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Tp4 - Zentralalpen/Gasteinertal: Profil - Stubnerkogel
Geologie, Gasteinertal   Westflanke Gasteinertal - Detail

Hohe Tauern . Gasteinertal

Stubnerkogel

... Westflanke Gasteinertal - Profil ...

Hier im Nordwesthang des Stubnerkogels (die Jungeralm liegt mit 1756 m unterhalb der hier gezeigten Skizze) liegen auf dem Granitgneis Kalkmarmor-Quarzitschichten, gefolgt von Glimmerschiefer und einer 40 m mächtigen Kalkmarmorschicht. Dann folgt Schwarzphyllit. Etwa 30 m unterhalb des Stubnerkogelgipfels wiederholt sich diese Schichtung.

Stubnerkogel, Gasteinertal - Gesteinsprofil

Geht man von der Bergstation des - Stubnerkogels - hinunter zur Scharte (Richtung Zittrauer Tisch), dann quert man die - Grenze der sedimentären Hülle zum Granitgneis - die durch Quarzite teils sedimentärer und teils gneisphyllitischer Herkunft ist.
In der Scharte selbst befindet man sich im Gneisareal, der von phyllitischen Bewegungshorizonten durchquert ist, wobei sich wieder im Zuge der Phyllonitisation reine Quarzlagen (Platten in der Scharte) einstellen. Phyllonitische Scherzonen innerhalb des Granitgneiskörpers findet man viele. Weißschiefer und tektonische Quarzite (nicht sedimentogen) findet man aber ganz besonders auch an der Grenze zur Schieferhülle. Diese Quarzit- und Phyllitzonen sind im Randbereich auch sedimentogen und zwar z.B. eben hier am Übergang der Schieferhülle zum Granitgneis am Stubnerkogel . . .

Profil: Stubnerkogel/Gasteinertal
Tafel VI, Fig.3 - Detailprofil aus der sedimentären Randzone im NW des
Hochalm-Ankogel-Massivs nach Christof Exner (1956)

1 a - Granitgneis, 1 b - phyllonisierter Granitgneis, 2 a - Chloritoidphyllit, 2 b - Chlorit-Serizitphyllit,
3 a - Disthen-führender Quarzit 3 b - Quarzit und Paragneis, 3 c - Quarzit,
5 - Kalkmarmor, 6 - Kalkglimmerschiefer und Kalkphyllit, 9 - Schwarzphyllit

GneisGneis SchwarzphyllitSchwarzphyllit KalkmarmorKalkmarmor
Kalkglimmerschiefer/Kalkphyllit Kalkglimmerschiefer/Kalkphyllit QuarzitQuarzit   
phyllonisierter, granitischer Gneis phyllonisierter, granitischer Gneis GlimmerschieferGlimmerschiefer   

Die flache Kammsenke (=Scharte) südlich des Stubnerkogels liegt wie oben beschrieben im Gneis. Darüber erscheint eine flache Lage von Quarziten. Die Steilstufen werden durch Kalkmarmore gebildet und darüber liegen die dunklen und leicht zerfallenden (gut begrünte) Glanzschiefer und Phyllite (dunkle, leicht zerfallende Schicht). Im höchsten Teil der Kuppe wiederholen sich die Schichten noch einmal.
Dieselbe Schichtung findet sich auch auf dem gegenüberliegenden - Silberpfennig - als Reste einer ursprünglich geschlossenen Schieferbedeckung . . .


. . . Gesteinsschichten im Detail . . .

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Stubnerkogel, Gasteinertal Stubnerkogel
Südflanke Westflanke

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Wanderkarte, Badgastein NW
Stubner Kogel

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Anmerkung: Beschreibungen und Textstellen der Geologie von Gastein wurden überwiegend den Publikationen von Christof Exner entnommen,
der als Geologie von 1946 bis 1955 in Gastein wissenschaftlich tätig war.

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Geologie der Zentralalpen/Gasteinertal
Gesteinsprofil - Stubnerkogel
© 12.5.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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