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R-KG04/1 - Biotopkartierung/Gasteinertal: Dorfgastein - Talflora
Katastralgemeinde, Dorfgastein Katastralgemeinde
Dorfgastein
KG Dorfgastein

Biotopkartierung . Gasteinertal

Dorfgastein

Talflora

Die Talflora ist in der Katastralgemeinde Dorfgastein weitläufig und abwechslungsreich gestaltet, insbesondere das geschützte Biotop nördlich des Stöcklgutes mit seinen riesigen Schilfgürtel. Zunehmend genehmigtes Bauland und Entwässerungsgräben allerdings lassen so manches Biotop verarmen. Eine Besonderheit sind auch die "Froschunterführungen" bei der Hauptstraße mit 19 Tunnels für alle Amphibien, die ihren Laichplatz ebenfalls hier in diesen Gewässern haben. Die Gemeinde Dorfgastein ist bei der Schaffung wie der Erhaltung von bestehenden Biotopen, so wie auch die Gemeinden Bad Hofgastein und Bad Gastein überaus bemüht und denkt auch vorbildhaft daran, Naturlehrpfade einzurichten. Im Norden schließt die Talflora der - KG-Klammstein - an, im Süden ist es die - KG-Harbach.

Biotope: Zahlreich finden sich in der Katastralgemeinde Dorfgastein noch Streuobstwiesen, Obstgärten, zahlreiche Hecken, Baumreihen und Entwässerungsgräben. Südlich von Dorfgastein liegt die Patschgwiese, mit Schilfröhricht und einem naturbelassenen Teich als Lebensgrundlage von Amphibien wie auch der Gelbbauchunke. Die Patschgwiese bildet die Grenze zur Katastralgemeinde Harbach (Gemeinde Bad Hofgastein).

Biotope . Regionen . Talflora

KG Dorfgastein . 55004

Dorfgastein-Zentrum : Sportplatz, Ortszentrum, Alte Bundesstraße, Liftstation, Schwimmbad - 12
Dorfgastein Süd : Patschgwiese, Stöcklgut - 18
Dorfgastein West : Bahntrasse, Batzberg - 25
Luggau : Präauhof, Luggau-Siedlung, Bahnüberführung, Bahntrasse - 38

Pfeil

Region : Dorfgastein

Anzahl der Biotope : 12 (8)

Ortszentrum . Alte Bundesstraße

Die Katastralgemeinde Dorfgastein schließt südlich an Mühlbach an, ebenfalls Teil des Ortes Dorfgastein, wobei im Norden der Mayerhofbach als Mittelgebirgsbach die Grenze zum Ortsteil Mühlbach bildet, wo sich einst viele Mühlen befanden. Im Süden soll der Graben (Biotop 0081) südlich des Sportplatzes verlaufend bzw. der Bach von der Wengeralm (Biotop 0080) die Grenze bilden, im Westen ist es wieder die Gasteiner Ache.
- Katastralgemeinde : Dorfgastein - Bildgalerie : Dorfgastein • Ort - Karte : Dorfgastein
Entwässerungsgraben
Code 0081
Graben, S Rand Dorfgastein - Wasser-/Entwässerungsgraben 1.2.5.1.
Region: Der Graben befindet sich am SO Rand von Dorfgastein im Bereich des Fußballplatzes.
Kennzeichen: Bei der Gasteiner Straße am Rand einer Fettwiese ist der Graben verrohrt. Der Graben ist bis 1 m breit und begradigt, Sohle und Ufer (relativ steil) sind weitgehend natürlich. Am Grabenrand stocken nur wenige Weiden, hier wachsen Hochstaudenelemente wie Echtes Mädesüß und Arznei-Baldrian; die Krautschicht wird bis zum Grabenrand gemäht.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Fließgewässer, Gräben - 1.2.5.
Hecke, Dorfgastein
Code 0083
Hecke S Dorfgastein - Hecken, artenarm 2.5.1.3
Region: Die Hecke befindet sich südlich von Dorfgastein; das Gemeindeamt steht 240 m N. Westlich liegt ein Entwässerungsgraben.
Kennzeichen: Die Hecke am Talboden weist eine Länge von 430 m auf, sie ist einreihig und mehrfach abgewinkelt. Vielfach bildet sie das begrenzende Gehölz eines Fußballplatzes. Verschiedene bis ca. 12 m hohe Laub- und Nadelbäume und Sträucher bauen das lineare Gehölz auf. Bestandbildende Elemente sind etwa Hänge-Birke, Zitter-Pappel, Berg-Ahorn, Esche, Rosskastanie, Vogelbeerbaum, Fichte und Lärche. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht besteht aus Wiesen- und Saumelementen zusammen, aber auch Pflanzenarten wie Schilf, Knoten-Braunwurz, Gänse-Fingerkraut, Echtem Mädesüß, Geißfuß und Wiesen-Glockenblume.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1
Schilfröhricht, Dorfgastein
Code 0084
Schilfröhricht, S Rand Dorfgastein - Schilfröhricht 1.5.1.1.0
Region: Das Schilfröhricht befindet sich am S Rand von Dorfgastein, 190 m S des Gemeindeamtes. Unmittelbar W verläuft die Gasteiner Straße (B 167). Im NO Abschnitt liegt der subsummierte Tümpel.
Kennzeichen: In einer leichten Senke am Talboden ist ein dichtes Schilfröhricht ausgebildet. Neben dem vorherrschenden Schilf sind nur wenige weitere Pflanzenarten vorhanden wie Echtes Mädesüß, Bach-Nelkenwurz, Arznei-Baldrian und Pfennigkraut. Wenige Gehölze (Schwarzer Holler, Weiden) stocken randlich. Das kleine Stillgewässer ist etwa 3 x 4 m groß, die Wassertiefe ist relativ gering, die Farbe des Wassers trüb-hellbraun.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Röhrichte - 1.5.1.
Allee, Dorfgastein
Code 0085
Allee in Dorfgastein - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Die Allee befindet sich im S Abschnitt von Dorfgastein, sie begleitet hier die Alte Bundesstraße und die Verbindungsstraße zur Gasteiner Straße (B 167).
Kennzeichen: Die Baumreihe ist teilweise einreihig, teilweise zweireihig. Sie weist eine Länge von 600 m auf. Bestandesbildende Elemente sind ca. 8 m hohe Vogelbeerbäume, die im Süden stocken, weiter über 10 m hohe stattliche Ahornbäume sowie Kastanien und Eschen. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Mähwiesen- und Saumelementen mit typischen Gräsern und Kräutern zusammen.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Streuobstwiese, Wölflhof
Code 0087
Streuobstwiese, Wölflhof - Streuobstwiese 2.5.2.5.0
Region: Die Streuobstwiese befindet sich in Dorfgastein beim Wölflhof; die Pfarrkirche steht 120 m W.
Kennzeichen: Der Obstbaumbestand am Talboden wird von verschiedenen Obstgehölzen mit vorwiegend Altbäumen (Hochstämme) aufgebaut: Bestandesbildende Elemente sind 16 Apfel-, 3 Birn-, 2 Zwetschken- und 1 Kirschhbaum. Die Bäume sind gepflegt, es handelt sich um einen schönen Bestand. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Fettwiesenelementen mit viel Behaartem Kälberkropf zusammen, sie wird mehrmals pro Jahr gemäht und im Herbst mit Festmist gedüngt. Ein Holzstangenzaun ist am Rand des Obstgartens angebracht.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Hecke, Dorfgastein
Code 0088
Hecke O Dorfgastein - Hecken, artenreich 2.5.1.2
Region: Die Hecke befindet sich O von Dorfgastein. Die Fulseck-Talstation liegt knapp W des N Heckenrandes.
Kennzeichen: Die mehrfach abgewinkelte, ein- bis mehrreihige, teilweise bis über 30 m breite Hecke verläuft am Unterhang, sie weist eine Gesamtlänge von 800 m auf. Der subsummierte Graben fließt im mittleren Heckenabschnitt im Bereich der Seilbahntrasse. Ein Wanderweg führt teilweise entlang der Hecke vorbei. Bestandesbildende Elemente sind verschiedene bis zu 15 m hohe Laubbäume und Sträucher. Im Biotop stocken Gehölzarten wie Berg-Ahorn, Esche, Hänge-Birke, Apfelbaum, Haselnuss, Berberitze und Schwarzer Holler. Die Krautschicht des Unterwuchses setzt sich aus Saumelementen sowie Wald-, Wiesen- und Weidearten zusammen. Hier wachsen beispielsweise Wald-Geißbart, Leberblümchen, Busch-Windröschen, Große Brennessel und Wald-Bingelkraut.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1
Graben, Dorfgastein
Code 0092
Graben O Bahnhof - Wasser-/Entwässerungsgraben 1.2.5.1.0
Region: Der Graben befindet sich in Dorfgastein, 100 m O des Bahnhofes, unmittelbar W der Gasteiner Straße (B. 167).
Kennzeichen: Der Graben ist etwa 1 m breit und über 1 m tief; die Gewässersohle ist schlammig, das Wasser ist klar. Der Zufluss erfolgt aus mehreren Rohren, der Abfluss in die Gasteiner Ache erfolgt ebenfalls über ein Rohr. Beidufrig ist ein ca. 1 m breiter Schilfröhrichtstreifen entwickelt. Die Beschattung des Grabens durch Schilf und wenige Gehölze (Grau-Erle, Hänge-Birke) beträgt 20 %.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gräben - 1.2.5.
Mayerhofbach, Dorfgastein
Code 0093
Mayerhofbach, Mündungsabschnitt - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2.4 - Zustandsklasse 4
Region: Der Mündungsabschnitt des Mayerhofbaches fließt durch Siedlungsgebiet und stellt die Fortführung des Biotops 0075 dar. Nach einer Fließstrecke von 800 m mündet dieser in die Gasteiner Ache.
Kennzeichen: Der Bach ist im bewohnten Gebiet stark verbaut, er weist eine Breite von etwa 2 m auf. Sowohl die Fließgewässersohle als auch die Ufer sind mit losen und vorwiegend verfugten Blöcken verbaut. Am Ufer stocken verschiedene Gehölze, die Beschattung beträgt etwa 30 %. Das Gefälle reicht von 875 - 820 m Seehöhe.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2
Karte, Gasteinertal Biotope : Dorfgastein
0080 - 0081 - 0082 - 0083 - 0084 - 0085 - 0086 - 0087 - 0088 - 0089 - 0091 - 0092

Region : Dorfgastein Süd

Anzahl der Biotope : 18 (18)

Bundesstraße . Patschgwiese

Die Gemeinde Dorfgastein schließt auch die südöstlich gelegene Patschgwiese bis zum Stöcklgut mit ein. Im Süden bildet in etwa der Brandstattbach die Grenze zur KG-Harbach, welche bis zur Brücke, dem Bahnübergang zum Präauhof zieht. Im Westen ist es die Gasteiner Ache, im Norden der Graben südlich vom Sportplatz.
- Katastralgemeinde : Dorfgastein - Bildgalerie : Dorfgastein • Süd - Karte : Dorfgastein
Feuchtwiese, Stöcklgut
Code 0001
Feuchtwiese W Stöcklgut - Futtergraswiese, extensiv, feucht 1.4.3.2.2
Region: Die Feuchtwiese befindet sich S von Dorfgastein, unmittelbar W des Stöcklgutes. Der subsummierte Graben durchzieht die Wiese im Mittelteil.
Kennzeichen: Über staunassem Untergrund ist eine Feuchtwiese mit eng miteinander verzahntem Schnabelseggensumpf und Waldbinsensumpf ausgebildet. Weitere Pflanzenarten von Feucht- bzw. Nassstandorten sind beigemischt wie Echtes Mädesüß, Sumpf-Schachtelhalm, Sumpfbinse, sowie Schlangenknöterich und Kuckucks-Lichtnelke. Zum Erhebungszeitpunkt wird die Fläche mit Pferden beweidet. Nach einem Murenabgang im Sommer 2005 wurde der Nordostteil des Biotops zerstört.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Feuchtwiese, Stöcklgut
Code 0002
Feuchtwiese SW Stöcklgut - Futtergraswiese, extensiv, feucht 1.4.3.2.2
Region: Die Feuchtwiese befindet sich S von Dorfgastein, unmittelbar SW des Stöcklgutes, am S Rand reicht sie in die Katastralgemeinde Harbach (Gemeinde Bad Hofgastein). Der subsummierte Graben verläuft am Osten.
Kennzeichen: Biotopstrukturen und -ausstattung: Über staunassem Untergrund ist eine Feuchtwiese mit eng miteinander verzahntem Schnabelseggensumpf und Waldbinsensumpf ausgebildet. Weitere Pflanzenarten von Feucht- bzw. Nassstandorten sind beigemischt wie Echtes Mädesüß, Sumpf-Schachtelhalm, Sumpfbinse, sowie Schlangenknöterich und Kuckucks-Lichtnelke.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Baumreihe, Stöcklgut
Code 0063
Baumreihe S Stöcklgut - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Die Baumreihe befindet sich S von Dorfgastein, ca. 150 m S des Stöcklgutes, hier begleitet sie am O Talboden einen Teilbereich der Alten Bundesstraße. Die Grenze zur Katastralgemeinde Harbach (Gemeinde Bad Hofgastein) liegt unmittelbar S.
Kennzeichen: Die Baumreihe ist etwa 100 m lang, sie wird von 2 stattlichen Spitzahornbäumen gebildet, im S wurden einige junge Spitzahornbäume gepflanzt. Berg-Ahorn, Berberitze und Rose stocken im Unterwuchs. Die Krautschicht setzt sich aus Mähwiesenarten zusammen, sie wird bis zu den Stämmen gemäht.
Anmerkung: Einige der Bäume wurden in den letzten Jahren gefällt, was das Biotop beträchtlich reduzierte.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Graben, Stöcklgut
Code 0065
Graben NW Stöcklgut - Wasser-/Entwässerungsgraben 1.2.5.1.0
Region: Der Graben befindet sich 120 m NW des Stöcklgutes im Fettwiesenbereich; er stellt die Fortführung eines Baches (B. 0064) nach einer Verrohrung im Straßenbereich dar und wird nach 100 m Fließstrecke vor der Gasteiner Straße erneut verrohrt.
Kennzeichen: Das begradigte Bachstück ist grabenartig, knapp 1 m breit; Sohle und Ufer sind teilweise mit losen Blöcken verbaut. Gehölze fehlen im Uferbereich. Die Krautschicht wird bis zum Bachbett gemäht. Hier wächst viel Echtes Mädesüß.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gräben - 1.2.5.
Graben, Patschgwiese
Code 0066
Graben, Patschgwiese - Wasser-/Entwässerungsgraben 1.2.5.1.0
Region: Der Graben befindet sich am Talboden S von Dorfgastein im Bereich der Patschgwiese. Das Stöcklgut liegt ca. 200 m S. O grenzen ein Schilfröhricht (B. 0074), eine Streuwiese (B. 0067) und ein Modellflugplatz an, im W schließen ebenfalls eine Streuwiese (B. 0070) und ein Schilfröhricht (B. 0072) an.
Kennzeichen: Der Graben ist etwa 400 m lang, bis 1 m breit und 0,75 m tief, die Gewässersohle ist leicht torfig und schlammig. Die Wassermenge ist zum Erhebungszeitpunkt sehr gering, die Farbe des Wassers ist klar. Am Grabenrand wachsen Pflanzenarten wie Echtes Mädesüß, Flatterbinse, Waldbinse, Sumpf-Vergissmeinnicht und etwas Schilf.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gräben - 1.2.5.
Streuwiese, Stöcklgut
Code 0067
Streuwiese 1, Patschgwiese - Streuwiese, mesohemerob 1.4.3.2.1
Region: Die Streuwiese befindet sich am Talboden S von Dorfgastein im Bereich der Patschgwiese, ca. 200 m N des Stöcklgutes. N und O grenzt ein Schilfröhricht (B. 0074) an, auch 2 Stillgewässer (B. 0068 und 0069) liegen hier, W verläuft ein Graben (B. 0066).
Kennzeichen: Die Vegetation der Feuchtwiese wird von Sauergräsern dominiert, typische Begleitelemente wie Zweihäusiger Baldrian und Sumpf-Schachtelhalm sind beigemischt. Auch Hochstaudenelemente wie das Echte Mädesüß zeigen große Wuchskraft. Insgesamt ist die Vegetationszusammensetzung recht heterogen. Orchideen (Knabenkräuter) und Wollgräser bereichern den Feuchtlebensraum.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Teich, Patchgwiese
Code 0068
Teich 1, Patschgwiese - Teich, naturnah 1.1.3.2.0
Region: Der Teich befindet sich am Talboden S von Dorfgastein im Bereich der Patschgwiese, ca. 250 m N des Stöcklgutes. O grenzt ein Schilfröhricht (B. 0074), W eine Streuwiese (B. 0067) an.
Kennzeichen: Der Teich ist nierenförmig, ca. 20 m lang und max. 6 m breit. Die Sohle ist schlammig, die Farbe des Wassers ist bräunlich und leicht trüb. Am O Ufer wächst Schilf, im W schließt die Streuwiese mit Sauergräsern an.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3
Teich, Patchgwiese
Code 0069
Teich 2, Patschgwiese - Teich, naturnah 1.1.3.2.0
Region: Der Teich befindet sich am Talboden S von Dorfgastein im Bereich der Patschgwiese, ca. 300 m N des Stöcklgutes. O grenzt ein Schilfröhricht (B. 0074), W eine Streuwiese (B. 0067) an.
Kennzeichen: Der Teich ist nierenförmig, seine Länge beträgt etwa 25 m, seine max. Breite 7 m; die Gewässertiefe ist etwa 1 m. Die Teichsohle ist schlammig, die Farbe des Wassers ist trübbraun. Das Stillgewässer ist mit Wasserpflanzen (Wasserschlauch) und Laichkräutern bewachsen. Am Ufer wachsen Schilf und mehrere Steifseggenhorste.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3
Streuwiese, Stöcklgut
Code 0070
Streuwiese 2, Patschgwiese - Streuwiese 1.4.3.2.1
Region: Die Streuwiese befindet sich am Talboden S von Dorfgastein im Bereich der Patschgwiese, ca. 330 m N des Stöcklgutes. O grenzen ein Schilfröhricht (B. 0072), ein Teich (B. 0071) und ein Graben (B. 0066) an. Unmittelbar W verläuft die Gasteiner Straße (B 167).
Kennzeichen: Die Vegetation der Feuchtwiese wird von Sauergräsern dominiert typische Begleitelemente wie Zweihäusiger Baldrian und Sumpf-Schachtelhalm sind beigemischt. Auch Hochstaudenelemente wie das Echte Mädesüß zeigen große Wuchskraft. Insgesamt ist die Vegetationszusammensetzung recht heterogen. Orchideen, Trollblumen und Wollgräser bereichern den Feuchtlebensraum. Am W Rand steht ein Stadel.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Teich, Patchgwiese
Code 0071
Teich 3, Patschgwiese - Teich, naturnah 1.1.3.2.0
Region: Der Teich befindet sich am Talboden S von Dorfgastein im Bereich der Patschgwiese, ca. 300 m N des Stöcklgutes. N grenzt ein Schilfröhricht (B. 0072) an, ansonsten begrenzt eine Streuwiese (B. 0070).
Kennzeichen: Der Teich ist nierenförmig, seine Länge beträgt etwa 20 m, seine max. Breite 8 m; die Gewässertiefe ist etwa 1 m. Die Teichsohle ist schlammig, die Farbe des Wassers ist trübbraun. Wasserpflanzen wachsen im Teich; am Ufer wachsen Schilf und Sauergräser.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3
Schilfröhricht, Patchgwiese
Code 0072
Schilfröhricht 1, Patschgwiese - Schilfröhricht 1.5.1.1.0
Region: Das Schilfröhricht befindet sich am Talboden S von Dorfgastein im Bereich der Patschgwiese, ca. 350 m N des Stöcklgutes. Ein Graben (B. 0066) begrenzt O; S und W schließt eine Streuwiese (B. 0070) an; am S Rand grenzt ein Stillgewässer (B. 0071) an das Röhricht.
Kennzeichen: Die eng stehenden Halme des Schilfes bilden ein dichtes Röhricht aus. Beigemischt ist v. a. viel Echtes Mädesüß. Weitere Hochstaudenelemente wie Gemeiner Gilbweiderich und Blutweiderich sowie rankende Pflanzen wie Hopfen und Bittersüßer Nachtschatten sind vorhanden. Bemerkenswert ist das Vorkommen der Sibirischen Schwertlilie im N Biotopabschnitt. Am N Rand stocken mehrere Exemplare vom Faulbaum.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Röhrichte - 1.5.1
Baumreihe, Dorfgastein
Code 0073
Baumreihe S Dorfgastein - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0 - Biotop zerstört †
Region: Die Baumreihe (Code 2.5.2.3.0) befand sich in einer Fettwiese am Talboden S von Dorfgastein, im Bereich N der Patschgwiese. Heute besteht die Baumreihe nur mehr aus 4 (5) Bäumen . . .
Kennzeichen: Die Baumreihe war einreihig, annähernd L-förmig mit einer Länge von 120 m. Bestandesbildende Elemente waren zwischen 7 und 10 m hohe Laubbäume mit Esche, Berg-Ahorn, sowie Trauben-Kirsche und Faulbaum. Die Krautschicht bestand aus Fettwiesenelementen, sie wird bis zu den Stämmen gemäht.
Im Jahre 2009 stehen nur mehr 4 Bäume auf einer Länge von max. 10 m.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Schilfröhricht, Patchgwiese
Code 0074
Schilfröhricht 2, Patschgwiese - Schilfröhricht 1.5.1.1.0
Region: Das Schilfröhricht befindet sich am Talboden südlich von Dorfgastein im Bereich der Patschgwiese, ca. 200 m N des Stöcklgutes. Östlich schließt eine an der Alten Bundesstraße verlaufende Allee an; Südlich grenzen 3 Teiche an, im W begrenzen eine Streuwiese und ein Graben.
Kennzeichen: Die eng stehenden Halme des Schilfes bilden ein dichtes Röhricht aus. Beigemischt ist v. a. viel Echtes Mädesüß. Weitere Hochstaudenelemente wie Gemeiner Gilbweiderich und Blutweiderich sowie rankende Pflanzen wie Hopfen und Bittersüßer Nachtschatten sind vorhanden. Am NO Rand stocken Trauben-Kirsche und Faulbaum sowie Schwarze Johannisbeere; am südlichen Rand Purpur-Weide.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Röhrichte - 1.5.1
Teich, Patchgwiese
Code 0075
Teich 4, Patschgwiese - Teich, naturnah 1.1.3.2.0
Region: Der Teich befindet sich am Talboden südlich von Dorfgastein im Bereich der Patschgwiese, ca. 240 m N des Stöcklgutes. Knapp O schließt eine an der Alten Bundesstraße verlaufende Allee. N und W grenzt ein Schilfröhricht an.
Kennzeichen: Der Teich ist frisch angelegt, er ist fast ovalförmig mit einer Größe von etwa 40 auf 30 m; die Gewässersohle ist sandig-schlammig, mit wenigen Steinen durchsetzt, die Farbe des Wassers ist leicht trübbraun Am Gewässerufer sind mehrere größere Felsblöcke vorhanden, es ist noch relativ wenig typische Vegetation entwickelt, teilweise wachsen Horste der Steif-Segge und Echtes Mädesüß; wenige Weiden stocken randlich, Wurzelstöcke wurden eingebracht.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3
Allee, Dorfgastein
Code 0076
Allee, Alte Bundesstraße S Dorfgastein - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Die Baumallee säumt die Alte Bundesstraße im Bereich S von Dorfgastein. Sie beginnt bei der Zufahrt zum Fußballplatz und reicht in S Richtung bis ca. 200 m N vom Stöcklgut. N begrenzt ein Graben (B. 0081), im SW ein Schilfröhricht (B. 0074).
Kennzeichen: Die Baumreihe weist eine Länge von 800 m auf, sie ist zweireihig und wird von verschiedenen stattlichen Laubbäumen gebildet. Die Bäume sind zwischen 5 und 14 m hoch. Winter-Linde, Stiel-Eiche, Esche, Spitz-, Berg- und Eschen-Ahorn, Hänge-Birke, Vogelbeerbaum und Rot-Buche gehören zu den bestandesbildenden Baumarten. Die Krautschicht wird von Mähwiesenarten und Saumelementen mit typischen Gräsern und Kräutern gebildet. Die Baumreihe prägt das Landschaftsbild.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Hecke, Dorfgastein
Code 0079
Hecke 1 SO Dorfgastein - Hecken, artenarm 2.5.1.3.0
Region: Die Hecke befindet sich am SO Rand von Dorfgastein, ca 400 m SO vom Gemeindeamt. N fließt ein Bach (B. 0080); O schließt ein öffentlicher Grillplatz an.
Kennzeichen: Die Hecke am Unterhang ist ein- bis mehrreihig, mehrfach abgewinkelt und weist eine Länge von etwa 350 m auf. Sie wird von bis ca. 15 m hohen Laubbäumen mit v. a. stattlichen Bergahornbäumen und Eschen sowie einer Strauchschicht aufgebaut. Trauben-Kirsche, Haselnuss und Berberitze sind wichtige Gehölze in der Strauchschicht. Im Unterwuchs gedeihen typische Wiesen- und Saumelemente mit Arten wie Quirlblättriges Salomonssiegel, Mauerlattich, Nesselblättrige Glockenblume und Ruprechts-Storchschnabel. Ameisenbauten (flach) sind vorhanden; Baumstümpfe.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.1.
Ufergehölz, Gasteiner Ache
Code 0142
Ufergehölz 3, Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Das Ufergehölz befindet sich am linken Ufer der Gasteiner Ache (B. 0147), auf Höhe des Bahnhofes. N schließt eine Baumreihe (B. 0090) an.
Kennzeichen: Auf einer Länge von 350 m ist ein zwischen 8 und 12 m hoher, geschlossener, bis zu 6 m breiter Ufergehölzstreifen ausgebildet. Hauptbestandselemente sind Grau-Erle und verschiedene Weidenarten; Esche, Berg-Ahorn und Trauben-Kirsche sind beigemischt. Im Unterwuchs zeigt die Blaue Brombeere große Wuchskraft; typische Gräser, Kräuter und Hochstaudenelemente sind beigemischt.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern - 1.3.3.
Ufergehölz, Gasteiner Ache
Code 0146
Ufergehölz 4, Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Das Ufergehölz befindet sich am rechten Ufer der Gasteiner Ache (B. 0147); es erstreckt sich W vom Bahnhof im N bis zum Stöcklgut im S.
Kennzeichen: Auf einer Länge von 1100 m ist ein zwischen 8 und 12 m hoher, lockerer, 6 m breiter Ufergehölzstreifen ausgebildet. Hauptbestandselemente sind Grau-Erle und verschiedene Weidenarten; Esche, Berg-Ahorn und Trauben-Kirsche sind eingestreut. Im Unterwuchs zeigt die Blaue Brombeere große Wuchskraft; typische Gräser, Kräuter und Hochstaudenelemente sind beigemischt.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern - 1.3.3.
Karte, Gasteinertal Biotope : Dorfgastein Süd
0001 - 0002 - 0062 - 0063 - 0066 - 0067 - 0068 - 0070 - 0071 - 0072 - 0073 - 0074 - 0075 - 0076 - 0077 - 0078 - 0079 -
0146

Region : Dorfgastein West

Anzahl der Biotope : 25 (12)

Batzberg . Bahntrasse . Präaugut

Entlang der Bahngeleise und westlich davon der Batzberg bis hinauf zum Batzberghof und Siegelreith reichen hier die Biotope der Talflora. Die Grenze im Norden bildet der Zechnergraben und verläuft unterhalb des Batzberghofes entlang eines Graben zum Südrand des Sportplatzes. Im Osten markiert dann die Gasteiner Ache bzw. das Ufergehölz (Biotop 0141) die Grenze dieser Region. Im Süden soll als Grenze zur Region - Luggau - das Präaugut bis zum Bahnübergang gelten.
- Katastralgemeinde : Dorfgastein - Bildgalerie : Dorfgastein • West - Karte : Dorfgastein
Dorfgastein, Hecke
Code 0003
Hecke N Strohlehenalm - Hecken, artenarm 2.5.1.3.0
Region: Die Hecke befindet sich S der Ortschaft Unterberg; die Strohlehenalm liegt ca. 500 m S; der Bach im Zechnergraben (55007 0058) fließt 50 m W.
Kennzeichen: Die Hecke ist ein- bis mehrreihig und weist eine Länge von 110 m auf; es sind eine Baumschicht mit bis zu 15 m hohen Laub- und Nadelbäumen mit Esche, Hänge-Birke, Grau-Erle und Fichte und eine Strauchschicht mit sehr alten Haselnusssträuchern vorhanden. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht ist eher schütter, hier wachsen etwa Gemeiner Frauenfarn, Hohe Schlüsselblume, Wald-Vergissmeinnicht und Sauerklee.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
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Dorfgastein, Graben
Code 0005
Graben SO Batzberghof - Wasser-/Entwässerungsgraben 1.2.5.1.0
Region: Der Graben befindet sich S der Ortschaft Unterberg; der Batzberghof steht gut 200 m NW; die Grenze zur Katastralgemeinde Klammstein verläuft unmittelbar N.
Kennzeichen: Der etwa 100 m lange Graben ist bei geringer Tiefe (knöcheltief) durchschnittlich 1,5 m breit, im S bis 4 m breit. Das zuströmende Wasser kommt (von einer Quellfassung ausgehend) aus einem Rohr. Der Graben ist nahezu verwachsen, er verfügt über eine schlammige Gewässersohle und wenig stehendes Wasser. Im S Biotopabschnitt sind sehr kleinräumig Sumpf-Schachtelhalmbestand sowie Rispenseggensumpf und Schnabelseggensumpf ausgebildet.
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Streuobstwiese, Siegelreithhof
Code 0007
Streuobstwiese, Siegelreithhof - Streuobstwiese 2.5.2.5.0
Region: Die Streuobstwiese schließt unmittelbar NO an die Gebäude des Siegelreithhofes an.
Kennzeichen: Verschiedene Obstgehölze (mehrere Altbäume, Hochstämme) sind die bestandesbildenden Elemente des Obstgartens: 18 Apfelbäume sowie 1 Birn-, 1 Zwetschken- und 1 Kirschbaum. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht wird gemäht, sie wird vom Behaarten Kälberkropf dominiert. Weitere Mähwiesenarten sind beigemischt.
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Streuobstwiese, Batzberghof
Code 0008
Streuobstwiese, Batzberghof - Streuobstwiese 2.5.2.5.0
Region: Die Streuobstwiese befindet sich S der Ortschaft Unterberg direkt beim Batzberghof.
Kennzeichen: Verschiedene Obstgehölze (Hochstämme, mehrere Altbäume) bauen den Obstgarten auf: 7 Apfel-, 5 Zwetschken-, 2 Birn- und 2 Kirschbäume. Vogelbeerbäume schließen S an die Obstgehölze an, sie bilden hier zwei Reihen. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Fettwiesenelementen zusammen; sie wird gemäht.
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Dorfgastein, Graben
Code 0011
Graben W Bahnhof - Wasser-/Entwässerungsgraben 1.2.5.1.0
Region: Der Graben befindet sich W von Dorfgastein, ca. 60 m W des Bahnhofes; er verläuft etwa 80 m W, annähernd parallel zur Gasteiner Ache. S grenzt ein Niedermoor (B. 0017) an, W begrenzen eine Baumreihe (B. 0015), ein Schilfröhricht (B. 0012) und ein Rispenseggensumpf (B. 0013). Im N Mündungsbereich ist der Graben unterhalb der Bahngleise verrohrt.
Kennzeichen: Der etwa 420 m lange und ca. 1 m breite Graben ist nur ca. 10 cm tief, er verfügt über eine schlammige Gewässersohle und stehendes, klares Wasser mit leichtem Algenbewuchs. Am Grabenufer wachsen Pflanzenarten wie Schilf, Echtes Mädesüß, Sumpf-Schachtelhalm, Bach-Nelkenwurz und Rispen-Segge. Im S sind ein bis ca. 5 m breites Schilfröhricht und ein Schnabelseggensumpf entwickelt, zudem stocken in diesem Biotopabschnitt mehrere junge Eschen und Weiden.
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Schilfröhricht, Dorfgastein
Code 0012
Schilfröhricht N Bahnhof - Schilfröhricht 1.5.1.1.0
Region: Das Schilfröhricht befindet sich W von Dorfgastein, ca. 200 N des Bahnhofes; N begrenzt ein Rispenseggensumpf (B. 0013), O ein Graben (B. 0011), S eine Baumreihe (B. 0015) und W eine Hecke (B. 0014).
Kennzeichen: Ein dichtes Schilfröhricht ist am Talboden kleinflächig ausgebildet. Neben dem vorherrschenden Schilf wachsen im Röhricht nur wenige andere Pflanzenarten. Zu ihnen gehören Sumpfdotterblume, Echtes Mädesüß und Kohldistel. Eine Weidengruppe mit Reif- und Sal-Weide stockt nahe beim Schilfröhricht. Gemeinsam mit den umliegenden unterschiedlichen Feuchtlebensräumen und Gehölzen ist in diesem Landschaftsteil auf kleinem Raum eine große Biotopvielfalt vorhanden.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Röhrichte - 1.5.1.
Dorfgastein, Hecke
Code 0016
Hecke SW Bahnhof - Hecken, artenarm 2.5.1.3.0
Region: Die Hecke befindet sich W von Dorfgastein, ca. 250 m SW des Bahnhofes; SO schließt ein kleines Niedermoor (B. 0017) an.
Kennzeichen: Die Hecke am Unterhang ist mehrfach abgewinkelt, vorwiegend einreihig und weist eine Länge von etwa 300 m auf. Aufgebaut wird das lineare Gehölz von einer 10 bis 12 m hohen Baumschicht und einer gut entwickelten Strauchschicht. Bestandeselemente sind Esche, Berg-Ahorn, Hänge-Birke, Grau-Erle, Vogelbeerbaum, Weidenarten und Haselnuss. Abgestorbene Bäume (Ahorn) sind vorhanden. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht ist gut entwickelt, sie setzt sich aus Wiesen-, Weide- und Saumelementen mit typischen Gräsern und Kräutern zusammen.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Dorfgastein, Graben
Code 0018
Graben N Präauhof - Wasser-/Entwässerungsgraben 1.2.5.1.0
Region: Der Graben befindet sich N der Ortschaft Luggau, ca. 350 m N des Präauhofes; zwei Schilfröhrichte (B. 0020, 0021) und eine Feuchtwiese (B. 0019) grenzen an. Im Bereich der Bahngleise ist der Graben verrohrt, er mündet in die Gasteiner Ache.
Kennzeichen: Ein Grabenast beginnt am Waldrand, ein weiterer Ast beginnt im Bereich einer Birke und Fichte im Mähwiesenbereich. Der Graben ist etwa 1 m breit, vom Wiesenrand ist das Grabenufer bis 1 m tief, Gewässertiefe und Fließgeschwindigkeit sind gering. Im Graben selbst bzw. am Grabenufer sind ein Schnabelseggensumpf und ein Schilfröhricht entwickelt. Neben der vorherrschenden Schnabel-Segge und dem Schilf wachsen hier Pflanzenarten wie Echtes Mädesüß, Sumpf-Schachtelhalm und Sumpfdotterblume. Wenige Gehölze stocken am Grabenufer, u. a. sind dies Purpur-Weide und Grau-Erle.
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Schilfröhricht, Präauhof
Code 0020
Schilfröhricht 1 N Präauhof - Schilfröhricht 1.5.1.1.0
Region: Das Schilfröhricht befindet sich N der Ortschaft Luggau, ca. 350 m N des Präauhofes. Ein Graben (B. 0018) grenzt N und O an das Röhricht.
Kennzeichen: Ein Schilfstreifen ist über staunassem Untergrund ausgebildet. Schilf ist im dichten Schilfröhricht die vorherrschende Pflanzenart, es bildet nahezu einen Reinbestand. Nur wenige Hochstaudenelemente und weitere Pflanzenarten sind beigemischt. U. a. sind dies Echtes Mädesüß, Bittersüßer Nachtschatten, Blutweiderich und Arznei-Baldrian. Am Graben stocken Gehölze wie Hänge-Birke, Trauben-Kirsche und mehrere Weiden; Hopfen rankt im Gehölz.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Röhrichte - 1.5.1.
Schilfröhricht, Präauhof
Code 0021
Schilfröhricht 2 N Präauhof - Schilfröhricht 1.5.1.1.0
Region: Das Schilfröhricht befindet sich N der Ortschaft Luggau, ca. 400 m N des Präauhofes. Ein Graben (B. 0018) grenzt N und W an das Röhricht und trennt es von B. 0020.
Kennzeichen: Ein Schilfstreifen ist über staunassem Untergrund ausgebildet. Schilf ist im dichten Schilfröhricht die vorherrschende Pflanzenart, es bildet nahezu einen Reinbestand. Nur wenige Hochstaudenelemente und weitere Pflanzenarten sind beigemischt. U. a. sind dies Echtes Mädesüß, Bittersüßer Nachtschatten, Blutweiderich und Arznei-Baldrian. Am Graben stocken Gehölze wie Hänge-Birke, Trauben-Kirsche und mehrere Weiden; Hopfen rankt im Gehölz.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Röhrichte - 1.5.1.
Baumreihe beim Bahnhof
Code 0090
Baumreihe beim Bahnhof - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Die Baumreihe befindet sich W von Dorfgastein, direkt O des Bahnhofes.
Kennzeichen: Die Baumreihe weist eine Länge von 200 m auf. Sie wird von 3 stattlichen, bis etwa 18 m hohen Birnbäumen und Eschen aufgebaut. Die bodennahen Äste fehlen. In der Krautschicht des Unterwuchses gedeihen Pflanzenarten wie Knaulgras, Wiesen-Kerbel, Geißfuß und Löwenzahn.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Ufergehölz, Gasteiner Ache
Code 0141
Ufergehölz 5, Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Das Ufergehölz befindet sich am linken Ufer der Gasteiner Ache (B. 0147), ca. 450 m S des Bahnhofes.
Kennzeichen: Auf einer Länge von 500 m ist ein zwischen 8 und 12 m hoher, geschlossener Ufergehölzstreifen ausgebildet. Hauptbestandselemente sind Grau-Erle und verschiedene Weidenarten; Esche, Berg-Ahorn und Trauben-Kirsche sind beigemischt. Im Unterwuchs zeigt die Blaue Brombeere große Wuchskraft; typische Gräser, Kräuter und Hochstaudenelemente sind beigemischt.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern - 1.3.3.
Ufergehölz, Gasteiner Ache
Code 0143
Ufergehölz 2, Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Das Ufergehölz befindet sich am linken Ufer der Gasteiner Ache (B. 0147), ca. 300 m N des Bahnhofes.
Kennzeichen: Auf einer Länge von knapp 400 m ist ein zwischen 8 und 12 m hoher, geschlossener, 6 m, im S bis 14 m breiter Ufergehölzstreifen ausgebildet. Hauptbestandselemente sind Grau-Erle und verschiedene Weidenarten; Esche, Berg-Ahorn und Trauben-Kirsche sind beigemischt. Im Unterwuchs zeigt die Blaue Brombeere große Wuchskraft; typische Gräser, Kräuter und Hochstaudenelemente ergänzen das Artenspektrum.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern - 1.3.3.
Ufergehölz, Gasteiner Ache
Code 0145
Ufergehölz 1, Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Das Ufergehölz befindet sich am rechten Ufer der Gasteiner Ache (B. 0147) auf Höhe der Ortschaft Dorfgastein. Am N Gehölzrand fließt der Mayerhofbach (B. 0093) in die Gasteiner Ache.
Kennzeichen: Auf einer Länge von knapp 550 m ist ein zwischen 8 und 12 m hoher, lockerer, zwischen 4 und 9 m breiter Ufergehölzstreifen ausgebildet. Hauptbestandselemente sind Grau-Erle und verschiedene Weidenarten sowie Esche, Berg-Ahorn und Trauben-Kirsche. Im Unterwuchs zeigt die Blaue Brombeere große Wuchskraft; typische Gräser, Kräuter und Hochstaudenelemente sind beigemischt.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern - 1.3.3.
Gasteiner Ache, Dorfgastein
Code 0147
Gasteiner Ache, Dorfabschnitt - Fluss 1.2.3.1.3 - Zustandsklasse 3
Region: Der Abschnitt der Gasteiner Ache reicht von der Kläranlage im N bis zur Gemeindegrenze im S; im S Bereich verläuft die Grenze zur Katastralgemeinde Harbach (Gemeinde Bad Hofgastein) mitten durch den Fluss; N schließt B. 55007 0028 an. Zahlreiche größere und kleiner Bäche münden in den Flussabschnitt ein wie Bründlbach (55007 0094), Schwarzbach (55007 0097), Mayerhofbach (55007 0093), Luggauer Bach (55004 0040) und Zechergrabenbach (55007 0057). Mehrere Ufergehölze (B. 0059, 0060, 0061 0141 bis 0146; 55007 0042) begleiten den Flussabschnitt beidufrig in Teilabschnitten. Mehrere Brücken (Fußgängerübergänge, Straßen- und Eisenbahnbrücken) überqueren die Gasteiner Ache in diesem Bereich.
Kennzeichen: Der leicht geschwungene Fluss weist bei fehlender Breitenvariabilität eine Breite von ca. 10 m auf, er verfügt über eine natürliche Sohle mit unterschiedlichen Fraktionen (Felsblöcke, Steine, Schotter und Sand). Die Ufer sind in weiten Teilbereichen durch harte Verbauung geprägt (betonierte Ufer, dies betrifft das rechte Flussufer an der Bahnlinie), teilweise auch mit Blöcken befestigt, teilweise natürlich. In Teilabschnitten stocken die zu subsummierenden Ufergehölze. Die Beschattung des Fließgewässers beträgt etwa 20 %.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Flüsse - 1.2.3.
Karte, Gasteinertal Biotope : Dorfgastein West
0003 - 0004 - 0005 - 0006 - 0007 - 0008 - 0009 - 0010 - 0011 - 0012 - 0013 - 0014 - 0015 - 0016 - 0017 - 0018 - 0019 - 0020 - 0021 - 0022 - 0090 - 0141 - 0143 - 0145 - 0147

Region : Luggau

Anzahl der Biotope : 38 (15)

Präaugut . Luggau

Südlich der Ortschaft Dorfgastein oder besser westlich der Bahngeleise bzw. der Gasteiner Ache liegt Luggau mit den unzähligen Feldern und zahlreichen Gräben und Baumgruppen. Luggau gilt als eine der ältesten Ansiedlungen im Gasteiner Tal. Im Norden wird hier willkürlich die Grenze beim Präaugut und dem Bahnübergang gezogen, im Osten ist es die Gasteiner Ache (Biotop 0147) bzw. das Ufergehölz (Biotop 0144), im Süden ist es dann der Bach (Biotop 0056) und zuletzt die Hecke (Biotop 0058) unweit der Bahnhofanlage Bad Hofgastein. Die Grenze zur - KG-Wieden - liegt bei der Einmündungsstelle in die Gasteiner Ache des Baches vom Grabnerhof (Biotop 0330), welcher zuletzt unter der Eisenbahn verrohrt ist.
- Katastralgemeinde : Dorfgastein - Bildgalerie : Präaugut • Luggau - Karte : Dorfgastein
Streuobstwiese, Präauhof
Code 0025
Streuobstwiese, Präauhof - Streuobstwiese 2.5.2.5.0
Region: Die Streuobstwiese befindet sich N der Ortschaft Luggau direkt beim Präauhof.
Kennzeichen: Verschiedene Obstgehölze unterschiedlichen Alters mit Altbäumen und mehreren Jungbäumen, bauen den Obstbaumbestand auf: 10 Apfel-, 6 Kirsch-, 11 Zwetschken- und 1 Birnbaum; mehrere Vogelbeerbäume, Schwarzer Holler und 1 Reif-Weide gehören dazu. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Fettwiesenelementen mit viel Behaartem Kälberkropf und weiteren typischen Arten wie Bärenklau und Löwenzahn zusammen; sie wird gedüngt und gemäht. Ein Holzzaun (Kreuz- und Stangenzaun) ist vorhanden. Ein fußbreiter Graben läuft herab und wird am Feldweg verrohrt.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Baumreihe, Präauhof
Code 0027
Baumreihe S Präauhof - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Die Baumreihe befindet sich N der Ortschaft Luggau, knapp S des Präauhofes. O schließt ein Graben (B. 0026), S ein Bach (B. 0029) an, hier stockt das subsummierte Ufergehölz.
Kennzeichen: Die Baumreihe weist eine Länge von 260 m auf, sie wird von bis ca. 14 m hohen Laubbäumen und Sträuchern aufgebaut. Hauptbestandeselement ist die Esche; hinzu kommen Hänge-Birke und Grau-Erle. Die Krautschicht setzt sich aus Wiesen-, Weide- und Saumelementen zusammen. U. a. wachsen hier Knaulgras, Wiesen-Rispengras, Löwenzahn und Behaarter Kälberkropf.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Bach in Luggau
Code 0029
Bach S Präauhof - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2.3 - Zustandsklasse 3
Region: Der Bach befindet sich N der Ortschaft Luggau, ca. 250 m S des Präauhofes; am Waldrand bildet er die Fortführung von B. 0135 und mündet nach einer Fließstrecke von etwa 450 m in die Gasteiner Ache (0147). Linksufrig schließt ein Gehölz (B. 0027) an, im Mündungsbereich grenzt rechtsufrig ein Ufergehölz (B. 0061) an; das subsummierte Ufergehölz stockt beidufrig in Teilbereichen.
Kennzeichen: Der 1 bis 2 m breite Bach ist nahezu begradigt; die Sohle ist natürlich mit Felsblöcken, Steinen und Schotter, die Ufer sind teilweise befestigt und wallartig aufgeschüttet. Gehölze wie Grau-Erle und Esche stocken am Bachufer, sie beschatten zu ca. 40 %.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
Niedermoorrest, Präauhof
Code 0030
Niedermoorrest S Präauhof - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Der Niedermoorrest befindet sich N der Ortschaft Luggau, ca. 180 m S des Präauhofes. Ein Graben (B. 0026) begrenzt N und O. Der subsummierte Rispenseggensumpf ist eng mit dem Niedermoor verzahnt und in dieses integriert.
Kennzeichen: Der durch Aufschüttungen vom Bach und Entwässerungsgräben überformte Niedermoorrest ist über staunassem Untergrund ausgebildet. Auffällig sind die zahlreichen weißen Fruchtstände des Wollgrases, das neben anderen Sauergräsern hier wächst. Auch das Breitblättrige Knabenkraut, eine vollkommen geschützte Orchideenart, wächst mit einzelnen Exemplaren im Biotop. Mehrere etwa 30 cm hohe Weiden bedingen eine leichte Verbuschung der Fläche, die mit Pferden beweidet wird.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Hecke, Luggau
Code 0031
Hecke NW Luggau - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Die ausgedehnte Hecke beginnt am N Rand der Ortschaft Luggau und zieht am Unterhang 800 m in N Richtung. Die subsummierte Baumreihe nimmt den W Abschnitt ein. Eine Hochspannungsleitung quert; ein Feldweg führt vorbei.
Kennzeichen: Die Hecke am etwas strukturierten Unterhang ist ein- bis mehrreihig und mehrfach abgewinkelt, sie weist eine Gesamtlänge von 1400 m auf. Bis 13 m hohe Bäume und Sträucher bauen das lineare Gehölz auf. Verschiedene Gehölzarten stocken in der Hecke, die Baumreihe wird teilweise von Obstgehölzen gebildet. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus typischen Wiesen-, Weide- und Saumelementen zusammen. 5 kleine Stadel stehen in einer Reihe im Heckenbereich.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Hecke 1 N Luggau
Code 0032
Hecke 1 N Luggau - Hecken, artenarm 2.5.1.3.0
Region: Die Hecke befindet sich am Talboden unmittelbar N der Ortschaft Luggau.
Kennzeichen: Die Hecke ist knapp 200 m lang, großteils einreihig, nur am S Rand etwas verbreitert. Sie wird von 8 bis 10 m hohen Bäumen und Sträuchern gebildet. Neben Laubgehölzen wie Esche, Trauben-Kirsche, Berg-Ahorn und Grau-Erle stockt auch die Fichte im Biotop; an Sträuchern sind Schwarzer Holler und Berberitze vorhanden. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Wiesen- und Saumelementen zusammen. Hier wachsen etwa Knaulgras, Wiesen-Rispengras, Löwenzahn, Geißfuß und Weißes Labkraut.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Schilfröhricht, Luggau
Code 0034
Schilfröhricht N Luggau - Schilfröhricht 1.5.1.1.0
Region: Das Schilfröhricht befindet sich 450 m N der Ortschaft Luggau. Eine Hecke (B. 0028) begrenzt N, S und W.
Kennzeichen: Ein dichtes Schilfröhricht ist am Talboden kleinflächig ausgebildet. Neben dem vorherrschenden Schilf wachsen im Röhricht nur wenige weitere Pflanzenarten. Zu ihnen gehören Sumpfdotterblume, Sumpf-Vergissmeinnicht und Echtes Mädesüß.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Röhrichte - 1.5.1.
Birnbaum in Luggau
Code 0036
Birnbaum in Luggau - Einzelbaum 2.5.2.1.0
Region: Der Birnbaum steht mitten in der Ortschaft Luggau, 30 m S vom Walcherwirt.
Kennzeichen: Der Birnbaum ist von stattlichem Wuchs. Sein Brusthöhendurchmesser beträgt etwa 0,7 m, der Kronendurchmesser 7 m und die Höhe annähernd 15 m. Die bodennahen Äste fehlen. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Gräsern und Kräutern zusammen, besondere Wuchskraft zeigt der Wiesen-Kerbel.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Streuobstwiese, Neufanghof in Luggau
Code 0038
Streuobstwiese, Neufanghof in Luggau - Streuobstwiese 2.5.2.5.0
Region: Die Streuobstwiese befindet sich am W Rand der Ortschaft Luggau beim Neufanghof.
Kennzeichen: Der gepflegte Obstbaumbestand setzt sich vorwiegend aus Altbäumen (Hochstämme) mit verschiedenen Obstgehölzen zusammen: Bis 20 Apfelbäume, 2 Birnbäume und 3 Zwetschkenbäume. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Mähwiesenelementen mit viel Wiesen-Kerbel zusammen; sie wird gemäht und mit Festmist gedüngt. In Teilbereichen ist ein Holzzaun angebracht.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Luggauer Bach
Code 0040
Luggauer Bach, Mündungsabschnitt - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2.3 - Zustandsklasse 3
Region: Der Mündungsabschnitt des Luggauer Baches beginnt im Bereich der oberen Geschiebesperre (B. 0110) und reicht bis zur Einmündung in die Gasteiner Ache (0147). Eine Geschiebesperre liegt im Mittelteil dieses Abschnittes (subsummiert). Zwei natürliche Seitenäste sind im Mittelteil zu subsummieren.
Kennzeichen: Der Bach weist in diesem Abschnitt zahlreiche bauliche Eingriffe auf. So gehört eine große Geschiebesperre und dazwischen befindliche Sohlstufen dazu. Die durchschnittliche Breite liegt bei 4 bis 5 m, im Bereich der Sperren ist sie wesentlich höher. Die Ufer sind vielfach mit losen Blöcken befestigt. Linksufrig stockt im O unteren Bereich ein Grauerlenauwald (B. 0041). Die Beschattung des Fließgewässers beträgt etwa 60 %, sie fehlt am O Rand.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
Grauerlenauwald am Luggauer Bach
Code 0041
Grauerlenauwald am Luggauer Bach - Grauerlenau, fragmentarisch ausgebildet 1.3.2.1.2
Region: Der Grauerlenauwald stockt linksufrig im Mündungsbereich des Luggauer Baches (B. 0040).
Kennzeichen: Etwa 8 bis 11 m hohe Grauerlen in der Stangen- und Baumholzphase bauen den Grauerlenauwald auf. Andere Gehölzarten wie Fichte, Esche, Berg-Ahorn, Vogel-Kirsche, Trauben-Kirsche und Schwarzer Holler sind beigemischt. Im Unterwuchs sind Himbeere, Farne sowie typische Gräser, Kräuter und Hochstaudenelemente vorhanden. Der Braune Storchschnabel fällt als eher seltenene Art ins Auge. Teilweise ist eine dammartige Erhöhung des Uferbereiches (zur Hochwassersicherung) feststellbar.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (Juni 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Auwälder und Auengebüsche - 1.3.2.
Streuobstwiese, Obergröbnerhof in Luggau
Code 0042
Streuobstwiese, Obergröbnerhof in Luggau - Streuobstwiese 2.5.2.5.0
Region: Die Streuobstwiese befindet sich beim Obergröbnerhof in der Ortschaft Luggau.
Kennzeichen: Der Obstbaumbestand setzt sich aus Hochstämmen mit verschiedenen Obstgehölzen (alte Sorten, Altbäume, Hochstämme) zusammen: 8 Apfelbäume, 2 Kirschbäume, 1 Zwetschkenbaum; weiter sind 1 Marille (Spalier) und 1 Vogelbeerbaum vorhanden. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Fettwiesenelementen mit Knaulgras, Wiesen-Kerbel, Rot-Klee, Margerite, Glockenblume und Spitzwegerich zusammen; sie wird zweimal gemäht und im Herbst mit Festmist gedüngt.
Bestandsaufnahme am 14.06.2003
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Hecke, Luggau
Code 0043
Hecke N Luggauer Bach - Hecken, artenarm 2.5.1.3.0
Region: Die Hecke befindet sich zwischen der N gelegenen Ortschaft Luggau und dem S anschließenden Luggauer Bach (B. 0040).
Kennzeichen: Die Hecke weist eine Länge von 530 m auf, sie ist verzweigt, einreihig, teils licht und lückig und teils geschlossen bis dichtwüchsig; z. T. verläuft sie entlang eines Feldweges und auf dem linksseitigen Uferwall des Luggauer Baches; 2 Heustadel stehen im N Heckenbereich. Die Hecke wird von mehreren Laubgehölzarten aufgebaut, es sind sowohl eine etwa 8 bis 11 m hohe Baumschicht als auch eine Strauchschicht entwickelt. Bestandbildende Gehölzarten sind etwa Esche, Vogel-Kirsche, Berg-Ahorn, Zitter-Pappel und Trauben-Kirsche. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Wiesen- und Saumelementen mit typischen Gräsern und Kräutern zusammen. U. a. wachsen hier Glatthafer, Acker-Witwenblume, Wiesen-Kerbel, Große Brennessel und Mittlerer Klee.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (Juni 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Hecke, Luggau
Code 0044
Hecke S Luggauer Bach - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Die Hecke verläuft am Talboden und Unterhang S der Ortschaft Luggau, ca. 30 m S des Luggauer Baches (B. 0040). Ein Niedermoor (B. 0045) grenzt im W Mittelteil an.
Kennzeichen: Die Hecke ist mehrfach abgewinkelt und geschwungen, ein- bis mehrreihig und weist eine Gesamtlänge von 800 m auf. Verschiedene Laubgehölzarten mit Esche, Berg-Ahorn, Zitter-Pappel, Grau-Erle, Rose, Berberitze, Hecken-Kirsche, Rotem und Schwarzem Holler bauen die (bis 18 m hohe) Baum- und Strauchschicht der Hecke auf. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Wiesen- und Saumelementen, teilweise aus Pflanzenarten von Feuchtstandorten, zusammen. U. a. wachsen hier viel Gold-Kälberkropf und Große Brennessel, außerdem Europäische Trollblume, Gundelrebe und Gewöhnliche Nelkenwurz. Findlingssteine liegen im Heckenbereich; eine Hochspannungsleitung quert.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (Juni 2003)
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Hecke in Luggau
Code 0047
Hecke in Luggau - Hecken, artenarm 2.5.1.3.0 - Biotop reduziert !
Region: Die Hecke befindet sich im S Teil der Ortschaft Luggau, im S reicht sie fast bis zum Luggauer Bach (B. 0040) heran.
Kennzeichen: Die Hecke ist einreihig, gegabelt und lückig, sie weist eine Länge von knapp 200 m auf. Teilweise verläuft sie entlang der Straße. Niedrige (zwischen 5 und 8 m hohe) Bäume und Sträucher sind die bestandbildenden Elemente mit Fichte, Esche, Berg-Ahorn, Trauben-Kirsche, Berberitze und Rose. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Wiesen- und Saumelementen mit Flaum- und Glatthafer, Gold-Kälberkropf, Weißem Labkraut und Großer Brennnessel zusammen.
Im Jahr 2018 waren nur mehr Vogelbeerbäume und nach einer Lücke Fichten am Straßenrand. Auch der Teil zum Luggauer Bach weist nur mehr einen geringen Baumbestand auf.
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Fischteich, Luggau
Code 0055
Fischteich 3 S Luggau - Teich, stark beeinflusst bis denaturiert 1.1.3.3.0
Region: Der Teich befindet sich S der Ortschaft Luggau, ca. 730 m S des Luggauer Baches; die Gasteiner Ache fließt 60 m O.
Kennzeichen: Der Teich ist annähernd 18 auf 10 m groß und nahezu eckig, das Wasser ist leicht getrübt. 2 kleine Holzstege sind am Ufer angebracht. Das Teichufer wird von einem Mährasen eingenommen, hier wächst nur sehr wenig typische Ufervegetation in Form von Schilf. Der Teich wird zu fischereilichen Zwecken genutzt, viele Fische können im Teich beobachtet werden. Ein Maschendrahtzaun begrenzt den Teich mit seinem nahen Umfeld.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3
Ufergehölz, Gasteiner Ache
Code 0060
Ufergehölz 8, Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Das Ufergehölz begleitet die Gasteiner Ache (B. 0147) auf Höhe S der Ortschaft Luggau linksufrig. Am N Rand fließt der Luggauer Bach (B. 0040) in die Gasteiner Ache, am S Rand mündet ein Graben (B. 0052) ein.
Kennzeichen: Auf einer Länge von 480 m ist ein zwischen 8 und 12 m hohes und etwa 8 bis 10 m breites, lockeres Ufergehölz ausgebildet. Hauptbestandselemente sind Grau-Erle und Esche. Verschiedene Weidenarten, Berg-Ahorn und Trauben-Kirsche sind beigemischt. Im Unterwuchs zeigt die Blaue Brombeere große Wuchskraft; typische Gräser, Kräuter und Hochstaudenelemente sind beigemischt.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern - 1.3.3.
Ufergehölz, Gasteiner Ache
Code 0061
Ufergehölz 7, Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Das Ufergehölz begleitet die Gasteiner Ache (B. 0147) auf Höhe der Ortschaft Luggau linksufrig. Am N Rand fließt ein Bach (B. 0029), am S Rand fließt der Luggauer Bach (B. 0040) in die Gasteiner Ache.
Kennzeichen: Auf einer Länge von 1100 m ist ein zwischen 8 und 12 m hohes und etwa 8 m breites, großteils geschlossenes, teilweise leicht lückiges Ufergehölz ausgebildet. Bestandbildende Elemente sind Grau-Erle, verschiedene Weidenarten, Esche, Berg-Ahorn und Trauben-Kirsche. Im Unterwuchs zeigt die Blaue Brombeere große Wuchskraft; typische Gräser, Kräuter und Hochstaudenelemente sind beigemischt.
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Ufergehölz, Gasteiner Ache
Code 0144
Ufergehölz 6, Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Das Ufergehölz befindet sich am linken Ufer der Gasteiner Ache (B. 0147), auf Höhe des Präauhofes. Am S Rand mündet ein Bach (B. 0029) in die Gasteiner Ache, W verlaufen die Bahngleise.
Kennzeichen: Auf einer Länge von 200 m ist ein zwischen 8 und 12 m hoher, lockerer, etwa 6 m breiter Ufergehölzstreifen ausgebildet. Hauptbestandselemente sind Grau-Erle und verschiedene Weidenarten; Esche, Berg-Ahorn und Trauben-Kirsche sind eingestreut. Im Unterwuchs zeigt die Blaue Brombeere große Wuchskraft; typische Gräser, Kräuter und Hochstaudenelemente sind beigemischt.
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Karte, Gasteinertal Biotope : Luggau
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Biotope im Gasteinertal

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Anmerkung: Die Biotopabgrenzung entspricht der - Biotopkartierung - des Landes Salzburg bzw. der Kartierungsanleitung von G. Nowotny, H. Hinterstoisser, B. Fölsche, S. Stadler und W. Urban 1994 - und bleibt in der Beschreibung inhaltlich unverändert.

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