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Nassfeld |
Das Revier Siglitz-Bockhart-Erzwies besitzt ein ganzes Bündel NNO streichender, meist steil östlich einfallender Erzgänge. Die Quarzgänge sind hier reich an Pyrit, Arsenkies, Zinkblende und Kupferkies, in denen sich das Gold feinst verteilt verbirgt. Im Gebiet um den Bockhartsee sind durch Haldenzüge zwei Erzgänge oberflächlich markiert, die aus der Seekopf-NO-Flanke in die S-Flanke des Silberpfennigs und der Baukarlscharte weiterstreichen. Die Gänge werden vom Bockhart-Unterbaustollen unterfahren (sein Mundloch befindet sich zwischen oberen und unteren Bockhartsee).
Beim Eintritt eines Goldquarzganges aus dem Granitgneis in den Kalkmarmor der Tauernschieferhülle stellt sich örtlich ein charakteristischer Wechsel in der Erzführung des betreffenden Ganges ein. Der westliche Goldquarzgang des Bockharttales und südlich der Baukarlscharte ist ein klassisches Beispiel.
Anmerkung: Beschreibungen und Textstellen der Geologie von Gastein wurden überwiegend den Publikationen von Christof Exner entnommen, der als Geologie von 1946 bis 1955 in Gastein wissenschaftlich tätig war.
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Geologie der Zentralalpen/Gasteinertal: Nassfeld - Bockhart
© 18.7.2006 by Anton Ernst Lafenthaler
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