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Hohe Tauern - Gasteinertal | ||
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Von Norden nach Süden beginnt die Ostflanke des Gasteinertales mit dem - Luxkogel - und den
dahinter liegenden Paarseen. Es folgt der markante - Schuhflicker - bei Dorfgastein und
das - Fulseck - wohin auch die Seilbahn führt.
Vorwiegend aus Schwarzphyllit besteht der Kreuzkogel bis zur Perastelscharte,
dann folgt Kalkphyllit, der den Aukopf aufbaut.
Die Mandlkarscharte besteht wieder aus Schwarzphyllit, die - Laderdinger Gamskarspitzen - aber zur Gänze aus Grünschiefer. Bei der Talenge beim Bahnhof
Bad Hofgastein dominiert dann insgesamt der Grünschiefer,
der als wesentlich härteres Gestein hier steile Felswände bildet.
Es folgt bei Bad Hofgastein wieder Kalkglimmerschiefer im Gebiet um den Gamskarkogel mit Schwarzphyllit
an der Basis und teilweise Grünschiefer. Kalkglimmerschiefer ist braun angewittert,
Grünschiefer leuchten weithin prall grün.
Tektonisch zieht der Kalkglimmer-Grünschiefer-Komplex (als Außenmantel des Gneisdomes)
vom Gamskarkogel und Bahnhof Hofgastein weiter zur Seebachscharte und Rauris Ort.
Die Schieferserie mit
Kalkmarmor-Dolomit-Bändern im Verein mit Glimmerschiefer endet beim Heidentempel,
wo der Zentralgneis des Hochalm-Ankogel-Massivs anschließt.
| Klammkalkzone | Tauernschieferhülle | Gneisrandzone | Granitgneis |
|---|---|---|---|
| Dorfgastein | Hofgastein | Badgastein | Kötschachtal |
Der Zentralgneis bzw. Granitgneis erscheint im Gasteinertal erstmals 2 km südlich von Bad Hofgastein bei Lafen
und - Remsach - und bildet die ersten Steilstufen (scharf, zerhackt, arm an Vegetation). Dieses Granitgneis reicht
bis nach Mallnitz. Er erreicht mit der kuppelförmigen Aufwölbung des Hochalm-Ankogel-Massiv erstmals
die Oberfläche.
Südlich von Bad Bruck zeigt sich eine Felsschwelle nach Badgastein und ins - Kötschachtal - welches
bereits tief im Zentralgneis liegt und durch die 300 m hohe Himmelwand deutlich sichtbar wird.
. . . hintere Ostflanke des Gasteinertales - Südost . . . |
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| Frauenkogel | Flugkopf | Heidentempel | Keeskogel |
|---|---|---|---|
Die nördliche Schieferhülle an der Ostflanke bei Bad Hofgastein ist geprägt von grünem Gestein, dem Prasinit (Grünschiefer) und dem in abwechselnden Lagen vorkommenden Kalkglimmerschiefer, der u. a. über dem - Gamskarkogel - ins Großarltal zieht. Die Kalkmarmor/Dolomit/Rauhwacke-Bänder ab Remsach sind schon nahe der Gneisrandzone gelegen und leiten über zum bekannten Granitgneis des - Hochalm-Ankogel-Massivs - der Hohen Tauern.
Die das Tal begrenzende Ostflanke südlich von Bad Hofgastein wird vom - Rauchkogel - vom Faschingberg, dem dahinterliegenden - Gamskarkogel - der Toferer Scharte und dem - Toferer Kreuzkogel - gebildet. Südöstlich von Bad Bruck sind es der Flugkopf, der - Heidentempel - und der Glaserer, die auch die Ostflanke des Kötschachtales bilden. Die steilen Felswände am Beginn des Kötschachtales (Grüner Baum) sind bereits Gneisgranit, der bis hinein zum - Keeskogel - reicht. ,
. . . Ostflanke des Gasteinertales - Nordost . . . |
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| Luxkogel | Urkübel | Schuhflicker | Fulseck | Laderdinger Gamskarspitzen |
Rastötzenalm |
|---|---|---|---|---|---|
Der nördlichste Teil des Gasteinertales wird von der Klammkalkzone begrenzt, mit dem - Luxkogel - und den dahinter liegenden Paarseen. Die Klammkalke werden dann von weichen Schwarzphyllit abgelöst, der vom Dolomit und den Kalkmarmorbändern des Schuhflickers bzw. der - Arlspitze - unterbrochen wird. Es folgen das - Fulseck - der Kreuzkogel, der Aukopf und die - Laderdinger Gamskarspitzen - die bereits zur Gänze aus Grünschiefer bestehen.
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Geologie der Zentralalpen/Gasteinertal: Detailprofile - Ostflanke
© 8.5.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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