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Nassfeld |
Typisch für den Siglitzgneis sind (wie auch sonst im Gneis) zahlreiche Einschaltungen von Glimmerschiefer und Hornblendengestein. Auch im Radhausberg stecken Schollen von alten Schiefern. Zahlreiche braungefärbte Halden lassen sich bis auf das 2600 m Höhe gelegene Gratstück zwischen Radhausberg und Salesenkogel bis hinüber zum Ödenkar und weiter in das Weißenbachtal verfolgen.
Im Kar des Radhausberges (westlich der Grubach Alm) bildet der Granosyenitgneis ein Halbfenster unter
dem Siglitzgneis. An der Nassfelder Straße oberhalb des Bärenfalles bezeichnen Migmatite (Grobmengungen
zwischen Aplit und Floitit) die Grenze zwischen Granosyentigneis und Siglitzgneis.
Die Moränenwälle der Brandner-Alm in Sportgastein (Brandtner Alm in Nassfeld) sind spätglaziale Stadialmoränen.
Diese liegen auf dem Rutschgebiet verstellter und aufgelockerter Gneisplatten, welche die gesamte Ost-Flanke
des Nassfeldes zwischen Schöneck und Demling-Alm aufbauen. Unter dem Ödenkar sind die Gneisplatten bloß etwas
verkippt und gedreht.
Anmerkung: Beschreibungen und Textstellen der Geologie von Gastein wurden überwiegend den Publikationen von Christof Exner entnommen, der als Geologie von 1946 bis 1955 in Gastein wissenschaftlich tätig war.
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Geologie der Zentralalpen/Gasteinertal: Nassfeld - Radhausberg, Salesenkogel
© 18.7.2006 by Anton Ernst Lafenthaler
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