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T2b - Geologie der Zentralalpen/Gasteinertal: Hochalm-Ankogel-Massiv, Hölltorkern
Gasteinertal, Hohe Tauern Hohe Tauern - Gasteinertal
Geologie - Gasteinertal
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    Hölltorkern

    Der Hölltor-Rotgüldenkern, der einen walzenförmigen Teilkörper des Hochalm-Ankogelmassivs darstellt wird von den Glimmerschiefern der Woisgenzone - Gasteiner Mulde - und der Seebachzone - Ankogel Mulde - ummantelt.

    Der Granitgneis des Hochalm-Ankogel-Massivs ist verhältnismäßig härter als die Hauptmasse der Schiefergesteine. Zu unterscheiden sind die großen Granitgneiskörper des Hochalm-Ankogelmassiv und des Sonnblick-Kern und die kleinen dünnen Gneislamellen am Rande und in den Mulden (Schuppen am N- und NW-Rande des Hochalm-Ankogelmassivs, Romatedecke in der Gasteiner Mulde und kleine Gneislamellen und Gneissplitter in der Mallnitzer Mulde).

    Hölltorkern, Gasteinertal

    Quermulden - Die großen Granitgneiskörper sind durch muldenförmige Einstülpungen der Tauernschieferhülle und der altkristallinen Schieferserie in einzelne Teilbezirke gegliedert und zwar in Hölltor-Kern, Siglitz-Lappen (hängen bei Badgastein miteinander zusammen) und Sonnblick-Kern. Die trennende Gasteiner Mulde hebt über dem Granitgneis bei Badgastein aus. Der Granitgneis des Sonnblick-Kern ist in geringer Tiefe mit dem Siglitz-Lappen und dem Hölltor-Kern verbunden. Der Siglitzlappen greift über die Gasteiner Mulde über (Radhausberg), hingegen fällt der Hölltorkern unter die Gasteiner Mulde ein.
    Durch die Gasteiner Mulde wird der Granitgneis des Hochalm-Ankogelmassivs in zwei Teile geteilt: Im Westen ist es der Siglitzlappen, im Osten der Hölltor-Rotgülden Kern.

    ... der Hölltorkern des Hochalm-Ankogel-Massivs ...

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    Anlauftal
    Palfnerkar, Zehnerkogel Grubenkar, Hölltorkamm Korntauern, Anlauftal Höhkar
    Palfnerkar Grubenkar/Ankogel Korntauern Höhkar

    Kötschachtal . SW
    Tischlerkar Lainkar Hölltorkogel
    Tischlerkar Lainkar Hölltorkogel

    Kötschachtal . SO
    Kesselkar Keeskogel
    Kesselkar Keeskogel

    Die - Ankogel Mulde - trennt den Hölltorkern vom Hochalmkern, die - Gasteiner Mulde - den Hölltorkern vom Siglitzlappen. Im Anlauftal liegt auch eine Endmoräne des Daungletschers.
    Obertags baut der porphyrische Granitgneis große Teile des Hölltorkernes auf: das Gebiet um die Gamskarlspitze - Göttinger Spitze - Grünecker See - Kleiner Tauernsee, das Anlauftal um die Radeck Almen, den Gipfel des Rauchzaglkogels, Glaserer usw.
    In den tektonisch tieferen Lagen der Gneiswalze des Hölltorkernes geht der porphyrische Granitgneis allmählich in ein granitähnliches Gestein über, welches wir als porphyrischen Gneisgranit bezeichnen (Südabschnitt des Tauerntunnels). Obertags an der SE-Flanke der Hindenburghöhe, Weißbachkar, Korntauern, Römerkopf, Knallkar, Hölltorkogel, Hintere Prossau, Ochsensteig und Keeskogel.

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    Geologie der Zentralalpen/Gasteinertal: Hochalm-Ankogel-Massiv, Hölltorkern
    © 22.6.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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