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Tm - Zentralalpen/Gasteinertal: Ankogelmulde
Zentralalpen, Gasteinertal   Ankogel - Gasteiner Mulde

Hohe Tauern . Gasteinertal

Ankogel Mulde

Hindenburghöhe – Seebachtal – Ebeneck – Hinterstes Anlauftal

Die A n k o g e l - Mulde reicht von Mallnitz bis ins Seebachtal und wird aus Glimmerschiefern (Hindenburghöhe – Seebachtal – Ebeneck - hinterstes Anlauftal) aufgebaut. Auch die Amphibolite (Ankogel – Hannover Haus – Maresen), die Migmatite und die Tonalitgneise des Seebachtales können hinzugerechnet werden. Der Anteil des Gasteinertales liegt im hinteren Anlauftal.

Ankogel, Anlauftal

Das Südende des Tauerntunnels liegt hier im Glimmerschiefer, welcher weiter zum Kleinen Tauernsee unterhalb des Korntauern reicht und sich weiter zwischen dem Scheinbretterkopf und dem Hannoverhaus fortsetzt. Weiter reichen dann die Muldengesteine bis in den Talschluss des Anlauftales, um schließlich zwischen dem Schwarzkopf und der Tischler-Spitze unter dem Gletschereis zu verschwinden.

Gasteinertal, Ankogel Mulde
Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte Nr. 40 "Gasteiner Tal-Goldbergruppe", Lizenznr. 40-0103-L

www.kompass.at


Glimmerschiefer - Altkristallin

Über dem Zentralgneis der Ankogel-Gruppe im engeren Sinne liegen noch Gneise anderer Entstehung, sowie dunkle Hornblendengesteine, die allesamt älter sind als der Zentralgneis und deshalb
als Altkristallin bezeichnet wird. Dieses alte Schieferdach des Zentralgranits wurde von hellem aplitischem Material durchdrungen und in Bändergneise und Mischgesteine umgewandelt.

Gasteinertal, Ankogel Mulde - Skizze
Tafel VIII - Tektonische Skizze nach Christof Exner (1946 - 1955)

Hölltor-Rotgülden-KernH ö l l t o r - R o t g ü l d e n - K e r n
(Zentralgneis, vorwiegend Granitgneis)
SchieferhülleSchieferhülle (Sedimentmantel
des Hochalm-Ankogel-Massiv)
AltkristallinAltkristallin und Randgneise der Hohen Tauern

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Geologie Gasteins - Hohe Tauern/Ankogel Mulde
© 6.4.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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