Tb4 - Zentralalpen/Gasteinertal: Postglaziale Bergstürze
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Hohe Tauern - Gasteinertal |
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Hohe Tauern . Gasteinertal
Postglaziale Bergstürze
Postglaziale Bergstürze findet man in der NO-Flanke des Graukogel im Reedgraben (Granitgneisblockwerk), in der NO-Flanke des Hirschkar (Hirschinger), wo viel Kalkmarmor im Blockwerk liegt und an der O-Flanke des Stubnerkogels mit Kalkmarmor- und Gneisplatten.
Der Bergsturz südlich der Rastötzenalm besteht aus Kalkglimmerschiefer und Grünschiefer,
ebenso bei der Annakapelle und am Ingelsberg. Hier sind die Kalkglimmerschiefer und Grünschiefer über den Schwarzphylliten abgerutscht.
Der Bergsturz östlich vom Guggenstein enthält viel Serpentin-Blockwerk und Kalkglimmerschiefer; wieder bildet Schwarzphyllit den Gleithorizont.
Der Bergsturz der Laderdinger Almen besteht aus viel Serpentin und Grünschiefer (inklusive Asbest).
Sie waren ebenfalls von der nördlich befindlichen Schwarzphyllitschicht abgerutscht. Unter den Laderdinger Almen treten Quellen aus. Sie alle entsprechen dem Typus der abgerutschten Kalkglimmerschiefer-Grünschieferpaltte über Schwarzphyllit.
Das Blockwerk an der Südflanke des Nassfelder Achentales zwischen Evianquelle und
Alraune besteht aus Granosyenitgneis. Die Gleitbahn waren wieder die Glimmerschiefer
der Woisgenzone. Das Abrissgebiet liegt im Kessel zwischen der Haitzing-Alm und dem
Radhausbergkar.
| Guggenstein - Bergsturz |
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Rezente Berg- und Felsstürze
Einsturz des Ankogelgipfels in der Nacht vom 16. zum 17. Jänner 1932. Etwa 4000 m3 Gipfelfels stürzte in den Talkessel des hintersten Anlauftales. Dabei verlor der Gipfel 11 m an Höhe.
Im Anlauftal (1952) gegenüber dem Nordportal des Tauerntunnels und zwar cirka 200 m über der Talsohle befindet sich ebenfalls ein Abrissgebiet, oberhalb der senkrechten Felswand.
Unten ist das frische Bergsturzblockwerk in Trümmerhaufen angereichert. Es besteht aus Forellengneis.
Am Ingelsberg kommt es immer wieder zu Felsstürzen - zuletzt 2004 . . .
Zukünftige Felsstürze
Der Rauchzaglkogel nordöstlich vom Reedsee besteht aus Granitgneis und ist von tiefen Spalten durchsetzt.
Nördlich vom Reedsee verläuft eine lange Spalte parallel zum Kötschachtal . . .