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Westflanke Gasteinertal - Detail |
Die Eckelgrube bzw. der Eckelgruben See ist insbesondere bei Einheimischen ein sehr beliebtes Wanderziel.
Die Gesteinsformationen sind hier deutlich sichtbar.
Der Eckelgruben See liegt ganz im Gneis. Darüber in westlicher Richtung liegt eine
dünne Schicht Quarzit und dann Kalkmarmor (10 m), gefolgt von einer mächtigen
Kalkglimmerschieferschicht (50 m). Dann folgt ein Quarzitband und eine schmale Rauwackezone; darüber
liegt Dolomit und wieder eine Quarzitschicht (10 m).
In der darüberliegenden Glimmerschiefer ist eine Gneislamelle eingekeilt, die zur Durchgangalm Decke gehört.
Mehrere Glimmerschieferschichten folgen (siehe Skizze).
Die Gasteiner Höhe liegt im Schwarzphyllit wird aber nach Süden hin von dem
darunterliegende Kalkmarmorband abgelöst, welches hier an die Oberfläche kommt und bis zum -
Mitterastenkopf - reicht . . .
Das Bild oben zeigt die Ecklgrube bis hinauf zur Gasteiner Höhe bzw. zum Mitterastenkopf. Nördlich der
Ecklgrube sind die Felsformationen gut sichtbar, entsprechen aber nicht im Detail den weiter unten skizzierten Profilen.
Die nachfolgende Skizze zeigt das Gasteinsprofil unweit von der Almhütte beim Ecklgrubensee südlich der steilen Felsformationen hinauf bis zur Gasteiner Höhe.
Auf halber Höhe liegt die Durchgangalmdecke, weiter oberhalb das Kalkmarmorband, welches bis zum Mitterastenkopf zieht und diesen aufbaut . . .
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| Tafel VI - Detailprofil aus der sedimentären Randzone im NW des Hochalm-Ankogel-Massivs nach Christof Exner (1956) |
1a - Gneis,
1b - phyllonisierter Gneis,
2 - Glimmerschiefer,
3a - Serizitquarzit,
3b - Quarzit,
4 - Dolomit,
5 - Kalkmarmor,
6 - Kalkglimmerschiefer,
9 - Schwarzphyllit
| Gneis | Schwarzphyllit | Kalkmarmor | |||
| Kalkglimmerschiefer | Quarzit | Rauhwacke | |||
| phyllonisierter, granitischer Gneis | Glimmerschiefer | Dolomit |
In der Eckelgrube begleitet Rauhwacke (1,5 m) den 10 m mächtigen Dolomit. Die Schichtplatte biegt ins Angertal hinunter und kommt fensterförmig auf der Gadauner Alm und im Lafental zum Vorschein.
Anmerkung: Gneislamellen - die aus dem Dach des Hochalm-Ankogel-Massivs in die randliche Schieferhülle eingeschuppt sind, werden als Mureck Decke, Flugkopf Decke und wie hier bei der Eckelgrube Durchgangalm Decke bezeichnet.
Klicken Sie auf das gewünschte Bild . . .
| Dolomit/Rauwacke | Glimmerschiefer | Kalkmarmor |
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... zur Wanderkarte ...
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| Eckelgruben See |
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Anmerkung: Beschreibungen und Textstellen der Geologie von Gastein wurden überwiegend den Publikationen von Christof Exner entnommen, der als Geologie von 1946 bis 1955 in Gastein wissenschaftlich tätig war.
| Geologie : Tauernfenster - | ![]() |
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Geologie der Zentralalpen/Gasteinertal: Gesteinsprofil - Eckelgrube / Gasteiner Höhe
© 19.7.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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