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R-KG07/3 - Biotopkartierung/Gasteinertal: Dorfgastein/Klammstein - Alpenflora
Katastralgemeinde, Klammstein Katastralgemeinde
Klammstein
KG Klammstein

Biotopkartierung . Gasteinertal

Klammstein

Alpenflora

Die Alpenregion der Katastralgemeinde Klammstein umfasst im Osten die Gasteiner Höhe bis zum Urkübel und weiter die Gebiete Hochegg - Schuhflicker - Fulseck. Geprägt ist die Hochgebirgsflora durch die eher kalkigen Böden. Im Westen ist es die Region - Kögerlalm - Hahnbalzköpfl - Amoser Hochalm - Bernkogel - Mooseckhöhe - Tagkopf einschließlich der Präaualm.

Biotope: Windkantengesellschaften, Felsfluren und Niedermoore sind hier gar nicht selten. Aber auch Grünerlengebüsche und Alpenrosenheiden mit teilweise dichten Latschenbeständen prägen hier die Alpenflora.

Biotope . Regionen . Alpenflora

KG Klammstein . 55007

Bernkogel :  Sladinkopf, Katzinger, Bernkogel - 2
Gasteiner Höhe :  Gasteiner Höhe, Urkübel - 11
Schuhflicker :  Hochegg, Arlspitze, Arltörl, Fulseck - 8

Pfeil

Region : Bernkogel

Anzahl der Biotope : 2 (1)

Sladinkopf . Katzinger . Bernkogel

Das weite Felsrasenband reicht vom Bernkogel über den Sladinkopf bis zum Katzinger. Eine ausgedehnte Schutthalde grenzt im Norden an das Felsrasenband, östlich und südlich sind es Grünerlengebüsche. Im Süden bildet die Mooseckhöhe die Grenze, im Norden ist es der Tümpel S Hahnbalzköpfl (Biotop 0210). Die Heinreichalm mit dem Grünerlengebüsch (Biotop0217), die Amoseralm mit dem Hahnbalzköpfl und das weiter nördlich gelegene Kreuzkögerl sind bereits Teil der - Bergflora - der KG Klammstein.
- Katastralgemeinde : Klammstein - Bildgalerie : Bernkogel • Sladinkopf - Karte : Bernkogel
Schutthalde, Bernkogel
Code: 0212
Schutthalde, Bernkogel - Vegetationsfreier bis -armer Schutt 3.7.1.7.0
Region: Seehöhe: 1.730 - 2.110m. Die ausgedehnte Schutthalde nimmt den NO Abhang des Bernkogels im Bereich der Kogelleit'n ein. O schließt ein Grünerlengebüsch (B. 0213) an, im S und W ein Felsrasen (B. 0211).
Kennzeichen: Die Schutthalde wird von relativ grobem Blockschutt eingenommen. Der Schutt ist vorwiegend vegetationslos; die Vegetationsbedeckung ist minimal und nur randlich feststellbar. Hier dominiert der Berg-Baldrian. Wenige Begleitarten wie Lanzen-Schildfarn, Behaarte Alpenrose, Rosenwurz, Echter Eisenhut und Scheuchzer's Glockenblume kommen hinzu.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nivale (glaziale) Typen - 3.7.
Karte, Gasteinertal Biotope : Bernkogel
0211 - 0212

Region : Gasteiner Höhe

Anzahl der Biotope : 11 (7)

Gasteiner Höhe . Urkübel

Die Gasteiner Höhe bildet mit dem Urkübel (gemeinsam mit dem Schuhflicker und dem Fulseck) die Grenze zur Gemeinde St. Veit. Das Felsband NW Gasteiner Höhe (Biotop 0265) wird bereits der Region - Klamm - zugeordnet und bildet den Abschluss der Alpenflora Die Grenze im Norden und Osten verläuft vom Hochegg über den Urkübel bis zur Gasteiner Höhe und weiter den Bergrücken hinunter bis zum Hörndl. Die Grenze im Süden wird vom Urkübel markiert.
- Katastralgemeinde : Klammstein - Bildgalerie : Gasteiner Höhe • Urkübel - Karte : Klammstein
Alpenrosenheide
Code: 0184
Alpenrosengebüsch, Gasteiner Höhe - Alpenrosenheide, bodensauer 3.4.1.1
Region: Seehöhe: 1.820 - 1.994m. Das relativ ausgedehnte Alpenrosengebüsch reicht von 1820 m Seehöhe im Westen bis in die Gipfelregion und bedeckt den Bergrücken der Gasteiner Höhe (1994 m). Das subsummierte Niedermoor und der Fels sind eng mit den Alpenrosen verzahnt, der Fels nimmt Teile der Gipfelregion ein, im NO verläuft der Wanderweg zu den Parseen.
Kennzeichen: Im relativ steilen Gelände ist ein typisches Alpenrosengebüsch ausgebildet. Die vorherrschende Rostrote Alpenrose erreicht eine Höhe von ca. 30 cm. Weitere niedrigwüchsigere Erikagewächse wie Besenheide, Heidelbeere, Preiselbeere und Rauschbeere sowie Zwerg-Eberesche sind beigemischt. Hinzu kommen typische Gräser und Kräuter wie Alpen-Ruchgras, Alpen-Goldrute, Scheuchzer's Glockenblume und Berg-Arnika. Grünerlen, Fichten und Lärchen sind vereinzelt eingestreut.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpenrosenheide, bodensauer - 3.4.1
Quelliges Moor, Gasteiner Höhe
Code: 0185
Quelliges Moor O Gasteiner Höhe - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.920 - 1.960m. Das quellige Niedermoor befindet sich im Almweidebereich O der Gasteiner Höhe (1994 m) und reicht am N Biotoprand knapp in die Nachbar-Katastralgemeinde Klamm in der Gemeinde St. Veit. Das subsummierte dystrophe Stillgewässer und die Quellflur liegen im flacheren N Biotopabschnitt. Im S grenzt das Moor an den Schwarzbach (B. 0180). Unmittelbar W verläuft der Wanderweg von den Mayerhofalmen zu den Paarseen. Das Moor liegt zur Gänze im Naturschutzgebiet Paarseen-Schuhflicker-Heukareck.
Kennzeichen: Im mäßig steilen, vernässten Hangabschnitt ist ein quelliges Moor ausgebildet. Sauergräser und Binsengewächse dominieren die niedrigwüchsige (zum Erhebungszeitpunkt stark weidebeeinflusste und verbissene) Niedermoorvegetation. Im Bereich des ca. 8 auf 1,5 m großen, sehr seichten dystrophen Stillgewässers wächst Scheuchzer's Wollgras.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Latschengebüsch, Urkübl
Code: 0186
Latschengebüsch 1 NW Urkübl - Silikat-Latschenbestand 2.2.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.990 - 2.010m. Das kleinflächig ausgebildete Latschengebüsch bedeckt den Bergrücken ca. 800 m NW vom Urkübl (2010 m). Eine Windheide (B. 0187) schließt S an. Im O verläuft die Grenze zur Katastralgemeinde Klamm (St. Veit); durch das Biotop führt der Wanderweg von den Paarseen zum Schuhflicker. Das Gebüsch liegt zur Gänze im Naturschutzgebiet Paarseen-Schuhflicker-Heukareck.
Kennzeichen: Im relativ steilen Gelände ist ein lockeres Latschengebüsch ausgebildet. Die Kniegehölze zeigen charakteristische Säbelwüchsigkeit, sie weisen eine Höhe zwischen 1 bis 1,5 m auf. Die Vitalität ist zum Erhebungszeitpunkt leicht herabgesetzt, leichte Braunfärbung ist erkennbar. Erikagewächse wie Heidelbeere, Preiselbeere, Rauschbeere und Besenheide sowie Berg-Arnika, Borstgras und Alpen-Brandlattich sind beigemischt. Wenige niedrigwüchsige Fichten und bis 1,5 m hohe Lärchen sind eingestreut.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Latschenbestände - 2.2.3
Alpenrosenheide
Code: 0187
Windheide NW Urkübl - Alpenazaleen-Windheide - 3.4.1.5.0
Region: Seehöhe: 1.940 - 2.040m. Die mittelgroße Alpenazaleen-Windheide bedeckt den Bergrücken ca. 600 m NW des Urkübls auf 2010 m Seehöhe. Die subsummierten Zwergsträucher sind eng mit der Windheide verzahnt und in diese integriert. Latschengebüsche schließen N und S an. Im O verläuft die Grenze zur Katastralgemeinde Klamm (St. Veit); mitten durch das Biotop führt der Wanderweg von den Paarseen zum Schuhflicker. Die Alpenazaleen-Windheide liegt zur Gänze im Naturschutzgebiet Paarseen-Schuhflicker-Heukareck.
Kennzeichen: Am windbeeinflussten Bergrücken bildet die Gämsheide oder Alpenazalee einen teppichartigen Zwergstrauchbestand. Beigemischt sind typische Pflanzenarten, u. a. weitere Erikagewächse wie Besenheide, Heidel-, Preisel- und Rauschbeere und wenig Rostrote Alpenrose und verschiedene Strauchflechtenarten.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpenrosenheide, bodensauer - 3.4.1
Quelliges Moor, Gasteiner Höhe
Code: 0188
Quelliges Moor 2 SO Gasteiner Höhe - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob 1.4.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.910 - 1.935m. Das quellige Niedermoor befindet sich im Oberhangbereich 400 m SO der Gasteiner Höhe (1994 m); etwa 50 m W verläuft der Wanderweg von den Mayerhofalmen zu den Paarseen. Die subsummierte Quellflur ist eng mit dem Moor verzahnt und in dieses integriert. Im W begrenzt ein Grünerlengebüsch (B. 0181). Das Moor liegt zur Gänze im Naturschutzgebiet Paarseen-Schuhflicker-Heukareck.
Kennzeichen: Im mäßig steilen, durch Wasseraustritte und Vernässung geprägten Oberhangabschnitt ist ein quelliges Niedermoor ausgebildet. Typische Sauergräser dominieren die niedrigwüchsige Vegetation. Braun- und Davall-Segge sowie Horst-Wollgras sind die wichtigsten Pflanzenarten. Typische Begleitarten, u. a. Wollgräser, sind beigemischt. Der Weideeinfluss mit starkem Verbiss und zahlreichen Viehtritten ist gut erkennbar. Mehrere Fichten und Felsblöcke sind eingestreut.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Alpenrosenheide
Code: 0189
Latschengebüsch 2 NW Urkübl - Silikat-Latschenbestand - 2.2.3.1.0
Region: Seehöhe: 1.940 - 2.030m. Das Latschengebüsch bedeckt Teile des Bergrückens ca. 400 m NW des Urkübls (2010 m). Die Windheide (B. 0187) schließt N an. Im O verläuft die Grenze zur Katastralgemeinde Klamm (St. Veit); der Wanderweg von den Paarseen zum Schuhflicker führt im O Abschnitt durch das Biotop. Das Gebüsch liegt zur Gänze im Naturschutzgebiet Paarseen-Schuhflicker-Heukareck.
Kennzeichen: Im relativ steilen Gelände ist ein lockeres Latschengebüsch ausgebildet. Die Kniegehölze zeigen charakteristische Säbelwüchsigkeit, sie weisen eine Höhe zwischen 1 bis 1,5 m auf. Die Vitalität ist zum Erhebungszeitpunkt leicht herabgesetzt, vereinzelt zeigen die Latschen leichte Bräunung. Erikagewächse wie Heidelbeere, Preiselbeere, Rauschbeere und Besenheide sowie Berg-Arnika, Borstgras und Alpen-Brandlattich sind beigemischt. Die Almweide ist eng mit dem Kniegehölz verzahnt. Wenige niedrige Krüppelfichten und ein Vogelbeerbaum sind eingestreut.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Latschenbestände - 2.2.3
Felsband, Gasteiner Höhe
Code: 0265
Felsband NW Gasteiner Höhe - Vegetationsfreier bis -armer Fels - 3.7.1.6.0
Region: Seehöhe: 1.870 - 2.010m. Das Felsband befindet sich NW der Gasteiner Höhe (1994 m) an der Grenze zu St. Veit (Katastralgemeinde Klamm). Die Obere Raineralm-Hütte steht etwa 500 m SW. Der Wanderweg von der Raineralm zum Luxkogel verläuft im W.
Kennzeichen: Das Felsband in sehr steiler Lage wird von eng miteinander verzahntem Fels und Felsrasen gebildet. Der alpine Felsrasen ist ein für Kalkfels typischer Blaugrasrasen. Vorherrschend in der Felsrasenvegetation sind die beiden Arten Echtes Blaugras und Immergrüne Segge. Hinzu kommen verschiedene typische buntblühende Felsrasenarten wie Gemeines Sonnenröschen, Felsen-Kugelschötchen, Herzblättrige Kugelblume und Alpen-Tragant. Einzelne kleinwüchsige Gehölze stocken im Felsbiotop.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gletscher, Lawinenkegel, Fels - 3.7.1
Karte, Gasteinertal Biotope : Gasteiner Höhe
0180 - 0181 - 0182 - 0183 - 0184 - 0185 - 0186 - 0187 - 0188 - 0189 - 0265

Region : Schuhflicker

Anzahl der Biotope : 8 (4)

Hochegg . Arltörl . Fulseck

Die Region Fulseck bis zum Schuhflicker ist vornehmlich durch Alpenrosengebüsch, Felsrasen und Grünerlen geprägt. Der nördlich gelegene Urkübel ist bereits Teil der Region - Gasteiner Höhe - die Biotope südlich ab Fulseck Richtung Kreuzkogel und Aukopf gehören zur - KG-Harbach.
Im Westen grenzt die Region - Heumoosalm - im Norden das Hochegg und gegen Süden das Fulseck bzw. die Bergliftstation.
- Katastralgemeinde : Klammstein - Bildgalerie : Schuhflicker • Fulseck - Karte : Fulseck
Felsrasen, Schuhflicker
Code: 0190
Felsrasen, Schuhflicker - Blaugrashorstseggenhalde - 3.5.1.3.0
Region:Seehöhe: 1.830 - 2.214m. Der Felsrasen mit dem subsummierten Fels, Schutt und den im S Bereich kleinräumig eingesprengten Latschen- und Alpenrosengebüschen bedeckt den S und W Abhang des Schuhflickers (2214 m) und reicht im N bis zum Hochegg (2180 m). Im N verläuft die Grenze zu den Katastralgemeinden Klamm, Untersberg (Gemeinde St. Veit) und Unterberg (Gemeinde Großarl). Ein Wanderweg führt durch das Biotop. Im S grenzen ausgedehnte Grünerlengebüsche (B. 0175, 0176) an. Ein Bachast (B. 0164, Kendlachgraben) beginnt im S Biotopabschnitt. Großteils (mit Ausnahme des SO Randes) liegt der Felsrasen im Naturschutzgebiet Paarseen-Schuhflicker-Heukareck.
Kennzeichen: Vegetationsfreier Fels wechselt am sich imposant erhebenden Schuhflicker mosaikartig mit alpinen Felsrasenpartien. Die Rasen werden von typischen Polster-, Schaft- und Rosettenpflanzen und Spalieren gebildet. Viele buntblühende Pflanzenarten ergeben ein beeindruckendes Bild. Am Fuß des Gipfels sind Alpenrosengebüsche entwickelt, stellenweise stocken Kniegehölze in Form von Latschenbeständen. Die Vielfalt an ineinander verzahnten Kleinstlebensräumen ergibt ein vielfältiges und reich strukturiertes Ganzes.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpine Kalkrasen - 3.5.1.
Tümpel, Fulseck
Code: 0223
Tümpel N Fulseck - Dystrophe Gewässer - 1.4.1.1.0
Region:Seehöhe: 1.940m. Das dystrophe Stillgewässer befindet sich am Bergrücken zwischen Fulseck (2035 m) und Arltörl (1797 m) in einer leichten Geländemulde; das Fulseck erhebt sich ca. 700 m S. Der Wanderweg vom Fulseck zum Arltörl verläuft unmittelbar O.
Kennzeichen: Der seichte Tümpel ist etwa 20 m lang, im N 1 m, in der Mitte bis zu 4 m und im S bis 2 m breit. Die Gewässersohle ist schlammig, die Farbe des Wassers ist trübbraun. Wenig charakteristische Ufervegetation mit Grauer Segge und Fadenförmiger Binse ist entwickelt. Unmittelbar daran schließt die angrenzende Almweide an.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Gewässer - 1.4.1.
Niedermoor, Fulseck
Code: 0224
Niedermoor N Fulseck - Nieder- und Übergangsmoor, ahemerob bis oligohemerob - 14310
Region:Seehöhe: 1.940m. Das Niedermoor befindet sich am Bergrücken zwischen Fulseck (2035 m) und Arltörl (1797 m); das Fulseck erhebt sich ca. 750 m S. Der Wanderweg vom Fulseck zum Arltörl verläuft unmittelbar O.
Kennzeichen: Im Bereich einer länglichen Geländemulde am Bergrücken ist ein dichtes Röhricht von Scheuchzer's Wollgras entwickelt. Etwas stehendes, weniger als 0,5 m tiefes, trübbraun gefärbtes Wasser ist vorhanden. Am Rand schließen Fadenförmige Binse sowie Braun- und Graue Segge an, Moose wachsen im S Biotopdrittel (keine Torfmoose). Der Weideeinfluss (Kuhfladen, Trittbelastung) ist groß.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Nieder- und Übergangsmoore - 1.4.3.
Alpenrosenheide
Code: 0225
Alpenrosengebüsch, Fulseckregion - Alpenrosenheide, bodensauer - 3.4.1.1
Region:Seehöhe: 1.770 - 2.020m. Das relativ ausgedehnte Alpenrosengebüsch befindet sich am Bergrücken zwischen Fulseck (2035 m) und Arltörl (1797 m). Das Fulseck erhebt sich ca. 150 m S; der Wanderweg vom Fulseck zum Arltörl verläuft unmittelbar O.
Kennzeichen: Das Alpenrosengebüsch wird von der namensgebenden Rostroten Alpenrose in Vergesellschaftung mit anderen Erikagewächsen wie Heidelbeere, Preiselbeere und Rauschbeere sowie Besenheide gebildet. Diverse Begleitarten wie Rasenschmiele, Dreispaltige Binse, Scheuchzer's Glockenblume und Berg-Nelkenwurz gehören zur Artengarnitur; Strauchflechten ergänzen die Vielfalt. Fichten und Lärchen sowie Wacholder sind eingestreut, vereinzelt stocken Vogelbeerbäume im Biotop. Windheideteppiche mit der in diesen Bereichen vorherrschenden Alpenazalee (Gämsheide) sind eng mit dem Alpenrosengebüsch verzahnt.
 » Bilder-Galerie - Biotoptyp : Alpenrosenheide, bodensauer - 3.4.1
Karte, Gasteinertal Biotope : Schuhflicker
0175 - 0176 - 0190 - 0191 - 0223 - 0224 - 0225 - 0226

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Biotope im Gasteinertal

- Katastralgemeinden und Regionen -

Anmerkung: Die Biotopabgrenzung entspricht der - Biotopkartierung - des Landes Salzburg bzw. der Kartierungsanleitung von G. Nowotny, H. Hinterstoisser, B. Fölsche, S. Stadler und W. Urban 1994 - und bleibt in der Beschreibung inhaltlich unverändert.

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Biotopkartierung/Gasteinertal - KG Klammstein/Alpenflora
© 3.12.2009 by Anton Ernst Lafenthaler
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