ihrer Initialphase, zumeist jedoch in ihrer Optimalphase entwickelt und erreicht eine Deckung von etwa 70 Prozent. Richtung Norden findet zunehmend eine Verjüngung der Baumschicht statt. Der Krallbach teilt den Bestand in zwei separat erfasste Biotopeinheiten. Mit dem Bach in Verbindung stehend sind mehrere Gräben entwickelt, welche eine spezifische Vegetation bilden. Die Struktur und Artenzusammensetzung im übrigen Abschnitt ist sehr einheitlich. Parallel zur angrenzenden Gasteiner Ache zieht sich ein Weg durch den Bestand. Dieser wurde, so wie auch ein weiterer schmaler Gehölzstreifen subsumiert. Ausstattung: Dominantes Element ist die Grau-Erle, nur vereinzelt findet sich auch Fichten im meist randlichen Bereich. Im Unterholz stehen einzeln entwickelte Sträucher von Schwarzem Holler und Berberitze. Letztere sind zum Teil von eindrucksvoller Größe. Mit den Trichtern des in der Krautschicht stetig vorkommenden Straußfarnes ergibt dies ein besonderes Erscheinungsbild. Grabenstrukturen sind von Bitteren Schaumkraut, Flatter-Binse und Wald-Binse geprägt.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern 1.3.2.
Grauerlenau
Code 0103
Grauerlenau Krallbach 3 - Grauerlenau 1.3.2.1.0 : Biotop 2010 zerstört !
Region: Der Grauerlenbestand befindet sich ca. 400m NW des Ortsteiles Kötschachdorf bei Bad Gastein und grenzt westseitig an eine Straße nahe des Badesee.
Kennzeichen: Die Baumschicht des locker bis geschlossen ausgebildeten Biotops wird vorwiegend von Grau-Erle gebildet. Diese ist in ihrer Initialphase entwickelt und erreicht eine Deckung von etwa 70 Prozent. Die Krautschicht ist kaum entwickelt und erreicht eine maximale Deckung von 20 Prozent. Letztere dürfte auf eine sehr intensive Beweidung zurückzuführen sein, starke Trittschäden kennzeichnen die gesamte Fläche. Der liegende Totholzanteil ist mit 20 Prozent relativ hoch. Ausstattung: Dominantes floristisches Element ist die Grau-Erle. Der Unterwuchs wird durch groß gewachsene Sträucher des Schwarzen Holler gebildet.
Das Biotop wurde im Jahre 2009/10 gerodet.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern 1.3.2.
Grauerlenau
Code 0104
Grauerlenau Krallbach 4 - Grauerlenau 1.3.2.1.0
Region: Der Grauerlenbestand befindet sich etwa 350m NW des Ortsteiles Kötschachdorf bei Bad Gastein und ist bachbegleitend zum Krallbach kurz vor dessen Einmündung in die Gasteiner Ache entwickelt.
Kennzeichen: Die Baumschicht des locker ausgebildeten Biotops wird vorwiegend von Grau-Erle gebildet. Diese ist in ihrer Initialphase, zumeist jedoch in ihrer Optimalphase entwickelt und erreicht eine Deckung von etwa 70 Prozent. Richtung Norden findet zunehmend eine Verjungung der Baumschicht statt. Der Krallbach teilt den Bestand in zwei separat erfasste Biotopeinheiten. Mit dem Bach in Verbindung stehend sind mehrere Gräben entwickelt, welche eine spezifische Vegetation bilden. Die Struktur und Artenzusammensetzung im übrigen Abschnitt ist sehr einheitlich. Ausstattung: Dominantes Element ist die Grau-Erle, nur vereinzelt findet sich auch die Fichte im meist randlichen Bereich. Im Unterholz stehen einzeln entwickelte Sträucher von Schwarzem Holler und Berberitze. Letztere sind zum Teil von eindrucksvoller Größe. Mit den Trichtern des in der Krautschicht stetig vorkommenden Straußfarnes ergibt dies ein besonderes floristisches Erscheinungsbild. Grabenstrukturen sind von Bitteren Schaumkraut, Flatter-Binse und Wald-Binse geprägt.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern 1.3.2.
Baumreihe
Code 0105
Baumreihe der Firma Gasteiner - Baumreihe 2.5.2.3.0 - Biotop reduziert !
Region: Das Biotop befindet sich am orographisch linken Ufer der Gasteiner Ache 600m SW von Remsach und ist begleitend zur Zufahrt des Betriebsgeländes der Firma Gasteiner entwickelt.
Kennzeichen: Die Baumreihe setzt sich aus gepflegten Vogelbeerbäumen zusammen, das Alter dieser beträgt schätzungsweise 20 Jahre. Der Unterwuchs besteht aus Arten der Fettwiese.
Mittlerweile fehlen 2018 einige der Bäume und die Baumreihe scheint lückig.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände 2.5.2.
Teich, Kraftwerk Remsach
Code 0106
Teich bei der Firma Gasteiner - Teich, stark beeinflusst bis denaturiert 1.1.3.3.0
Region: Der Teich befindet sich zwischen Hinterschneeberg und Remsach, nahe der Bundesstraße nach Bad Gastein, im nordwestlichen Anschluss an das Betriebsgelände der Firma Gasteiner.
Kennzeichen: Die Uferböschung des anthropogenen Gewässers ist zumeist steil und mit grobem Schotter versehen. Eine sukzessive Festigung dieser Bereiche ist nicht gegeben, die Ufervegetation - ausgenommen einiger einzelner Weiden - ist spärlich. Die Gewässersohle setzt sich aus kiesigem, sandigem und schlammigem Substrat zusammen. Die Wassertiefe liegt weitgehend zwischen 3 und 4m. Ein Bewuchs durch Wasserpflanzen ist potentiell gegeben, zum Erfassungszeitpunkt aber nicht vorhanden. Ein saisonales Ausbaggern des Teiches ist wahrscheinlich. Zu- und Abflüsse sind vorhanden, aber nicht sichtbar angelegt. Als potentieller Lebensraum für Amphibien ist das Biotop trotz der menschlichen Beeinflussung schützenswert und aufnahmewürdig.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Kleingewässer 1.1.3
Ufergehölz, Badbruck
Code 0107
Ufergehölz Firma Gasteiner 1 - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5 - Biotop reduziert !
Region: Das Gehölz befindet sich am orographisch linken Ufer der Gasteiner Ache im Bereich von Kötschachdorf und ist bachbegleitend zwischen Bundesstraße und dem Betriebsgelände der Firma Gasteiner.
Kennzeichen: Struktur, Ausstattung: Das geschlossen ausgebildete Biotop wird vorwiegend von Grau-Erle und Weiden gebildet. Diese sind vorwiegend in ihrer Initialphase entwickelt. Struktur und Artenzusammensetzung sind homogen. Die Krautschicht ist durch die angrenzende Bundesstraße und die umliegenden Fettwiesen stark in ihrer Ausbildung beeinflusst und setzt sich aus stickstoffliebenden Arten zusammen. Im Unterwuchs prägt Rohrglanzgras den Gehölzstreifen. Erlen und Weiden 2018 weitgehend verschwunden.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern 1.3.3
Ufergehölz, Badbruck
Code 0113
Ufergehölz Firma Gasteiner 2 - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5 - Biotop reduziert !
Region: Das Gehölz befindet sich am orographisch linken Ufer der Gasteiner Ache im Bereich von Kötschachdorf und ist bachbegleitend zwischen Bundesstraße und dem Betriebsgelände der Firma Gasteiner entwickelt.
Kennzeichen: Struktur, Ausstattung: Das im Kronendach mehr oder weniger geschlossene Biotop wird vorwiegend von Grau-Erle und Weiden der Initialphase gebildet. Die Struktur und Artenzusammensetzung dieser Baumschicht ist homogen. Die Krautschicht ist anthropogen stark durch die angrenzende Bundesstraße und die umliegenden Fettwiesen beeinflusst und setzt sich aus stickstoffliebenden Arten zusammen. Im Unterwuchs prägt Rohrglanzgras den Gehölzstreifen.
Im Jahr 2018 findet sich lediglich noch ein langsam fließendes Rinnsal vor. Der Baumbestand ist zur Gänze gerodet worden.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern 1.3.3
Gasteiner Ache, Badbruck
Code 0114
Gasteiner Ache in Badbruck - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2 - Zustandsklasse 2
Region: Das Biotop befindet sich im Talboden des Gasteinertales in Badbruck. Der Abschnitt beginnt auf Höhe Zottelau bei einer großen Geschiebesperre und endet unter geringem Gefälle bei der Mündung des Kötschachbaches in die Ache.
Kennzeichen: Es handelt sich um einen überwiegend begradigten Verlauf in einem künstlichen Trapezprofil, in dem mehrere Sohlschwellen (kleine Kaskadenbildung) eingelagert sind. Das Ufer wird zudem durch Flussbausteine gesichert. Die Sohle ist naturnah und besteht aus Felsblöcken. Die benetzte Wasserbreite beträgt rund 12m, das Wasser war zum Erhebungszeitpunkt ca. 1,5m tief. Das Wasser ist trüb gefärbt und sehr schnell fließend bis reißend. Auf der Uferböschung, deren Höhe rund 5m beträgt, sind nur einzelne, junge Gehölze vorhanden.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Bäche 1.2.2
Rudolf von Alt-Fichte
Code 0116
Rudolf von Alt-Fichte - Einzelbaum 2.5.2.1 - Naturdenkmal ! - Biotop zerstört † !
Region: unterhalb des ehemaligen Tanzcafe Frohsinn.
Kennzeichen: Das Biotop liegt etwas unterhalb des ehemaligen Tanzcafe Frohsinn in Bad Gastein am Waldrand. Die Bedeutung dieses Einzelbaumes gründete sich sowohl auf das hohe Alter der Fichte, als auch auf die Regelmäßigkeit der Wuchsform (tiefe und starke Beastung, gerader Wuchs). Zudem hatte die Fichte kulturgeschichtliche Bedeutung, da sie vom Maler Rudolf von Alt um 1900 gemalt wurde. Das Biotop befindet sich auf 990 m Seehöhe und hat einen hohen wissenschaftlichen und sehr hohen kulturellen Wert. Der Untergrund besteht aus Gneis.
Anmerkung: Der Baum wurde im Jahre 2005 gefällt - die (eigene) Zählung der Jahresringe ergab ein Alter von exakt 150 Jahren.
 » Bilder-Galerie  - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände 2.5.2
Karte, Gasteinertal Biotope : Badbruck
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Biotope im Gasteinertal

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Anmerkung: Die Biotopabgrenzung entspricht der - Biotopkartierung - des Landes Salzburg bzw. der Kartierungsanleitung von G. Nowotny, H. Hinterstoisser, B. Fölsche, S. Stadler und W. Urban 1994 - und bleibt in der Beschreibung inhaltlich unverändert.

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Biotopkartierung/Gasteinertal - KG Bad Gastein/Talflora
© 4.10.2010 by Anton Ernst Lafenthaler
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