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R-KG06/1 - Biotopkartierung/Gasteinertal: Heißingfelding - Talflora
Katastralgemeinde, Heißingfelding Katastralgemeinde
Heißingfelding
KG Heißingfelding

Biotopkartierung . Gasteinertal

Heißingfelding

Talflora

Die Talflora grenzt im Westen mit der Gasteiner Ache an die Katastralgemeinde Vorderschneeberg und im Süden bzw. Südosten mit dem Remsachbach an die Katastralgemeinde Remsach. Entlang der Gadaunererstraße reicht die Grenze zur KG Hofgastein beim Haus Zaubzer und weiter vorbei beim Telegrafenbauamt. Zwischen Fußgängerübergang zum Weitmoserschloss und der Achenbrücke verläuft dann weiter die Grenze zur KG Hofgastein. Der Wiesenhof und das Hintermanngütl sind mit dem Ortsteil Gadaunern Teil der KG Heißingfelding. Der Badesee allerdings mit den anliegenden Grauerlenauen gehören zur KG Vorderschneeberg, der Golfplatz in diesem Bereich zur KG Remsach.

Biotope: Heißingfelding kennt noch viele Streuobstwiesen und zahlreiche Baumreihen bzw. Hecken. Insgesamt aber ist die Landschaft von Wiesen, insbesondere Fettwiesen geprägt, aber auch von Laubwäldern, deren Bestände bis über den Gasteiner Höhenweg hinauf reichen und denen geschlossene Fichtenwälder folgen.

Biotope . Regionen . Talflora

KG Heißingfelding . 55006

Heißingfelding : Gasteiner Ache, Pyrkerstraße, Feldingweg, Gadaunererstraße, Felding, Heißing - 30
Gadaunern : Hintermanngütl, Toferer, Gasteiner Ache - 16

Pfeil

Region : Heißingfelding

Anzahl der Biotope : 30 (17)

Gasteiner Ache . Pyrkerstraße . Kreuzthaler . Cafe Wiesenhof . Feldingweg . Gadaunererstraße . Felding . Heißing . Höhenweg

Die Region Heißingfelding soll hier von der Region Gadaunern (beide gehören zur KG-Heißingfelding) abgegrenzt werden und die Gebiete südlich von Bad Hofgastein und östlich der Gasteiner Ache bis zum Cafe Wiesenhof einschließen. Der Gadaunerer Graben und das Hintermanngütl wie das Neureitgut sind bereits Teil der Region - Gadaunern. Im Norden und Nordwesten bildet die große Winterlinde an der Straße nördlich vom Cafe Sonnberg, im Talboden der ehemalige sog. Viehmarkt (Haus Zaubzer), das Telegrafenbauamt und der Malermeister Kreuzthaler die Grenze. Im Westen ist es die Gasteiner Ache, wobei auch Gebiete westlich der Gasteiner Ache bis zur Pyrkerstraße eingeschlossen sind. Im Süden markiert das Cafe Wiesenhof die Grenze, im Osten ist es der Höhenweg.
- Katastralgemeinde : Heißingfelding - Bildgalerie : Bad Hofgastein • Heißingfelding - Karte : Heißingfelding
Winter-Linde, Kronwald
Code 0004
Winter-Linde NW Grußberg - Einzelbaum 2.5.2.1.0
Region: Winter-Linde etwa 250m NW Grußberg am Rand eines S-exponierten Fettwiesenhanges (auf der Hangkante) stockend. Im O Straße.
Kennzeichen: Höhe: etwa 18-20m. Kronendurchmesser: etwa 14m. Alter ca. 90-100 Jahre. Gabelung ab 1m, einige Stockausschläge. Breitkronig, ausladend und sehr vital. Nur geringer Totholzanteil. Im Unterwuchs Fettwiesenelemente. Im O darunter 2 Holzbänke und Holztisch. Ortsbild- bzw. landschaftsprägende Struktur.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Baumreihe am Höhenweg
Code 0005
Baumreihe SO Gasthof Gamskar - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Baumreihe entlang des Gasteiner Höhenweges stockend. Etwa 100m SO Gasthof Gamskar beginnend, etwa 100m lang. Abschnittweise Allee-artig entwickelt. Grenzt im W an Grauerlenwald 0002, sonst an Fettwiesen und -weiden. Im O von Weg durchschnitten.
Kennzeichen: Bestehend aus vornehmlich älteren Bäumen, besonders Winter-Linden, die z.T. ein geschlossenes Kronendach bilden; z.T. gibt es auch größere Lücken. Am O-Rand Zaun und Stadel, mehrere Bänke. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
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Streuobstwiese beim Rauchberger
Code 0007
Streuobstwiese S bei Rauchberger - Streuobstwiese 2.5.2.5.0
Region: Streuobstwiese S bei Rauchberger stockend, von Gasteiner Höhenweg durchquert. Haus und Stall im N, Stadel im S, grenzt sonst an zeitweise beweidete Fettwiesen. Teilweise umzäunt.
Kennzeichen: Baumbestand: ca. 50 Bäume, davon ca. 40 Altbäume. Apfel: 16; Birne: 04; Zwetschke: 20; Kirsche: 08; Marille: 02; Walnuss: 00. Wichtig für die Erhaltung alter Obstsorten, sowie als Lebensraum für Tiere, v.a. für Vögel und Insekten.
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Allee, Pyrkerstraße-Feldingweg
Code 0017
Allee an Pyrkerstraße und Feldingweg - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Allee an der Pyrkerstraße und am gesamten Feldingweg stockend; an letzterem ständig parallel zum Feldiggraben 0019 verlaufend.
Kennzeichen: Besteht vornehmlich aus Berg- und Spitz-Ahornen, dazu Hänge-Birke, sowie lokal Winter-Linde, Esche und Kanada-Pappel. Im N-Teil an der Pyrkerstraße einreihig und sehr jung. Der O-Teil entlang des Feldingwegs besteht fast ausschließlich aus Vogelbeeren. Die nicht selten sehr kleinen Baumscheiben sind z.T. in den Asphalt integriert und mit Steinen belegt, im S-Teil stocken die Bäume auf Grünstreifen. Zwischen den Bäumen Straßenlaternen. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
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Heißinggraben
Code 0018
Heißinggraben - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2.3 - Zustandsklasse 3
Region: Heißinggraben S Heißinggut im feuchten Grünland (0042) beginnend, zuvor verrohrt. Fließt nach NW, nimmt den Heißingbach 0026 und weitere Gräben auf (der Feldingbach 0016 mündet als Verrohrung ein). Fließt schließlich in den Teich 55002,0052.
Kennzeichen: Linienführung: kleinere Windungen, meist gleichmäßer Linienverlauf. Sohle: Kies, erdig; einheitliche Breitenvarianz, Untergrundkontakt eingeschränkt. Verzahnung: durch gleichmäßiges Ab Schlussprofil (Trapezprofil 45°) kaum vorhanden. Böschung: künstlich gestaltete Böschungsfläche mit Steinsicherung und Mähvegetation; lokal Beweidung bis ans Ufer (Weidezäune). Gehölze: z.T. wird bis ans Ufer gemäht, lokal v.a. Grau-Erle, Esche und Weiden-Arten. Nebenarme meist dicht mit Schnabel-, Rispen- und Blasen-Segge, Aufrechtem Igelkolben u.ä. Arten bewachsen. Breite: 1-2m. Beschattung: 5%. Rote-Liste-Arten: Blasen-Segge (RL: 3), Breitblättriger Rohrkolben (RL: 3), Spiegelndes Laichkraut (RL: 3).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
Allee, Achenpromenade
Code 0022
Blutbuche Ecke Eisenstein-Gadaunerstraße - Einzelbaum 2.5.2.1.0
Region: Blut-Buche an der Ecke Eisenstein- und Gadaunerstraße stockend.
Kennzeichen: Höhe: etwa 18m. Kronendurchmesser: etwa 14m. Alter ca. 70-80 Jahre. Im Unterwuchs Grünstreifen mit Fettwiesenvegetation. Ebenmäßig gewachsen. Unter dem Baum Informationskasten und Verkehrsschild. Sehr vital. Ortsbild- bzw. landschaftsprägende Struktur.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2
Baumhecken, Heißinggut
Code 0025
Baumhecken O Heißinggut - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Hecke mit mehreren Nebenarmen etwa 150m NO Heißinggut beginnend. Etwa 900m lang. Im O an Grauerlenwald 0011, sonst meist an Weidefläche bzw. zeitweise beweidete Fettwiesen grenzend.
Kennzeichen: Einzelne Arme reichen bis zu Häusern heran. Breite: 5-10m. Höhe: 10-15m. Gehölzalter: 60-80 Jahre, oft auch jünger. Mit verschiedenen Baumarten wie Esche, Berg-Ahorn und Hänge-Birke, sowie Grau-Erle (Grauerlenwald 0011 schließt im O an). In der Strauchschicht v.a. Hasel, oft Strauchschicht fehlend, daher ist die Hecke oft Baumreihen-artig, besonders die im W in den Talboden vorspringenden Teile. In der Krautschicht Weide- und Waldelemente. Fast ständig inmitten der Hecke verlaufende Weidezäune. Die horizontal verlaufenen Heckenzüge sind mit dem angrenzenden Grauerlenwald eng verzahnt und können z.T. als Laubgehölzmantel des Waldes gesehen werden. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1.
Streuobstwiese bei Heißinggut
Code 0028
Streuobstwiese bei Heißinggut - Streuobstwiese 2.5.2.5.0
Region: Streuobstwiese bei Heißinggut stockend. Häuser im N und O, Straße im W und N, sonst von Fettwiesen und -weiden umgeben. Im S reihenartig aufgelöst. Von Holzzaun umgeben.
Kennzeichen: Baumbestand: ca. 21 Bäume. Apfel: 12; Birne: 03; Zwetschke: 04; Kirsche: 01; Krieche: 01; Walnuss: 00. Junge Zirbe im N, Berg-Ahorn im S. Gepflegt. Wichtig für die Erhaltung alter Obstsorten, sowie als Lebensraum für Tiere, v.a. für Vögel und Insekten.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Baumreihe, Gadaunerstraße
Code 0029
Junge Baumreihe an der Gadaunerstraße - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Junge, lückige Baumreihe an der Gadaunerstraße bei Landhaus Meissl beginnend, etwa 400m lang. Im O Fettweide, im W Fettwiese. Nach S hin zunehmend lückig, nur noch aus einzelnen Obstbäumen bestehend.
Kennzeichen: Die Reihe setzt sich aus Berg-Ahorn, Esche, Apfel und Birne zusammen, die Bäume stocken bisweilen beidseitig, meist aber W der Straße. Von parallel laufendem Weidezaun begleitet. Im Unterwuchs Fettwiesenelemente und einige Hochstauden. Einige Stadel. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Ufergehölz, Gasteiner Ache
Code 0038
Ufergehölz rechts 2 Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Ufergehölz am rechten Ufer der Gasteiner Ache 55002,0001 zwischen der Brücke nach Gadaunern und der Brücke von Bad Hofgastein-Süd am rechten Ufer stockend.
Kennzeichen: Etwa 1,4km lang. Grenzt im O an geschotterten Fuß- und Radweg, dahinter zeitweise beweidete Fettwiese. Das Gehölz stockt auf steiler Uferböschung der Gasteiner Ache. Es dominiert die Grau-Erle, dazu treten verschiedene Weiden-Arten. Im N-Teil tritt die Grau-Erle immer weiter zurück, der äußerste N-Teil ist ein reines junges Weidengebüsch (subsummiert). Im Jahr 2002 wurden hier im N-Teil junge Berg- und Spitz-Ahorne gepflanzt (als Verlängerung einer Baumreihe). Im Unterwuchs Fettwiesen- und Feuchtelemente, sowie v.a. Waldpflanzen.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern - 1.3.3.
Ufergehölz, Gasteiner Ache
Code 0039
Ufergehölz links 1 Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Ufergehölz am linken Ufer der Gasteiner Ache 55002,0001 zwischen der KG-Grenze zu Vorderschneeberg und der Brücke von Bad Hofgastein-Süd am linken Ufer stockend.
Kennzeichen: Etwa 800m lang. Grenzt im W durchgehend an zeitweise beweidete Fettwiese, dahinter Feuchtwiese mit Schilf. Das Gehölz stockt auf steiler Uferböschung der Gasteiner Ache. Es dominiert die Grau-Erle, dazu treten verschiedene Weiden-Arten. Im Unterwuchs Fettwiesen- und Feuchtelemente, sowie Waldpflanzen.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern - 1.3.3.
Futtergraswiese, Bad Hofgastein
Code 0040
Futtergraswiese NW Schockgut - Futtergraswiese, extensiv, feucht 1.4.3.2.2
Region: Sehr großflächige Futtergraswiese etwa 100m NW Schockgut beginnend. Grenzt ringsum an Entwässerungsgräben (zu Bach 0018 gehörig), bzw. an zeitweise beweidete Fettwiesen, lokal an Häuser. Der N-Teil ist als Pferdeweide genutzt und daher ziemlich degradiert.
Kennzeichen: Es dominieren Süßgräser wie Wiesen-Fuchsschwanz und Wiesen-Schwingel, dazu in sehr nassen Bereichen vermehrt Steif-Segge. Nur vereinzelt Niedermoorelemente wie Waldbinse, Sumpf-Schachtelhalm u.a. Wegen anstehendem Lehmuntergrund bei größerem Niederschlag sehr nass. Die etwas weniger nassen Bereiche der Umgebung wurden bereits in Weiden, Mähweiden oder Fettwiesen umgewandelt. Die typischen Futtergraswiesenelemente wie Kälberkropf, Kohldistel und Schlangen-Knöterich kommen nur vereinzelt vor. Mit Ausnahme der sehr nassen Bereiche bereits Anfang Juli gemäht. Vom Artenschutz her mäßig, von der Ökologie her jedoch wertvoller Lebensraum für Insekten u.a.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Magerwiese, Bad Hofgastein
Code 0041
Magerwiesenstreifen W Schockgut - Artenreiche - wechselfeuchte - Magerstandorte 1.4.2.0.0. - Biotop gefährdet ! !
Region: Magerwiesenstreifen etwa 250m W Schockgut gelegen. Schmaler, nur etwa 2-3m breiter Böschungsstreifen O des Rad- und Wanderwegs entlang der Gasteiner Ache. Fällt etwa 2m zur unterhalb liegenden Fettwiese ab.
Kennzeichen: Es dominieren Steifhaariger Löwenzahn, dazu treten regelmäßig Arznei-Thymian, Glatthafer, sowie Gewöhnliches Leimkraut. Der Streifen wird zwar zwei Mal im Jahr gemäht, jedoch kaum gedüngt. Am Rand zur Fettwiese macht sich bereits Düngeeinfluss bemerkbar. Von Stromleitung überspannt. Weidezaun im W. Die weiter südlich liegende Böschung ist nicht mehr so steil und unter Düngeeinfluss bereits stärker verändert. Einmalige Sommermahd sinnvoll. Wichtiger Lebensraum für Insekten, z.B. Schmetterlinge.
Biotoptypenkatalog, Bestandsaufnahme von Ch. Eichberger am 1.10.2003
Zunehmende Düngung und dadurch Einwanderung von Fettwiesenelementen, sowie häufige Mahd gefährden das Biotop.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Mager- und Trockenstandorte - 4.1.2.
Futtergraswiese S Heißinggut
Code 0042
Futtergraswiese S Heißinggut - Futtergraswiese, extensiv, feucht 1.4.3.2.2
Region: Futtergraswiese etwa 300m S Heißinggut beidseitig am Heißinggraben 0018 gelegen. Grenzt sonst an teilweise beweidete Fettwiese, Pferdeweide, im NO an Häuser und Gärten. Am O-Rand Stadel. Randlich und im Biotop mehrfach Weidezäune.
Kennzeichen: Es dominieren Kleinseggen, daneben aber auch Süßgräser und Binsen. Das Biotop ist bereits degradiert, daher findet man regelmäßig Flecken mit Flatter-Binse. Höher- und geringerwertige Teilbereiche sind eng miteinander verzahnt. Ähnlich wie die weiter W liegenden Biotope 0040 und 0066 als letzte Reste feuchter Wiesen am Talboden erhaltenswert und förderungswürdig. Rote-Liste-Arten: Schmalblättriges Wollgras (RL: 5).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Futtergraswiese
Code 0060
Verschilfte Futtergraswiese NO Adeg - Futtergraswiese, extensiv, feucht 1.4.3.2.2
Region: Verschilfte Futtergraswiese in Dietersdorf, etwa 150m NO Adeg-Markt gelegen. Geht im W und N in reine Fettwiese über, grenzt im S an großflächige Aufschüttungen (Erdmaterial, auch Bauschutt), im O an Graben 0061.
Kennzeichen: Es dominiert das Schilf, das aus Graben 0061 und Schilfwiese 0062 herausdrängt, jedoch nicht so hochwüchsig und dicht wie in Biotop 0062 ist. Außerdem finden sich fleckenweise Süßgräser, Scharfer Hahnenfuß und Gewöhnlicher Augentrost, in nassen Bereichen vermehrt Steif-Segge, sowie lokal Schlangen-Knöterich und Flatter-Binse. Zur dauerhaften Sicherung ist eine regelmäßige zweimalige Mahd notwendig (erste Mahd im Juni, zweite ab September), um das Schilf zurückzudrängen). Rote-Liste-Arten: Eigentliches Fleischrotes Knabenkraut (RL: 3), Sumpf-Läusekraut (RL: 3).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Schilfwiese, Hofgastein
Code 0062
Schilfwiese NO Adeg-Markt Dietersdorf - Nieder- und Übergangsmoor, mesohemerob 1.4.3.2.0
Region: Schilfwiese in Dietersdorf, etwa 200m NO des Adeg-Marktes (abgetragen 2009), O des Grabens 0061 gelegen. Grenzt sonst im O an Fettwiese, im S an großflächige Aufschüttungen (Erdmaterial, auch Bauschutt).
Kennzeichen: Es dominiert das Schilf in dichten, hohen Bestände, dazu treten einige Sumpfpflanzen und Nährstoffzeiger. Im Luftbild erkennbarer Streifen bereits völlig entwertet, ein im O vorgelagerter Bereich mit Schlangen-Knöterich und Waldbinse geht in Fettwiese über. Im Zentrum der Fläche ein Stadel, der völlig von Schilf eingewachsen ist. Vom S-Rand einwandernde Purpur-Weiden. Tierökologisch bedeutsam, jedoch seit längerer Zeit schon nicht mehr gemäht.
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Ufergehölz, Achenpromenade
Code 0069
Ufergehölz links 2 Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Ufergehölz am linken Ufer der Gasteiner Ache zwischen zwei Brücken stockend. Etwa 350m lang. Reicht bis zur Brücke am S-Rand des Kurparkes. Im N-Teil verläuft die KG-Grenze zu Bad Hofgastein, der größere Teil des Biotopes liegt in Heißingfelding.
Kennzeichen: Grenzt im W an Fahr- und Fußweg, im NW und SO an Brücken. Das relativ gut entwickelte Gehölz stockt auf steiler, befestigter Uferböschung der Gasteiner Ache, Böschungshöhe etwa 2m größer als am gegenüberliegenden rechten Ufer (daher breiter entwickelt). Es dominiert die Grau-Erle, dazu treten regelmäßig Esche, Hänge-Birke und einige Weiden-Arten. In der Krautschicht Nährstoffzeiger, Feuchtelemente, sowie Waldpflanzen. Gehölzalter 10-15 Jahre, stellenweise auch jünger.
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Ufergehölz, Achenpromenade
Code 0070
Ufergehölz rechts 4 Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Ufergehölz am rechten Ufer der Gasteiner Ache 55002,0001 zwischen zwei Brücken stockend. Etwa 350m lang. Reicht bis zur Brücke am S-Rand von Bad-Hofgastein (am S-Rand des Kurparkes 0048). Im N-Teil verläuft die KG-Grenze zu Bad Hofgastein, der größere Teil des Biotopes liegt in Heißingfelding. Grenzt im O an Allee 0071, im SW und SO an Straße.
Kennzeichen: Am Rand zur Allee verläuft ein kleiner Trampelpfad. Das oft lückige Gehölz stockt auf steiler Uferböschung der Gasteiner Ache, Böschungshöhe geringer als am gegenüberliegenden linken Ufer (daher schmaler). Es dominiert die Grau-Erle, dazu treten regelmäßig Esche, Hänge-Birke und einige Weiden-Arten. In der Krautschicht Nährstoffzeiger, Feuchtelemente, sowie Waldpflanzen. Gehölzalter 10-15 Jahre, oft deutlich jünger.
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Allee, Achenpromenade
Code 0071
Allee im S-Teil von Bad Hofgastein - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0
Region: Laubbaumallee am linken Ufer der Gasteiner Ache zwischen 2 Brücken stockend. Etwa 350m lang. Reicht bis zur Brücke am S-Rand des Kurparks. Im N-Teil verläuft die KG-Grenze zu Bad Hofgastein, der größere Teil des Biotops liegt aber in der KG Heißingfelding.
Kennzeichen: Grenzt im O an Ufergehölz 0070, im W an Fettwiese und Garten, sowie im NW und SO an Straße. Bestehend aus Hänge-Birke im S-Teil, sonst aus Esche und Berg-Ahorn, Vogelbeere und Winter-Linde. Gehölzalter 20-35 Jahre. Im Zentrum der Allee verläuft ein etwa 2m breiter geschotterter Fuß- und Radweg. Unter den Bäumen Fettwiesenelemente. Regelmäßig Bänke an der Uferseite, im O Zaun. Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2
Karte, Gasteinertal Biotope : Heißingfelding
0004 - 0005 - 0007 - 0010 - 0015 - 0018 - 0020 - 0021 - 0022 - 0023 - 0024 - 0025 - 0027 - 0028 - 0029 - 0036 - 0038 - 0039 - 0040 - 0041 - 0042
0060 - 0062 - 0063 - 0064 - 0065 - 0066 - 0069 - 0070 - 0071

Region : Gadaunern

Anzahl der Biotope : 16 (11)

Hintermanngütl . Gadaunern . Gasteiner Ache

Gadaunern liegt südöstlich von Heißingfelding und reicht bis vor den künstlichen Badesee mit die dortigen Grauerlenau, welche aber bereits der - KG-Vorderschneeberg - angehört. Im Norden bildet der Gadaunerer Graben die Grenze, im Westen die Gasteiner Ache, im Süden liegt die Grenze zur - KG-Remsach - im wesentlichen im Bereich des Golfplatzes und des Remsachbaches. im Osten ist es der Höhenweg.
- Katastralgemeinde : Heißingfelding - Bildgalerie : Gadaunern • Gasteiner Ache - Karte : Heißingfelding
Birnbaum, Gadaunern
Code 0030
Birnbaum im N-Teil von Gadaunern - Einzelbaum 2.5.2.1.0 - Biotop zerstört †
Region: Alter Birnbaum etwa 300m OSO Hintermann im N-Teil von Gadaunern stockend.
Kennzeichen: Höhe: etwa 20m. Kronendurchmesser: etwa 12m. Alter ca. 150 Jahre. Stamm knorrig, Krone bereits schütter. Mit vermehrtem Totholzanteil. Im Unterwuchs Brennnesselflur. Holunder im S, Zwetschke im W. Vital. Ortsbild- bzw. landschaftsprägende Struktur.
Anmerkung: Der Baum war im Jahr 2013 nicht mehr vorhanden.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Bach, Gadaunergraben
Code 0034
Gadaunergraben Unterlauf - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2.3 - Zustandsklasse 3
Region: Fortsetzung von Mittellauf 0014 am O-Rand von Gadaunern, reicht bis zur Mündung in die Gasteiner Ache 55002,0001, ca. 300m SW Hintermann. Fließt im O-Teil offen durch die Ortschaft, im W-Teil durch dichte Grauerlen-Gehölze 0046 und 0047;
Kennzeichen: Dieser Bachabschnitt wurde stärker verbaut. Linienführung: völlig begradigt, der Bach fließt in einem sehr breiten, künstlichen Bachbett in geringen Windungen. Sohle: Ufer und Sohle mit großen Steinblöcken verbaut, darüber natürliche Kies- und Schotterauflage aus mitgeführtem Material. Verzahnung: wegen gleichmäßigem AbSchlussprofil fehlend. Böschung: steiles, einheitliches Trapezprofil, im W-Teil stärker mit Mähvegetation bewachsen. Gehölze: Im O-Teil Uferhochstauden und junges Ufergehölz vornehmlich aus Weiden, im W-Teil Grauerlenauen bis ans Ufer (z.T. Grau-Erlen im Bachbett). Bachbettbreite 2-6m, benetzte Breite 1m. Beschattung 60%. Im Sommer 2005 größere Schäden durch Hochwasser (wurden beseitigt).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
Hecken
Code 0035
Heckenstrukturen S Hintermann - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Grauerlen-dominierte Heckenstrukturen S Hintermann, N an der Straße nach Gadaunern stockend. Im W an Freizeitgelände, sonst an Häuser und zeitweise beweidete Fettwiesen grenzend.
Kennzeichen: Im Zentrum S Hintermann Verbreiterung. Breite: 5-10m. Höhe: 10-13m. Gehölzalter: 15-25 Jahre. Mit verschiedenen Baumarten wie Berg-Ahorn und Esche. In der Strauchschicht v.a. Schwarzer Holunder, dazu Berberitze. In der Krautschicht Nährstoffzeiger, Hochstauden und Waldelemente. Meist am N-Rand der Hecke verlaufender Weidezaun. Im O-Teil mehrere, sehr lückige, von der Haupthecke nach N hin vorspringende Heckenzüge, z.T. mit Obstbäumen. Diverse Holzablagerungen, sowie Müll im O-Teil, daneben Fragmente einer Lesesteinmauer. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1
Grauerlenau, Gadaunern
Code 0037
Grauerlenau W Hintermann - Grauerlenau, fragmentarisch ausgebildet 1.3.2.1.2 - Biotop reduziert !
Region: Kleinflächige Grauerlenau etwa 200m W Hintermann, O des Uferweges an der Gasteiner Ache 55002,0001 stockend. Auch im W verläuft meist ein unasphaltierter Fahrweg, im NO grenzt das Gehölz an Fettwiesen.
Kennzeichen: Etwa 15-25-jähriger Grauerlen-Bestand auf nährstoffreichem Auboden. Es finden sich daher zahlreiche nährstoffliebende Arten wie Brennessel, Langblättrige Minze und Kratzbeere in der Krautschicht, in der Strauchschicht häufig Schwarzer Holunder. Dazu treten Hochstauden wie Mädesüß und Waldelemente. Im Zentrum gut entwickelt, 10-15m breit, nach N hin deutlich schmäler und Heckenartig, jedoch weiterhin Grauerlen-dominiert.
Biotoptypenkatalog, Ch. Eichberger am 01.10.2003
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Auwälder und Auengebüsche - 1.3.2
Ufergehölz
Code 0043
Ufergehölz rechts 1 Gasteiner Ache - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Ufergehölz am rechten Ufer der Gasteiner Ache zwischen der Mündung des Gadaunerer Grabens (hier etwas verbreitert) und der Brücke nach Gadaunern stockend. Nur etwa 100m lang. Grenzt im O an Hundeabrichteplatz und Hecke.
Kennzeichen: Das Gehölz stockt auf steiler Uferböschung der Gasteiner Ache. Es dominiert die Grau-Erle, dazu treten regelmäßig verschiedene Weiden-Arten. Im Unterwuchs Nährstoffzeiger, Feuchtelemente, sowie Waldpflanzen. Gehölzalter 10-20 Jahre.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gesellschaften an Bach- und Flussufern - 1.3.3.
Ufergehölz
Code 0045
Eschenreihe SW Gadaunern - Baumreihe (Allee) 2.5.2.3.0 - Biotop zerstört †
Region: Eschenreihe SW Gadaunern, etwa 550m SW Toferer, W der Gasteiner Ache gelegen. Etwa 400m lang.
Kennzeichen: Die Reihe stockt W des Rad- und Wanderweges entlang der Gasteiner Ache innerhalb einer zeitweise beweideten Fettwiese. Im O Weidezaun. Bestehend aus 12 60-80-jährigen Eschen, einer 30-40-jährigen Vogelbeere, dazu treten regelmäßig junge gepflanzte Vogelbeeren. Die Borken sind dicht mit Flechten und Moosen bewachsen. Am S-Rand jüngere Esche und Purpurweidengebüsch (bereits KG Vorderschneeberg). Von tierökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung.
Noch vor dem allgemeinen Eschensterben 2017 im Gasteinertal wurden diese Eschen gerodet und die Wurzelstöcke beseitigt.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2.
Grauerlenau, Gadaunergraben
Code 0046
Grauerlenau rechts Gadaunergraben - Grauerlenau, fragmentarisch ausgebildet 1.3.2.1.2
Region: Grauerlenau knapp 150m S Hintermann am rechten Ufer des Gadaunergrabens 0034 stockend. Grenzt sonst durchwegs an Straße.
Kennzeichen: Dichte Grauerlenau mit nur wenigen beigemischten Baumarten wie Esche, Weiden-Arten. In der Strauchschicht dominieren Trauben-Kirsche und der nährstoffliebende Schwarze Holunder. Die Krautschicht wird ebenfalls von Nährstoffzeigern beherrscht wie Brennnessel und Wasserdost, dazu Springkraut- und Hohlzahn-Arten, sowie Wald-Ziest. Größere gerodete Bereiche im W werden für Holzablagerungen und Sägebetrieb genutzt. Weitere Lagerflächen am W-, N- und O-Rand, stellenweise organische Ablagerungen und etwas Müll. Hauptbestandesalter 15-20 Jahre.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Auwälder und Auengebüsche - 1.3.2
Grauerlenau, Gadaunergraben
Code 0047
Grauerlenau links Gadaunergraben - Grauerlenau, fragmentarisch ausgebildet 1.3.2.1.2
Region: Grauerlenau knapp 200m S Hintermann am linken Ufer des Gadaunergrabens 0034 stockend. Grenzt sonst im O an Straße, im S an zeitweise beweidete Fettwiesen (hier Weidezäune und Stadel).
Kennzeichen: Dichte Grauerlenau mit nur wenigen beigemischten Baumarten wie Esche, Weiden-Arten. In der Strauchschicht dominieren Trauben-Kirsche und der nährstoffliebende Schwarze Holunder. Die Krautschicht wird ebenfalls von Nährstoffzeigern beherrscht wie Brennnessel und Wasserdost, dazu Springkraut- und Hohlzahn-Arten, sowie Wald-Ziest. Insgesamt ähnlich wie Grauerlenau 0046, jedoch schmäler ausgebildet. Kleine organische Ablagerungen und etwas Müll. Hauptbestandesalter 15-20 Jahre.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Auwälder und Auengebüsche - 1.3.2
Teich
Code 0049
Teich SSO Toferer - Teich, naturnah 1.1.3.2.0
Region: Teich etwa 550m SSO Toferer im NO eines Weidewaldes gelegen. Grenzt nur im SO an einen Fahrweg.
Kennzeichen: Offensichtlich künstlich ausgebaggert, dient dem Weidevieh als Tränke. Es ist noch keinerlei fischereiliche Nutzung erkennbar, jedoch zahlreiche Jungfische. Im Wasser: Stümpfe und Wurzeln von Grau-Erlen. Nach NW hin wird der Teich durch einen stark verwachsenen, nur zeitweise wasserführenden Graben entwässert. Zufluss vom SO durch ein Eisenrohr. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war der Wasserspiegel gesunken, das Wasser gelbbraun-trüb. Der Teich wird von einem schmalen Feuchtlandschaftsrest umgeben, im N ein Weidengebüsch vornehmlich aus Schwarzwerdender und Asch-Weide. Im NW vermehrt Schilf, sonst Hochstauden, Weide- und Nährstoffzeiger. Beschattung 5%.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3.
Waldmantel, Gadaunern
Code 0051
Waldmantel SO Toferer - Waldrandgesellschaft 2.4.1.1.0
Region: Waldmantelgesellschaft etwa 500m SO Toferer am W-Rand des Grauerlenwaldes 0052 stockend, im W Fettweide (Weidezaun).
Kennzeichen: Nicht großflächiger, aber gut entwickelter Laubmantel mit großen Berg-Ahornen und Eschen, daneben etwas Zitter-Pappel. In der Strauchschicht v.a. Hasel, die besonders am N- und S-Rand den Bäumen vorgelagert ist. In der Krautschicht Waldelemente. Exemplarisch als eigener Waldmantel aufgenommen, sonst meist in die Grauerlenwälder subsummiert (weil weniger deutlich entwickelt).
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Waldrandgesellschaft - 2.4.1.
Hang-Grauerlenwald, Gadaunern
Code 0052
Hang-Grauerlenwald W Kerscher - Hang-Grauerlenwald 2.1.2.3.0
Region: Hang-Grauerlenwald SW bei Kerscher beginnend. Grenzt überwiegend an Fettweiden und zeitweise beweidete Fettwiesen. Im S verläuft die KG-Grenze zu Remsach.
Kennzeichen: Es handelt sich um keine reinen Grauerlen-Bestände, sondern um einen Laubwirtschaftswald mit vorwiegend Grau-Erle, in dem regelmäßig beigemischt Esche, Berg-Ahorn, Hänge-Birke und auch Fichte auftreten. In der Strauchschicht v.a. Hasel. Der Wald stockt über früherem Weideland, wie noch offene Inseln im Zentrum und W zeigen. Der gesamte Bestand wird beweidet, daher finden sich in der Krautschicht zahlreiche Weide- und Nährstoffzeiger. Weidezäune im Biotop. Die im O angrenzenden Hecken und Gehölzgruppen am Faschingberg (0054) zeigen eine sehr ähnliche Artenzusammensetzung. Am O- und W-Rand, sowie im N wurden einige kurze Heckenstücke subsummiert. Am Hang verteilt mehrere temporär fließende Gräben. Hangsicherungsfunktion.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Schluchtwälder - 2.1.2.
Hecken
Code 0053
Lückige Hecke SO Toferer - Hecken, artenreich 2.5.1.2.0
Region: Lückige Hecke etwa 600m SO Toferer stockend, etwa 200m lang. Im O an Fettweide, im W an Golfplatz, sonst an Straße grenzend (einige Gehölze auch jenseits der Straße).
Kennzeichen: Breite: 3-5m. Höhe: bis 12m. Gehölzalter: bis 40 Jahre. Mit wenigen Baumarten wie Esche und Berg-Ahorn. In der Strauchschicht v.a. Berberitze, dazu Hasel, Hunds-Rose u.a. In der Krautschicht Weidezeiger und einige wärmeliebende Elemente, letztere v.a. an der O-Seite. Inmitten der Hecke verlaufender Weidezaun im O-Teil, sowie hier auch verfallende Lesesteinmauer. Wichtig zum Schutz vor Bodenerosion, sowie von tierökologischer Bedeutung (v.a. Vögel, Insekten). Zudem landschaftsprägende und -ästhetische Struktur.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1
Karte, Gasteinertal Biotope : Gadaunern
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Biotope im Gasteinertal

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Anmerkung: Die Biotopabgrenzung entspricht der - Biotopkartierung - des Landes Salzburg bzw. der Kartierungsanleitung von G. Nowotny, H. Hinterstoisser, B. Fölsche, S. Stadler und W. Urban 1994 - und bleibt in der Beschreibung inhaltlich unverändert.

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