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R-KG05/1 - Biotopkartierung/Gasteinertal: Harbach - Talflora
Katastralgemeinde, Harbach Katastralgemeinden
Harbach
KG Harbach

Biotopkartierung . Gasteinertal

Harbach

Talflora

Die Katastralgemeinde Harbach liegt östlich der Gasteiner Ache zwischen der Engstelle Bahnhof-Kampbergkapelle im Süden und beim Stöcklgut im Norden. Im Westen verläuft die Grenze im Wesentlichen entlang der Gasteiner Ache. Im Nordosten liegt die KG Klammstein der Gemeinde Dorfgastein, im Südosten schließt die KG Heißingfelding an.

Biotope: Im Tal sind es vornehmlich Fettwiesen, Hecken und Baumgruppen, die das Landschaftsbild prägen neben Obstgärten, Baumreihen und prächtigen Einzelbäumen. Ufergehölz, Teiche und Streuobstwiesen sind ebenfalls Bestandteil der Talflora.

Biotope . Regionen . Talflora

KG Harbach . 55005

Harbach : Taxerbrandstatt, Bundesstraße, Gasteiner Ache, Kramerhof, Walchhof - 26
Gewerbegebiet : Harbach Süd, Sägewerk Röck, Gasteiner Ache - 10
Laderding : Aubach, Unterau, Unter-, Oberladerding, Gasteiner Ache, Kampkapelle - 25

Pfeil

Region : Harbach

Anzahl der Regionen : 26 (17)

Taxerbrandstatt . Bundesstraße . Gasteiner Ache . Kramer . Walchhof

Die Region Harbach umfasst das Gebiet von Taxerbrandstatt bis zum Gewerbegebiet und bis zur Gasteiner Ache. Ein mächtiger Hang-Grauerlenwald im Osten ist bereits Teil der Bergflora. Im Norden bildet der Brandstattbach, im Osten der Grauerlenwald, im Süden der Bach südlich vom Walch (Biotop 0049) und im Westen die Gasteiner Ach die Grenze.
- Katastralgemeinde : Harbach - Bildgalerie : Taxerbrandstatt • Harbach - Karte : Harbach
Streuobstwiese, Harbach
Code 0045
Streuobstwiese NO Kramer - Streuobstwiese 2.5.2.5
Region: N-Rand von Harbach
Kennzeichen: Streuobstwiese am N-Rand von Harbach, etwa 250m NO vom Kramer stockend. Der Stall liegt östliche, der Stadel im Norden, südlich ein Holzzaun. Etwa 25 Altbäume, überwiegend Apfelbäume. Wichtig für die Erhaltung alter Obstsorten, sowie als Lebensraum für Tiere, v.a. für Vögel und Insekten. Ebene Tallage, die so breit ist, dass kein Hangeinfluss mehr besteht.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2
Vogelbeerreihe, Harbach
Code 0048
Vogelbeerreihe S Walch - Baumreihe 2.5.2.3.0
Region: Sehr lückige Vogelbeerreihe am S-Rand von Harbach entlang der Alten Straße, östlich der Straße auf einer Fettwiesenböschung stockend.
Kennzeichen: Meist sehr junge, in großem Abstand gepflanzte Bäume. Am N-Rand der Reihe, am Beginn von Harbach noch einige Apfel-Bäume, sowie etwas Berg-Ahorn. Im N Schuppen. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
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Streuobstwiese
Code 0053
Streuobstwiese N bei Walch - Streuobstwiese 2.5.2.5
Region: Streuobstwiese N bei Walch, N des Stallgebäudes, am Rand einer zeitweise beweideten Fettwiese gelegen. Die Bäume stocken sämtlich parallel eines Zaunes (dahinter Straße).
Kennzeichen: Baumbestand: ca. 14 Bäume, davon ca. 02 Altbäume. Apfel: 08; Birne: 02; Zwetschke: 00; Kirsche: 01; Vogelbeere: 03; Walnuss: 00. Gepflegt, viele Jungbäume. Wichtig für die Erhaltung alter Obstsorten, sowie als Lebensraum für Tiere, v.a. für Vögel und Insekten.
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Harbach
Code 0054
Harbach Unterlauf - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2.3 - Zustandsklasse 3
Region: Harbach Unterlauf ab dem Beginn des Kulturlandes etwa 450m NO Walch bis zur Mündung in die Gasteiner Ache reichend. Etwa 800m langes Teilstück.
Kennzeichen: Linienführung: Begradigt, nur wenige größere Windungen. Sohle: Kies und kleinere Blöcke, vor der Mündung Holzbrücke und kleine Sohlestufe; bei Straßen und im Mündungsbereich lokal mit Steinblöcken und -platten verbaut. Verzahnung: im weichen Untergrund einige Anrisse. Böschung: Trapezprofil tw. mit Steinblöcken befestigt; zwischen 2 und 5m eingetieft. Gehölze: auf der gesamten Fließstrecke gut entwickeltes Ufergehölz, im Mündungsbereich verbreitert. Breite 2,5-3m. Beschattung ca. 85%.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2
Hecke, Harbach
Code 0057
Heckenstück in Harbach N Walch - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Lichtes, kurzes Heckenstück etwa 150m N Walch stockend, knapp 100m lang. Im W an Straße, im N und S an Häuser, im O an Fettwiese grenzend.
Kennzeichen: Bestehend aus jungen Eschen und Berg-Ahornen, im S-Teil je ein 80-100-jähriger Berg- und Spitz-Ahorn. In der spärlichen Strauchschicht etwas Trauben-Kirsche und Eschenjungwuchs. In der Krautschicht Fettwiesenarten. Weidezaun, im N Rest einer kleinen Steinmauer. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
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Streuobstwiese, Harbach
Code 0058
Streuobstwiese NO Walch - Streuobstwiese 2.5.2.5
Region: Streuobstwiese etwa 250m NO Walch zwischen zwei Bauernhöfen gelegen. Straße im N, im S Hecke 0051, sonst an zeitweise beweidete Fettwiese grenzend. Von Holzweidezaun umgeben.
Kennzeichen: Baumbestand: ca. 50 Bäume, davon ca. 47 Altbäume. Apfel: 35; Birne: 00; Zwetschke: 08; Kirsche: 01; Vogelbeere: 06; Walnuss: 00. O-Teil beweidet, mit großer Brennnesselflur. W-Teil gemäht, gut gepflegt. Bäume z.T. mit Holzverschalung geschützt. Wichtig für die Erhaltung alter Obstsorten, sowie als Lebensraum für Tiere, v.a. für Vögel und Insekten.
Bearbeitet von Ch. Eichberger, Projektteam Biotopkartierung (Oktober 2003)
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Baumreihe N Kramer, Harbach
Code 0059
Baumreihe N Kramer - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0 - Biotop verändert !
Region: Kurze, sehr lückige Baumreihe im Zentrum von Harbach N Kramer stockend. Dahinter zeitweise beweidete Fettwiesen. Etwa 100m lang. Früher wohl dichter zusammenstehend, nun stark ausgelichtet.
Kennzeichen: Bestehend aus größeren Altbäumen: je 1 Berg- und Spitz-Ahorn, 1 Esche, dazu treten am N-Ende junge Apfelbäume und eine Vogelbeere. Weitere Vogelbeeren am S-Rand. Stellenweise Weide- und Gartenzäune. Nahe dem N-Rand Christophorus-Kapelle. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
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Baumreihe W Kramer in Harbach
Code 0060
Baumreihe W Kramer - Baumreihe 2.5.2.3.0
Region: Lichte Baumreihe etwa 100m W Kramer O an der Gasteiner Bundesstraße auf einem Fettwiesenstreifen stockend, dahinter zeitweise beweidete Fettwiese mit Weidezaun.
Kennzeichen: Gut 100m lang. Bestehend aus Berg-Ahorn, Hänge-Birke, Berg-Ulme und Europäischer Linde, Gehölzalter bis 40 Jahre. Im Unterwuchs Fettwiesenelemente. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
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Baumreihe, Harbach
Code 0063
Baumreihe NW Gasthof Harbach - Baumreihe 2.5.2.3.0
Region: Lockere Baumreihe auf einer Fettwiesenböschung am W-Rand der Gasteiner Bundesstraße stockend. Etwa 50m SW von Gasthof Harbach beginnend, etwa 200m lang. Im S-Teil Bushaltestelle. Im Zentrum bei Straßenunterführung unterbrochen.
Kennzeichen: Bestehend aus Hänge-Birke, Europäischer Linde und Vogelbeere im S-Teil, im N-Teil überwiegen junge Berg-Ahorne, dazu tritt eine Hänge-Birke. Im N-Teil weiter an Häuser und Gärten grenzend, am N-Rand bis zum Ufergehölz des Harbachs 0075 reichend. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
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Baumreihe, Harbach
Code 0065
Baumreihe SW Gasthof Harbach - Baumreihe 2.5.2.3.0 - Biotop reduziert !
Region: Junge Baumreihe etwa 100m SW Gasthof Harbach stockend, nur ca. 150m lang. Auf einer Fettwiesenböschung W der Straße nach Luggau gelegen, nur der südlichste Baum befindet sich S der Straße.
Kennzeichen: Bestand aus 6 Berg-Ahornen und 3 Linden, Gehölzalter 15-20 Jahre. Sehr locker gepflanzt. Im Unterwuchs Fettwiesenelemente. Im S Holzleitplanke. Von Stromleitung überspannt. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
Im Jahre 2009 nur mehr 5 Bäume vorhanden.
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Hecke, Harbach
Code 0066
Hecke NNW Gasthof Harbach - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Hecke etwa 200m NNW Gasthof Harbach stockend, knapp 200m lang. Im O an Gasteiner Bundesstraße, im S an zeitweise beweidete Fettwiesen grenzend.
Kennzeichen: Beginnt nördlich des rechten Ufergehölzes am Harbach 0075. Der N-Teil besteht aus einer dichten Fichtenhecke, der S-Teil enthält noch Fichten, ist aber nach O hin stark mit Laubgehölzen verbreitert; hier überwiegen Grau-Erle und Weidenarten, in der relativ artenarmen Strauchschicht viel Berberitze, Trauben-Kirsche und Schwarzer Holunder. Am O-Rand große alte Berg-Ahorne. In der Krautschicht Wald-, Weide- und Nährstoffzeiger, dazu einige Gartenflüchtlinge (aus diversen Ablagerungen). Im N und Zentrum 2 große Bienenhäuser. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur. Rote-Liste-Arten: Kleinblütige Rose (RL: 2).
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Baumreihe, Harbach
Code 0067
Baumreihe Harbach bis Taxerbrandstatt - Baumreihe 2.5.2.3.0
Region: Lange Baumreihe zwischen dem N-Rand von Harbach und Taxerbrandstatt oft beidseitig an der Straße stockend. Knapp 800m lang. Grenzt im SW an Hecke 0070, sonst lokal an Häuser und Gärten und Fettwiese mit Weidezäunen.
Kennzeichen: Bestehend aus sehr mächtigen alten Berg- und Spitz-Ahornen (100-120 Jahre). Diese sind teilweise stammfaul, haben oft großen Totholzanteil und sind dicht mit Flechten und Moosen bewachsen. In die Lücken zwischen die Bäume wurden regelmäßig jung Eschen, Berg-Ahorne und Vogelbeeren gepflanzt. Stellenweise findet sich eine Strauchschicht aus Hasel, Trauben-Kirsche, Rosen-Arten und Berberitze. Von tierökologischer und besonderer landschaftsästhetischer Bedeutung.
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Hecke, Taxerbrandstatt
Code 0068
Hecke 1 SSO Taxerbrandstatt - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Hecke etwa 350m SSO Taxerbrandstatt beginnend, knapp 500m lang. Stockt zwischen Intensivweide im O und einer zeitweise beweideten Fettwiese im W. Oft sehr lückig, nur im N etwas dichter. Grenzt im S an Ufergehölz des Harbachs 0075, im N an Grauerlenwald 0055.
Kennzeichen: Baumschicht Eschen-dominiert, dazu treten Berg-Ahorn, Trauben- und Vogel-Kirsche, sowie v.a. im S Hänge-Birke. In der Strauchschicht v.a. Berberitze und Baumjungwuchs. In der Krautschicht Weide-, Fettwiesen- und Waldelemente. Inmitten der Hecke verlaufender Weidezaun. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
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Hecke, Taxerbrandstatt
Code 0070
Hecke S Taxerbrandstatt - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Vielarmige Hecke etwa 200m SSW Taxerbrandstatt beginnend. Im W an Gasteiner Bundesstraße, sowie Ufergehölz des Harbachs 0075, im O an Baumreihe 0067 grenzend, sonst an zeitweise beweidete Fettwiesen.
Kennzeichen: Im W relativ dicht, im N und Zentrum sehr lückig. In der Baumschicht v.a. Berg-Ahorn und Esche, dazu Trauben-Kirsche, im SW vermehrt Grau-Erle. Eine große Berg-Ulme im W an der Straße. In der Strauchschicht v.a. Berberitze, Trauben-Kirsche, Hunds-Rose und Heckenkirsche, in der Krautschicht Nährstoff- und Weidezeiger. Inmitten der Hecke verlaufender Weidezaun. Stellenweise organische Ablagerungen. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Baumreihe, Taxerbrandstatt
Code 0077
Baumreihe W Taxerbrandstatt - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Baumreihe etwa 200m W Taxerbrandstatt W der Gasteiner Bundesstraße auf einer steilen Straßenböschung stockend. Etwa 450m lang. Grenzt an zeitweise beweidete Fettwiesen, Weidezaun im W.
Kennzeichen: Bestehend aus Hänge-Birke, Berg-Ahorn, Winter-Linde und Berg-Ulme, dazu etwas Vogelbeere, Esche und Grau-Erle. Im Unterwuchs etwas Baumjungwuchs. In der Krautschicht entlang des Zaunes vermehrt Mädesüß und Arznei-Baldrian. Unter den Bäumen Fettwiesenelemente. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Vogelbeerreihe, Taxerbrandstatt
Code 0078
Vogelbeerreihe W Taxerbrandstatt - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0 - Biotop reduziert !
Region: Junge Vogelbeerreihe etwa 150m W Taxerbrandstatt auf einer Straßenböschung O der Gasteiner Bundesstraße stockend. Im O zeitweise beweidete Fettwiese mit entlanglaufendem Weidezaun. Reicht im N fast bis zum Brandstattgraben 0071, im S bis zu einem Haus.
Kennzeichen: Vornehmlich bestehend aus jungen Vogelbeeren, dazu treten regelmäßig Hänge-Birke, etwas Berg-Ahorn, Esche und junge Purpur-Weiden. Im Unterwuchs Fettwiesenelemente. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
Anmerkung: Die kartierten Bäume des bestandenen Biotoptyps Baumreihe aus dem Jahre 1994 sind heute im Jahre 2009 überwiegend nicht mehr vorhanden.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Ufergehölz, Gasteiner Ache in Harbach
Code 0082
Ufergehölz rechts 1 Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Ufergehölz am rechten Ufer der Gasteiner Ache 55002,0001 zwischen dem N-Rand von Harbach (Mündung des Baches 0054) und der KG-Grenze zu Dorfgastein SW Stöcklgut auf einer steilen, befestigten Böschung stockend.
Kennzeichen: Grenzt im O immer an Wirtschafts- und Wanderweg, dahinter Fettwiesen. Lückiges Gehölz, überwiegend Weiden-dominiert, stellenweise auch mit vorherrschend Grau-Erle. Am O-Rand, an der Böschungsoberkante, wurden durchgehend Gehölze gepflanzt, v.a. Vogelbeere im N, im S auch einige Linden, Ross-Kastanien und im Zentrum Fichten. Den Unterwuchs bilden Wald- und Fettwiesenelemente, sowie einige Nährstoffzeiger. Lokal Bestände von Pfeifengras. Das Gehölz ist meist sehr jung (10-15 Jahre), nur dazwischen findet man einige ältere Bäume.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 1.3.3.
Ufergehölz, Gasteiner Ache in Harbach
Code 0083
Ufergehölz rechts 2 Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Ufergehölz westlich Harbach am rechten Ufer der Gasteiner Ache 55002,0001 von knapp S der Brücke nach Luggau bis zur Mündung des Baches 0054 auf einer steilen, befestigten Böschung stockend. Etwa 300m lang.
Kennzeichen: Grenzt im O an Fettwiesen und Straße, dahinter Siedlung. Relativ dichte Bestände, Grauerlen-dominiert. Dazu treten Esche und Weiden-Arten. In der Strauchschicht regelmäßig Hecken-Kirsche. Den Unterwuchs bilden Waldelemente, sowie einige Nährstoffzeiger und Hochstauden. Gehölzalter bis 20 Jahre.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 1.3.3.
Ufergehölz, Gasteiner Ache in Harbach
Code 0084
Ufergehölz rechts 3 Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Ufergehölz am rechten Ufer der Gasteiner Ache 55002,0001 SW Harbach auf einer steilen, befestigten Böschung stockend. Gut 200m langes Stück von der Mündung des Baches 0049 bis S der Brücke nach Luggau reichend. Grenzt im O ständig an Fettwiese. Nach N hin Fortsetzung als dichtes Grauerlen-Ufergehölz 0083. Ein kleines Stück Ufergehölz am Bach 0049 wurde noch angehängt.
Kennzeichen: Nur lückiges Gehölz, überwiegend Weiden-dominiert, stellenweise auch mit Grau-Erle. Den Unterwuchs bilden Wald- und Fettwiesenelemente, sowie einige Nährstoffzeiger. Das Gehölz ist meist sehr jung (10-15 Jahre).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 1.3.3.
Karte, Gasteinertal Biotope : Harbach
0045 - 0048 - 0051 - 0052 - 0053 - 0054 - 0056 - 0057 - 0058 - 0059 - 0060 - 0061 - 0063 - 0065 - 0067 - 0068 - 0069 - 0070 - 0073 - 0075 - 0076 - 0077 - 0078 - 0082 - 0083 - 0084

Region : Gewerbegebiet-Harbach

Anzahl der Biotope : 10 (6)

Gasteiner Ache . Harbach Süd . Sägewerk Röck . Aubach

Das Gewerbegebiet-Harbach reicht vom Bach bei der Schmiede bis zum Aubach und schließt den Hang-Grauerlenwald östlich vom Sägewerk-Röck mit ein. Der Aubach selbst wird der Region - Laderding - zugeordnet. Im Norden bildet der Bach südlich vom Walchgut (Biotop 0049) die Grenze, im Osten ist es der Hang-Grauerlenwald, im Süden der Aubach und im Westen die Gasteiner Ache die Grenze.
- Katastralgemeinde : Harbach - Bildgalerie : Harbach • Süd - Karte : Harbach
Hecke, Harbach
Code 0039
Hecke N Unterau - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Hecke im Gewerbegebiet von Harbach etwa 400m NNW Unterau beginnend. Im W-Teil an die Gasteiner Bundesstraße, im S-Teil an zahlreiche organische Ablagerungen, im NO und N an Häuser und Firmengebäude, sowie Gemüsegarten grenzend, hier ebenso diverse Ablagerungen und Müll; grenzt sonst an Wirtschaftsweg und Fettwiese.
Kennzeichen: Breite: 3-10m. Höhe: bis 15m. Gehölzalter: meist bis 20 Jahre, im S bis 80 Jahre. Mit verschiedenen Baumarten wie Grau-Erle, Berg- und Spitz-Ahorn, Hänge-Birke, Esche und Weidenarten. In der Strauchschicht v.a. Weiden, dazu Schwarzer Holunder, Berberitze, Baumjungwuchs und einige Ziergehölze. In der Krautschicht v.a. Nährstoffzeiger, dazu Ruderalelemente (auch viele Neophyten). Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Hang-Grauerlenwald, Harbach
Code 0043
Hang-Grauerlenwald NO Sägewerk Röck - Hang-Grauerlenwald 2.1.2.3.0
Region: Hang-Grauerlenwald von 350m SO Sägewerk Röck bis zum Bach 0049 reichend. Der Abschnitt weiter südlich bis zum Grauerlenwald 0016 wurde als Mischertragswald bzw. Fichtenforst eingestuft. Geht im O in Fichtenforst über, im S in Laubertragswald und grenzt im W an Weidefläche bzw. zeitweise beweidete Fettwiese. Reicht im Zentrum bis zu einem Firmengelände im Gewerbegebiet von Harbach. Relativ kleinflächig.
Kennzeichen: Besteht aus vornehmlich jungen Grau-Erlen (bis 20 Jahre), dazu treten lokal etwas Esche, Berg-Ahorn, Hänge-Birke und wenig Fichte. Reine Fichtenbestände wurden nach Möglichkeit herauskartiert. Die Fläche wird teilweise beweidet. Der Wald bildet zum Kulturland hin eine deutliche Grenze. Angrenzende Heckenstrukturen, wie z.B. 0041 wurden als eigene Biotope kartiert. Hangstabilisierende Funktion.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Schluchtwälder und andere nicht buchendominierte Laub(Misch)Wälder - 2.1.2.
Baumreihe, Harbach
Code 0044
Baumreihe W Sägewerk Röck - Baumreihe 2.5.2.3.0
Region: Baumreihe zwischen dem Gewerbegebiet und dem Dorf Harbach etwa 150m SW Sägewerk Röck beginnend, bis zur Kunstschmiede Röck reichend. Etwa 400m lang.
Kennzeichen: Ein Seitenarm mit jungen Gehölzen zieht sich entlang der Gasteiner Bundesstraße. Die Reihe stockt auf einer zeitweise beweideten Fettwiese am Rand zur Straße nach Harbach. Bestehend aus sehr alten und jungen Berg- und Spitz-Ahornen (15-100 Jahre), dazu einigen etwa 30-jährigen Europäischen Linden. Bei einigen älteren Bäumen wurden z.T. Starkäste eingekürzt. Lokal Weidezäune. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Baumreihe, Harbach
Code 0046
Hecke NW Sägewerk Röck - Baumreihe 2.5.1.2.0
Region: Relativ lückige Hecke (v.a. im S) etwa 200m NW Sägewerk Röck stockend, etwa 250m lang. Inmitten von zeitweise beweideten Fettwiesen gelegen, nur im O fast bis an Gasteiner Bundesstraße reichend.
Kennzeichen: Breite: 2-8m. Höhe: 8 bis 14m. Gehölzalter: bis 40 Jahre, häufig deutlich jünger. Mit verschiedenen Baumarten wie Zitter-Pappel, Berg- und Spitz-Ahorn, daneben auch etwas Lärche und Esche. In der gering entwickelten Strauchschicht v.a. Berberitze und Weidenarten, dazu etwas Heckenkirsche und Baumjungwuchs. In der Krautschicht Fettwiesenelemente und Nährstoffzeiger. Inmitten der Hecke verlaufender Weidezaun. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Baumreihe, Harbach
Code 0047
Fichtenhecke W Sägewerk Röck - Baumreihe 2.5.1.3.0
Region: Fichtenhecke etwa 200m W Sägewerk Röck stockend, etwa 250m lang. Sicht- und Lärmschutzhecke für ein Privathaus. Stockt auf einem niedrigen begrünten Erdwall. Im O an Gasteiner Bundesstraße grenzend, im S an Ufergehölz von Aubach 0038, sonst an zeitweise beweidete Fettwiesen und einen Garten.
Kennzeichen: Breite: 2-6m. Höhe: 6-12m. Gehölzalter: 5-15 Jahre im O, bis 30 Jahre im N. Ausschließlich aus Fichten bestehend. In der sehr dürftigen Strauchschicht mit einigen Weidenarten, etwas Schwarzem Holunder und Baumjungwuchs. In der Krautschicht Fettwiesen- und Waldelemente. Zaun nur im N-Teil. Im O-Teil von zwei Einfahrten kurz unterbrochen. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Mittelgebirgsbach
Code 0049
Bach S Walch Unterlauf - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2.3 - Zustandsklasse 3
Region: Etwa 700m langes Teilstück des Baches S Walch, beginnt ab 500m NO Sägewerk Röck im Kulturland (Oberlauf im Ertragswald 0050). Mündet in die Gasteiner Ache 55002,0001. Im O-Teil von Stromleitung überspannt.
Kennzeichen: Linienführung: völlig begradigter Verlauf. Sohle: erdig, etwas Kies; bei Straßen 2 Durchlässe. Verzahnung: gleichförmiges Ab Schlussprofil ohne Anrisse. Böschung: künstlich gestaltete Wiesenböschung, wahrscheinlich überwachsene Befestigung mit einheitlichem Trapezprofil. Gehölze: im O-Teil Ufergehölz aus Berg-Ahorn, Esche und v.a. Grau-Erle (subsummiert), geht im O in den angrenzenden Hang-Grauerlenwald 0074 über. Im W-Teil nur Fettwiesenelemente und wenige Sumpfpflanzen am Ufer. Im Mündungsbereich ab der Gasteiner Bundesstraße wiederum von Grauerlen-dominiertem Ufergehölz begleitet (mit Weiden-Arten). Breite 0,5-1m, Bachbettbreite 3-6m. Beschattung ca. 30%.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
Karte, Gasteinertal Biotope : Harbach-Gewerbegebiet
0039 - 0040 - 0041 - 0042 - 0043 - 0044 - 0046 - 0047 - 0049 - 0085

Region : Laderding

Anzahl der Biotope : 25 (17)

Aubach . Unterau . Oberladerding . Unterladerding . Gasteiner Ache/Brücke . Kampkapelle

Laderding bezeichnet das Gebiet vom Aubach bis zur Kampkapelle bei der Straßenbrücke zum Bahnhof Hofgastein. Ein kleines Gebiet liegt jenseits der Gasteiner Ache, östlich des Bahnhofgebäudes. Im Norden bildet der Aubach (Biotop 0038, 0039) die Grenze, im Osten ist es der Hang-Grauerlenwald (Biotop 0026), im Süden die Kampkapelle mit der Straßenbrücke und dem mächtigen Hang-Grauerlenwald (Biotop 0001), welcher ein Teilstück der KG-Wieden quert und bis an die KG-Hofgastein reicht. Im Westen bildet die Gasteiner Ache die Grenze mit Ausnahme des südlichsten Abschnittes.
- Katastralgemeinde : Harbach - Bildgalerie : Laderding • Unterau - Karte : Harbach
Hang-Grauerlenwald
Code 0001
Hang-Grauerlenwald O von Breitenberg - Hang-Grauerlenwald 2.1.2.3.0
Region: Oberhalb der Bundesstrasse; westlich unterhalb Fettweiden sowie kleine Wirtschafts-Mischwald-Stücke, östlich oben meist Wirtschafts-Nadel- bis -Mischwälder.
Kennzeichen: Ausgedehnter Hang-Grauerlenwald (vernässter Unterhang), Untergrund anmoorig, frisch. In den oberen Biotopbereichen häufig Fichte eingestreut, sonst häufig Berg-Ahorn und Esche beigemischt. Alter des Bestandes ca. 30-60 Jahre, stellenweise Totholz am Boden. Krautschicht artenreich, mit typischen Grauerlenau-Arten, hochstaudenreich, zahlreiche kleine Gräben.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Schluchtwälder und andere nicht buchendominierte Laub(Misch)Wälder - 2.1.2
Fettwiese
Code 0004
Fettwiese SO von Breitenberg - Fettwiese 6.1.1.1.0
Region: Unmittelbar SO der Siedlungsfläche Breitenberg, SO eine Straße, O die Gasteiner Ache, N eine Hecke und ein Garten, W ein größerer Teich.
Kennzeichen: Wiese mit Weidezäunen umgrenzt, wird im Herbst beweidet. Es dominieren Goldhafer, Wiesen-Knäuelgras, Scharfer Hahnenfuß, sowie zahlreiche weitere Fettwiesenzeiger, in Teich-, fluss- und Heckennähe ein paar Hochstauden (Kälberkropf, Mädesüß, Kohl-Distel).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Wirtschaftsgrünland - 6.1.1
Streuobstwiese, Laderding
Code 0006
Streuobstwiese in Unterladerding - Streuobstwiese 2.5.2.5
Region: Streuobstwiese in Unterladerding stockend. Häuser im N, Straße im S und O, sonst an Fettwiese grenzend. Von Holzweidezaun umgeben.
Kennzeichen: Baumbestand: ca. 12 Bäume, davon ca. 10 Altbäume. Apfel: 09; Birne: 00; Zwetschke: 01; Kirsche: 00; Vogelbeere: 02; Walnuss: 00. Wichtig für die Erhaltung alter Obstsorten, sowie als Lebensraum für Tiere, v.a. für Vögel und Insekten.
Bearbeitet von Ch. Eichberger, Projektteam Biotopkartierung (Oktober 2003)
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Streuobstwiese, Laderding
Code 0007
Streuobstwiese S in Oberladerding - Streuobstwiese 2.5.2.5
Region: Streuobstwiese S in Unterladerding stockend. Grenzt ringsum an Häuser und Straßen, nur im S an Fettwiese. Von Holzzaun umgeben.
Kennzeichen: Baumbestand: ca. 27 Bäume, davon ca. 27 Altbäume. Apfel: 06; Birne: 06; Zwetschke: 07; Kirsche: 06; Vogelbeere: 02; Walnuss: 00. Holzablagerung im NW-Teil. Wichtig für die Erhaltung alter Obstsorten, sowie als Lebensraum für Tiere, v.a. für Vögel und Insekten.
Bearbeitet von Ch. Eichberger, Projektteam Biotopkartierung (Oktober 2003)
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Streuobstwiese, Laderding
Code 0008
Streuobstwiese Zentrum von Oberladerding - Streuobstwiese 2.5.2.5
Region: Streuobstwiese im Zentrum von Oberladerding stockend. Ringsum von Häusern und Straßen umgeben. Bauerngarten im Zentrum. Von Holzzaun umgeben.
Kennzeichen: Baumbestand: ca. 47 Bäume, davon ca. 40 Altbäume. Apfel: 20; Birne: 03; Zwetschke: 11; Kirsche: 11; Vogelbeere: 02; Walnuss: 00. Brennnesselflur im N, Holzablagerungen im Zentrum und im N. Wichtig für die Erhaltung alter Obstsorten, sowie als Lebensraum für Tiere, v.a. für Vögel und Insekten.
Bearbeitet von Ch. Eichberger, Projektteam Biotopkartierung (Oktober 2003)
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Streuobstwiese, Laderding
Code 0009
Streuobstwiese Ostrand Oberladerding - Streuobstwiese 2.5.2.5
Region: Streuobstwiese am O-Rand von Oberladerding stockend. Häuser im W und im Zentrum, Straße im N, Feldweg im O, zeitweise beweidete Fettwiese im S.
Kennzeichen: Baumbestand: ca. 32 Bäume, davon ca. 26 Altbäume. Apfel: 21; Birne: 03; Zwetschke: 04; Kirsche: 03; Vogelbeere: 00; Walnuss: 01. Bienenhaus im NW, diverse Holzablagerungen. Im N einzelner Kirschbaum auf einer Fettwiese. Wichtig für die Erhaltung alter Obstsorten, sowie als Lebensraum für Tiere, v.a. für Vögel und Insekten.
Bearbeitet von Ch. Eichberger, Projektteam Biotopkartierung (Oktober 2003)
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Hecke, Laderding
Code 0010
Baumhecke N Oberladerding - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Vielarmige Baumhecke etwa 100m N Oberladerding beginnend (fungiert oft als Grundstücksgrenze zwischen zeitweise beweideten Fettwiesen). Grenzt mit dem westlichsten Arm an Haus, im O an kleinen Fahrweg.
Kennzeichen: Der SW-Ast besteht nur aus einzelnen jungen Gehölzen und Strauchgruppen, die alte Heckenstrucktur ist noch erkennbar. Breite: 5-10m. Höhe: 10-18m. Gehölzalter: 40-60(-80) Jahre. Mit verschiedenen Baumarten wie Berg-Ahorn, Esche, Süß-Kirsche, lokal auch etwas Vogelbeere und vereinzelt Obstbäume. Nördlichster Heckenzug Grauerlen-dominiert. In der Strauchschicht v.a. Hasel und Schwarzer Holunder, dazu Baumjungwuchs. Wie bei vielen Hecken im Gebiet ist die Strauchschicht äußerst spärlich, oft sind die Hecken Baumreihen-artig. In der Krautschicht Wald- und Weideelemente. Reich strukturiert und von großer Artenvielfalt. Inmitten der Hecke verlaufender Weidezaun. Viele Stadel. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
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Aubach, Laderding
Code 0015
Aubach-Unterlauf 1 - Gebirgsbach 1.2.2.2.0 - Biotop verändert - Wildbachverbauung !!
Region: Aubach Unterlauf 1, von der Straße nach Kastristen bis zu einem Holzlagerplatz reichend (danach Fortsetzung als 0038).
Kennzeichen: Natürlicher, gestreckter Verlauf, innerhalb des breiten Bachbettes in vielen Windungen. Sohle: große Blöcke bis 1m, tw. von Felsen herabgestürzt, daneben Kies und Schieferschutt, viel transportiertes Material und Schwemmholz; durch die Blöcke ist eine natürliche Treppung entstanden. Verzahnung: mit vielen Anrissen, Unterspülungen und Nischen im weichen Untergrund. Böschung: Besonders im SO-Teil stärker eingetieft mit steilem Böschungsverlauf; nach NW zunehmend flacher; keinerlei Befestigung; besonders am rechten Ufer durch Erosion entstandene steile, instabile Felsbereiche, die z.T. von Gehölzen, oft jedoch von Reitgrasfluren bewachsen werden (meist eigenes Biotop 0018). Gehölze: an den Uferböschungen stocken Grauerlenwälder 0016 und 0017. Benetzte Breite: 1-2m, Bachbett bis 6m. Beschattung 80%.
Anmerkung: Wildbachverbauung im Jahre 2008/09 und Uferbefestigung mit großen Steinblöcken im Bereich Gewerbegebiet. Im Bereich der Brücke nach Kastristen Wildbachverbauung 2010 mit großräumigen Veränderungen.
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Baumreihe (Allee)
Code 0029
Ahornreihe NO Laderdinger Hof - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Lückige Ahornreihe entlang des Radweges nach Dorfgastein etwa 100m NO Gasthaus Laderdinger Hof auf Fettwiesen stockend.
Kennzeichen: Zusammengesetzt aus 2 alten Berg- und einem Spitz-Ahorn (Gehölzalter 80-100 Jahre), außerdem 4 10-20-jährigen Berg- und Spitz-Ahornen. Am S-Rand, S der Einfahrt, stockt ein etwa 60-jähriger Kirschbaum. Die Borken sind mit Flechten und Moosen bewachsen. Beidseitig verlaufender Holzzaun, dahinter Fettwiese. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
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Baumreihe, Laderding
Code 0030
Baumreihe am S-Rand von Laderding - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Baumreihe am S-Rand von Laderding beidseitig der Straße nach Unterladerding stockend. Beginnt S des Baches 0027, etwa 350m lang. An Häuser, Gärten und zeitweise beweidete Fettwiesen grenzend.
Kennzeichen: Bestehend aus vielen meist alten und mächtigen Berg- und Spitz-Ahornen (80-120 Jahre), deren Borken oft dicht mit Flechten und Moosen bewachsen werden. Dazu treten jüngere Grau-Erlen und Eschen, 2 junge Robinien und eine Europäische Linde. Meist entlanglaufende Weide- und Gartenzäune. Oft größere Lücken, die wieder bepflanzt werden sollten. Stellenweise Ablagerungen von Holz und Baumaterial. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
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Hecke, Laderding
Code 0032
Baumreihe NW Oberladerding - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Baumreihe etwa 250m NW Oberladerding W an der Gasteiner Bundesstraße auf einer W-exponierten Böschung stockend. Etwa 100m lang. Grenzt an Straße und Fettwiese.
Kennzeichen: Bestehend aus 20-40-jährigen Hänge-Birken, Berg-Ahornen und Eschen, dazu im S eine Kanada-Pappel. Im Unterwuchs Lavendel-Weide, sowie Fettwiesenelemente. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
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Baumreihe, Laderding
Code 0033
Baumreihe WSW Unterau - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Kurze Baumreihe etwa 300m WSW Unterau auf einer kleinen Straßenböschung O der Gasteiner Bundesstraße stockend. Etwa 50m lang. Im W Radweg nach Dorfgastein.
Kennzeichen: Bestehend aus einigen 30-40-jährigen Berg-Ahornen, einer Hänge-Birke und einem etwa 20-jährigem Spitz-Ahorn, dazu treten zwei sehr junge Vogelbeeren. Im Unterwuchs Fettwiese. Bank im Zentrum. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
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Hecke, Laderding
Code 0035
Hecke WNW Unterau - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Stellenweise lückige Baumhecke etwa 50m WNW Unterau beginnend, etwa 200m lang. An der Parzellengrenze zweier zeitweise beweideter Fettwiesen stockend. Reicht im W fast bis zur Gasteiner Bundesstraße.
Kennzeichen: Breite: 3-8m. Höhe: ca.15m. Gehölzalter: bis maximal 80 Jahre, meist deutlich jünger. Mit verschiedenen Baumarten wie großen Berg-Ahornen, dazu etwas Esche und Grau-Erle. In der Strauchschicht v.a. Hasel, dazu Holunder, Berberitze und Trauben-Kirsche, daneben etwas Baumjungwuchs. In der Krautschicht Nährstoffzeiger und Fettwiesenelemente. Inmitten der Hecke verlaufender Weidezaun. Am O-Rand bei Unterau wurde eine kleine Streuobstwiese mit 7 Obstbäumen subsummiert. Stadel im W, hier Ablagerung von Mist und Siloballen. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
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Hecke, Laderding
Code 0036
Hecke NW Unterau - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Mehrarmige Baumhecke etwa 250m NW Unterau beginnend, etwa 350m lang. Im W an Radweg nach Dorfgastein, im S an kleinen Feldweg nach Unterau grenzend, im N und O an Grauerlenwald 0017, sonst an zeitweise beweidete Fettwiese.
Kennzeichen: Mit verschiedenen Baumarten wie Berg- und Spitz-Ahorn, Esche, Grau-Erle und Hänge-Birke. In der üppig entwickelten Strauchschicht v.a. Berberitze, Schwarzer Holunder, Hecken-Kirsche, Gewöhnlicher Schneeball, Hasel, Hunds-Rose u.a. In der Krautschicht viel Hopfen, darauf Europäische Kleeseide (auch auf Brennnessel). Dazu treten nährstoffliebende Arten und Waldelemente. Inmitten der Hecke verlaufender Weidezaun. Am Rand diverse Ablagerungen und Schnittholz. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
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Laderding
Code 0037
Hecke NNW Unterau - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0 - Biotop zerstört † - Überschwemmungen/ Wildbachverbauung
Region: Die Hecke befand sich knapp 400m NNW Unterau, etwa 100m lang. Im N an Aubach 0038, im W bis an die Gasteiner Bundesstraße reichend.
Ehemaliger Bestand: Breite: 3-8m. Höhe: bis 15m. Gehölzalter: 20-50 Jahre. Mit verschiedenen Baumarten wie v.a. Esche und Spitz-Ahorn, dazu Grau-Erle und Weidenarten. In der Strauchschicht v.a. Heckenkirsche, dazu u.a. Berberitze, Schwarzer Holunder und Baumjungwuchs. In der Krautschicht Wald- und Weideelemente und v.a. auf der O-Seite Nährstoffzeiger. Viele organische Ablagerungen. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
Anmerkung: Häufige Überschwemmungen in diesem Bereich zwang zur Wildbachverbauung und zum Brückenbau bei der Bundesstraße im Jahre 2008.
Aubach, Laderding
Code 0038
Aubach-Unterlauf 2 - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2.2 - Zustandsklasse 2
Region: Seehöhe: 825 - 840m. Aubach-Unterlauf 2, knapp 300m langes Stück, ab 300m N Unterau bis zur Mündung in die Gasteiner Ache reichend. Grenzt an Gewerbefläche, Lagerplatz mit Ruderalvegetation und Straße.
Kennzeichen: Linienführung: gestreckt, meist begradigt; im breiten Bachbett bewegte sich der Bach in Windungen. Sohle: erdig, auch mit Kies und Schieferschutt, sowie kleine Blöcke; Durchlass unter der Gasteiner Bundesstraße; bei der Mündung in die Gasteiner Ache Betonüberbau. Verzahnung: bei unbefestigten Abschnitten mit großflächigen Anrissen im weichen Substrat. Böschung: Nur im Bereich von Brücke und Straße mit großen, unverfugten Steinblöcken befestigt, Profil trapezartig, Vegetation oft bis ins Bachbett hineinreichend. Gehölze: von Purpurweidengebüsch begleitetet, W der Gasteiner Bundesstraße am rechten Ufer größere Grau-Erlen, Berg- und Spitz-Ahorne (jeweils subsummiert). Benetzte Breite 1,5m, Bachbett 6-8m. Beschattung 30%.
Anmerkung: Neuerliche Bachbettverbauung im Jahre 2008.
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Hecke, Laderding
Code 0062
Hecke SSW Laderdinger Hof - Hecken, artenarm 2.5.1.3.0
Region: Hecke etwa 400m SSW Gasthaus Laderdinger Hof O der Gasteiner Bundesstraße stockend. Reicht im N bis zur KG-Grenze zu Wieden.
Kennzeichen: Stockt im N-Teil am Rand zu einer zeitweise beweideten Fettwiese, der S-Teil liegt bereits in einem Privatgarten. N-Teil reine Fichtenhecke, im Mittelteil auch gepflanzte Stech-Fichten. Im S-Teil großer Feld-Ahorn, darunter etwas Schwarzer Holunder und Brennnessel. Im N Holz-Weidezaun, im S Jägerzaun. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
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Karte, Gasteinertal Biotope : Laderding
0001 - 0004 - 0006 - 0007 - 0008 - 0009 - 0010 - 0011 - 0012 - 0013 - 0014 - 0017
0024 - 0027 - 0030 - 0031 - 0032 - 0033 - 0034 - 0035 - 0036 - 0037 - 0038 - 0062 - 0086

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Biotope im Gasteinertal

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Anmerkung: Die Biotopabgrenzung entspricht der - Biotopkartierung - des Landes Salzburg bzw. der Kartierungsanleitung von G. Nowotny, H. Hinterstoisser, B. Fölsche, S. Stadler und W. Urban 1994 - und bleibt in der Beschreibung inhaltlich unverändert.

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Biotopkartierung/Gasteinertal - KG Harbach/Talflora
© 16.6.2009 by Anton Ernst Lafenthaler
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