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T7 - Zentralalpen/Gasteinertal: Geologischer Querschnitt - Ostflanke, Gneisrandzone
Gasteinertal, Geologie Geologie : Gasteinertal
Gesteinsprofile

Hohe Tauern . Gasteinertal

Gneisrandzone . Ostflanke

Nördlich des - Hochalm-Ankogel-Massiv - befinden sich zwischen dem Gasteinertal und dem Großarltal zwei Gneislamellen, die aus Granosyentitgneis mit basischen Fischen (Diorite, Floitite, Amphibolite) und Apliten bestehen. Es handelt sich um die Flugkopf- und Pitzachalm Decke als eingeschuppte Gneislamellen aus dem Hochalm-Ankogel-Massiv.
Größtenteils ist das Gestein stark verschiefert. Es finden sich auch die typischen beinahe regellos körnigen Granosyentitgneise wie z.B. am Kamm zwischen Heidentempel und Roßkar Kogel und bei der Moderegg Alm. Die Übergänge vom gewöhnlichen Granosyentitgneis zu feinschiefrigen Biotit-Epidot-Gneisen, in denen der gesamte Kalifeldspat schachbrettalbitisiert ist, können an vielen Stellen beobachtet werden (z.B. auch im Scheiblinggraben). Nördlich des Kötschachtales wird wie oben beschrieben der Glimmerschieferzug von Granosyenitgneis überlagert. Die Weißwand und der Flugkopf bestehen aus diesem Granitgneis.
Östlich des Gasteinertales gehört zu dieser Randzone noch eine dicke Lage Glimmerschiefer und zwar Chloritserizitschiefer, den man von Remsach über die Poser Höhe zum Flugkopf verfolgen kann.

... sedimentäre Randzone im Norden des Hochalm-Ankogel-Massivs ...

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. . . Detailprofile - Gasteinertal Südost . . .
Remsachgraben Scheibling Graben Roßkarkogel/Heidentempel Weißwand/Kötschachtal
Remsachgraben Scheiblinggraben Heidentempel Weißwand

Im Remsachgraben liegt Dolomit in mehrfachen Schuppen über dem Quarzit und Granitgneis. Vom Höhenweg nach Badgastein ist der Remsachgraben gut einsehbar, ebenso der Scheiblinggraben (Ardackerbach), wo Dolomitmarmor und Rauwacke im Bett des Baches liegen (das hier vorgestellte Profil des Scheiblinggraben liegt weiter oben). Die Weißwand ist eher schwer zugänglich und liegt weit oberhalb der Hotelanlage zum Grünen Baum. Die Weißwand bildet einen Teil der Ostflanke des Kötschachtales. Der Heidentempel soll historisch keinerlei nachweisbare Beziehung zu religiösen Kulthandlungen haben. Er liegt zwischen Glaserer und Schönweidkogel und fällt durch seine mächtige Gneislamelle auf.

Siehe auch die Seiten:
Detailprofile - Westflanke -
Geologie - Tektonik - Hohe Tauern -
Querschnitt - Zentralalpen -

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Anmerkung: Beschreibungen und Textstellen der Geologie von Gastein wurden überwiegend den Publikationen von Christof Exner entnommen.
Es bestehen zum Teil Unsicherheiten bei der Gesteinsbestimmung im Zusammenhang mit den vorgestellten Bildern; Irrtümer können trotz höchstmöglicher Sorgfalt nicht ausgeschlossen werden. Die Bildbeschreibungen sind daher generell ohne Gewähr.

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Geologie der Zentralalpen/Gasteinertal: Ostflanke - Gneisrandzone
© 12.3.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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