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R-KG07/2 - Biotopkartierung/Gasteinertal: Dorfgastein/Klammstein - Bergflora
Katastralgemeinde, Klammstein Katastralgemeinde
Klammstein
KG Klammstein

Biotopkartierung . Gasteinertal

Klammstein

Bergflora

Die Katastralgemeinde Klammstein hat beiderseits des Tales eine besonders abwechslungsreiche Bergflora, da erst ein stark kalkhaltiger Boden die Flora prägt, gegen Süden zu aber zunehmend auch Glimmerschiefer. Im Osten sind es neben der Raineralm die Mayerhofalmen und das Gebiet Paulbauernalm, Hauserbauernalm bis zur Heumoosalm und im Westen ist es die Amoseralm bis zur Kögerlalm. Die weiter südlich gelegenen Almen gehören bereits zur Katastralgemeinde Dorfgastein.

Biotope . Regionen . Bergflora

KG Klammstein . 55007

Heinreichalm : Zechergrabenbach, Präauer Saugrube, Heinreichalmhütte, Bernkogelbach - 12
Amoseralm : Hahnbalzköpfl, Amoseralm, Lehenalm, Stoffalm, Huberalm, Neufangwand, Kreuzkögerl - 37
Klamm : Klammberg, Entrische Kirche, Klammalm, Raineralm, Rainergraben - 13
Bergl : Rodelberghof, Hartlgut, Mitterergut, Hauserbauer, Reitergut - 20
Mayerhofalmen : Rieser-, Thorbauern-, Steiner-, Paulbauern-, Lenzbauern-, Hauserbauernalm - 40
Heumoosalm : Kendlbachgraben, Grabnerhütte, Arltörl - 13
Wengeralm : Brandlalm, Wengeralm, Kohleralm, Fulseckregion - 4

Pfeil

Region : Heinreichalm

Anzahl der Biotope : 12 (6)

Zechergrabenbach . Präauer Saugrube . Heinreichalmhütte . Bernkogelbach

Die Heinreichalm liegt hier am Fuße des Sladinkopfes bzw. des Berkogels und ist mit nur wenigen Biotopen vertreten. Im Süden bildet der Zechergrabenbach, Ober- und Mittellauf (Biotop 0058) im Bereich der Dorferalm die Grenze zur - KG-Dorfgastein - mit dem Grünerlengebüsch (Biotop 0095) und dem Tagkopf. Die Grenze verläuft weiter über den Bergrücken der Saugrube. Im Osten ist es die bereits zur Talflora gehörende Hecke (Biotop 0067) beim Batzberghof, im Norden bildet der Bernkogelbach mit dem Kogelgraben die Grenze. Alle weiter nördlich gelegenen Biotope werden hier willkürlich der Region - Amoseralm - zugeordnet. Im Westen bildet das Grünerlengebüsch, Heinreichalm (Biotop 0217) den Übergang zur Alpenflora.
- Katastralgemeinde : Klammstein - Bildgalerie : Heinreichalm • Bernkogelbach - Karte : Bernkogel
Bernkogelbach, Mittelgebirgsbach
Code 0036
Bernkogelbach, NW und Mittelteil - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2.1. - Zustandsklasse 1
Region: Seehöhe: 830 - 1.770m. Der Abschnitt des Bernkogelbaches stellt die Fortführung von B. 0218 dar; zwei Seitenäste beginnen auf der Amoser Hochalm, hier sind Quellen und Gebirgsbach zu subsummieren; die Fortführung des Bachabschnittes erfolgt durch B. 0009.
Kennzeichen: Der Bach ist bei vorhandener Breitenvariablität bis 3 m breit, Sohle und Ufer sind natürlich. Die Sohle besteht aus anstehendem Fels, Felsblöcken, Steinen und Schotter; die Geschiebemengen sind beträchtlich. Eine Verzahnung Fließgewässer und Ufer ist erkennbar, Uferanrisse sind vorhanden. Die Fließgeschwindigkeit ist am Ober- und Mittelhang naturgemäß hoch, die Wassertemperatur ist niedrig. Am Bachufer stocken Gehölze wie Grau-Erle, Berg-Ulme, Esche, Berg-Ahorn und Weiden. Die Beschattung beträgt etwa 80 %. Die Krautschicht wird von typischen Elementen wie Weißer Pestwurz, Behaartem Kälberkropf, Bach-Nelkenwurz und Sumpfdotterblume geprägt.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Mai 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
Zechergrabenbach, Dorfgastein
Code 0058
Zechergrabenbach, Ober- und Mittellauf - Mittelgebirgsbach 1.2.2.2.1. - Zustandsklasse 1
Region: Seehöhe: 900 - 1.830m. Der Zechergrabenbach fließt im oberen und mittleren Abschnitt des Zechnergrabens, er wird von B 0057 fortgeführt. Der Bach beginnt im Bereich der Dorferalm in einem Grünerlengebüsch (55004 0095) und einem Rispenseggensumpf (55004 0105), großteils fließt er durch den Nadelwald.
Kennzeichen: Der Bach ist durchschnittlich 1 bis 2 m breit, verfügt über einen natürlichen Verlauf, auch Sohle und Ufer sind naturbelassen. Die Sohle wird von anstehendem Fels, Felsblöcken, Steinen und Schotter gebildet. Die Ufer sind leicht mit dem Fließgewässer verzahnt; vorwiegend stocken an den Bachufern Fichte sowie zu geringen Teilen Laubgehölze wie Großblättrige Weide, Gewöhnliche Esche, Grau-Erle und Berg-Ahorn. Auch die Krautschicht verfügt über typische bachbegleitende Elemente mit Bitterem Schaumkraut, Sumpfdotterblume, Behaartem Kälberkropf und Weißer Pestwurz.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Mai 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bäche - 1.2.2.
Tümpel, Präauer Saugrube
Code 0214
Tümpel, Präauer Saugrube - Dystrophe Gewässer 1.4.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.960m. Der dystrophe Tümpel befindet sich am Bergrücken im Bereich der Präauer Saugrube, zwischen der N gelegenen Heinreichalm (1688 m) und der S gelegenen Präau-Hochalm (1811 m). Der die beiden Almen verbindende Wanderweg verläuft unmittelbar O des Biotopes.
Kennzeichen: Der Tümpel ist ovalförmig, er misst 7 auf 12 m, verfügt über trübbraunes Wasser; wenig Sumpf-Wasserstern wächst im Stillgewässer. In der Mitte ist eine Verlandungszone mit Scheuchzer's Wollgras. Die Ufer sind stark weidebeeinflusst, hier wächst wenig charakteristische Ufervegetation mit Fadenförmige Binse und Braun-Segge.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (August 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Dystrophe Gewässer -1.4.1.
Niedermoor, Heinreichalm
Code 0216
Niedermoor 2, Heinreichalm - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.893 - 1.923m. Das mittelgroße Niedermoor befindet sich auf der Heinreichalm; die Heinreichalm-Hütte steht 950 m N. N und W verlaufen Bachäste (B. 0218) des Bernkogelbaches. Die subsummierte Quellflur ist eng mit dem Niedermoor verzahnt.
Kennzeichen: Im schwach geneigten, leicht muldenförmig eingesenkten, durch Vernässungen gekennzeichneten Hangabschnitt ist ein Niedermoor ausgebildet. Sauergräser dominieren die niedrigwüchsige Vegetation, als bestimmende Art kann die Davall-Segge genannt werden; verschiedene typische Begleitelemente sind beigemischt wie etwa Europäische Trollblume, Kronlattich und Alpen-Bartschie. Den farblichen Aspekt bilden die weißen Fruchtstände der Wollgräser. Im quelligen Bereich wachsen viel Fetthennen-Steinbrech und wenig Stern-Steinbrech sowie Dreiblütige Binse. Die Almweide ist eng mit dem Niedermoor verzahnt; dieses ist stark weidebeeinflusst.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (August 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore -1.4.3.
Grünerlengebüsch, Heinreichalm
Code 0217
Grünerlengebüsch, Heinreichalm - Grünerlengebüsch 2.3.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.600 - 2.050m. Das ausgedehnte Grünerlengebüsch stockt im W Abschnitt der Heinreichalm und zieht vom S-Abhang des Bernkogels (2325 m) bis zum Katzinger (2155 m). Gebirgsbachäste des Bernkogelbaches (B. 0218) entspringen im N Biotopabschnitt.
Kennzeichen: Im steilen und teilweise felsigen Gelände ist ein geschlossenes Kniegehölz mit etwa 4 m hohen Grünerlen ausgebildet. Die Erlen zeigen charakteristische Säbelwüchsigkeit. Der Unterwuchs wird von Zwergsträuchern, Farnen sowie Gräsern, Hochstaudenelementen und Kräutern besiedelt. Randlich stocken wenige Lärchen.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (August 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Hochstaudengebüsche - 2.3.1.
Fischteich, Haslingalm
Code 0254
Fischteich, Haslingalm - Teich, stark beeinflusst bis denaturiert 1.1.3.3.0
Region: Seehöhe: 1.050m. Der Fischteich befindet sich S der Ortschaft Unterberg im Bereich der Haslingalm; die Almhütte steht etwa 600 m NW. S des Teiches verläuft der Zechnergraben. Der Almweg zur Heinreichalm führt N vorbei.
Kennzeichen: Der annähernd runde Fischteich verfügt über klares Wasser, das aus 2 hölzernen Rinnen und einem neben dem Holzbrunnen angebrachten Rohr zufließt; im zufließenden Abschnitt wächst der gelbblühende Fetthennen-Steinbrech. Relativ wenige Fische befinden sich zum Erhebungszeitpunkt im Teich. Teilweise ist am Teichrand ein Holzstangenzaun angebracht. Eine Hütte steht nahe beim Teich.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (August 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3.
Karte, Gasteinertal Biotope : Heinreichalm
0036 - 0214 - 0215 - 0216 - 0217 - 0218 - 0219 - 0220 - 0221 - 0222 - 0254 - 0255 - 0256

Region : Amoseralm

Anzahl der Biotope : 38 (15)

Hahnbalzköpfl . Amoseralm . Lehenalm . Stoffalm . Huberalm. Kreuzkögerl . Neufangwand

Das Hahnbalzköpfl liegt mit 1.820 m Seehöhe in der Bergflora, ebenso das nördlich gelegene Rachkögerl. Die Grenze im Süden bildet der Brandenauriegel bzw. der Neudegggraben, gegen Westen ist es die Kogelleit'n, das Hahnbalzköpfl bis hinüber zum Rauchkögerl. Im Norden bildet, die Neufangwand und die Drei Waller Kapelle die Grenze zur KG-Embach. Die Klammwand Osthang (Biotop 0002) wird der Region - Klammstein - zugeordnet.. Im Osten liegt die Grenze zur Talflora etwas oberhalb des Sagenweges.
- Katastralgemeinde : Klammstein - Bildgalerie : Amoseralm • Rauchkögerl - Karte : Bernkogel
Quelliges Moor, Amoser Hochalm
Code: 0194
Quelliges Moor 1, Amoser Hochalm - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.560 - 1.660m. Das quellige Niedermoor befindet sich im Bereich der Amoser Hochalm; die Almhütte steht ca. 100 m S. Knapp O steht eine weitere kleine Hütte. Ein Bachast (B. 0036) entspringt im Biotop.
Kennzeichen: Im mäßig steilen, durch Wasseraustritte und Vernässungen gekennzeichneten Hangabschnitt ist ein quelliges Moor ausgebildet. Die vorwiegend niedrigwüchsige Vegetation wird von verschiedenen Sauergräsern dominiert. Wichtige Elemente sind etwa Davall-Segge, Rispen-Segge, Gelbe Segge, Hirsenfrüchtige Segge und Breitblättriges Wollgras. Typische Begleitelemente wie Zweihäusiger Baldrian, Mehl-Schlüsselblume, Alpenmaßlieb und Schwalbenwurz-Enzian sind beigemischt. Zwei Orchideenarten bereichern den Feuchtlebensraum. Im Biotop wachsen sowohl das Breitblättrige als auch das Gefleckte Knabenkraut. Neben der Krautschicht ist eine deutliche Moosschicht entwickelt. Der quellige Bereich wird vom gelbblühenden Fetthennen-Steinbrech besiedelt; das Wasser fließt in einem Graben ab bzw. ist teilweise als Tränke für das Weidevieh aufgestaut. Mehrere bis ca. 1,5 m hohe Krüppelfichten sind im Niedermoor eingestreut. Der Weideeinfluss, insbesondere der Viehtritt, ist im Biotop gut erkennbar.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Fischteich, Amoser Hochalm
Code: 0195
Fischteich, Amoser Hochalm - Teich, stark beeinflusst bis denaturiert 1.1.3.3.0
Region: Seehöhe: 1.592m. Der Teich befindet sich im Bereich der Amoser Hochalm; die Almhütte steht knapp nördlich.
Kennzeichen: Der Teich ist etwa 10 x 6 m groß und annähernd ovalförmig. Er dient als Fischteich bzw. für Freizeitzwecke. Ein ca. 1 m breiter Schotterweg verläuft rundherum am Teichufer.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3.
Quelliges Moor, Amoser Hochalm
Code: 0197
Quelliges Moor 3, Amoser Hochalm - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.610 - 1.680m. Das ausgedehnte quellige Niedermoor befindet sich im Bereich der Amoser Hochalm und ist eng mit dem angrenzenden Nadelwald verzahnt; die Almhütte steht ca. 100 m NO. Die subsummierte Quellflur ist in das Moor integriert; hier entspringen zwei Gebirgsbachäste (B. 0036).
Kennzeichen: Im mäßig steilen, durch Wasseraustritte und Vernässungen gekennzeichneten Hangabschnitt ist ein quelliges Moor ausgebildet. Die vorwiegend niedrigwüchsige Vegetation wird von verschiedenen Sauergräsern dominiert. Wichtige Elemente sind Davall-Segge, Gelbe Segge, Hirsenfrüchtige Segge und Breitblättriges Wollgras. Typische Begleitelemente wie Zweihäusiger Baldrian und Alpenmaßlieb sind beigemischt. Orchideen bereichern den Feuchtlebensraum. Im Biotop wachsen sowohl das Breitblättrige als auch das Gefleckte Knabenkraut. Neben der Krautschicht ist eine deutliche Moosschicht entwickelt. Der quellige Bereich wird vom gelbblühenden Fetthennen-Steinbrech besiedelt. Mehrere kleine Fichten, Lärchen sowie Wacholder- und Grünerlensträucher sind im Moor eingestreut. Der Weideeinfluss ist im Biotop gut erkennbar. Abgelagertes Reisig liegt im Biotop.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Quelliges Moor, Lehenalm
Code: 0200
Quelliges Moor 1, Lehenalm - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.540 - 1.710m. Das ausgedehnte quellige Niedermoor befindet sich im W Bereich der Lehenalm. Die Lehenalm-Hütte steht etwa 500 m O. Die subsummierten Biotope (Quellflur, Rispenseggensumpf) sind eng mit dem Niedermoor verzahnt und in dieses integriert. Ein Bachast (B. 0242) beginnt im Mittelteil des Biotopes. W begrenzt ein Grünerlengebüsch (B. 0201).
Kennzeichen: Im relativ flachen, durch Wasseraustritte und Vernässungen gekennzeichneten Hangabschnitt ist ein quelliges Niedermoor ausgebildet. Ein schöner Torfhorizont ist vorhanden. Sauergräser dominieren die niedrigwüchsige, heterogen zusammengesetzte Vegetation; eine besonders wichtige Pflanzenart im Feuchtbiotop ist die Davall-Segge. Hinzu kommen weitere Seggenarten, außerdem Kronlattich, Breitblättriges Wollgras und Zweihäusiger Baldrian. Das Vorkommen des Breitblättrigen Knabenkrautes, einer landesweit vollkommen geschützten Orchideenart, erhöht die Wertigkeit des Feuchtlebensraumes. Eine kleine Verebnung mit einer Hirschsuhle wird von vielen Torfmoosen, Sumpf-Veilchen sowie Braun- und Igel-Segge besiedelt. Fichten, Lärchen und Grünerlen stocken im Biotopbereich.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (August 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Grünerlengebüsch, Hahnbalzköpfl
Code: 0201
Grünerlengebüsch, Hahnbalzköpfl - Grünerlengebüsch 2.3.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.590 - 1.870m. Das Grünerlengebüsch nimmt den Bergrücken des Hahnbalzköpfls ein. Im W reicht es leicht in die Nachbargemeinde Lend (KG Embach). Im W verläuft entlang der Gemeindegrenze der Wanderweg vom Rauchkögerl (1810 m) zum Bernkogel (2325 m). Die Lehenalm-Hütte steht etwa 600 m O. Ein Niedermoor (B. 0200) grenzt O an das Erlengebüsch. Der subsummierte quellige Bereich liegt im O Biotopabschnitt.
Kennzeichen: Im steilen und teilweise felsigen Gelände ist ein Kniegehölz mit etwa 2 bis max. 3 m hohen Grünerlen ausgebildet. Die Erlen zeigen charakteristische Säbelwüchsigkeit; auffällig ist die starke Braunfärbung des Erlenlaubes. Der Unterwuchs wird von Zwergsträuchern, Farnen (besonders viel Bergfarn) sowie Gräsern, Hochstaudenelementen und Kräutern besiedelt. Zahlreiche Lärchen und Fichten sowie Bergahornbäume und Roter Holler stocken im Biotop.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Hochstaudengebüsche - 2.3.1.
Fichtenwald, Neufangwand
Code: 0202
Fichtenwald, Neufangwand - Subalpiner Fichtenwald 2.2.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.400 - 1.700m. Der subalpine Fichtenwald befindet sich im Bereich der Neufangwand, ca. 600 m SO des Rauchkögerls (1810 m). Der Wanderweg von der Lehenalm zum Rauchkögerl verläuft W. grenzt O an das Erlengebüsch. Der subsummierte quellige Bereich liegt im O Biotopabschnitt.
Kennzeichen: Hauptsächlich Fichten aller Altersklassen sowie in geringem Maße Lärchen sowie Bergahorn- und Vogelbeerbäume bauen den subalpinen Fichtenwald im sehr steilen, felsigen Gelände auf. Im Unterwuchs siedeln Zwergsträucher, Farne, Gräser und Kräuter. U. a. wachsen hier Rostrote Alpenrose, Heidelbeere, Alpen-Brandlattich, Wald-Habichtskraut, Wald-Hainsimse und Rippenfarn.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Fichten- und Fichten-Tannen-Wälder - 2.2.1.
Moor, Rauchkögerl
Code: 0204
Moor S Rauchkögerl - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1760m. Der kleine Moorkomplex liegt in einer verebneten Geländemulde im Almweidebereich. Das Rauchkögerl (1810 m) erhebt sich etwa 250 m N. Der Wanderweg zum Rauchkögerl führt N und W am Biotop vorüber.
Kennzeichen: Im verebneten, vernässten Almweideabschnitt ist ein Feuchtbiotopkomplex mit mosaikartig miteinander verzahntem Niedermoor, Übergangsmoor mit Anklängen zum Hochmoor mit Schwingrasen und Schnabelseggensumpf entwickelt; geringfügig anstehendes Wasser ist zum Erhebungszeitpunkt feststellbar. Der ökologisch hochwertige Feuchtlebensraum beherbergt Bulten mit Torfmoosen und Wollgräsern, daneben Schlenken mit Fieberklee und Schlamm-Segge, Schnabel-Segge, außerdem Braun- und Igel-Segge sowie Fadenförmige Binse und Sumpf-Veilchen.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (August 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Tümpel, Hahnbalzköpfl
Code: 0205
Tümpel 1, Hahnbalzköpfl - Tümpel 1.4.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.840m. Der dystrophe Tümpel befindet sich in einer kleinen Geländemulde am Bergrücken, ca. 200 m N vom Hahnbalzköpfl. Der Wanderweg vom Rauchkögerl (1810 m) zum Bernkogel (2325 m) führt W vorbei.
Kennzeichen: Der Braunwassertümpel misst annähernd 10 auf 7 m, die Sohle ist schlammig, das Wasser ist trübbraun gefärbt. Am Ufer wachsen wenig Fadenförmige Binse und Igel-Segge, gleich daran schließt ein Almweiderasen an. Bergmolche können beobachtet werden.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gewässer - 1.4.1.
Tümpel, Hahnbalzköpfl
Code: 0206
Tümpel 2, Hahnbalzköpfl - Tümpel 1.4.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.840m. Der dystrophe Tümpel befindet sich in einer kleinen Geländemulde am Bergrücken, ca. 200 m N vom Hahnbalzköpfl. Der Wanderweg vom Rauchkögerl (1810 m) zum Bernkogel (2325 m) führt W vorbei.
Kennzeichen: Das Stillgewässer misst annähernd 25 auf 15 m, die Sohle ist schlammig, das Wasser ist trübbraun gefärbt; aus dem Wasser ragen zwei Felsblöcke. Ein kleiner, 4 x 1 m großer Tümpel mit torfigem Untergrund und Torfmoosen im Uferbereich liegt nahe beim größeren Stillgewässer. Am Ufer wachsen wenig Fadenförmige Binse, Igel-Segge und Hasenpfoten-Segge, gleich daran schließt ein Almweiderasen an. Am Ufer liegt ein abgestorbener Baum. Bergmolche können beobachtet werden.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (August 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gewässer - 1.4.1.
Tümpel, Hahnbalzköpfl
Code: 0207
5 Tümpel, Hahnbalzköpfl - Tümpel 1.4.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.840m. Die fünf dystrophen Tümpel befinden sich im Bereich einer Geländemulde am Bergrücken, ca. 150 m N vom Hahnbalzköpfl. Der Wanderweg vom Rauchkögerl (1810 m) zum Bernkogel (2325 m) führt W vorbei.
Kennzeichen: Ein dystrophes Stillgewässer besitzt Ausmaße von etwa 10 auf 8 m und ist fast rechteckig, ein weiteres ist nahezu kegelförmig und misst 7 auf 2 m, ein weiterer Tümpel ist 3 x 2,5 m groß, einer ist 1,5 auf 1 m und einer 2 auf 3 m groß. Die Stillgewässer verfügen über schlammige Gewässersohle und trübbraun gefärbtes Wasser. Im Bereich der Ufer wachsen wenig Igel-Segge und Fadenförmige Binse; gleich daran schließt die Almweide mit typischen Elementen an.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (August 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gewässer - 1.4.1.
Grünerlengebüsch, Amoseralm
Code: 0213
Grünerlengebüsch NO Bernkogel - Grünerlengebüsch 2.3.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.730 - 1.820m. Das eher kleine Grünerlengebüsch stockt NO des Bernkogels (2325 m); die Amoser Hochalm-Hütte steht ca. 500 m NO. S grenzt eine Schuttflur (B. 0212) an das Biotop. Das subsummierte Weidengebüsch ist eng mit dem Grünerlengebüsch verzahnt und in dieses integriert.
Kennzeichen: Im steilen und teilweise felsigen Gelände ist ein geschlossenes Kniegehölz mit etwa 4 m hohen Grünerlen ausgebildet. Die Erlen zeigen charakteristische Säbelwüchsigkeit. Der Unterwuchs wird von Zwergsträuchern, Farnen sowie Gräsern, Hochstaudenelementen und Kräutern besiedelt. Randlich stocken Lärchen.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (August 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Hochstaudengebüsche - 2.3.1.
Niedermoor, Stoffalm
Code: 0235
Niedermoor, Stoffalm - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.220 - 1.312m. Das ausgedehnte Niedermoor befindet sich im Bereich der Stoffalm; die Almhütte wird vom Biotop umgeben; zwei Bachäste (B. 0017) beginnen in der Moorfläche. Der subsummierte Rispenseggensumpf ist eng mit dem Niedermoor verzahnt; der Graben verläuft am S Biotoprand.
Kennzeichen: Im flachen bis mäßig steilen, vernässten Hangabschnitt ist ein schönes Niedermoor ausgebildet. Die Vegetation zeigt bezüglich ihrer Zusammensetzung große Heterogenität. Vorherrschend sind wechselweise Kleinseggenarten wie Braun- und Davall-Segge mit Wollgräsern, daneben herrscht in Teilbereichen die höherwüchsige Rispen-Segge vor. Zahlreiche buntblühende Pflanzenarten sind beigemischt, auch mehrere Orchideenarten wie Breitblättriges und Geflecktes Knabenkraut wachsen im Biotop. Am subsummierten Graben wachsen u. a. Flatterbinse, Langblättrige Minze und Sumpf-Vergissmeinnicht. Der Feuchtlebensraum ist kaum trittbelastet.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (August 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Bergahorn, Stoffalm
Code: 0236
Bergahorn, Stoffalm - Einzelbaum 2.5.2.1.0
Region: Seehöhe: 1.275m. Der Bergahorn befindet sich im Bereich der Stoffalm; die Almhütte steht ca. 80 m südlich.
Kennzeichen: Im relativ flachen Gelände stockt ein sehr stattlicher und sehr alter Bergahorn. Der Laubbaum weist folgende Maße auf: 1,6 m Brusthöhendurchmesser, 6 m Kronendurchmesser und etwa 9 m Höhe. Es handelt sich um einen sehr knorrigen Baum mit z. T. absterbenden Ästen und fehlender Kronenspitze. Die Baumborke ist stark mit Moosen bewachsen. Im Bereich unterhalb der Baumkrone ist keine Krautschicht vorhanden. Da am Baumstamm ein Holzgestell mit Salzsteinen angebracht ist, wird der Boden hier von den Weidetieren sehr stark beansprucht und zertreten.
Bearbeitet von Frau Mag. Maria Enzinger (Juli 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2
Quelliges Moor, Lehenalm
Code: 0240
Niedermoor SO Lehenalm - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.300 - 1.380m. Das Niedermoor befindet sich im S Bereich der Lehenalm. Die Lehenalm-Hütte steht ca. 250 m NW. Am Südrand fließt ein Bach (B. 0014); N verläuft der Almweg.
Kennzeichen: Im flachen bis mäßig steilen, vernässten Hangabschnitt ist ein artenreicher Feuchtbiotopkomplex aus Niedermoor und Rispenseggensumpf ausgebildet. Rispen-Segge und Sumpf-Schachtelhalm sind zwei vorherrschende Elemente; hinzu treten diverse Kleinseggenarten, Wollgräser, viel Alpenmaßlieb, außerdem Blaues Pfeifengras, Mehl-Schlüsselblume und drei Orchideenarten mit Mücken-Händelwurz sowie Breitblättrigem und Geflecktem Knabenkraut; letzteres bildet zum Erhebungszeitpunkt einen schönen Farbaspekt (rosarot bis purpurn). Grauerlen sowie Fichten und Lärchen bedingen eine Verbuschung des Feuchtlebensraumes.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Einzelbaum, Amoseralm
Code: 0246
Bergahorn und Rotbuche, Amoseralm - Einzelbaum 2.5.2.1.0
Region: Seehöhe: 1.320 - 1.323m. Der Bergahorn und die Rotbuche befinden sich im Bereich der Amoseralm; die Almhütte steht etwa 300 m O. Der Almweg verläuft knapp westlich.
Kennzeichen: Die zwei besonders stattlichen Laubbäume bilden ein landschaftsästhetisch wertvolles Ensemble. Der Bergahorn verfügt über einen Brusthöhendurchmesser von 1 m, einen Kronendurchmesser von 8 m und eine Höhe von 12 m. Seine Baumborke ist stark mit Moosen und teilweise mit Krustenflechten bewachsen. Die Buche verfügt über einen Kronendurchmesser von 1,5 m, einen Kronendurchmesser von 10 m und eine Höhe von 14 m. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Weideelementen mit typischen Gräsern und Kräutern zusammen. Felsblöcke sind im Bereich unterhalb der Baumkronen vorhanden.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2
Rispenseggensumpf, Amoser Hochalm
Code: 0252
Rispenseggensumpf 3, Amoser Hochalm - Rispenseggensumpf 1.5.2.1.2 - Biotop zerstört †
Region: Seehöhe: 1.522 - 1.528m. Der Rispenseggensumpf befindet sich im Bereich der Amoser Hochalm; die Almhütte steht ca. 300 m SW. Im N und W verläuft der Almweg.
Kennzeichen: Im relativ flachen, vernässten Hangabschnitt ist (war) ein kleiner Rispenseggensumpf ausgebildet. Die namensgebende Rispen-Segge ist die vorherrschende Pflanzenart im Biotop. Als Begleitarten sind Breitblättriges Wollgras, Sumpfdotterblume, Kronlattich, Zweihäusiger Baldrian sowie zwei Orchideenarten, nämlich Breitblättriges und Geflecktes Knabenkraut, zu erwähnen. Aufkommende Grauerlen, Lärchen und Fichten verursachen eine Verbuschung; Reisig liegt im Biotop.
Anmerkung: Im Herbst 2011 wurde ein Entwässerungsgraben angelegt und so der Rispenseggensumpf trocken gelegt.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Großseggensümpfe und -rieder - 1.5.2
Karte, Gasteinertal Biotope : Amoseralm
0036 - 0195 - 0196 - 0197 - 0198 - 0199
0200 - 0201 - 0202 - 0203 - 0204 - 0205 - 0206 - 0207 - 0208 - 0209 - 0210 - 0213
0234 - 0235 - 0236 - 0237 - 0238 - 0239 - 0240 - 0241 - 0242 - 0243 - 0244 - 0245 - 0246 - 0247 - 0248 - 0249 - 0250 - 0251 - 0252 - 0253

Region : Klamm

Anzahl der Biotope : 13 (3)

Klammberg . Entrische Kirche . Klammalm . Raineralm . Rainergraben

Der Klammberg bildet mit dem Klammwand-Osthang (Biotop 0002) die Gasteiner Klamm. Südlich davon liegt die Klammalm gefolgt vom Rainergraben. Die Grenze im Süden bildet der Rainergraben, wobei das südöstlich der Oberen Raineralm gelegene Alpenrosengebüsch (Biotop 0184) bereits Teil der Region - Gasteiner Höhe - ist. Im Norden bildet das Felsband nordwestlich der Gasteiner Höhe (Biotop 0265) mit dem Klammberg die Grenze zur KG-Klamm (St.Veit), wobei hier in etwa der Klammkopf die nordwestliche Grenze bildet. Der Klammwand-Osthang (Biotop 0002) gehört ebenso noch zu dieser Region. Im Osten grenzt die Gasteiner Höhe, im Westen markiert die Entrische Kirche (Schauhöhle) und der Bereich oberhalb der Schottergrube die Grenze zur Talflora.
- Katastralgemeinde : Klammstein - Bildgalerie : Klammstein • Rainergraben - Karte : Klammstein
Klammwand, Ostabhang
Code 0002
Klammwand, Ostabhang - Vegetationsfreier bis -armer Fels - 3.7.1.6
Region: Seehöhe: 800 - 1.200m. Der Ostabhang der Klammwand befindet sich im Bereich des Talausganges vom Gasteinertal. Geringfügig reicht das Biotop im N in die Nachbar-KG (KG Embach/Lend). Im Osten schließt ein Schluchtwald (B. 0006) an, hier verläuft ein Wander- und Radweg, ebenfalls ist eine Kletterwand vorhanden, ansonsten grenzt Fichtenwald an.
Kennzeichen: Die subsummierten Lebensräume, der montane Fichtenwald und Blaugrasrasen, sind eng mit dem Fels verzahnt und im gesamten Biotop verteilt anzutreffen. Der Felslebensraum ist durch die große Steilheit des Geländes charakterisiert. Neben nacktem Fels sind Waldanteile und Felsrasen anzutreffen. Der aus Kalk bestehende Fels wird von typischen Elementen der Karbonat-Felsrasen mit verschiedenen Felsspaltenbewohnern besiedelt. U.a. wachsen hier viel Echtes Blaugras, Immergrüne Segge, Stachelspitzige Segge, Stängel-Fingerkraut, außerdem Aurikel, Kugelköpfige Teufelskralle, Türkenbund-Lilie, Gewöhnliche Akelei und diverse die Felsspalten besiedelnde Farne. An Gehölzen stocken u. a. Lärche, Fichte, Großblättrige Weide, Berg-Ahorn, Hänge-Birke und Felsenbirne.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Vegetationsfreier bis -armer Fels - 3.7.1.6
Vegetationsarmer Fels
Code 0003
Klammberg - Vegetationsfreier bis -armer Fels - 3.7.1.6
Region: Seehöhe: 800 - 1.400m. Der Klammberg bildet die nordöstliche Abgrenzung des Gasteiner Tales und reicht am nördlichen Biotoprand in die Nachbar-KG St. Veit. Eine Hochspannungsleitung quert den Lebensraum. Westlich entlang der Gasteiner Ache grenzt ein Schluchtwald. Als subsummierten Lebensräume finden sich im gesamten Biotop Schluchtwald, Fichtenwald, Blaugrashorstseggenhalde, Horst- und Schlafwände sowie Höhlen. Nördlich und östlich des Biotops befinden sich Nadel-Wirtschaftswälder.
Kennzeichen: Im steilen Gelände sind neben nacktem Fels Waldanteile und Felsrasen anzutreffen. Der aus Kalk bestehende Fels wird von typischen Elementen der Karbonat-Felsrasen mit verschiedenen Felsspaltenbewohnern besiedelt, insbesondere das Echte Blaugras und die Immergrüne Segge, die Stachelspitzige Segge, das Stängel-Fingerkraut, die Aurikel, die Türkenbund-Lilie, die Gewöhnliche Akelei und die Felsspalten besiedelnde Farne. An Gehölzen stocken u. a. Lärche, Fichte, Großblättrige Weide, Berg-Ahorn, Hänge-Birke und Felsenbirne.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Mai 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Vegetationsfreier bis -armer Fels - 3.7.1.6
Moor, Raineralm
Code 0264
Quelliges Moor 1, Obere Raineralm - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob - 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.690 - 1.800m. Das Niedermoor liegt im N Abschnitt der Oberen Raineralm; die Almhütte steht 200 m S. Die Gasteiner Höhe (1994 m) erhebt sich O; ein Bachast (B. 0261) begrenzt im N; der Wanderweg zum Luxkogel verläuft knapp O.
Kennzeichen: Im relativ steilen, vernässten Hangabschnitt ist ein Biotopkomplex aus quelligem Bereich und Niedermoor ausgebildet. In der Niedermoorvegetation herrschen Sauergräser wie Davall-Segge und Rispen-Segge vor, den Quellbereich besiedeln etwa Fetthennen-Steinbrech und Sumpfdotterblume. Auch Orchideen wachsen im Biotop und zwar Breitblättriges Knabenkraut und Mücken-Händelwurz; sie erhöhen die Wertigkeit des Feuchtlebensraumes.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (August 2004)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Karte, Gasteinertal Biotope : Klamm
0002 - 0003 - 0259 - 0260 - 0261 - 0262 - 0263 - 0264 - 0265 - 0266 - 0267 - 2068 - 0269

Region : Mayerhofalmen

Anzahl der Biotope : 40 (17)

Thorbauernalm . Rieseralm . Steineralm . Paulbauernalm . Hauserbaueralm

Neben den Mayerhofalmen sind hier die Rieseralm, die Paulbauernalm, die Hausbauernalm und die Lenzbauernalm inkludiert. Als Grenze im Westen soll hier willkürlich der Bach beim Rainerbauern (Biotop 0259) gelten, im Norden der Bereich unterhalb vom Urkübel und Hochegg, im Osten ist es der Gebirgsbach Hauserbauernhütte (Biotop 0159) bzw. die Hauserbauernalm bis zum Mayerhofbach, obere Geschiebesperre (Biotop 0111). Im Süden erfolgt die Abgrenzung zur Region - Bergl - etwa im Bereich des Güterweges, welcher auf die Paulbauernalm bzw. Heumoosalm führt und beim Bründlbach im Westen.
- Katastralgemeinde : Klammstein - Bildgalerie : Mayerhofalmen • Hauserbauernalm - Karte : Fulseck
Baumreihe, Rodelberghof
Code 0126
Baumreihe NO Rodelberghof - Baumreihe 2.5.2.3.0
Region: Seehöhe: 1.110 - 1.210m. Die Baumreihe befindet sich im Mittelhangbereich N der Ortschaft Mühlbach; der Rodelberghof steht ca. 300 m SW. Im N grenzt ein Ufergehölz (B. 0129) an. Die subsummierte Hecke nimmt den W Biotopabschnitt ein. Ein Feldweg verläuft entlang des linearen Gehölzes.
Kennzeichen: Die Baumreihe weist eine Länge von knapp 400 m auf; sie ist geschwungen und mehrfach abgewinkelt. Bis 16 m hohe, besonders stattliche Bergahornbäume mit teils stark bemoostem Baumborken sind die Hauptbestandeselemente. Andere Gehölze sind beigemischt: Grau-Erle, Hänge-Birke, Haselnuss, Hecken-Rose, Behaarte Rose und Berberitze. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus typischen Gräsern und Kräutern zusammen. Es wachsen hier etwa Gewöhnliches Johanniskraut, Perücken-Flockenblume, Wirbeldost, Wald-Erdbeere und Nickendes Leimkraut.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Anthropogene Baumbestände - 2.5.2
Niedermoor, Mayerhofalmen
Code 0128
Niedermoor 1 NO Rodelberghof - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.225 - 1.310m. Das Niedermoor befindet sich am beweideten Mittelhang N der Ortschaft Mühlbach. Der Rodelberghof steht ca. 600 m SW. Im S grenzt ein Ufergehölz (B. 0129) an.
Kennzeichen: Im stark durch abfließendes Hangwasser beeinflussten, mäßig steilen Hangabschnitt, ist ein Niedermoor entwickelt. Beweidung ist die derzeitige Nutzungsform. Wichtige Pflanzenarten des Feuchtlebensraumes sind Blaues Pfeifengras, kleinwüchsige Sauergräser wie Davall-Segge und Hirsenfrüchtige Segge, Zweihäusiger Baldrian, Breitblättriges Wollgras und Sumpf-Schachtelhalm. Auch eine vollkommen geschützte Pflanzenart wächst im Biotop, nämlich die Mücken-Händelwurz, eine rosarot blühende Orchideenart. Neben der Krautschicht ist eine deutliche Moosschicht entwickelt. Tendenzen zur Verbuschung mit Grauerlen sind erkennbar. Hier kann nur regelmäßiges Entbuschen entgegenwirken.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Ufergehölz, Rodelberghof
Code 0129
Ufergehölz N Rodelberghof - Anthropogen geprägtes Ufergehölz 1.3.3.5.0
Region: Seehöhe: 850 - 1.250m. Das Ufergehölz begleitet einen Mittelgebirgsbach (B. 0092) im O der Ortschaft Mayerhofen beidufrig. Der Rodelberghof steht ca. 150 m S. Die subsummierte, fragmentarisch ausgebildete Graurlenau nimmt Teile des N quelligen Biotopabschnittes ein. In diesem Bereich grenzen sowohl ein Niedermoor (B. 0128) als auch ein beweideter Pfeifengrasbestand (B. 0127) an; außerdem grenzen mehrere Hecken (B. 0091, 0093 und 0125), eine Baumreihe (B. 0126) und eine Streuobstwiese (B. 0122) an. Zwei Feldwege queren das Biotop im Mittelteil.
Kennzeichen: Bei stark variabler Biotopbreite stocken im Ufergehölz Bäume unterschiedlichen Alters mit viel Gewöhnlicher Esche, Grau-Erle und Berg-Ahorn; in geringerem Maß sind Fichte und Hänge-Birke beigemischt. Die Krautschicht im Unterwuchs ist von Hochstaudenelementen und typischen Feuchtezeigern geprägt wie Behaartem Kälberkropf, Sumpfdotterblume, Rispen-Segge und Sumpf-Kratzdistel.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Bach- und Flussufergesellschaften - 1.3.3
Niedermoor, Mitterer-Heimalm-Hütte
Code 0134
Niedermoor W Mitterer-Heimalm-Hütte - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.285 - 1.380m. Das Niedermoor befindet sich am Mittelhang NO der Ortschaft Mühlbach, unmittelbar W der Mitterer-Heimalm-Hütte. Im SW grenzt das Biotop an einen Schluchtwald (B. 0120); der Güterweg vom Mitterbauern zur Mitterer-Heimalm quert den Feuchtlebensraum zweimal.
Kennzeichen: Im mäßig steilen, durch Hangvernässung gekennzeichneten Hangabschnitt ist ein Niedermoor ausgebildet. Die Vegetation wird von Kleinseggenarten dominiert, andere typische Begleitelemente sind beigemischt. Hauptelemente sind Davall-Segge, Braun-Segge, Igel-Segge, Moor-Baldrian und Sumpf-Schachtelhalm. Auch das Gefleckte Knabenkraut, eine landesweit vollkommen geschützte Orchideenart, wächst im Feuchtlebensraum. Wenige Gehölze (Grauerlen) kommen im Biotop auf, sie bedingen eine leichte Verbuschung. Genutzt wird der Bereich als Viehweide; die Trittbelastung durch Weidetiere ist gut erkennbar.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Niedermoor, Mayerhofalmen
Code 0136
Niedermoor SO Mitterer-Heimalm-Hütte - Nieder- und Übergangsmoor 1.4.3.1.0 - Biotop verändert/reduziert !
Region: Seehöhe: 1.320 - 1.380m. Das Niedermoor befindet sich am Mittelhang NO der Ortschaft Mühlbach, ca. 150 m SO der Mitterer-Heimalm-Hütte.
Kennzeichen: Im mäßig steilen sowie teilweise verflachten und vernässten Hangabschnitt ist ein Niedermoor ausgebildet. Buckel und ein vermodernder Baumstumpf strukturieren den Hangabschnitt. Der torfige Boden ist stellenweise sehr weich. Typische Vegetationsverhältnisse prägen den Feuchtlebensraum. Vorherrschende Pflanzenarten sind Gelbe Segge, Blaues Pfeifengras und Sumpf-Schachtelhalm. Zum Erhebungszeitpunkt bilden die weißen Fruchtstände des Breitblättrigen Wollgrases einen schönen Weißaspekt. Neben der Krautschicht ist eine deutliche Moosschicht entwickelt. Bis 0,5 m hohe Grauerlen drohen die Fläche zu verbuschen. Randlich ist anstehender Fels sichtbar. Beweidung (Mutterkühe) ist die Nutzungsform.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
Anmerkung: Das Biotop trocknet zunehmend aus.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Niedermoor, Mayerhofalmen
Code 0137
Niedermoor 1, Mayerhofalmen - Nieder- und Übergangsmoor 1.4.3.1.0 - Biotop verändert/reduziert !
Region: Seehöhe: 1.590 - 1.620m. Das Niedermoor befindet sich im Bereich der Mayerhofalmen; die Thorbauernalm-Hütte steht unmittelbar S. Der Almweg verläuft unmittelbar S und W des Biotopes. Der subsummierte Rispenseggen- und Flatterbinsensumpf sind eng mit dem Niedermoor verzahnt.
Kennzeichen: Im mäßig steilen und vernässten Hangabschnitt ist ein Mosaik aus Niedermoor sowie Rispenseggen- und Flatterbinsensumpf entwickelt. Vorherrschende Elemente in der Vegetation des Feuchtlebensraumes sind Sauergräser und Binsengewächse; typische Begleitelemente wie Kronlattich, Alpenmaßlieb und Mehl-Schlüsselblume gehören zur Artengarnitur. Für den farblichen Aspekt sorgen je nach Jahreszeit die buntblühenden Arten und die weißen Fruchtstände der Wollgräser. Mehrere Jungfichten (teilweise gefällt) sind vorhanden. Der Weideeinfluss ist mit dem Verbiss und den Viehtritten gut erkennbar.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
Anmerkung: Angelegte Entwässerungsgräben trocknen das Biotop zunehmend aus.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Feuchtlandschaftsrest, Mayerhofalmen
Code 0138
Feuchtlandschaftsrest 1, Mayerhofalmen - Feuchtlandschaftsrest 1.6.1.1.0 - Biotop verändert/reduziert !
Region: Seehöhe: 1.560 - 1.590m. Der Feuchtlandschaftsrest befindet sich im Bereich der Mayerhofalmen; die Thorbauernalm-Hütte steht ca. 70 m SO. N und S führt der Almweg vorbei.
Kennzeichen: In relativ flachem bis mäßig geneigtem Gelände ist ein Feuchtlebensraum entwickelt. Die etwas überformte Feuchtfläche wird von der Flatterbinse dominiert. Typische Begleitelemente wie Sumpfdotterblume, Langblättrige Minze, Gelbe Segge und Sumpf-Kratzdistel kommen hinzu. Reste von Niedermoorvegetation mit der Braun-Segge sind vorhanden. Der Weideeinfluss ist deutlich erkennbar.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
Anmerkung: Angelegte Entwässerungsgräben trocknen das Biotop zunehmend aus.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feuchtlandschaftsrest - 1.6.1
Feuchtlandschaftsrest, Mayerhofalmen
Code 0139
Feuchtlandschaftsrest 2, Mayerhofalmen - Feuchtlandschaftsrest 1.6.1.1.0 - Biotop verändert/reduziert !
Region: Seehöhe: 1.480 - 1.570m. Der Feuchtlandschaftsrest befindet sich im Bereich der Mayerhofalmen; die Thorbauernalm-Hütte steht ca. 150 m O. N führt der Almweg vorbei.
Kennzeichen: Im mäßig steilen und vernässten Hangabschnitt ist ein Feuchtlebensraum entwickelt. Flatterbinsensumpf, Niedermoorrest und Rispenseggensumpf sind eng miteinander verzahnt. Die etwas überformte Feuchtfläche wird von der Flatterbinse dominiert. Typische Begleitelemente wie Langblättrige Minze, Gelbe Segge und Sumpf-Kratzdistel kommen hinzu. Bereichernd sind Breitblättriges Wollgras und mehrere Exemplare des Gefleckten Knabenkrautes, einer vollkommen geschützten Orchideenart. Der Weideeinfluss ist deutlich erkennbar; 0,5 m hohe Grauerlen und wenige bis 2 m hohe Fichten tragen zu einer Verbuschung des Feuchtlebensraumes bei.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
Anmerkung: Angelegte Entwässerungsgräben trocknen das Biotop zunehmend aus.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feuchtlandschaftsrest - 1.6.1
Feuchtlandschaftsrest, Rieser Heimalm
Code 0142
Feuchtlandschaftsrest 2, Rieser Heimalm - Feuchtlandschaftsrest 1.6.1.1.0
Region: Seehöhe: 1.230 - 1.300m. Der Feuchtlandschaftsrest befindet sich am Mittelhang im Bereich der Rieser Heimalm; ca. 400 m NO steht die Rieser Heimalm-Hütte. Im N führt eine Forststraße vorbei; S grenzt ein Fischteich (B. 0143) an die Feuchtfläche.
Kennzeichen: Im mäßig steilen, durch Hangvernässung gekennzeichneten Bereich ist ein Feuchtlebensraum ausgebildet; dieser ist eng mit der angrenzenden Weide verzahnt. Vorherrschend sind Binsengewächse und Sauergräser; zahlreiche Begleitarten ergänzen die Artenliste. Dominant ist großteils die Flatterbinse, hinzu kommen Sauergräser wie Gelbe Segge, Braun-Segge, außerdem Wollgräser und Pfeifengras. Bis zu 1 m hohe Grauerlen tragen zur Verbuschung des Feuchtlebensraumes bei. Am Biotoprand stocken zudem Fichte, Lärche, Gewöhnliche Esche und Hänge-Birke. Ein Brunnentrog und eine eingezäunte Quellfassung sind im Biotop vorhanden.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feuchtlandschaftsrest - 1.6.1
Fischteich, Rieser Heimalm
Code 0143
Fischteich, Rieser Heimalm - Teich, stark beeinflusst bis denaturiert 1.1.3.3.0
Region: Seehöhe: 1.230m. Der Fischteich befindet sich am Mittelhang im Bereich der Rieser Heimalm.; ca. 520 m NO steht die Rieser Heimalm-Hütte; O grenzt eine Feuchtfläche (B. 0142) an.
Kennzeichen: Es handelt sich um einen Folien-Fischteich von ca. 20 auf 15 m Größe. Die Farbe des Wassers ist leicht bräunlich; Regenbogenforellen befinden sich im Teich. Randlich wachsen Roter Holler, Grau-Erle, Lärche sowie Himbeere und Huflattich. Die Beschattung des Gewässers beträgt über 50 %.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Kleingewässer - 1.1.3.
Hecke, Mayerhofalmen
Code: 0144
Hecke SW Mayerhofalmen - Hecken, artenarm: 2.5.1.3
Region: Seehöhe: 1.290 - 1.350m. Die Hecke befindet sich am Mittelhang SW der Mayerhofalmen. Die Thorbauernalm-Hütte steht ca. 600 m NO. Im N grenzen ein Niedermoor (B. 0145) und eine Magerwiese (B. 0147) an. Ein Güterweg verläuft im O.
Kennzeichen: Die einreihige Hecke weist eine Länge von ca. 300 m auf, sie ist Y-förmig. Die Gehölze stocken locker; Gehölzarten sind eine sehr alte Lärche mit weit herabreichenden Ästen, bis 18 m hohe Fichten sowie niedrigere, etwa 6 m hohe Grauerlen, eine Birke und ein Rosenstrauch. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht verfügt über viel Adlerfarn sowie typische Gräser und Kräuter.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1
Niedermoor, Mayerhofalmen
Code 0145
Niedermoor 1 SW Mayerhofalmen - Nieder- und Übergangsmoor 1.4.3.1.0 - Ökologisch hochwertig !
Region: Seehöhe: 1.330 - 1.355m. Das Niedermoor befindet sich am Mittelhang SW der Mayerhofalmen; die Thorbauernalm-Hütte steht ca. 600 m NO. Im O grenzen eine Magerwiese (B. 0147) und eine Hecke (B. 0144) an.
Kennzeichen: Im mäßig geneigten, durch Vernässungen gekennzeichneten Hangabschnitt ist ein typisches Niedermoor ausgebildet. Prägend sind die zahlreichen aufkommenden Grauerlen, sowie Fichten (auch einige umgestürzte) und Lärchen. Ein fußbreiter Graben zieht im verbuschenden Bereich durch. Eine deutliche Knickschicht ist vorhanden, dadurch ist die Vegetationsdeckung nicht allzu hoch. Die Vegetation des Moores wird von Blauem Pfeifengras, der klassischen Charakterart von Streuwiesen wechselfeuchter Standorte, dominiert. Hinzu kommen Wollgräser, Kleinseggenarten, Kronlattich, Alpenmaßlieb, Sumpfdotterblume, Europäische Trollblume. Bemerkenswert ist das Vorkommen von mehreren landesweit vollkommen geschützten Orchideenarten: Breitblättriges und Geflecktes Knabenkraut wachsen ebenso im Biotop wie Weiße Sumpfwurz und Mücken-Händelwurz. Der Feuchtlebensraum ist ökologisch hochwertig.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Magerstandorte
Code: 0147
Artenreiche Blumenwiese SW Mayerhofalmen - Magerstandort: 4.1.2.0
Region: Seehöhe: 1.340 - 1.425m. Mittelhang SW der Mayerhofalmen; Grauerlenwald und Kranzlgraben östlich, auf 1340 m Seehöhe.
Kennzeichen: Im mäßig steilen, reich strukturierten, buckligen Gelände ist eine wenig mit Nährstoffen versorgte, artenreiche Mähwiese ausgebildet. Diese reicht von 1.340 - 1.425 m Seehöhe. Neben typischen Gräsern von Magerstandorten wie Zittergras, Ruchgras und Borstgras wachsen in der artenreichen Wiese verschiedene buntblühende Pflanzenarten. Besonders zahlreich ist der Grannen-Klappertopf anzutreffen. Auch Orchideen wie die rosarote Mücken-Händelwurz, das hellpurpurnfarbene Gefleckte Knabenkraut, die weiß blühende, lang gespornte Zweiblättrige Waldhyazinthe und das grünlich blühende Rundblättrige Zweiblatt bereichern den Lebensraum. Im Mittelteil ist ein sehr kleiner Rispenseggensumpf ausgebildet, hier stocken je eine Erle und Birke.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Artenreiche - wechselfeuchte - Magerstandorte - 4.1.2
Niedermoor, Mayerhofalmen
Code 0148
Niedermoor 2 SW Mayerhofalmen - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.390 - 1.450m. Das Niedermoor befindet sich am Mittelhang SW der Mayerhofalmen; die Thorbauernalm-Hütte steht ca. 350 m NO. Etwa 100 m W fließt der Bründlbach (B. 0102).
Kennzeichen: Im mäßig steilen, vernässten Hangabschnitt ist ein etwas überformtes Niedermoor ausgebildet. Sauergräser und Binsengewächse sind die vorherrschenden Vegetationselemente. Verschiedene typische Begleitpflanzen sind beigemischt. Grauerlen und Fichten bedingen eine Verbuschung des beweideten Feuchtlebensraumes.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Niedermoor, Paulbauernalm
Code 0161
Niedermoor, Paulbauernalm - Nieder- und Übergangsmoor 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.590 - 1.730m. Das ausgedehnte Niedermoor befindet sich auf der Paulbauernalm. Die Paulbauernalm-Hütte steht ca. 100 m SW. Im Biotop entspringt ein Gebirgsbach (B. 0150), hier sind die Quellen angesiedelt. Der subsummierte Rispenseggensumpf ist im S Biotopabschnitt ausgebildet.
Kennzeichen: Im mäßig steilen, von Vernässungen geprägten Hangabschnitt, ist ein typisches quelliges Niedermoor ausgebildet. Die Vegetation wird von Blauem Pfeifengras sowie verschiedenen, für Niedermoore typischen Sauergräsern dominiert. Hinzu kommen diverse Begleitelemente von Feucht- und Nassstandorten. U. a. wachsen im Biotop Sumpfbinse, Davall-Segge, Hirsenfrüchtige Segge, Breitblättriges Wollgras, Zweihäusiger Baldrian, Alpenmaßlieb und Echtes Mädesüß. Bemerkenswert ist das teilweise zahlreiche Vorkommen von Orchideen. Von diesen vollkommen geschützten Pflanzenarten wachsen im Biotop Mücken-Händelwurz, Breitblättriges und Geflecktes Knabenkraut. Einzelne Fichten und Lärchen sowie Grünerlen und Wacholder sind eingestreut. Der Weideeinfluss ist gut erkennbar.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juli 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Niedermoor, Mayerhofalmen
Code 0178
Niedermoor 2, Mayerhofalmen - Nieder- und Übergangsmoor 1.4.3.1.0 - Biotop verändert/reduziert !
Region: Seehöhe: 1.640 - 1.660m. Das Niedermoor befindet sich im Bereich der Mayerhofalmen; die Thorbauernalm-Hütte steht ca. 250 m SO. Der Wanderweg von den Mayerhofalmen zu den Paarseen verläuft O des Biotopes.
Kennzeichen: Im flachen bis mäßig steilen, vernässten Hangabschnitt ist ein kleinflächiges Niedermoor entwickelt. In der relativ feinwüchsigen Vegetation des Feuchtlebensraumes sind Sauergräser mit Davall-Segge, Gelber Segge und Hirsenfrüchtiger Segge vorherrschend; typische Begleitelemente wie Kronlattich, Alpenmaßlieb und Mehl-Schlüsselblume gehören zur Artengarnitur. Für den farblichen Aspekt sorgen je nach Jahreszeit die buntblühenden Arten und die weißen Fruchtstände der Wollgräser. Bemerkenswert sind die im Biotop wachsenden Orchideenarten Mücken-Händelwurz sowie Breitblättriges und Geflecktes Knabenkraut. Ihr zahlreiches Vorkommen erhöht die Wertigkeit des Niedermoores. Am S Biotoprand stocken Grauerlen, sie bedingen hier eine Verbuschung. Der Weideeinfluss ist mit Verbiss und Viehtritten gut erkennbar.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (August 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Niedermoor, Mayerhofalmen
Code 0179
Niedermoor 3, Mayerhofalmen - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.660 - 1.760m. Das ausgedehnte Niedermoor befindet sich im Bereich der Mayerhofalmen; die Thorbauernalm-Hütte steht ca. 350 m S. Der Wanderweg von den Mayerhofalmen zu den Paarseen quert im W Biotopbereich, wo das Moor in eine Waldlichtung hineinreicht; in diesem Abschnitt entspringt der Bründlbach (B. 0140), die subsummierte Quelle ist hier angesiedelt. Der subsummierte Rispenseggensumpf ist eng mit dem Niedermoor verzahnt.
Kennzeichen: Im flachen bis mäßig steilen, vernässten Hangabschnitt ist ein größeres Niedermoor ausgebildet; im N reicht es in den lichten Nadelwald hinein. In der Vegetation des Feuchtlebensraumes überwiegen Sauergräser mit Davall-Segge und Rispen-Segge; typische Begleitelemente gehören zur Artengarnitur; u. a. wächst im Biotop reichlich Kronlattich. Für den farblichen Aspekt sorgen je nach Jahreszeit die buntblühenden Arten und die weißen Fruchtstände der Wollgräser. Bemerkenswert sind die im Biotop wachsenden Orchideenarten Mücken-Händelwurz sowie Breitblättriges und Geflecktes Knabenkraut. Ihr Vorkommen erhöht die Wertigkeit des Niedermoores. Der quellige Abschnitt wird vom Fetthennen-Steinbrech besiedelt, hier stocken Grauerlen. Ameisenbauten und mehrere im Biotop liegende Felsblöcke tragen zur Erhöhung der strukturellen Vielfalt im Feuchtlebensraum bei.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (August 2003)
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Hecke, Thorbauer
Code: 0192
Hecke, Thorbauern-Heimalm - Hecken, artenarm: 2.5.1.3
Region: Seehöhe: 1.200 - 1.245m. Die Hecke befindet sich im Bereich der Thorbauern-Heimalm.
Kennzeichen: Artenarme Hecke; von wenigen dominanten Straucharten bestimmte, geschlossene, linienhafte Gehölzbestände mit einer gleichförmigen Struktur.
Die Hecke ist vorwiegend einreihig und weist eine Länge von 110 m auf. Bestandesbildende Elemente sind Haselnusssträucher, bis ca. 15 m hohe, herausragende Fichten und eine jüngere Esche. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Weide- und Saumelementen zusammen.
Die Hecke befindet sich im Bereich der Thorbauern-Heimalm. Der Schwarzbach fließt ca. 130 m O. Unmittelbar N verläuft der Güterweg zu den Mayerhofalmen. Nordöstlich schließt eine Magerweide an mit der Thorbauern-Heimalm-Hütte.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1
Karte, Gasteinertal Biotope : Mayerhofalmen
0100 - 0102 - 0126 - 0127 - 0128 - 0129 - 0130 - 0131 - 0132 - 0133 - 0134 - 0135 - 0136 - 0137 - 0138 - 0139
0140 - 0141 - 0142 - 0143 - 0144 - 0145 - 0146 - 0147 - 0148 - 0150 - 0151 - 0152 - 0153 - 0155 - 0156 - 0157 - 0158 - 0159
0160 - 0161 - 0178 - 0179 - 0192 - 0193

Region : Bergl

Anzahl der Biotope : 20 (14)

Rodelberghof . Kranzlgraben . Mitterergut . Lenzbauer . Hauserbauer . Reiterhof

Hier am Bergl dominieren die Felder und Hecken bzw. Baumreihen der genannten Bauerngehöfte, die bis zur Region - Mayerhofalmen - reichen. Das Bergl, besser bekannt unter dem allgemeinen dort ansässigen Bauernhof, dem Hauserbauer, umgrenzt das Gebiet Mitterergut, Hauserbauer, Reiterbauer und talwärts Rodlberg und Hartlgut. Im Osten liegt die Grenze beim Mayerhofbach, obere Geschiebesperre (Biotop 0111) und im Süden entsprechend dem Verlauf dieses Gebirgsbaches und weiter beim Hartlbauer und Rodlberghof. Die Abgrenzung zur Region - Mayerhofalmen - liegt im Norden etwa im Bereich des Güterweges, welcher auf die Paulbauernalm führt und etwas oberhalb des Mitterergutes. Im Westen liegt die Grenze beim Bründlbach (Biotop 0102).
- Katastralgemeinde : Klammstein - Bildgalerie : Mayerhofalmen • Bergl - Karte : Fulseck
Hecke N Hauserbauer
Code 0105
Hecke O Hartlbauer - Hecken, artenreich 2.5.1.2
Region: Seehöhe: 980 - 1.090m. Die ausgedehnte Hecke befindet sich NO der Ortschaft Mühlbach im Unterhangbereich; sie erstreckt sich vom Mitterbauern im N über Hauserbauern im O bis zum Hartlbauern im S. Beim Hartlbauern schließt eine Streuobstwiese (B. 0119) an; N begrenzt ein Schluchtwald (B. 0120).
Kennzeichen: Die geschwungene Hecke verläuft in steilem bis sehr steilem Gelände. Sie weist eine Länge von 1000 m auf, ist ein- bis mehrreihig und mehrfach abgewinkelt. Es sind sowohl eine Baumschicht (bis ca. 13 m hoch) als auch eine Strauchschicht entwickelt. Die Hecke verfügt über große Ästhetik und prägt das Landschaftsbild. Hauptelemente sind Eschen, Ahornbäume und Haselnusssträucher; andere Laubgehölze wie Vogel- und Trauben-Kirsche, Vogelbeerbaum, Zitter-Pappel und Hänge-Birke sind beigemischt. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht wird von Saumelementen und Fettwiesenpflanzen mit typischen Gräsern und Kräutern gebildet.
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Hecke, Hauserbauer
Code 0106
Hecke W Hauserbauer - Hecken, artenarm 2.5.1.3 - Biotop reduziert !
Region: Seehöhe: 1.025 - 1.050m. Die Hecke befindet sich im Unterhangbereich NO der Ortschaft Mühlbach; der Hauserbauer steht ca. 150 m O.
Kennzeichen: Die verkehrt L-förmige Hecke weist eine Länge von 150 m auf; stellenweise ist sie lückig, ansonsten geschlossen. Bestandsbildende Elemente sind zwischen 10 und 12 m hohe Laubbäume und Sträucher. An Gehölzen stocken in der Hecke Berg-Ahorn, Gewöhnliche Esche und Haselnussstrauch. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Wiesen-, Weide- und Saumelementen zusammen.
Schutz: Beibehaltung der bisherigen Nutzung wünschenswert - Biotop gefährdet . . .
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Hecke, Hauserbauer
Code 0107
Hecke SW Hauserbauer - Hecken, artenarm 2.5.1.3
Region: Seehöhe: 1.020 - 1.040m. Die Hecke befindet sich im Unterhangbereich NO der Ortschaft Mühlbach; der Hauserbauer steht ca. 200 m NO. Die Straße zum Hauserbauern führt im S am Biotop vorüber.
Kennzeichen: Die Hecke ist ein- bis mehrreihig und weist eine Länge von knapp 130 m auf. Bestandsbildende Elemente sind etwa 10 m hohe Laubbäume und Sträucher. Hauptelemente sind Gewöhnliche Esche, Berg-Ahorn und Haselnuss. Beigemischt sind weitere Laubgehölze wie Vogelbeerbaum und Hänge-Birke, außerdem Fichte. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Fettwiesen- und Saumelementen zusammen. U. a. wachsen hier Knaulgras, Rot-Schwingel, Behaarter Kälberkropf, Große Brennnessel, Wald-Geißbart und Arznei-Baldrian.
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Obstgärten, Lenz- und Paulbauer
Code 0108
Obstgärten, Lenz- und Paulbauer - Streuobstwiese 2.5.2.5.0
Region: Seehöhe: 1.045 - 1.080m. Die Streuobstwiese befindet sich im Unterhangbereich NO der Ortschaft Mühlbach im Bereich zwischen Lenz- und Paulbauern. Der Mayerhofbach (B. 0112) fließt ca. 60 m S; zweimal quert eine Straße.
Kennzeichen: Verschiedene Obstgehölze in Form von alten Hochstämmen bauen die zusammenhängenden Obstgärten auf. An Bäumen sind 11 Apfelbäume, 8 Birnbäume, 16 Zwetschkenbäume und 3 Kirschbäume vorhanden. Auch mehrere Vogelbeerbäume stocken im Bereich der Obstgärten. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht wird von Fettwiesenelementen gebildet und gemäht sowie mit Festmist gedüngt. Ein Holzstangenzaun ist am Rand angebracht.
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Baumreihe, Bergl
Code 0109
Baumreihe O Lenzbauer - Baumreihe 2.5.2.3.0 - Biotop verändert !
Region: Seehöhe: 1.072 - 1.095m. Die Baumreihe befindet sich NO der Ortschaft Mühlbach am Güterweg. Der Lenzbauer steht etwa 150 m W; ca. 100 m S fließt der Mayerhofbach (B. 0112).
Kennzeichen: Die Baumreihe ist einreihig, geradlinig und wies eine Länge von 150 m auf. Hauptbestandeselemente sind mehrstämmige, bis etwa 10 m hohe Eschen. Andere Gehölze waren geringfügig beigemischt wie Berg-Ahorn, Vogelbeerbaum, Schwarzer Holler, Rotes Geißblatt und Rose. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht wird von Fettwiesenpflanzen und Saumelementen gebildet. Hier wachsen bspw. Große Brennnessel, Geflecktes Johanniskraut, Zaun-Wicke, Wiesen-Platterbse und Arznei-Baldrian.
Anmerkung: Im Jahre 2009 bestand die Baumreihe lediglich aus 3 Vogelbeerbäumen.
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Hecke, Reitergut
Code 0110
Hecke SW Reitergut - Hecken, artenarm 2.5.1.3
Region: Seehöhe: 1.097 - 1.140m. Die Hecke verläuft im Unterhangbereich NO der Ortschaft Mühlbach. Das Reitergut steht etwa 100 m NO; ca. 40 m S fließt der Mayerhofbach (B. 0112).
Kennzeichen: Die Hecke ist mehrreihig (teilweise fast 30 m breit) und weist eine Länge von annähernd 280 m auf, sie ist geschwungen und zweimal abgewinkelt. Im O Abschnitt wurde die Hecke soeben auf Stock gesetzt. Neben vielen Haselnusssträuchern stocken verschiedene bis etwa 11 m hohe Laubbäume wie Gewöhnliche Esche, Zitter-Pappel, Berg-Ahorn, Hänge-Birke und Wein-Rose im Gehölz. Die Hecke stellt ein das Landschaftsbild prägendes Element dar. An der Straße steht ein Heustadel im Heckenmittelteil.
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Hecke N Hauserbauer
Code 0113
Hecke N Hauserbauer - Hecken, artenreich 2.5.1.2
Region: Seehöhe: 1.090 - 1.200m. Die Hecke verläuft im Unterhangbereich NO der Ortschaft Mühlbach; der Hauserbauer steht ca. 100 m S. Der subsummierte Graben befindet sich im äußersten O Biotopabschnitt. Eine Kapelle steht am äußersten SW Rand der Hecke.
Kennzeichen: Die ein- bis mehrreihige, geschwungene und mehrfach abgewinkelte Hecke weist eine Gesamtlänge von etwa 800 m auf. Teilweise besitzt sie nahezu Feldgehölzcharakter. Die Hecke ist ein das Landschaftsbild prägendes Element. Bis max. 18 m hohe Nadel- und Laubbäume sowie Sträucher bauen die mehrschichtige Hecke auf. An Gehölzen sind Berg-Ahorn, Gewöhnliche Esche, Vogel- und Trauben-Kirsche, Hänge-Birke, Vogelbeerbaum sowie Haselnuss und Wein-Rose zu nennen. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Wiesen-, Weide- und Saumelementen zusammen.
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Hecke, Reitergut
Code 0114
Hecke NW Reitergut - Hecken, artenarm 2.5.1.3
Region: Seehöhe: 1.150 - 1.235m. Die Hecke verläuft im Randbereich zwischen Unter- und Mittelhang NO der Ortschaft Mühlbach; das Reitergut steht ca. 200 m SO.
Kennzeichen: Die einreihige, leicht geschwungene, einmal abgewinkelte Hecke weist eine Länge von 230 m auf. Sie wird von stattlichen Laubbäumen und Sträuchern aufgebaut. Gehölze wie Berg-Ahorn, Gewöhnliche Esche, Vogelbeerbaum, Trauben-Kirsche und Haselnuss stocken im linearen Gehölz. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Wiesen-, Weide- und Saumelementen zusammen. Hier wachsen Pflanzenarten wie Knaulgras, Rot-Schwingel, Kammgras, Kahles Hain-Greiskraut, Gundelrebe und Schafgarbe.
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Baumreihe, Bergl
Code 0115
Baumreihe W Reitergut - Baumreihe 2.5.2.3.0
Region: Seehöhe: 1.140 - 1.150m. Die Baumreihe verläuft am Mittelhang NO der Ortschaft Mühlbach; das Reitergut steht ca. 100 m O; der Güterweg verläuft knapp S.
Kennzeichen: Die leicht geschwungene Baumreihe weist eine Länge von knapp 100 m auf. Bis ca. 7 m hohe Laubbäume bauen die Baumreihe auf: 9 Vogelbeerbäume, 2 Eschen, 1 Vogel-Kirsche und 1 Zwetschkenbaum sind die bestandsbildenden Gehölzarten. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Fettwiesenelementen mit typischen Gräsern und Kräutern zusammen, sie wird bis zu den Stämmen gemäht. Vorhandene Strukturelemente im Bereich der Baumreihe sind Baumstümpfe und ein Steinblock.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
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Streuobstwiese, Mitterbauer
Code 0117
Streuobstwiese, Mitterbauer - Streuobstwiese 2.5.2.5.0
Region: Seehöhe: 1.100 - 1.114m. Die Streuobstwiese befindet sich am Mittelhang NO der Ortschaft Mühlbach unmittelbar beim Mitterbauern.
Kennzeichen: Verschiedene Obstgehölze mit Altbäumen (Hochstämme) bauen den Obstbaumbestand auf: 8 Apfelbäume, 5 Birnbäume, 8 Zwetschkenbäume und 7 Kirschbäume. Bemerkenswert sind die besonders alten Exemplare von Kirsch- und Zwetschkenbäumen. Mehrere Vogelbeerbäume sowie Gewöhnliche Esche, Reif-Weide und Schwarzer Holler stocken nahe bei den Obstbäumen. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht wird gemäht und mit Festmist gedüngt; sie setzt sich aus typischen Fettwiesenpflanzen zusammen mit Wiesen-Rispengras, Geißfuß, Bärenklau und Spitz-Wegerich.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
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Hecke, Mitterbauer
Code 0118
Hecke N Mitterbauer - Hecken, artenarm 2.5.1.3
Region: Seehöhe: 1.140 - 1.150m. Die fragmentarisch ausgebildete Hecke befindet sich am Mittelhang NO der Ortschaft Mühlbach; der Mitterbauer steht ca. 100 m S. Im O verläuft ein Feldweg.
Kennzeichen: Die einreihige Hecke weist eine Länge von 70 m auf. Sie wird von relativ jungen Gehölzen mit Berg-Ahorn, Gewöhnlicher Esche und Trauben-Kirsche gebildet. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Wiesen- und Weideelementen mit typischen Gräsern und Kräutern zusammen.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
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Streuobstwiese, Hartlbauer
Code 0119
Streuobstwiese, Hartlbauer - Streuobstwiese 2.5.2.5.0
Region: Seehöhe: 990 - 1.025m. Die Streuobstwiese befindet sich im Unterhangbereich NO der Ortschaft Mühlbach direkt beim Hartlbauern. Im O grenzt eine Hecke (B. 0105) an.
Kennzeichen: Verschiedene Obstgehölze, vorwiegend Altbäume (Hochstämme) bauen den Obstbaumbestand auf: 8 Apfelbäume, 5 Birnbäume, 8 Zwetschkenbäume und 7 Kirschbäume. Für eine Bestandesverjüngung sorgen mehrere gepflanzte Jungbäume. Am N Rand bildet der Obstbaumbestand eine Art Baumreihe. Der Obstgarten verfügt über große Ästhetik. Schwarzer Holler stockt nahe bei den Obstbäumen. Die im Unterwuchs befindliche, gemähte und mit etwas Festmist gedüngte Krautschicht setzt sich aus typischen Fettwiesenpflanzen zusammen. Knaulgras, Geißfuß, Bärenklau, Löwenzahn, Spitz-Wegerich und Klee gehören dazu. Eine Holzhütte steht im Bereich des Obstgartens.
Bearbeitet von Mag. Maria Enzinger, Projektteam Biotopkartierung (Juni 2003)
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Baumreihe, Rodelberghof
Code: 0124
Baumreihe N Rodelberghof - Baumreihe: 2.5.2.3
Region: Seehöhe: 1.020 - 1.043m. Im Unterhangbereich N der Ortschaft Mühlbach; der Rodelberghof steht ca. 200 m S
Kennzeichen: Die verkehrt L-förmige Baumreihe verläuft großteils entlang einer Hangkante auf 1.020 - 1.046 m Seehöhe, sie ist einmal abgewinkelt und weist eine Länge von 200 m auf. Sehr alte Kirschbäume (teilweise Terminalphase) sowie Vogelbeerbäume, Haselnusssträucher und Schwarzer Holler sind die bestandsbildenden Elemente. Auffällig ist der starke Bewuchs der Baumborken mit Flechten. Im krautigen Unterwuchs gedeihen Wiesen- und Weidepflanzen sowie Saumelemente. Ein Holzstangenzaun ist im S Bereich des linearen Gehölzes angebracht; ein Stadel und eine Seilbahnstation (aus Holz) stehen am Biotoprand; ein Findlingsstein liegt bei der Baumreihe. Im Vordergrund NO der Baumreihe eine Rotschwingelweide.
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Hecke, Rodelberghof
Code: 0125
Hecke N Rodelberghof - Hecke, artenreich : 2.5.1.2
Region: Seehöhe: 960 - 1.170m. Die Hecke befindet sich im Unterhangbereich N der Ortschaft Mühlbach; der Rodelberghof steht ca. 300 m S. Im NO grenzt ein Ufergehölz (B. 0129) an.
Kennzeichen: Die ein- bis mehrreihige, geschwungene und mehrfach abgewinkelte Hecke weist eine Gesamtlänge von etwa 750 m auf und liegt auf 960 - 1.170 m Seehöhe. Bemooste Felsblöcke liegen im Bereich des linearen Gehölzes. Dieses kann als landschaftsprägendes Element bezeichnet werden. Verschiedene Laubgehölze bilden eine bis etwa 12 m hohe Baumschicht und eine Strauchschicht aus. Verschiedene Gräser und Kräuter, zahlreiche Pflanzenarten bilden die im Unterwuchs befindliche Krautschicht. Hier wachsen etwa Zittergras, Ruchgras, Nickendes Perlgras, Wiesen-Glockenblume, Margerite und Zottiges Habichtskraut.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Feldgehölze und Hecken - 2.5.1
Einzelbaum, Mitterbauer
Code 0132
2 Bergahorne N Mitterbauer - Baumreihe: 2.5.2.1
Region: Seehöhe: 1.190m. Die zwei Laubbäume stocken am Mittelhang NO der Ortschaft Mühlbach, ca. 200 m N des Mitterbauern auf 1190 m Seehöhe. Knapp S verläuft ein Feldweg. Nördlich davon liegt eine Rotschwingelweide, NO eine Fettwiese.
Kennzeichen: Die beiden Bergahornbäume sind von stattlichem Wuchs und weisen eine Höhe von bis zu 15 m auf; die Brusthöhendurchmesser betragen 1,4 bzw. 0,8 m, die Kronendurchmesser annähernd 10 m; die Baumkronen greifen ineinander. Schwarzer Holler stockt nahe bei den Bäumen. Die im Unterwuchs befindliche Krautschicht setzt sich aus Wiesen- und Weideelementen mit typischen Gräsern und Kräutern zusammen.
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Karte, Gasteinertal Biotope : Bergl
0092 - 0105 - 0106 - 0107 - 0108 - 0109 - 0110 - 0111 - 0113 - 0114 - 0115 - 0116 - 0117 - 0118 - 0119
0120 - 0121 - 0122 - 0123 - 0125

Region : Heumoosalm

Anzahl der Biotope : 13 (1)

Kendlbachgraben . Heumoosalm . Arltörl

Nördlich der Fulseckregion liegen die Heumoosalm und das Gebiet um die Grabnerhütte, das Arltörl und der Kendlbachgraben. Grünerlengebüsche und mehrere Niedermoore dominieren. Die Grenze nach Nordwesten und westen zur Region - Mayerhofalmen - bildet die Hauserbauernalm mit dem Ufergehölz (Biotop 0158) bis zum Mayerhofbach, die obere Geschiebesperre und deren Fortsetzung (Biotop 0112), im Süden ist es die Grabner Hütte bzw. die Schipiste Fulseck und im Norden der Kendlbachgraben bzw. der Bergrücken direkt auf den Schuhflicker. Im Osten bildet das Arltörl mit dem Wanderweg einerseits auf den Schuhflicker und andererseits auf das Fulseck die Grenze zur KG-Großarl.
- Katastralgemeinde : Klammstein - Bildgalerie : Heumoosalm • Kendlbachgraben - Karte : Fulseck
Quelliges Moor, Grabnerhütte
Code: 0177
Quelliges Moor O Grabnerhütte - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.750 - 1.770m. Das quellige Niedermoor befindet sich im Oberhangbereich, ca. 200 m O der Grabnerhütte (1717 m); das Fulseck erhebt sich etwa 750 m S; der Wanderweg vom Arltörl zur Grabnerhütte verläuft knapp W. Im S Biotopabschnitt entspringt der Seitenast eines Gebirgsbaches (B. 0170), hier sind Quelle und Quellflur angesiedelt.
Kennzeichen: Im mäßig steilen, stark vernässten Hangabschnitt ist ein Feuchtbiotopkomplex aus Niedermoor, Quelle und Quellflur ausgebildet. Vorherrschende Pflanzenarten sind Davall-Segge und Braun-Segge, zwei typische Sauergräser, daneben spielt der gelbblühende Kronlattich, ein Korbblütler, eine wichtige Rolle beim Aufbau der Vegetation. Bemerkenswert ist das Vorkommen von zwei Orchideenarten, dem Breitblättrigen und Gefleckten Knabenkraut; sie sind landesweit vollkommen geschützt. Verschiedene Begleitarten treten hinzu. Felsblöcke liegen im Biotop; zudem ist Verbuschung mittels Sträuchern (Weiden) und bis zu 0,5 m hohen Fichten feststellbar.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Karte, Gasteinertal Biotope : Heumoosalm
0112 - 0162 - 0163 - 0164 - 0165 - 0166 - 0167 - 0168 - 0170 - 0172 - 0173 - 0174 - 0177

Region : Wengeralm

Anzahl der Biotope : 4 (3)

Brandlalm . Wengeralm . Kolleralm

Hier sind es vor allem das Schigebiet der Fulseckregion mit der Brandlalm und der südlich gelegenen Wenger- und Kolleralm. Viel Fläche ist als Schipiste ausgewiesen. Im Süden bildet der Bergrücken des Brettwaldes die Grenze zur KG-Harbach, im Norden ist es die Liftstation und im Nordosten die Straße auf das Fulseck, im Westen verläuft die Grenze oberhalb der Geschiebesperre, Bach Wengeralm (Biotop 0148). Im Osten reicht die Grenze etwa bis zum Speichersee. Der Brettwald mit dem Brandstattbach (Biotop 0071) liegt bereits in der KG Harbach.
- Katastralgemeinde : Klammstein - Bildgalerie : Wengeralm • Fulseck - Karte : Fulseck
Speichersee, Dorfgastein
Code: 0227
Speichersee, Fulseckregion - Speicherstauseen 1.1.2.2.0
Region: Seehöhe: 1.820m. Der Speichersee befindet sich im Übergangsbereich von Schipiste und Nadelwald. Das Fulseck (2035 m) erhebt sich ca. 500 m O; die Seilbahntrasse verläuft knapp N. Etwa 100 m S verläuft die Grenze zur Katastralgemeinde Harbach (Gemeinde Hofgastein).
Kennzeichen: Der neu errichtete Speichersee ist nahezu quadratförmig und misst etwa 75 auf 75 m, die Uferböschung (Erde, Sand) ist steil.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Stauseen - 1.1.2.
Niedermoor, Kohleralm
Code: 0228
Niedermoor, Kohleralm - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.640 - 1.670m. Das Niedermoor befindet sich auf der Kohleralm; die Almhütte steht ca. 100 m SW. Das Fulseck (2035 m) erhebt sich etwa 1200 m O. Die zwei subsummierten Entwässerungsgräben durchziehen das Moor oberhalb des Weges. S steht eine Hütte.
Kennzeichen: Im mäßig steilen, vernässten Hangabschnitt ist ein Niedermoor ausgebildet. Sauergräser wie Davall-Segge, Gelbe Segge und Breitblättriges Wollgras dominieren die eher niedrigwüchsige Vegetation. Typische Begleitarten wie Alpenmaßlieb, Zweihäusiger Baldrian, Europäische Trollblume und Sumpfherzblatt sind beigemischt; das Gefleckte Knabenkraut, eine Orchideenart, bereichert den Feuchtlebensraum. Lärchen und Fichten unterschiedlichen Alter stocken im Biotop.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Moorrest, Kohleralm
Code: 0229
Moorrest, Kohleralm - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.592 - 1.622m. Der Niedermoorrest befindet sich auf der Kohleralm; die Kohleralm-Hütte steht ca. 80 m S. Das Fulseck (2035 m) erhebt sich etwa 1250 m O. Im Biotop entspringt ein Bach (55004 0149).
Kennzeichen: Im schwach geneigten, leicht strukturierten, vernässten Hangabschnitt ist ein Niedermoor ausgebildet. Sauergräser wie Davall-Segge, Gelbe Segge und Breitblättriges Wollgras dominieren die Vegetation. Typische Begleitarten wie Alpenmaßlieb, Zweihäusiger Baldrian und Sumpfherzblatt sind beigemischt; Rispenseggenhorste sind eingestreut. Im mittleren Abschnitt ist eine quellige Stelle vorhanden. Der Feuchtlebensraum ist stark weidebeeinflusst und degradiert.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Karte, Gasteinertal Biotope : wengeralm
0227 - 0228 - 0229 - 0230

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Biotope im Gasteinertal

- Katastralgemeinden und Regionen -

Anmerkung: Die Biotopabgrenzung entspricht der - Biotopkartierung - des Landes Salzburg bzw. der Kartierungsanleitung von G. Nowotny, H. Hinterstoisser, B. Fölsche, S. Stadler und W. Urban 1994 - und bleibt in der Beschreibung inhaltlich unverändert.

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Biotopkartierung/Gasteinertal - KG Klammstein/Bergflora
© 3.12.2009 by Anton Ernst Lafenthaler
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