Tm3a - Zentralalpen/Gasteinertal: Klammkalkzone
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Geologischer Querschnitt |
Hohe Tauern . Gasteinertal
Klammkalkzone
... geologischer Querschnitt der Zentralalpen bei Gastein ...
Das Tal beginnt mit einer Schlucht, der Gasteiner Klamm, welche aus festen, grauen Kalkzügen, den sog. Klammkalken mit schiefrigen, phyllitischen Zwischenlagen besteht. Sie versperren wie eine Mauer das Tal.
Im Norden grenzen sie an die Grauwackenzone (Salzachtal) und im Süden an die Schieferhülle der Hohen Tauern.
Die Klammkalke sind steil aufgerichtet und in stängelige Formen gegliedert.
Das geologische Alter dieses bald helleren, bald dunkleren und leicht marmorisierenden Kalkes ist
nicht genau bekannt, wird aber der Jura-Formation zugerechnet. Das leicht lösliche Calcium wurde
in Jahrmillionen herausgelöst, was die Entstehung von Höhlen ermöglichte - wie auch
das als Entrische Kirche bekannte Höhlensystem. Den Klammkalken
sind Grünschiefer und Schwarzphyllit angelagert. Auch scheint das Calcit-Vorkommen, besser bekannt als -
Kalkspat - hier reichlich.
An die Klammkalke schließt die - Schieferhülle - welche aus relativ weichen Gesteinsarten besteht und welcher Züge und Linsen von härteren Gestein zwischengeschaltet ist . . .
K l a m m k a l k z o n e
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Westflanke/Rauchkögerl |
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Ostflanke/Luxkogel |
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Bald nach der Schneeschmelze findet man in der Klammkalkzone zusammen mit dem vielstängeligen Fingerkraut (weiße Blüten an Felswänden) - das "Petersgstamm"
mit ihren prächtigen gelben Blüten und muschelartigen Blättern an den Felswänden.
Auch andere kalkliebende Arten finden sich hier, die bis zum Ostkamm des Schuhflickers gehen . . .
Die nachfolgenden Skizzen zeigen geologische Profile der - Westflanke - mit der Kögerlalm
und dem Rauchkögerl und der - Ostflanke - mit Luxkogel und Gasteiner Höhe . . .