Stichwortverzeichnis Home Inhaltsverzeichnis Geologie - Hohe Tauern/Gasteinertal
T7 - Zentralalpen/Gasteinertal: Geologischer Querschnitt - Ostflanke, Gneis-Randzone
Gasteinertal, Hohe Tauern Geologie : Gasteinertal
Inhalt

Hohe Tauern . Gasteinertal

Gneis-Randzone

... Ostflanke Gasteinertal ...

An die - Tauernschieferhülle - der Ostflanke des Gasteinertales schließt die Tauernschieferhülle/Gneis-Randzone an mit ebenfalls Grünschiefer - Schwarzphyllit und abwechselnd Kalkglimmerschiefer mit Kalkmarmor-Dolomitzügen und Quarzitbänder. Die Tauernschieferhülle liegt hier in der Gneis-Randzone dem Gneis bzw. dem Zentralgneis des Hochalm-Ankogel-Massivs auf.

Nördlich des - Hochalm-Ankogel-Massiv - befinden sich zwischen dem Gasteinertal und dem Großarltal zwei Gneislamellen, die aus Granosyentitgneis mit basischen Fischen (Diorite, Floitite, Amphibolite) und Apliten bestehen. Es handelt sich um die Flugkopf- und Pitzachalm Decke als eingeschuppte Gneislamellen aus dem Hochalm-Ankogel-Massiv.
Größtenteils ist das Gestein stark verschiefert. Es finden sich auch die typischen beinahe regellos körnigen Granosyentitgneise wie z.B. am Kamm zwischen Heidentempel und Roßkar Kogel und bei der Moderegg Alm. Die Übergänge vom gewöhnlichen Granosyentitgneis zu feinschiefrigen Biotit-Epidot-Gneisen, in denen der gesamte Kalifeldspat schachbrettalbitisiert ist, können an vielen Stellen beobachtet werden (z.B. auch im Scheiblinggraben). Nördlich des Kötschachtales wird wie oben beschrieben der Glimmerschieferzug von Granosyenitgneis überlagert. Die Weißwand und der Flugkopf bestehen aus diesem Granitgneis.
Östlich des Gasteinertales gehört zu dieser Randzone noch eine dicke Lage Glimmerschiefer und zwar Chloritserizitschiefer, den man von Remsach über die Poser Höhe zum Flugkopf verfolgen kann.

Poserhöhe . Flugkopf . Heidentempel

Glaserer-Flugkopf, Gasteinertal © Bildnachweis: Anton Lafenthaler - Flugkopf, Gasteinertal

Der geologischer Querschnitt reicht hier vom Toferer Scharte - über die
Poser Höhe bis zum Flugkopf - . . .
Der Eingang ins Kötschachtal liegt bereits im Gneis, so
wie auch das Anlauftal bei Böckstein und die Nassfelder Schlucht.
= Geologischer Querschnitt - Zentralgneis/Kötschachtal

Gneis-Randzone - Ostflanke
Poser Höhe, Gasteinertal Toferer Kreuzkogel/Flugkopf Heidentempel, Gasteinertal
Poser Höhe Flugkopf Heidentempel

Die Kötschachtal-Nordflanke wird von Siglitzgneis gebildet. Im Wildbachtrichter südlich des Flugkopfes kommt er unter den Glimmerschiefern als augig-fasriger Gneis mit viel Muskowit und ohne Feldspatgroßindividuen vor. Zwischen Schönweid Kogel und dem Kalkmarmorband südlich des Heidentempel bildet der Siglitzgneis eine etwa 200 m dicke Lamelle. Das weithin sichtbare Kalkmarmorband südlich vom Heidentempel schwillt lokal bis zu 20 m an.

Weiterführende und verwandte Themen :
Gesteine Gasteins - inkl. Mineralien
Gebirgswanderziele - Almen, Berggipfel, Übergänge

SymbolSymbolSymbol
Anmerkung: Beschreibungen und Textstellen der Geologie von Gastein wurden überwiegend den Publikationen von Christof Exner entnommen,
welcher als Geologie von 1946 bis 1955 in Gastein wissenschaftlich tätig war.
Falschinterpretationen nicht ausgeschlossen. Beschreibung ohne Gewähr.

Hauptseite
Panoptikum - Naturbilder, Gasteinertal Home Inhaltsverzeichnis Naturbilder, Gasteinertal - Naturbilder

Home Stichwortverzeichnis Inhaltsverzeichnis Fungi Animalia Plantae Ökologie Wanderwege Steine/Minerale Biotope

Geologie der Zentralalpen/Gasteinertal: Ostflanke - Gneis-Randzone
© 2005 by Anton Ernst Lafenthaler
te-fig_7