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Westflanke Gasteinertal - Detail |
Beim Bergsturz der Rockfeldalm im Lafental brach ein Teil der Kalkglimmerschiefer-Grünschieferplatte aus der Süd-Flanke der Türchlwände aus und glitt als Blockstrom ins Lafental. Die Lokalmoräne (12) liegt über dem Blockstrom (ist somit jünger), die Moräne (10) hingegen darunter in der Tiefe der Lafenbachschlucht. Daher wird dieser als - interstadialer Bergsturz - eingestuft . . .
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| Abb. 1 - Detailprofil durch den interstadialen Bergsturz der Rockfeldalm nach Christof Exner (1956) |
3 - Quarzit, 4 - Dolomit, 5 - Kalkmarmor,
9 - Schwarzphyllit, 10 - untere Moräne,
11 - Bergsturzblockwerk (interstadial), 12 - obere Moräne
| Bergsturzblockwerk | Schwarzphyllit | Kalkmarmor | |||
| Quarzit | Hauptdolomit | Moräne |
Die untere Moräne kann an einer Stelle 200 m westlich der Einmündung des Rockfeldbaches in den Lafenbach und an einer Stelle 100 m östlich der in etwa 1.680 m Seehöhe befindlichen Brücke des Gadauner Fahrweges beobachtet werden. In der östlichen Fortsetzung des Bergsturzblockwerkes findet man verkittetes, kantiges Schuttmaterial, offensichtlich mit dem Bergsturz gleich alter Entstehung.
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| Rockfeldalm |
|---|


Anmerkung: Beschreibungen und Textstellen der Geologie von Gastein wurden überwiegend den Publikationen von Christof Exner entnommen, der als Geologie von 1946 bis 1955 in Gastein wissenschaftlich tätig war.
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Geologie der Zentralalpen/Gasteinertal: Gesteinsprofil - Rockfeldalm / Lafental - Bergsturz
© 12.3.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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