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R-KG03/2a - Biotopkartierung/Gasteinertal: Böckstein/Anlauftal - Bergflora
Katastralgemeinde, Böckstein Katastralgemeinde
Böckstein
KG Böckstein

Biotopkartierung . Gasteinertal

Anlauftal

Bergflora

Die Bergflora der Katastralgemeinde Böckstein ist im Anlauftal wie im Nassfeldertal von steilen Hängen geprägt. Der Eingang ins Anlauftal ist eng und beiderseits von Felsen und Wäldern begrenzt. Im Inneren weitet sich das Tal zu einem breiten Kessel am Fuße des Ankogel.

Biotope: Grünerlengebüsche, Zirben- und Fichtenwälder bestimmen die Bergflora im Anlauftal mit steilen Felsen und zahlreichen Gebirgsbächen.

Biotope . Regionen . Bergflora

KG Böckstein . 55003

Anlauftal : Marienstein, Geschiebesperre, Anlaufbach, Radeckalm - 61
Radeckalm : Vordere und Hintere Radeckalm, Talschluss - 66
Grasleiten : Korntauernweg, Tauernbach - 20
Hörkaralm : Patschgenalm, Unterer Hörkarsee - 45
 
Böckstein : Böckfeldalm, Zitteraueralm, Nassfeldertal, Bahnhof-Böckstein - s.d.
Nassfeld : Bockhart, Siglitztal, Weißenbachtal, Talboden - s.d.

Pfeil

Region : Anlauftal

Anzahl der Biotope : 62 (8)

Marienstein . Geschiebesperre . Vordere Radeckalm

Das Anlauftal als Teil der KG Böckstein ist ein weit nach Südosten reichendes Tal mit mehrere Hochebenen wie den Korntauern, das Hörkar oder die Feuersangkeuche. Hier sollen die Biotope bis zur Vorderen Radeckalm, insbesondere des Südhanges beschrieben werden. Die Biotope am Nordhang liegen in der Region - Grasleiten - und ab dem Tauernbach in der Region - Radeckalm. Im Westen beim Taleingang bildet der Hörkarbach bei der Einmündung in den Anlaufbach die Grenze, im Norden sind es die steilen Hänge bis hinauf zum Latschengebüsch, im Süden markiert die untere Grenze des Zirbenwaldes die Grenze, im Osten ist es dann die Felswand (Biotop 1281) nahe der Vorderen Radeckalm und jenseits des Anlaufbaches der Einmündungsbereich des Tauernbaches.
- Katastralgemeinde : Böckstein - Bildgalerie : Anlauftal • Radeckalm - Karte : Anlauftal
Bach, Anlauftal
Code 0171
Seitenbach 4 im Anlauftal - Gebirgsbach 1.2.2.1.1 - Zustandsklasse 1
Region: Seehöhe: 1.210 - 1.920m. Das Biotop befindet sich auf einem steilen, S-exponierten Unterhang im Bereich der Feuersangkeuche (Anlauftal-N-Seite) und stellt einen temporären, namenlosen Gebirgsbach der Zustandsklasse 1 dar.
Kennzeichen: Der Bach beginnt im Bereich von Felsfluren, wo er zunächst in zwei Arme aufgespalten ist. Nach Vereinigung der beiden Arme überwindet er eine steile Felswand unter Ausbildung eines Wasserfalles, um dann bis zu seiner Mündung in den Anlaufbach durch eine Vorwaldgesellschaft zu verlaufen. Der Fließverlauf ist insgesamt gestreckt und wie Gewässersohle und Ufer natürlich. Die Sohle wird hauptsächlich von Felsblöcken und anstehendem Fels gebildet. Die Sohlrauigkeit ist groß, der Wasserkörper gut strukturiert. Das Wasser klar und sehr sauerstoffreich. Die Breite des Baches reicht von 1m (Oberlauf) bis zu 2m (Unterlauf).
Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (September 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
Teich, Marienstein
Code 0272
Teich 1 beim Jagdhaus Marienstein - Teich, naturnah 1.1.3.2.0
Region: Seehöhe: 1.225m. Das Biotop befindet sich ca. 600m O vom Jagdhaus Marienstein im Bereich eines natürlichen Vorwaldes.
Kennzeichen: Es handelt sich um einen länglich-rechteckigen, wannenartigen Fischteich, dessen klares Wasser rund 1 bis 1,5m tief ist. Zu- und Abfluss erfolgen über eine Rohrleitung. Eine Strukturierung des Wasserkörpers ist nicht gegeben, eine ausgeprägte Flachwasserzone fehlt. Die Gewässersohle besteht aus Kies und Sand, zudem sind einzelne Steine und abgestorbene Äste eingelagert. Makrophyten kommen nicht vor, jedoch ist der Teich stark veralgt. Am Ufer befinden sich einige Grau-Erlen sowie mehrere Felsblöcke. Fische sind nur spärlich vorhanden.
Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3.
Teich, Marienstein
Code 0273
Teich 2 beim Jagdhaus Marienstein - Teich, naturnah 1.1.3.2.0
Region: Seehöhe: 1.225m. Das Biotop befindet sich ca. 600m O vom Jagdhaus Marienstein im Bereich eines natürlichen Vorwaldes.
Kennzeichen: Es handelt sich um einen länglich-rechteckigen, wannenartigen Fischteich, dessen klares Wasser rund 1 bis 1,5m tief ist. Zu- und Abfluss erfolgen über eine Rohrleitung. Eine Strukturierung des Wasserkörpers ist nicht gegeben, eine ausgeprägte Flachwasserzone fehlt. Die Gewässersohle besteht aus Kies und Sand, zudem sind einzelne Steine und abgestorbene Äste eingelagert. Makrophyten kommen nicht vor, jedoch ist der Teich stark veralgt. Am Ufer befinden sich einige Grau-Erlen sowie mehrere Felsblöcke. Fische sind nur spärlich vorhanden.
Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3.
Teich, Marienstein
Code 0274
Teich 3 beim Jagdhaus Marienstein - Teich, naturnah 1.1.3.2.0
Region: Seehöhe: 1.225m. Das Biotop befindet sich ca. 600m O vom Jagdhaus Marienstein im Bereich eines natürlichen Vorwaldes.
Kennzeichen: Es handelt sich um einen länglich-rechteckigen, wannenartigen Fischteich, dessen klares Wasser rund 1 bis 1,5m tief ist. Zu- und Abfluss erfolgen über eine Rohrleitung. Eine Grobstrukturierung des Wasserkörpers ist nicht gegeben, eine Flachwasserzone ist jedoch vorhanden. Die Gewässersohle besteht aus Kies und Sand, zudem sind einzelne Felsblöcke und abgestorbene Äste eingelagert. Makrophyten kommen nicht vor, jedoch ist der Teich stark veralgt. Am Ufer befinden sich einige Grau-Erlen sowie mehrere Felsblöcke. Fische sind nur spärlich vorhanden.
Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3.
Teich, Marienstein
Code 0275
Teich 4 beim Jagdhaus Marienstein - Teich, naturnah 1.1.3.2.0
Region: Seehöhe: 1.225m. Das Biotop befindet sich ca. 600m O vom Jagdhaus Marienstein im Bereich eines natürlichen Vorwaldes.
Kennzeichen: Es handelt sich um einen länglich-rechteckigen, wannenartigen Fischteich, dessen klares Wasser rund 1 bis 1,5m tief ist. Zu- und Abfluss erfolgen über eine Rohrleitung. Eine Grobstrukturierung des Wasserkörpers ist nicht gegeben, eine Flachwasserzone ist jedoch vorhanden. Die Gewässersohle besteht aus Kies und Sand, zudem sind einzelne Felsblöcke und abgestorbene Äste eingelagert. Makrophyten kommen nicht vor, jedoch ist der Teich stark veralgt. Am Ufer befinden sich einige Grau-Erlen sowie mehrere Felsblöcke. Fische sind nur spärlich vorhanden.
Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3.
Schuttrinne, Anlauftal
Code 0450
Schuttrinne 1 im mittleren Anlauftal - Freifläche nach Naturkatastrophe 2.4.1.2.1
Region: Seehöhe: 1.330 - 1.790m. Das Biotop befindet sich unmittelbar S der Felswände der sog. Steinernen Jungfrau im Anlauftal.
Kennzeichen: Es handelt sich um eine sehr steile SW-exponierte Schuttrinne, in der zahlreiche große Felsblöcke vorhanden sind. Eine Vegetation ist nur spärlich ausgebildet, jedoch kommen einige Basenzeiger vor, so dass die Fläche sehr artenreich ist. Randlich kommen einige Gehölze auf. Eine Wasserführung war zum Erhebungszeitpunkt nicht gegeben. Rote-Liste-Art: Hallers Schlüsselblume (RL: 4).
Bearbeitet von O. Stöhr (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Waldränder und Vorwaldgesellschaften - 2.4.1.
Schuttrinne, Anlauftal
Code 0451
Schuttrinne 2 im mittleren Anlauftal - Freifläche nach Naturkatastrophe 2.4.1.2.1
Region: Seehöhe: 1.370 - 1.790m. Das Biotop befindet sich S der Felswände der sog. Steinernen Jungfrau im Anlauftal, unmittelbar N der Kote 1347 (Brücke des Korntauernweges über den Anlaufbach).
Kennzeichen: Es handelt sich um eine sehr steile SW-exponierte Schuttrinne, in der zahlreiche große Felsblöcke vorhanden sind. Eine Vegetation ist nur spärlich ausgebildet, jedoch kommen einige Basenzeiger vor, so dass die Fläche artenreich ist. Randlich kommen einige Gehölze auf. Eine Wasserführung war zum Erhebungszeitpunkt nicht gegeben.
Bearbeitet von O. Stöhr (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Waldränder und Vorwaldgesellschaften - 2.4.1.
Schuttrinne, Anlauftal
Code 0452
Schuttrinne 3 im mittleren Anlauftal - Freifläche nach Naturkatastrophe 2.4.1.2.1
Region: Seehöhe: 1.360 - 1.950m. Das Biotop befindet sich S der Felswände der sog. Steinernen Jungfrau im Anlauftal, unmittelbar NO der Kote 1347 (Brücke des Korntauernweges über den Anlaufbach).
Kennzeichen: Es handelt sich sehr steile SW-exponierte Schuttrinne, in der zahlreiche große Felsblöcke vorhanden sind. Eine Vegetation ist nur spärlich ausgebildet, jedoch kommen einige Basenzeiger vor, so dass die Fläche artenreich ist. Randlich kommen einige Gehölze auf. Eine Wasserführung war zum Erhebungszeitpunkt nicht gegeben.
Bearbeitet von O. Stöhr (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Waldränder und Vorwaldgesellschaften - 2.4.1.
Lawinar, Anlauftal
Code 0457
Lawinar 2 im mittleren Anlauftal - Freifläche nach Naturkatastrophe 2.4.1.2.1
Region: Seehöhe: 1.335 - 1.480m. Das Biotop befindet sich im mittleren Anlauftal auf einem SW-exponierten Unterhang, unmittelbar NO der hinteren Gebiebesperre am Anlaufbach.
Kennzeichen: Es handelt sich um ein großflächiges, junges Lawinar, in dem einzelne Gehölze (v. a. Hänge-Birke und Berg-Ahorn) in der zweiten Baumschicht locker verteilt sind (Säbelwuchs). Das aufgrund der Lawinentätigkeit gut mit Nährstoffen versorgte Biotop ist reich an abgestorbenen Stämmen, Ästen sowie an Felsblöcken. Der überaus artenreiche Bestand enthält viele Gräser, Hochstauden und Farne. Temporäre Rinnsale, die bald im Blockwerk versiegen, sind enthalten. Rote-Liste-Arten: Hasenlattich-Habichtskraut (RL: 4), Aufrechte Eberwurz (RL: 4), Hallers Schlüsselblume (RL: 4).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Waldränder und Vorwaldgesellschaften - 2.4.
Grauerlenau, Anlauftal
Code 0459
Grauerlenau 2 im Anlauftal - Grauerlenau, völlig intakt 1.3.2.1.1
Region: Seehöhe: 1.325m. Das Biotop befindet im Talboden des mittleren Anlauftales ca. 100m SO der hinteren Geschiebesperre am Anlaufbach.
Kennzeichen: Es handelt sich um eine kleine, als Insel im Anlaufbach ausgebildete, völlig intakte Grauerlenau, die regelmäßig im Frühsommer zur Zeit der Schneeschmelze überschwemmt wird. Der einschichtige Bestand ist zwar homogen, jedoch ungleichaltrig, was den Brusthöhendurchmesser betrifft. Baumholz I ist vorherrschend. Der Unterwuchs ist reich an Kräutern, insbesondere Hochstauden. Zahlreiche herabgeschwemmte Pflanzen der subalpin-alpinen Stufe kommen an offeneren, sandig-schottrigen Stellen vor und tragen zum Artenreichtum der Fläche bei.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Auwälder und Auengebüsche - 1.3.2.
Grauerlenau, Anlauftal
Code 0460
Grauerlenau 3 im Anlauftal - Grauerlenau, völlig intakt 1.3.2.1.1
Region: Seehöhe: 1.325 - 1.330m. Das Biotop befindet im Talboden des mittleren Anlauftales ca. 160m SO der hinteren Geschiebesperre am Anlaufbach.
Kennzeichen: Es handelt sich um eine kleine, völlig intakte Grauerlenau am Rande des Anlaufbaches, die regelmäßig im Frühsommer zur Zeit der Schneeschmelze überschwemmt wird. Der einschichtige Bestand ist zwar homogen, jedoch ungleichaltrig, was den Brusthöhendurchmesser betrifft. Baumholz I ist vorherrschend. Der Unterwuchs ist reich an Kräutern, insbesondere Hochstauden. Zahlreiche herabgeschwemmte Pflanzen der subalpin-alpinen Stufe kommen an offeneren, sandig-schottrigen Stellen vor und tragen zum Artenreichtum der Fläche bei.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Auwälder und Auengebüsche - 1.3.2.
Vorwald, Anlauftal
Code 0470
Vorwald 5 im vorderen Anlauftal - Natürliche Vorwaldgesellschaft 2.4.1.2.2
Region: Seehöhe: 1.220 - 1.360m. Das Biotop befindet sich im vorderen Anlauftal auf einem S-exponierten Unterhang, unmittelbar oberhalb der Fischteiche (0272-0275) O vom Jagdhaus Marienstein.
Kennzeichen: Es handelt sich um einen einschichtigen, lichten, aufgrund der Lawinenbeeinflussung gleichaltrigen Vorwald, in dem Birken-Arten und Berg-Ahorn dominieren. Winter-Linden und Berg-Ulmen sind als Besonderheit beigemischt. Der Bestand ist rund 6 bis 8m hoch, Säbelwuchs herrscht vor. Der grasreiche Unterwuchs (v. a. Woll-Reitgras) ist überaus artenreich. Liegendes Totholz ist vorhanden. Die Fläche ist äußerst blockreich, zum Teil sind kleine Flächen mit offenem Schutt integriert. Nach oben zu verzahnt sich ein niedriger Lawinarrasen mit dem Gehölzbestand. Rote-Liste-Arten: Moor-Birke (RL: 3), Tanne (RL: 3), Busch-Nelke (RL: 4), Aufrechte Eberwurz (RL: 4), Hasenlattich-Habichtskraut (RL: 4).
Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Vorwaldgesellschaften - 2.4.1.
Vorwald, Anlauftal
Code 0471
Vorwald 6 im vorderen Anlauftal - Natürliche Vorwaldgesellschaft 2.4.1.2.2
Region: Seehöhe: 1.215 - 1.310m. Das Biotop befindet sich im vorderen Anlauftal auf einem S-exponierten Unterhang, zwischen den Fischteichen (Biotope 0272-0275) und dem Jagdhaus Marienstein.
Kennzeichen: Es handelt sich um einen einschichtigen, lichten, aufgrund der Lawinenbeeinflussung gleichaltrigen Vorwald, in dem Birken-Arten und Berg-Ahorn dominieren. Der Bestand ist rund 6 bis 8m hoch, Säbelwuchs herrscht vor. Der grasreiche Unterwuchs (v. a. Woll-Reitgras) ist überaus artenreich. Liegendes Totholz ist vorhanden. Die Fläche ist äußerst blockreich, zum Teil sind kleine Flächen mit offenem Schutt integriert. Nach oben zu verzahnt sich ein niedriger Lawinarrasen mit dem Gehölzbestand. Rote-Liste-Arten: Moor-Birke (RL: 3), Tanne (RL: 3), Busch-Nelke (RL: 4), Aufrechte Eberwurz (RL: 4), Hasenlattich-Habichtskraut (RL: 4).
Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Vorwaldgesellschaften - 2.4.1.
Schutthalde, Anlauftal
Code 0472
Schutthalde 1 im vorderen Anlauftal - Montane, d.h. an tiefere Lagen gebundene Schuttgesellschaft 3.2.1.4.0
Region: Seehöhe: 1.240 - 1.350m. Das Biotop befindet sich im vorderen Anlauftal auf einem Südhang, eingelagert in eine natürliche Vorwaldgesellschaft (Biotop 0470) oberhalb von den Fischteichen O vom Jagdhaus Marienstein.
Kennzeichen: Es handelt sich um eine artenarme, montane Schuttflur über losem Schutt- und Blockwerk. Die Vegetationsbedeckung ist sehr schütter, lediglich zum Rand zu wird sie höher. Auf den Blöcken fallen gelbe und rote Krustenflechten auf. Moose fehlen fast völlig. Einzelne Gebüsche stehen in der Fläche.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Silikatschuttgesellschaft - 3.2.1.
Grauerlenau, Anlauftal
Code 0476
Grauerlenau 4 im Anlauftal - Grauerlenau, völlig intakt 1.3.2.1.1
Region: Seehöhe: 1.230 - 1.235m. Das Biotop befindet im Talboden des vorderen Anlauftales unmittelbar S der Fischteiche (Biotope 0272-0275) O vom Jagdhaus Marienstein.
Kennzeichen: Es handelt sich um eine kleine, völlig intakte Grauerlenau am Rande des Anlaufbaches, die regelmäßig im Frühsommer zur Zeit der Schneeschmelze überschwemmt wird. Der einschichtige, lokal aufgelichtete Bestand ist zwar homogen, jedoch ungleichaltrig, was den Brusthöhendurchmesser betrifft. Baumholz I und Stangenholz sind vorherrschend. Der Unterwuchs ist reich an Kräutern, insbesondere an Hochstauden und Farnen. Herabgeschwemmte Pflanzen der subalpin-alpinen Stufe kommen an offeneren, sandig-schottrigen Stellen vor und tragen zum Artenreichtum der Fläche bei. Rote-Liste-Art: Hasenlattich-Habichtskraut (RL: 4).
Bearbeitet von O. Stöhr (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Auwälder und Auengebüsche - 1.3.2.
Grauerlenau, Anlauftal
Code 0478
Grauerlenau 6 im Anlauftal - Grauerlenau, völlig intakt 1.3.2.1.1
Region: Seehöhe: 1.215 - 1.230m. Das Biotop befindet im Talboden des vorderen Anlauftales SW der Fischteiche (Biotope 0272-0275) O vom Jagdhaus Marienstein.
Kennzeichen: Es handelt sich um eine kleine, völlig intakte Grauerlenau, die als Insel im Anlaufbach regelmäßig im Frühsommer zur Zeit der Schneeschmelze überschwemmt wird. Der einschichtige, lokal aufgelichtete Bestand ist zwar homogen, jedoch ungleichaltrig, was den Brusthöhendurchmesser betrifft. Baumholz I und Stangenholz sind vorherrschend. Der Unterwuchs ist reich an Kräutern, insbesondere an Hochstauden und Farnen. Herabgeschwemmte Pflanzen der subalpin-alpinen Stufe kommen an offeneren, sandig-schottrigen Stellen vor und tragen zum Artenreichtum der Fläche bei.
Bearbeitet von O. Stöhr (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Auwälder und Auengebüsche - 1.3.2.
Anlaufbach, Anlauftal
Code 0488
Anlaufbach-Mittellauf - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2.2 - Zustandsklasse 2
Region: Seehöhe: 1.185 - 1.325m. Das Biotop befindet sich im Talboden des mittleren Anlauftales. Es handelt sich um den Mittellauf des Anlaufbaches, eines über die ganze Abschnittsstrecke natürlichen Mittelgebirgsbaches. Der Abschnitt beginnt bei einer großen Geschiebesperre, die sich ca. 110m SO der Kote 1318 (Brücke des Fahrweges über den Anlaufbach) befindet.
Kennzeichen: Der Bach fließt, nachdem er nach rund 70m Fließstrecke ein weiteres Querwerk überwunden hat, unter zunächst mäßig steilem, dann geringerem Gefälle durch Wirtschaftswald bzw. lawinenbeeinflussten Vorwaldbeständen, bis das Abschnittsende bei der Einmündung des Hörkarbaches bei rund 1185m Seehöhe erreicht wird. Der Fließverlauf ist gestreckt und wie Gewässersohle und Ufer natürlich. Die Sohle wird hauptsächlich von Felsblöcken gebildet, Sand und Kies treten vereinzelt auf. Die mittlere Bachbettbreite beträgt ca. 7m. Die Sohlrauigkeit ist groß, der Wasserkörper gut strukturiert. Getreibsel (Äste, Baumstämme) findet sich nicht selten am Ufer. Uferunterspülungen kommen punktuell vor. Kleine Anlandungen (Schotter- und Kiesfluren), die zahlreiche heruntergeschwemmte subalpin-alpine Pflanzenarten beherbergen, wurden wie kleine Grauerlenbestände, die z. T. am Ufer oder als Inseln im Gewässerbett vorkommen, subsumiert. Die Fließgeschwindigkeit ist hoch, das Wasser klar und sehr sauerstoffreich. Fische (Forellen, Saiblinge) konnten gesichtet werden.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
Karte, Gasteinertal Biotope : Anlauftal
0167 - 0168 - 0171 - 0172 - 0272 - 0273 - 0274 - 0275 - 0276 - 0277 - 0350 - 0351 - 0352 - 0360 - 0361 - 0377 - 0389 - 0394 - 0397 -
0424 - 0445 - 0447 - 0448 - 0449 - 0450 - 0451 - 0452 - 0453 - 0454 - 0455 - 0456 - 0457 - 0462 - 0463 - 0465 - 0470 - 0471 - 0473 - 0474 - 0478 - 0479 - 0483 - 0485 - 0487 - 0488 -
1251 - 1289 - 1290 - 1303 - 1307 - 1308 - 1310 - 1313 - 1314 - 1315 - 1316 - 1317 - 1320 - 1321 - 1323 - 1324 - 1325

Region : Grasleiten

Anzahl der Biotope : 20 (9)

Grasleiten . Korntauernweg . Tauernbach

Die Grasleiten beschreibt das Gebiet südlich des Anlauftales zwischen dem Hörkar und dem Korntauern, mit eingeschlossen den Hörkarbach. Die Grenze im Osten soll hier der Tauernbach bilden, im Norden der Anlaufbach, im Westen der Hörkarbach und im Süden die Lange Wand.
- Katastralgemeinde : Böckstein - Bildgalerie : Grasleiten • Korntauernweg - Karte : Korntauern
Tauernbach
Code 0169
Tauernbach - Gebirgsbach 1.2.2.1.1 - Zustandsklasse 1
Region: Seehöhe: 1.360 - 2.166m. Das Biotop befindet sich im Bereich des Korntauernweges (Anlauftal-S-Seite) auf einem mäßig steilen, N-exponierten Hang. Es handelt sich um den Tauernbach, einen natürlichen Gebirgsbach der Zustandsklasse 1.
Kennzeichen: Der Bach beginnt beim Großen Tauernsee in der Alpinstufe und verläuft zunächst mäßig abfallend durch Krummseggenrasen, Blockwerk und ein kleines Niedermoor; ein Seitenbach wird aufgenommen. Danach erreicht der Bach die Subalpinstufe und quert unter stärkerem Gefälle Alpenrosenheiden und Latschenfelder. Im Bereich eines kleinen Kares werden zwei weitere Seitenbäche aufgenommen. Kurz darauf tritt der Bach in einen Zirbenwald ein und fällt unter Ausbildung eines Wasserfalles die Trogwände des Anlauftales hinunter. Kurz vor der Mündung in den Anlaufbach, die bei ca. 1360m Seehöhe erfolgt, gabelt sich der Bach im Wirtschaftswaldbereich noch in mehrere Äste auf. Der Fließverlauf ist insgesamt gestreckt und wie Gewässersohle und Ufer natürlich. Die Sohle wird hauptsächlich von Felsblöcken gebildet, Sand und Kies treten nur vereinzelt auf. Die Sohlrauigkeit ist groß, der Wasserkörper gut strukturiert. Die Fließgeschwindigkeit ist hoch, das Wasser klar und sehr sauerstoffreich. Die Breite des Baches reicht von 1m (Oberlauf) bis zu 4m (Mittel- und Unterlauf).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
Zirbenwald, Korntauernweg
Code 0342
Zirbenwald 1 am Korntauernweg - Subalpiner Lärchen-Zirben-Fichtenwald mit rostroter Alpenrose 2.2.2.4.1
Region: Seehöhe: 1.730 - 1.885m. Das Biotop befindet sich am Korntauernweg im Anlauftal, ca. 330m NW der Kote 1813 (Brücke am Korntauernweg) auf einem mäßig steilen O-exponierten Mittelhangabschnitt.
Kennzeichen: Es handelt sich um einen kleinen Lärchen-Zirbenwald, der von Schutt- und Frauenfarnfluren, Latschenfeldern und Alpenrosenheiden umgeben wird. Der Bestand ist ungleichaltrig, die Bäume sind unterschiedlich hoch. Baumholz I herrscht jedoch vor; der Brusthöhendurchmesser beträgt durchschnittlich zwischen 30 und 80cm. Alt- und Totholz ist punktuell vorhanden. Der Schlussgrad ist licht-räumdig. Im aufgrund der rein silikatischen Ausgangsgesteine artenarmen Unterwuchs fallen Vertreter der Alpenrosenheiden und Latschen auf. Felsblöcke sind mehrfach im Biotop vorhanden. In der O-Hälfte steht eine Jagdhütte zentral in der Fläche.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kiefernwälder, Zirbenwälder und Lärchenbestände - 2.2.2.
Zirbenwald, Korntauernweg
Code 0343
Zirbenwald 2 am Korntauernweg - Subalpiner Lärchen-Zirben-Fichtenwald mit rostroter Alpenrose 2.2.2.4.1
Region: Seehöhe: 1.460 - 1.970m. Das Biotop befindet sich O des Korntauernweges im Anlauftal auf einem mäßig steilen NO-exponierten Mittelhangabschnitt.
Kennzeichen: Es handelt sich um einen großflächigen Nadelwaldbestand, der in weiten Teilen von Lärche und Zirbe dominiert wird; gegen den Unterhang zu tritt verstärkt die Fichte dominant auf. Der Bestand ist ungleichaltrig, die Bäume sind unterschiedlich hoch. Baumholz I herrscht jedoch vor; der Brusthöhendurchmesser beträgt durchschnittlich zwischen 30 und 80cm. Alt- und Totholz (liegend und stehend) ist punktuell vorhanden. Der Schlussgrad ist licht-räumdig im S-Teil, geschlossen im N-Teil des Biotops. Im aufgrund der rein silikatischen Ausgangsgesteine artenarmen Unterwuchs fallen v. a. Vertreter der Alpenrosenheiden und Latschen auf. Felsblöcke sind mehrfach im Biotop vorhanden. Latschen, Fragmente von Alpenrosenheiden, Felsfluren und Fichtenwaldanteile wurden subsumiert.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kiefernwälder, Zirbenwälder und Lärchenbestände - 2.2.2.
Zirbenwald, Korntauernweg
Code 0344
Zirbenwald 3 am Korntauernweg - Subalpiner Lärchen-Zirben-Fichtenwald mit rostroter Alpenrose 2.2.2.4.1
Region: Seehöhe: 1.470 - 1.925m. Das Biotop befindet sich W des Korntauernweges im Anlauftal auf einem mäßig steilen NO-exponierten Mittelhangabschnitt.
Kennzeichen: Es handelt sich um einen großflächigen Nadelwaldbestand, der in weiten Teilen von Lärche und Zirbe dominiert wird; gegen den Unterhang zu tritt verstärkt die Fichte dominant auf. Der Bestand ist ungleichaltrig, die Bäume sind unterschiedlich hoch. Baumholz I herrscht jedoch vor; der Brusthöhendurchmesser beträgt durchschnittlich zwischen 30 und 80cm. Alt- und Totholz (liegend und stehend) ist punktuell vorhanden. Der Schlussgrad ist licht-räumdig im S-Teil, geschlossen im N-Teil des Biotops. Im aufgrund der rein silikatischen Ausgangsgesteine artenarmen Unterwuchs fallen v. a. Vertreter der Alpenrosenheiden und Latschen auf. Felsblöcke sind mehrfach im Biotop vorhanden. Latschen, Fragmente von Alpenrosenheiden, Felsfluren und Fichtenwaldanteile wurden subsumiert.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kiefernwälder, Zirbenwälder und Lärchenbestände - 2.2.2.
Alpenrosenheide
Code 0345
Alpenrosenheide 2 am Korntauernweg - Alpenrosenheide, bodensauer 3.4.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.730 - 1.770m. Das Biotop befindet sich unmittelbar am Korntauernweg im Anlauftal, ca. 150m NW der Kote 1813 (Brücke am Korntauernweg) im Bereich einer Geländemulde.
Kennzeichen: Es handelt sich um eine von Alpenrosenheide dominierte, natürliche Lichtung inmitten von Latschen und Lärchen-Zirbenwald. Stellenweise liegt Totholz im Biotop, das auf einen ehemaligen Lawinenabgang hindeutet. Kleine Bäche, die nur temporär wasserführend sind, durchziehen die Fläche. Bachbegleitend treten Hochstaudenfluren (subsum.) und kleine niedermoorartige Vernässungen (subsum.), in denen Braun- und Kalt-Segge vorherrschen, auf. Die Alpenrosenheide selbst ist licht, stellenweise stärker von Woll-Reitgras und jungen Bäumen (Lärche, Zirbe, Fichte) durchsetzt, lokal sind Latschengebüsche (subsum.) beigemischt.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Zwergstrauchheiden - 3.4.1.
Schuttflur, Grasleiten im Anlauftal
Code 1228
Schuttflur 2 in der Grasleiten - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.725 - 1.775m. Das Biotop befindet sich NW vom Grasleitenkopf (Anlauftal-S-Seite) und stellt ein kleines Schuttfeld aus Zentralgneis dar, das von Zirbenwald und einer kleinen Wandstufe umgeben wird.
Kennzeichen: Größere Bereiche mit Blockfelder sind ebenso enthalten wie fast völlig vegetationsfreier Schutt (je subsum.). Die Deckung an Höheren Pflanzen ist gering, das Biotop ist zudem aufgrund des sauren Ausgangssubstrates artenarm. Hingegen sind Kryptogamen (v. a. bunte Krustenflechten) aspektprägend. Einzelbäume fehlen.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Steinschutt- und Geröllgesellschaften - 3.2.1.
Schuttflur, Grasleiten im Anlauftal
Code 1230
Schuttflur 4 in der Grasleiten - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.790 - 1.890m. Das Biotop befindet sich W vom Grasleitenkopf (Anlauftal-S-Seite) und stellt ein kleines Schuttfeld aus Zentralgneis dar, das von Latschen, Zirbenwald und einer Farnflur umgeben wird.
Kennzeichen: Größere Bereiche mit Blockfelder sind ebenso enthalten wie fast völlig vegetationsfreier Schutt (je subsum.). Die Deckung an Höheren Pflanzen ist gering, das Biotop ist zudem aufgrund des sauren Ausgangssubstrates artenarm. Hingegen sind Kryptogamen (v. a. bunte Krustenflechten) aspektprägend. Einzelbäume fehlen.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Steinschutt- und Geröllgesellschaften - 3.2.1.
Latschen, Grasleiten im Anlauftal
Code 1242
Latschen 14 in der Grasleiten - Silikat-Latschenbestand 2.2.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.695 - 1.765m. Das Biotop befindet sich ca. 1100m ONO vom Grasleitenkopf (Anlauftal) zwischen Tauernbach, einem weiteren Gebirgsbach und Zirbenwald und stellt ein kleines, geschlossenes Silikat-Latschengebüsch auf einem mäßig steilen NO-Hang dar.
Kennzeichen: W.o. - Biotop 1241
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Latschenbestände - 2.2.3.
Felsflur am Korntauernweg im Anlauftal
Code 1262
Felsflur am Korntauernweg - Silikatfelsspaltengesellschaft 3.1.1.2.0
Region: Seehöhe: 1.700 - 1.880m. Das Biotop befindet sich ca. 800m O vom Grasleitenkopf unweit des Korntauernweges (Anlauftal) und stellt eine steile, von lückigen Grünerlengebüschen (subsum.) durchsetzte, O-exponierte Silikatfelswand dar, die v. a. von Zirbenwald und einer Schuttflur umgeben wird.
Kennzeichen: Aufgrund des silikatischen Ausgangsgesteines ist das Biotop artenarm. Einzelbäume sind kaum vorhanden. Für Gämsen bietet die weitgehend unbegehbare Fläche eine wichtige Einstandsmöglichkeit.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Felsspaltengesellschaften - 3.1.1.
Karte, Gasteinertal Biotope : Grasleiten
0167 - 0326 - 0329 - 0343 - 0344 - 0345
1014 - 1015 - 1016 - 1018 -
1219 - 1228 - 1230 - 1235 - 1236 - 1237 - 1238 - 1241 - 1242 - 1262

Region : Hörkaralm

Anzahl der Biotope : 45 (23)

Patschgenalm . Unterer Hörkarsee

Die Patschgenalm mit der Hörkaralm liegt an der Grenze zur Alpenflora und schließt auch die Hochebene des Unteren Hörkarsee mit ein. Im Westen liegt die grenze etwas oberhalb des großen Niedermoores bei der Silikatquellflur, im Süden ist es der Anstieg auf die Woisgenscharte, im Osten die Alpenrosenheide auf den Oberen Hörkarsee und im Norden die Felswand Hörkar (Biotop 1017).
- Katastralgemeinde : Böckstein - Bildgalerie : Patschgenalm • Hörkarsee - Wanderkarte : Böckstein SO
Gebirgsbach, Hörkarsee
Code 0165
Zufluss 1 des Unteren Hörkarsees - Gebirgsbach 1.2.2.1.1 - Zustandsklasse 1
Region: Seehöhe: 1.899 - 1.930m. Das Biotop befindet sich im Bereich der Alpenrosenheiden des oberen Hörkares und stellt einen Zufluss des Unteren Hörkarsees dar.
Kennzeichen: Der kleine, temporäre Bach beginnt im Norden einer Schuttflur und endet nach sehr kurzer Fließstrecke im Hörkarsee. Der Fließverlauf ist insgesamt gestreckt und wie Gewässersohle und Ufer natürlich. Die Sohle wird hauptsächlich von Felsblöcken gebildet, Sand und Kies treten nur vereinzelt auf. Die Sohlrauigkeit ist groß, der Wasserkörper gut strukturiert. Die Fließgeschwindigkeit ist hoch, das Wasser klar und sehr sauerstoffreich. Die Breite des Baches beträgt 0,5 bis 1m.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
Niedermoor, Hörkar
Code 0208
Niedermoor 1 im Hörkar - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.895 - 1.900m. Das Biotop befindet sich 400m SW der Patschgenalm im Hörkar im Bereich von Alpenrosenheiden und stellt ein länglich-ovales Niedermoor auf einer Hangverflachung dar.
Kennzeichen: Im relativ niederwüchsigen Bestand dominieren Horst-Wollgras, Braun-Segge, Riesel-Segge, Scheiden- und Schmalblättriges Wollgras. Teilbereiche entsprechen einer Silikatquellflur (subsum.) und sind moosreich, trockenere Stellen werden von Alpenrosenheidefragmenten (subsum.) eingenommen. Kleine Rinnsale befinden sich im Biotop, das z. T. überrieselt ist. Der Boden ist überwiegend feucht bis nass; lokal ist Torf ausgebildet. Aufgrund vorherrschenden Silikatgesteines ist der Bestand artenarm. Eine extensive Beweidung durch Pferde und Kühe findet statt. Bemerkenswerte Rote-Liste-Art: Riesel-Segge (RL: 3).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Niedermoor, Hörkar
Code 0209
Niedermoor 2 im Hörkar - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.895 - 1.900m. Das Biotop befindet sich 400m SSW der Patschgenalm im Hörkar im Bereich von Alpenrosenheiden und stellt ein längliches Niedermoor auf einer Hangverflachung dar.
Kennzeichen: Im relativ niederwüchsigen Bestand dominieren Horst-Wollgras, Braun-Segge, Riesel-Segge, Scheiden- und Schmalblättriges Wollgras. Teilbereiche entsprechen einer Silikatquellflur (subsum.) und sind moosreich, trockenere Stellen werden von Alpenrosenheidefragmenten (subsum.) und Borstgrasrasen eingenommen. Kleine Rinnsale befinden sich im Biotop, das z. T. überrieselt ist. Der Boden ist überwiegend feucht bis nass; die nässesten Stellen werden durch Schmalblättriges Wollgras und Schnabel-Segge angezeigt. Lokal ist eine geringe Torfschicht ausgebildet. Aufgrund vorherrschenden Silikatgesteines ist der Bestand artenarm. Eine extensive Beweidung durch Pferde und Kühe findet statt. Bemerkenswerte Rote-Liste-Art: Riesel-Segge (RL: 3).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Tümpel, Hörkar
Code 0210
Tümpel 1 im Hörkar - Tümpel 1.1.4.1.0
Region: Seehöhe: 1.920m. Das Biotop befindet sich 650m SW der Patschgenalm im Hörkar im Bereich von Alpenrosenheiden und stellt einen ovalen Flachwassertümpel dar.
Kennzeichen: Zum Erhebungszeitpunkt betrug die Wassertiefe etwa 20cm. Der Tümpel dürfte hohe Wasserstandsschwankungen und ev. im Sommer kein Wasser aufweisen. Zu- und Abfluss sind nicht vorhanden. Der Untergrund wird von Steinen und Kies gebildet. Am durchwegs flachen Ufer ist keine Verlandungszone vorhanden. Makrophyten fehlen, jedoch kommen Amphibien (Frösche) zahlreich vor.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
Niedermoor, Hörkar
Code 0211
Niedermoor 3 im Hörkar - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.920 - 1.930m. Das Biotop befindet sich 550m SW der Patschgenalm im Hörkar in einer ausgedehnten Geländemulde.
Kennzeichen: Es handelt es sich um ein extensiv beweidetes, sehr hochwertiges Niedermoor (Durchströmungsmoor), das durch einen Gebirgsbach von einem weiteren Niedermoor (Biotop 0212) abgetrennt wird. Mehrere Pflanzengesellschaften und Standortstypen sind hier vorhanden und verzahnen sich öfters mosaikartig: Die nässesten, teilweise auch überstauten Stellen werden durch die Schnabel-Segge angezeigt, die insgesamt größere Bereiche einnimmt. Weniger nasse, magere Stellen nehmen ebenso einen größeren Raum ein und werden vom Horst-Wollgras dominiert. Moosreiche Silikatquellfluren (subsum.) kommen punktuell eingesprengt, v. a. aber randlich vor. Auch nährstoffreichere Stellen mit stärkerem Beweidungseinfluss sind, insbesondere entlang des erwähnten Baches, vorhanden. Einzelne, trockenere Geländebuckeln mit Borstgras und Heidekraut-Gewächsen treten sehr vereinzelt auf. Am Nordende des Biotopes liegen einige Felsblöcke in der Fläche. Zwei kleine Tümpeln im Südteil, die von Fröschen besiedelt werden, wurden subsumiert; zudem kommen kleine Rinnsale in der Fläche vor (kartographisch nicht ausweisbar). Aufgrund des silikatischen Ausgangsgesteines ist das Biotop relativ artenarm. Bemerkenswerte Rote-Liste-Arten: Schlamm-Segge (RL: 2), Riesel-Segge (RL: 3).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Tümpel, Hörkar
Code 0220
Tümpel 6 im Hörkar - Tümpel 1.1.4.1.0
Region: Seehöhe: 1.930m. Das Biotop befindet sich 750m SSW der Patschgenalm im Hörkar im Bereich von Alpenrosenheiden und stellt einen zu- und abflusslosen, ovalen Flachwassertümpel dar.
Kennzeichen: Die Wassertiefe betrug zum Erhebungszeitpunkt nur 20cm, das Wasser ist trüb und Algenbildung ist zu beobachten. Der Untergrund besteht aus organischem Material und Steinen. Ein schmaler Verlandungssaum wird von der Gewöhnlichen Rasenschmiele gebildet, Makrophyten fehlen. Zahlreiche Frösche kommen im Biotop vor.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
Tümpel, Hörkar
Code 0221
Tümpel 7 im Hörkar - Tümpel 1.1.4.1.0
Region: Seehöhe: 1.930m. Das Biotop befindet sich 850m SSW der Patschgenalm im Hörkar im Bereich von Alpenrosenheiden und stellt einen zu- und abflusslosen, ovalen Flachwassertümpel dar.
Kennzeichen: Die Wassertiefe betrug zum Erhebungszeitpunkt nur 20cm, das Wasser ist trüb und Algenbildung ist zu beobachten. Der Untergrund besteht aus organischem Material und Steinen. Ein schmaler Verlandungssaum wird von der Gewöhnlichen Rasenschmiele gebildet, Makrophyten fehlen. Zahlreiche Frösche kommen im Biotop vor.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Tümpel - 1.1.4.
Niedermoor, Hörkar
Code 0223
Niedermoor 7 im Hörkar - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.905 - 1.910m. Das Biotop befindet sich 800m SSW der Patschgenalm im Hörkar im Bereich von Alpenrosenheiden und Latschengebüschen und stellt ein hochwertiges Niedermoor, das großteils aus einer Seeverlandung hervorgegangen ist, dar.
Kennzeichen: Das Biotop ist artenarm, da der Boden sehr nass ist, verbreitet Wasser wenige Zentimeter über Flur steht und die Fläche somit nur spezialisierten Pflanzenarten eine Wuchsmöglichkeit bietet. Es dominiert über weite Strecken die Schnabel-Segge; kleine, trockenere Stellen werden von Borstgras und Heidekrautgewächsen eingenommen. Ein Tümpel im Westteil wurde subsumiert. Das Biotop liegt zwar im Weidebereich, wird aber aufgrund der Nässe nicht vom Vieh betreten. Bemerkenswerte Rote-Liste-Art: Riesel-Segge (RL: 3).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Hörkarsee
Code 0224
Unterer Hörkarsee - See, oligotroph, kalkarm 1.1.1.1.
Region: Seehöhe: 1.899m. Das Biotop befindet sich 850m S der Patschgenalm im Hörkar in einer Geländemulde und wird von Alpenrosenheiden umgeben.
Kennzeichen: Es handelt sich um einen ovalen Gebirgssee, der jedoch nur eine geringe Wassertiefe (zum Erhebungszeitpunkt 0,5m) aufweist. Der Untere Hörkarsee zeigt starke Verlandungstendenzen, der Untergrund besteht aus Sand, Kies, Steinen und organischem Material. Ein Zufluss (Südteil) und ein langgezogener Abfluss (N) sind vorhanden. Außer Wassermoosen, die mosaikartig verteilt sind, kommen keine Makrophyten vor. Kleine Fische sind im See vorhanden, eine fischereiliche Nutzung dürfte rezent jedoch nicht erfolgen.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Seen - 1.1.1.
Niedermoor, Hörkar
Code 0241
Niedermoor 10 im Hörkar - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.900m. Das Biotop befindet sich im Bereich des Ausflusses des Unteren Hörkarsees in einer Geländemulde und wird von Weiderasen (Borstgrasrasen) umgeben.
Kennzeichen: Es stellt ein lückiges Niedermoor dar, das z. T. treppig aufgebaut ist. Torf ist überwiegend nur geringmächtig vorhanden. Der Bestand wird über feuchtem Substrat von Horst-Wollgras und Schmalblättrigem Wollgras dominiert, trockenere Stellen werden vom Borstgras eingenommen. Aufgrund des Vorherrschens silikatischer Ausgangsgesteine ist das Biotop artenarm. Die Fläche wird extensiv durch Pferde und Kühe beweidet.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Niedermoor, Hörkar
Code 0242
Niedermoor 10 im Hörkar - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.900m. Das Biotop befindet sich im Bereich des Ausflusses des Unteren Hörkarsees in einer Geländemulde und wird von Weiderasen (Borstgrasrasen) und vom See umgeben.
Kennzeichen:
Wie Biotop 0241 - ...
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Niedermoor, Hörkar
Code 0244
Niedermoor 13 im Hörkar - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.900m. Das Biotop befindet sich im Bereich des Ausflusses des Unteren Hörkarsees in einer Geländemulde und wird von Weiderasen (Borstgrasrasen) und einem Gebirgsbach umgeben.
Kennzeichen: Es stellt ein lückiges, stark trittbelastetes Niedermoor unterhalb einer Jagdhütte dar, das z. T. treppig aufgebaut ist. Torf ist überwiegend nur geringmächtig vorhanden. Der Bestand wird über feuchtem Substrat von Horst-Wollgras und Schmalblättrigem Wollgras dominiert, trockenere Stellen werden vom Borstgras eingenommen. Aufgrund des Vorherrschens silikatischer Ausgangsgesteine ist das Biotop artenarm. Die Fläche wird extensiv durch Pferde und Kühe beweidet.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Niedermoor, Hörkar
Code 0246
Niedermoor 15 im Hörkar - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.950 - 1.960m. Das Biotop befindet sich 250m W der Patschgenalm im Bereich von Latschen und stellt eine langgezogene Vernässung dar.
Kennzeichen: Die Fläche ist leicht südexponiert und aufgrund der Beweidung stark trittbeeinflusst. Torf ist überwiegend nur geringmächtig vorhanden. Der Bestand wird über feuchtem Substrat von Horst-Wollgras und Schmalblättrigem Wollgras dominiert, trockenere Stellen werden vom Borstgras eingenommen. Einzelne Wasserlachen kommen temporär vor. Das Biotop ist aufgrund der vorherrschenden Silikatgesteine sehr artenarm.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Silikatquellflur, Hörkar
Code 0247
Silikatquellflur 5 im Hörkar - Silikatquellflur 1.2.1.3.0
Region: Seehöhe: 1.915 - 1.935m. Das Biotop befindet sich 400m SW der Patschgenalm im Bereich von Weiderasen und Latschengebüschen und stellt eine treppig aufgebaute, quellflurartige Vernässung auf einem ostexponierten Hang dar.
Kennzeichen: Das Biotop ist moosreich und stellenweise sehr nass. Kleine Rinnsale durchziehen die Fläche und münden im SO-Teil der Fläche in einem Gebirgsbach. Das Substrat ist steinig bis blockig, Torf ist nicht vorhanden. Die Vegetation artenarm und teilweise lückig.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Quellen - 1.2.1.
Niedermoor, Hörkar
Code 0248
Niedermoor 16 im Hörkar - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.920 - 1.930m. Das Biotop befindet sich 150m W der Patschgenalm im Bereich von Latschen und Weiderasen und stellt eine langgezogene Vernässung dar.
Kennzeichen: Die Fläche ist leicht südexponiert und aufgrund der Beweidung stark trittbeeinflusst. Torf ist überwiegend nur geringmächtig vorhanden. Der Bestand wird über feuchtem Substrat von Horst-Wollgras und Schmalblättrigem Wollgras dominiert, trockenere Stellen werden von Borstgras eingenommen. Einzelne Wasserlachen kommen temporär vor. Das Biotop ist sehr artenarm.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Niedermoor, Hörkar
Code 0266
Niedermoor 14 im Hörkar - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.900m. Das Biotop befindet sich im Bereich des Ausflusses des Unteren Hörkarsees in einer Geländemulde und wird von Weiderasen (Borstgrasrasen) und dem Seeausfluss umgeben.
Kennzeichen: Es stellt ein lückiges Niedermoor dar, das z. T. treppig aufgebaut ist. Torf ist überwiegend nur geringmächtig vorhanden. Der Bestand wird über feuchtem Substrat von Horst-Wollgras und Schmalblättrigem Wollgras dominiert, trockenere Stellen werden vom Borstgras eingenommen. Aufgrund des Vorherrschens silikatischer Ausgangsgesteine ist das Biotop artenarm. Die Fläche wird extensiv durch Pferde und Kühe beweidet.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Latschen, Hörkar im Anlauftal
Code 1095
Latschen 1 im Hörkar - Silikat-Latschenbestand 2.2.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.860 - 1.980m. Das Biotop befindet sich im Hörkar W der Hörkaralm auf einem O-exponierten Mittelhang und stellt ein ausgedehntes, bodensaures Latschengebüsch dar.
Kennzeichen: Der Bestand ist stark mit Weiderasen (Borstgrasrasen) verzahnt. Kleine Alpenrosenheiden, Quellfluren und Niedermoore sind enthalten (je subsum.). Der Schlussgrad ist sehr unterschiedlich (dicht bis sehr lückig). Im Unterwuchs kommen v. a. Elemente der Alpenrosenheiden vor. Teilweise ist der Bestand moos- und farnreich. Einzelbäume (Lärche) sind v. a. im O-Teil eingesprengt. Die Fläche wird extensiv durch Kühe beweidet. Zahlreiche Weidegangeln durchziehen das Biotop.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Latschenbestände - 2.2.3.
Latschen, Hörkar im Anlauftal
Code 1096
Latschen 2 im Hörkar - Silikat-Latschenbestand 2.2.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.925 - 1.980m. Das Biotop befindet sich im Hörkar W der Hörkaralm auf einem O-exponierten Mittelhang und stellt ein kleines, bodensaures Latschengebüsch dar.
Kennzeichen: Der Bestand ist lokal mit Weiderasen (Borstgrasrasen) verzahnt. Kleine Alpenrosenheiden und Schuttfluren sind enthalten (je subsum.). Der Schlussgrad ist sehr unterschiedlich (dicht bis sehr lückig). Im Unterwuchs kommen v. a. Elemente der Alpenrosenheiden vor. Teilweise ist der Bestand moos- und farnreich. Einzelbäume (Lärche) sind eingesprengt. Die Fläche wird extensiv durch Kühe beweidet.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Latschenbestände - 2.2.3.
Latschen, Hörkar im Anlauftal
Code 1100
Latschen 6 im Hörkar - Silikat-Latschenbestand 2.2.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.905 - 1.910m. Das Biotop befindet sich im Hörkar SW der Hörkaralm im Karboden und stellt ein kleines, bodensaures Latschengebüsch dar.
Kennzeichen: Der Bestand ist lokal mit Weiderasen (Borstgrasrasen) verzahnt. Fragmente von Alpenrosenheiden sind enthalten (subsum.). Der Schlussgrad ist sehr unterschiedlich (dicht bis sehr lückig). Im Unterwuchs kommen v. a. Elemente der Alpenrosenheiden vor. Teilweise ist der Bestand moos- und farnreich. Einzelbäume fehlen. Die Fläche wird extensiv durch Kühe beweidet.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Latschenbestände - 2.2.3.
Latschen, Hörkar im Anlauftal
Code 1101
Latschen 7 im Hörkar - Silikat-Latschenbestand 2.2.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.875 - 1.925m. Das Biotop befindet sich im Hörkar S der Hörkaralm im Karboden und stellt ein größeres, bodensaures Latschengebüsch dar.
Kennzeichen: Der Bestand ist mit Weiderasen (Borstgrasrasen) verzahnt. Kleine Alpenrosenheiden, Niedermoorfragmente und Schuttfluren sind enthalten (je subsum.). Der Schlussgrad ist sehr unterschiedlich (dicht bis sehr lückig). Im Unterwuchs kommen v. a. Elemente der Alpenrosenheiden vor. Teilweise ist der Bestand moos- und farnreich. Einzelbäume (Lärche) sind v. a. im N-Teil eingesprengt. Die Fläche wird extensiv durch Kühe beweidet.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Latschenbestände - 2.2.3.
Latschen, Hörkar im Anlauftal
Code 1103
Latschen 9 im Hörkar - Silikat-Latschenbestand 2.2.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.870 - 1.915m. Das Biotop befindet sich im Hörkar S der Hörkaralm im Karboden und stellt ein größeres, bodensaures Latschengebüsch dar.
Kennzeichen: Der Bestand ist mit Weiderasen (Borstgrasrasen) verzahnt. Kleine Alpenrosenheiden sind enthalten (subsum.). Der Schlussgrad ist sehr unterschiedlich (dicht bis sehr lückig). Im Unterwuchs kommen v. a. Elemente der Alpenrosenheiden vor. Teilweise ist der Bestand moos- und farnreich. Einzelbäume (Lärche) sind v. a. im N-Teil eingesprengt. Die Fläche wird extensiv durch Kühe beweidet.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Latschenbestände - 2.2.3.
Latschen, Hörkar im Anlauftal
Code 1105
Latschen 11 im Hörkar - Silikat-Latschenbestand 2.2.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.830 - 1.845m. Das Biotop befindet sich im Hörkar N der Hörkaralm im Karboden und stellt ein größeres, bodensaures Latschengebüsch dar.
Kennzeichen: Der Bestand ist mit Weiderasen (Borstgrasrasen) verzahnt. Kleine Alpenrosenheiden sind enthalten (subsum.). Der Schlussgrad ist sehr unterschiedlich (dicht bis sehr lückig). Im Unterwuchs kommen v. a. Elemente der Alpenrosenheiden vor. Teilweise ist der Bestand moos- und farnreich. Einzelbäume (Lärche) sind v. a. im N-Teil eingesprengt. Die Fläche wird extensiv durch Kühe beweidet.
Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (September 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Latschenbestände - 2.2.3.
Blockhalde, Hörkar im Anlauftal
Code 1151
Blockhalde 1 im Hörkar - Grobblockige Ablagerung 5.2.1.2.0
Region: Seehöhe: 1.925 - 1.950m. Das Biotop befindet sich im Hörkar auf einem O-exponierten Unterhang, ca. 230m W des Unteren Hörkarsees.
Kennzeichen: Es handelt sich um Grobblockhalde aus Zentralgneis. Das Biotop ist sehr artenarm und enthält Elemente der umgebenden Alpenrosenheiden. Bunte Flechtenüberzüge auf den Blöcken prägen den Aspekt. Höherwüchsige Gehölze sind nicht vorhanden.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Ablagerungen - 5.2.1.
Blockhalde, Hörkar im Anlauftal
Code 1153
Blockhalde 3 im Hörkar - Grobblockige Ablagerung 5.2.1.2.0
Region: Seehöhe: 1.935 - 1.970m. Das Biotop befindet sich im Hörkar auf einem NE-exponierten Unterhang, ca. 500m W des Unteren Hörkarsees.
Kennzeichen: Es handelt sich um Grobblockhalde aus Zentralgneis, die im N an ein Niedermoor grenzt. Das Biotop ist sehr artenam und enthält Elemente der umgebenden Alpenrosenheiden. Bunte Flechtenüberzüge auf den Blöcken prägen den Aspekt. Höherwüchsige Gehölze sind nicht vorhanden.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Ablagerungen - 5.2.1.
Karte, Gasteinertal Biotope : Hörkaralm
0166 - 0208 - 0209 - 0210 - 0211 - 0213 - 0215 - 0217 - 0218 - 0219 - 0220 - 0223 - 0224 - 0241 - 0242 - 0243 - 0244 - 0246 - 0247 - 0248 - 0249 - 0266 - 0500 - 1017 - 1082 - 1091 - 1092 - 1093 - 1094 - 1095 - 1096 - 1097 - 1098 - 1099 - 1100 - 1101 - 1102 - 1104 - 1105 - 1107 - 1108 - 1151 - 1153 - 1158

Region : Radeckalm

Anzahl der Biotope : 66 (3)

Vordere Radeckalm . Hintere Radeckalm . Talboden

Die Vordere Radeckalm liegt noch inmitten von Lärchen-Zirbenwäldern nahe am Anlaufbach. Die hintere Radeckalm liegt schon oberhalb der Waldgrenze. Ein ausgedehnter Schuttfächer bildet im hinteren Anlauftal den Talboden, überwiegend der Alpenflora der Region - Ankogel - zugeteilt. Im Westen liegt die Grenze bei der Felswand (Biotop 1325) nördlich der Vorderen Radeckalm und beim Tauernbach. Im Norden bilden die Grubenkarwände Teil-1 mit dem Grünerlengebüsch (Biotop 0418) und im Süden die Hölzernen Wände die Grenze, im Osten ist es der Zubringer des Anlaufbaches im Talboden.
- Katastralgemeinde : Böckstein - Bildgalerie : Radeckalm • Bleksen - Karte : Korntauern
Quellflur, Oberen Radeckalm
Code 0369
Quellflur bei der Oberen Radeckalm - Silikatquellflur 1.2.1.3.0
Region: Seehöhe: 1.770m. Das Biotop befindet sich im hinteren Talboden des Anlauftales, ca. 390m O der Oberen Radeckalm entfernt.
Kennzeichen: Es handelt sich um eine ebene Quellvernässung im Bereich einer lägerflurartigen Vegetation. Die Fläche wird von mehreren kleinen Rinnsalen durchzogen und ist durchwegs sehr nass. Torf ist nicht vorhanden. Bestandesprägend ist der Kron-Lattich, Gehölze fehlen. Trotz der kleinen Flächengröße ist das Biotop relativ artenreich. Eine extensive Beweidung findet statt.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Quellen - 1.2.1.
Schuttflur, Radeckalm im Anlauftal
Code 0375
Schuttflur 2 S Oberer Radeckalm - Subalpin-alpine Silikatschuttgesellschaft 3.2.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.680 - 1.935m. Das Biotop befindet sich ca. 70m S der Oberen Radeckalm im Anlauftal auf einem N-exponierten Unterhang unmittelbar N der Hölzenen Wände.
Kennzeichen: Es handelt sich um eine steile, grobe Schuttflur mit einem hohen Anteil an Felsblöcken aus Zentralgneis. Bewuchs aus Höheren Pflanzen ist lediglich schütter vorhanden (u. a. Krauser Rollfarn), jedoch kommen Krustenflechten auf den Blöcken zahlreich vor. Initiale von Alpenrosenheiden und Grünerlengebüsche wurden subsumiert. Am nördlichen Ende befinden sich einige Einzelbäume (Lärche, Zirbe) im Biotop.
Berarbeitet von O. Stöhr (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Steinschutt- und Geröllgesellschaften - 3.2.1.
Grünerlengebüsch, Radeckalm im Anlauftal
Code 0402
Grünerlen 8 im hinteren Anlauftal - Grünerlengebüsch 2.3.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.705 - 1.750m. Das Biotop befindet sich 190m ONO der Oberen Radeckalm im Anlauftal und stellt ein kleines, lückig bis dichtes Grünerlengebüsch im Talbereich am Anlaufbach dar.
Kennzeichen: Einzelne Lärchen sind in der Fläche vorhanden, im Unterwuchs dominieren zahlreiche Hochstauden, Farne und Gebüsche der Rostroten Alpenrose. Kleine temporär wasserführende Rinnsale durchziehen das Biotop. Eine extensive Beweidung durch Kühe findet fallweise statt.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Hochstaudengebüsche - 3.2.1.
Latschen, Grasleiten im Anlauftal
Code 0437
Latschen 3 im hinteren Anlauftal - Silikat-Latschenbestand 2.2.3.1.0 - tierökologisch sehr hochwertig !
Region: Seehöhe: 1.710 - 1.790m. Das Biotop befindet sich ca. 150m N der Oberen Radeckalm im Anlauftal auf einem südexponierten Unterhang.
Kennzeichen: Es handelt sich um ein Mosaik verschiedener subalpiner Lebensraumtypen, wobei Latschengebüsche flächenmäßig vorherrschen. Zwergstrauchbestände mit und ohne Alpenrose, Lawinarrasen mit dominantem Woll-Reitgras, Grünerlengebüsche und Schuttfluren wurden subsumiert. Einzelne Bäume, v. a. Lärchen, sind im Biotop enthalten. Aufgrund der unterschiedlichen Biotoptypen ist das floristische Inventar artenreich und die Fläche v. a. tierökologisch (Insekten, Wild) sehr hochwertig.
Berarbeitet von S. Gewolf (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Latschenbestände - 2.2.3.
Anlaufbach-Oberlauf
Code 0487
Anlaufbach-Oberlauf - Gebirgsbach 1.2.2.1.1 - Zustandsklasse 1
Region: Seehöhe: 1.325 - 2.600m. Das Biotop befindet sich im Talboden des mittleren und hinteren Anlauftales. Es handelt sich um den Oberlauf des Anlaufbaches, eines über die ganze Abschnittsstrecke natürlichen Gebirgsbaches. Der Anlaufbach ist im obersten Abschnitt in zahlreiche Arme aufgegliedert, die ihren Ursprung im Bereich von Gletschervorfeldern bzw. in Schuttfluren besitzen. Nachdem einige dieser Äste den Bereich der Grubenkarwände unter Ausbildung von kleinen Wasserfällen (subsum.) überwunden haben, vereinigen sich fast alle Äste im Bereich der Bleksen, einem ausgedehnten Schuttfächer im hinteren Anlauftal. Bei rund 1760m Seehöhe tritt der Bach in Gehölzbestände ein und wird z. T. beschattet, wobei er zunächst von Grünerlengebüschen gesäumt wird. Danach tritt der in den Wirtschaftswald ein und bei rund 1370m Seehöhe nimmt er den Tauernbach auf. Weitere, z. T. temporäre Seitenbäche, die sowohl von den N- als auch den S-Hängen des Anlauftales stammen, werden aufgenommen. Kleine Grauerlenauen (Biotope 0458-0460) treten am Westrand des Bachabschnittes auf. Der Abschnitt endet bei einer großen Geschiebesperre, die sich bei rund 1330m Seehöhe befindet.
Kennzeichen: Der Fließverlauf ist gestreckt und wie Gewässersohle und Ufer natürlich. Die Sohle wird hauptsächlich von Felsblöcken gebildet, Sand und Kies treten vereinzelt zwischen der Bleksen und der Geschiebesperre auf. Die mittlere Breite des Bachbettes beträgt ca. 5m. Die Sohlrauigkeit ist groß, der Wasserkörper gut strukturiert. Getreibsel (Äste, Baumstämme) findet sich nicht selten am Ufer. Uferunterspülungen kommen punktuell vor. Kleine Anlandungen (Schotter- und Kiesfluren), die zahlreiche heruntergeschwemmte subalpin-alpine Pflanzenarten beherbergen, wurden wie kleine Grauerlen- und Grünerlenbestände, die z. T. am Ufer oder als Inseln im Gewässerbett vorkommen, subsumiert. Die Fließgeschwindigkeit ist hoch, das Wasser klar und sehr sauerstoffreich. Fische (Forellen, Saiblinge) konnten gesichtet werden.
Bearbeitet von O. Stöhr, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
Karte, Gasteinertal Biotope : Radeckalm
0170 - 0185 - 0278 - 0298 - 0299 - 0309 - 0343 - 0348 - 0349 - 0350 - 0351 - 0352 - 0355 - 0356 - 0357 - 0358 - 0359 - 0360 - 0368 - 0369 - 0375 - 0377 - 0378 - 0383 - 0387 - 0389 - 0391 - 0392 - 0393 - 0394 - 0395 - 0397 - 0398 - 0399 - 0400 - 0401 - 0402 - 0404 - 0406 - 0407 - 0415 - 0416 - 0417 - 0418 - 0422 - 0423 - 0424 - 0425 - 0428 - 0429 - 0430 - 0431 - 0432 - 0435 - 0436 - 0437 - 0438 - 0439 - 0440 - 0444 -
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Biotope im Gasteinertal

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Anmerkung: Die Biotopabgrenzung entspricht der - Biotopkartierung - des Landes Salzburg bzw. der Kartierungsanleitung von G. Nowotny, H. Hinterstoisser, B. Fölsche, S. Stadler und W. Urban 1994 - und bleibt in der Beschreibung inhaltlich unverändert.

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© 1.11.2009 by Anton Ernst Lafenthaler
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