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Biotope, Gasteinertal Biotope im
Gasteinertal
Inhalt

Biotope . Gasteinertal

. . . gefährdete Lebensräume . . .

Biotopschutz bedeutet immer auch die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Ein zerstörtes Biotop geht mit der Vernichtung der dort lebenden Tier- und Pflanzenarten einher. Das Salzburger Naturschutzgesetz 1993 schützt derartige Biotope. Wirtschaftliche Maßnahmen oder solche, die dem Schutz des Menschen und seiner Habe dienen sollen (z. B.: Hochwasserschutzbauten), stehen aber nicht selten mit der Umwelt, dem Schutz der Natur oder mit dem Klimazielen im Widerspruch. Leider sind seit der Erstellung des für das Land Salzburg gültigen Biotoptypenkatalogs 1994, durchgeführt durch die Landesregierung, Abteilung 13 (Günther Nowotny und Hermann Hinterstoisser et al.), zahlreiche kartierte Biotope verschwunden, zerstört, reduziert oder verändert. Nicht unerwähnt soll aber bleiben, dass die auf "natürliche" Weise verschwundenen Biotope nach Jahren möglicherweise durch neue Biotoptypen ersetzt werden können oder sich gar regenerieren, was für durch Menschenhand verursachte Zerstörungen (Straßenbau, Hochwasserschutzbauten, Bodenversiegelung aller Art) wohl nicht gilt. Auch werden leider oft hochwertige Biotope (z. B. Grauerlenau) durch eher weniger bedeutende (z. B. Entwässerung zur Weidelandgewinnung) ersetzt und destabilisieren dadurch das ökologische Gleichgewicht.

Biotope im Wandel

- reduziert . verschwunden . gefährdet . zerstört -

Das Gasteinertal hat insbesondere im Hochgebirge aber auch im Tal einzigartige Biotope vorzuweisen. In Unkenntnis der Bedeutung aber werden sie leider durch menschliche Eingriffe nicht selten unwiederbringlich zerstört, oft ohne deren Einzigartigkeit je erkannt zu haben. Manche Biotope wie Gletscher und Blockgletscher haben ihre Ursache im Klimawandel, die meisten aber, insbesondere im Tal, werden durch Menschenhand zerstört. Hochwasserschutz, Ausbau von Schipisten, Hochbauten im Tal wie am Berg, "funktionslose" Bauten im Gipfelbereich, Abholzung zur Gewinnung von Weideland, Straßenbau und Waldrodungen bis hinauf zur Waldgrenze sind häufige und zunehmende Eingriffe in unterschiedlichste Lebensräume. Dabei sind immer mehr auch die von der Landesregierung ausgewiesenen, in einem → Biotoptypenkatalog - zusammengefassten Lebensräume betroffen, die entweder stark reduziert oder ganz zerstört wurden. Eine Auswahl soll nachfolgend die betroffenen Biotope dokumentieren.
Grundsätzlich sind reduzierte oder veränderte Biotope nicht immer verloren. Geeignete Maßnahmen, wie Unterlassung weiterer Eingriffe und Schutz der das Biotop beeinflussenden Umgebung können den Lebensraum wieder stabilisieren. Die Regenerierbarkeit von Biotopen hängt stark vom Biotoptyp, der Geomorphologie, Art der Veränderung u.a.m. ab. Viele der Biotope, insbesondere in höheren Lagen bis ins Hochgebirge sind allerdings kaum oder gar nicht mehr regenerierbar und sind so, haben sie einmal Schaden genommen, für immer verloren.
Jedem Biotop sind Gefährdungsfaktoren zugeordnet mit entsprechende Gegenmaßnahmen, wie z.B.: Auswirkungen auf Biotopflächen durch Düngung (Gegenmaßnahmen: Düngeverzicht bzw. Düngungseinschränkung) oder das Umbrechen einer Glatthaferwiese in einen Acker oder Drainagierung von Feuchtflächen (Gegenmaßnahme: Beibehaltung der bisherigen Nutzung) u.a.m.
Ob durch Gegenmaßnahmen Biotope vor dem verschwinden bewahrt werden können, hängt ganz besonders vom Biotoptyp und den ausreichenden Gegenmaßnahmen ab. Viele der Biotope sind allerdings schwer oder gar nicht mehr regenerationsfähig.
- Nachfolgend sind nur die von der Landesregierung Salzburg ausgewiesenen Biotope, die in den letzten Jahren reduziert, verändert oder zerstört wurden, beschrieben. Umweltveränderungen, die durch Naturereignisse (z. B. Windwurf, Überschwemmung, Murenabgang, Steinlawinen) oder aber durch menschliche Eingriffe (z. B. Abholzung, Straßenbau, Hochbauten, Wildbachsperren etc.) entstanden sind, werden teilweise in den Kapiteln → Elementarereignisse - und → Verkehrskonzepte - dokumentiert.
Die Talflora im Gasteinertal geht bis 1.000 - 1.100 m Seehöhe und entspricht der unteren montanen Vegetationsstufe. - Die Bergflora beschreibt die mittlere (1.000 – 1.500 m) und obere (1.400 – 2.000 m) Bergwaldstufe und endet im Wesentlichen mit der Waldgrenze. - Die Alpenflora beschreibt die subalpine Kampfwald- und Krummholzstufe (1.900 – 2.200 m) und die alpinen geschlossen Zwergstrauch- und Grasheiden (2.500 – 3.000 m).

Gemeinde Bad Gastein

KG Badgastein 01
Biotope → Talflora - bis 1.100 (1.000) m
Feldgehölz, Wasserfall Badgastein
2010
Feldgehölz, Wasserfall Badgastein
2023
 2023 - Im Biotop → Feldgehölz O Wasserfall - wurden bereits im Jahr 2010 Bäume gefällt. Im Zuge des Neubaus → Badeschloss-Hotelturm - wurden im Jahr 2023 auch die restlichen Bäume und Sträucher beseitigt.
 » Bilder-Galerie → Feldgehölz O Wasserfall = Biotop verändert/reduziert → BT-0078
Grauerlenau, Bad Gastein
2009
Wald am Wasserfall, Bad Gastein
2010
† 2010 - Die Bäume wurden im Jahr 2010 alle gefällt und so das als → Grauerlenau - ausgewiesene Biotop zerstört.
 » Bilder-Galerie → Grauerlenau Krallbach 3 = Biotop zerstört → BT-0103
Baumreihe, Badbruck
2018
Grauerlenau, Bad Hofgastein
2024
† 2024 - Zahlreiche Bäume wurden bereits 2019 entlang des → Achenverlaufs - gefällt. Neben der Zerstörung des Biotops und Errichtung einer Schotterstraße wegen Hochwasserschutzbauten wurde das Biotop auch flussaufwärts im Bereich Golfplatz zerstört.
 » Bilder-Galerie → Ufer-Baumreihe Kötschachdorf = Biotop zerstört → BT-0021
Wald, Bad Gastein
2010
Wald am Wasserfall, Bad Gastein
2023
† 2023 - In den Jahren 2009/10 sind hier oberhalb zwischen Hotel Mirabell und Hotel Straubinger bereits zahlreiche Bäume gefällt worden bis hinunter zum Kraftwerk. Im Jan/Feb 2023 wurde neuerlich am Hang zum Hotel Straubinger ein großes Waldareal geschlägert bis zum Kahlschlag. Das Biotop muss als zerstört betrachtet oder neu bewertet werden.
 » Bilder-Galerie → Wald von Hotel Mirabell bis Hohe Brücke = Biotop zerstört → BT-0070
Teich in Badbruck, Bad Gastein
2007
Teich in Badbruck, Bad Gastein
2024
 2023 - Im Frühjahr 2024 wurde der Teich vollständig entleert. Nachfolgend ausgedehnte Grabungen, Uferbefestigungen und Planierarbeiten haben das einstige Biotop in seiner ursprünglichen Form zerstört. Nach Abschluss der Bauarbeiten scheint eine Neubewertung des Areals als Biotop notwendig.
 » Bilder-Galerie → Teich bei der Firma Gasteiner = Biotop verändert → BT-0106
Bedrohte und/oder zerstörte Biotope befinden sich in der → KG Badgastein - lediglich im Tal bzw. im Ortsgebiet der Gemeinde Bad Gastein. Die Biotope der → Bergflora - (Palfner-, Reichebenalm) und der → Alpenflora - (Graukogelgebiet, Palfnerkar) sind in dieser Katastralgemeinde bisher verschont geblieben. Im Jahr 1994 wurden in der KG Badgastein 192 Biotopflächen ausgewiesen, von denen ich im Jahr 2024 nachweislich 7 Biotope als zerstört bzw. verschwunden und mehrere in ihrer Ausdehnung reduziert vorfand. Die Reduzierung oder gar Beseitigung von Biotopen bzw. allgemein von Grünflächen im Ortsgebiet sind u. a. wegen der in der Folge nicht mehr vorhandenen feuchtigkeits- und temperaturregulierenden Wirkung ein wesentlicher und unwiederbringlicher Verlust für Ortsbewohner und Gäste.
KG Böckstein 03
Biotope → Talflora - bis 1.100 (1.000) m
Baumreihe Böckstein, Gasteinertal
2010
Baumreihe Böckstein, Gasteinertal
2021
† 2021 - Die Bäume südlich der ehemaligen Pizzeria wurden gefällt. Im September 2021 standen nur noch zwei Bäume der einstigen Baumreihe. Heute befindet sich hier ein Kaffeehaus.
 » Bilder-Galerie → Baumreihe hinter Pizzeria an Kreuzung = Biotop zerstört → BT-0109
Grauerlen-Weideau Böckstein, Gasteinertal
2010
Grauerlen-Weideau Böckstein, Gasteinertal
2024
† 2024 - Bis 2010 wurden bereits zahlreiche Bäume gefällt, 2018 ist nur noch eine Wiese vorhanden. Im Jahr 2023 wurde aufgrund von Hochwasser zudem das Areal durch Sand- und Schotterablagerungen verwüstet.
 » Bilder-Galerie → Grauerlen-Weideau O Wald in Weide = Biotop zerstört → BT-0045
Biotope → Bergflora - bis 2.000 (1.900) m
Niedermoor am Unterer Bockhartsee, Bad Gastein
2010
Niedermoor am Unterer Bockhartsee, Bad Gastein
2015
 2015 - Die Staumauer des Bockhartsees wurde im Jahre 2006/07 erneut erhöht. Dabei mussten die südlich gelegenen Grünerlen gerodet werden. Seither existiert anstatt des ehem. Niedermoores ein "Teich", deren Uferbereich mehrere Jahre aus Bauschutt besteht. Seit 2010 wird der Uferbereich von Schachtelhalmen und Wollgras besiedelt. Es scheint, als ob ein Renaturierungsvorgang einsetzt und ein neues Biotop entsteht.
 » Bilder-Galerie → Niedermoor Unterer Bockhartsee = Biotop verändert → BT-0580
Biotope → Alpenflora - oberhalb 2.000 (1.900) m
Alpenrosengebüsch Stubnerkogel, Bad Gastein
2010
Alpenrosengebüsch Stubnerkogel, Bad Gastein
2018
 2018 - In den Jahren 2012/13 wurden hier neben der schon bestehenden Schipiste zahlreiche Beschneiungsanlagen installiert. Strom- und Wasserleitungen machten ausgedehnte Grabungen notwendig. Zudem wurde im → Gipfelbereich - im Jahr 2017 eine weitere Plattform mit entsprechenden Planierungsarbeiten und Gehwegen errichtet. Das als Biotop ausgewiesene Almgebiet ist insbesondere am Grat und nordseitig in Teilbereichen stark beeinträchtigt und insgesamt reduziert.
 » Bilder-Galerie → Alpenrosengebüsch Stubnerkogel = Biotop reduziert/beeinträchtigt → BT-1360
Alpenrosengebüsch Stubnerkogel, Bad Gastein
2010
Alpenrosengebüsch Stubnerkogel, Bad Gastein
2021
 2021 - In den Jahren 2012/13 wurden entlang der bestehenden Skipisten zahlreiche Schneekanonen installiert, mit all den dazu gehörigen Strom- und Wasserleitungen, die ausgedehnte Grabungsarbeiten erforderlich machten. Nicht zuletzt wird heute der gesamte Osthang des Stubnerkogels oberhalb der Waldgrenze als Skipiste genutzt. Eine in großen Serpentinen angelegte breite geschotterte Straße durchzieht die "Alpenrosenheide" bis zur Bergstation des Stubnerkogels. Alpenrosenbestände sind im Jahr 2021 nur mehr kleinflächig anzutreffen. Die Alpenflora ist weitgehend zerstört.
 » Bilder-Galerie → Alpenrosengebüsch Stubnerkogel = Biotop stark reduziert → BT-1365
Gletschersee am Kreuzkogel, Bad Gastein
2006
Gletschersee am Kreuzkogel, Bad Gastein
2022
 2022 - Die Schneefelder, deren Schmelzwasser bisher den Gletschersee speisten, sind im Jahr 2022 weitgehend abgeschmolzen. Der See zeigt zwar noch seinen für Gletscherseen typische Trübung, schwimmende Eisschollen wie noch vor 16 Jahren finden sich aber nicht mehr.
 » Bilder-Galerie → Gletschersee am Kreuzkogel = Biotop verändert → BT-1076
Schneefeld am Kreuzkogel, Bad Gastein
2006
Schneefeld am Kreuzkogel, Bad Gastein
2022
† 2022 - Im Jahr 2022 findet sich nur mehr ein kleiner Schneerest unterhalb der Felswand des einstigen Schneefeldes. Der Bereich entspricht heute einer Schuttflur und talwärts bildet sich bereits eine Schneebodengesellschaft aus.
 » Bilder-Galerie → Schneefeld 1 am Kreuzkogel = Biotop nicht mehr vorhanden → BT-1162
Schneefeld am Kreuzkogel, Bad Gastein
2006
Schneefeld am Kreuzkogel, Bad Gastein
2022
† 2022 - Das am Ost-Hang ausgebildete Schneefeld speiste bis noch vor wenigen Jahren den Gletschersee. Der heute noch bestehende sehr kleine Schneefeldrest zeugt lediglich noch von der einstigen Existenz.
 » Bilder-Galerie → Schneefeld 2 am Kreuzkogel = Biotop nicht mehr vorhanden → BT-1163
Schneefeld am Kreuzkogel, Bad Gastein
2006
Schneefeld am Kreuzkogel, Bad Gastein
2022
† 2022 - Heute entspricht dem Bereich des einstigen Schneefeldes einer Schuttflur. Es sind keinerlei Schneefeldreste mehr auszumachen.
 » Bilder-Galerie → Schneefeld 3 am Kreuzkogel = Biotop nicht mehr vorhanden → BT-1164
Schneefeld am Mallnitzriegel, Bad Gastein
2011
Schneefeld am Mallnitzriegel, Bad Gastein
2022
† 2022 - Im Jahr 2022 wurden im Monat August nur mehr kleine Reste des Firnfeldes vorgefunden.
 » Bilder-Galerie → Schneefeld 1 am Mallnitzriegel = Biotop nicht mehr vorhanden → BT-1121
Schneefeld am Mallnitzriegel, Bad Gastein
2011
Schneefeld am Mallnitzriegel, Bad Gastein
2022
† 2022 - Im Jahr 2022 wurden im Monat August nur mehr kleine Reste des Firnfeldes vorgefunden.
 » Bilder-Galerie → Schneefeld 2 am Mallnitzriegel = Biotop nicht mehr vorhanden → BT-1122
Schneefeld am Mallnitzriegel, Bad Gastein
2011
Schneefeld am Mallnitzriegel, Bad Gastein
2022
† 2022 - Im Jahr 2022 ist das Schneefeld nicht mehr vorhanden. Das Gelände lässt aber noch die Ausdehnung der einstigen schneebedeckten Region erkennen.
 » Bilder-Galerie → Schneefeld 3 am Mallnitzriegel = Biotop nicht mehr vorhanden → BT-1123
Schneeboden im Ödenkar, Bad Gastein
2010
Schneeboden im Ödenkar, Bad Gastein
2018
† 2018 - Das Biotop ist aufgrund der zahlreichen planierten Skipisten und Liftanlagen stark belastet. Im Jahr 2017 wurde eine neue → Skipistentrasse - im Biotop planiert.
 » Bilder-Galerie → Schneeboden im Ödenkar = Biotop reduziert/beeinträchtigt → BT-0986
Die Katastralgemeinde Böckstein weist mit 1374 ausgewiesenen Biotopflächen (Stand 1994) die meisten Biotope im Gasteinertal auf. Insbesondere das Nassfeldertal und das Anlauftal sind hier flächenmäßig führend. Bedrohte und/oder zerstörte Biotope kommen in der → KG Böckstein - vor allem im Gebiet Nassfeld durch zahlreiche Schutzbauten, sowie der Errichtung von Lift- und Schipisten vor. Die Region der Hohen Tauern vom Schareck bis zur Elendscharte im Kötschachtal ist als Nationalpark hinreichend geschützt. Das Nassfelder Tal und das weite Gasteiner Nassfeld hingegen ist durch Tourismus, Bewirtschaftung und den Bau von Straßen, Liftanlagen oder Schipisten belastet. Die Biotope im Anlauftal werden stark durch Naturereignisse wie Lawinenabgänge, Hochwasser und Murenabgängen beeinflusst. Gletscher-, Firn- und Schneefelder schmelzen aufgrund der fortschreitenden Erderwärmung.
KG Remsach 08
Biotope → Talflora - bis 1.100 (1.000) m
Ufer-Baumreihe, Kötschachdorf
2018
Ufer-Baumreihe, Kötschachdorf
2024
† 2024 - Schon im Jahr 2018 wurde die Uferbaumreihe weitgehend reduziert. Im Jahr 2024 war von der einstigen Vegetation nichts mehr übrig.
 » Bilder-Galerie → Ufer-Baumreihe Kötschachdorf NO = Biotop zerstört → BT-0005
Ufergehölz, Kötschachdorf
2010
Straße, Kötschachdorf
2024
† 2024 - Im Frühjahr 2024 ist bereits das Bachbett des Ardackerbaches ausgebaggert und deren Ufer mit mächtigen Klammkalkfelsen befestigt. Der Baumbestand entlang des Baches wurde zur Gänze entfernt und durch den Bau einer breiten Straße ersetzt. Im gesamten Verlauf bis zum Steg knapp unterhalb der Wildbachsperre finden sich lediglich auf einem kurzen Abschnitt, entfernt von der neu errichteten Straße, noch einige Bäume. Das Biotop ist zur Gänze zerstört und durch eine Schotterstraße ersetzt worden.
 » Bilder-Galerie → Ufergehölz am Ardackerbach = Biotop zerstört → BT-0211
Ufergehölz, Kötschachdorf
2018
Ufergehölz, Kötschachdorf
2024
† 2024 - Im Frühjahr 2024 ist das Bachbett des Ardackerbaches ausgebaggert, deren Uferböschung mit dem Baumbestand entlang der Straße gerodet und das Ufer beiderseits mit mächtigen Klammkalkfelsen befestigt. Das Biotop ist zur Gänze zerstört.
 » Bilder-Galerie → Ufergehölz am Ardackerbach = Biotop zerstört → BT-0211
Feldgehölz, Kötschachdorf
2008
Feldgehölz, Kötschachdorf
2009
† 2009 - Bereits im Jahr 2008 sind einige Bäume entnommen worden. Im Jahr 2009 wurden dann alle gefällt.
 » Bilder-Galerie → Feldgehölz in Badbruck = Biotop zerstört → BT-0301
Grauerlenau, Remsach
2018
Grauerlenau, Remsach
2024
 2023 - Im Jahr 2023 mussten wegen Hochwasserschutzmaßnahmen zahlreiche Bäume gefällt, weite Flächen planiert, sowie Zufahrtsstraßen und tiefe Gräben, die als Entlastungsgerinne dienen sollen, errichtet werden. Im Jahr 2024 waren die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen. Das Biotop sollte aber aufgrund der tiefgreifenden Änderungen neu bewertet und das Entlastungsgerinne als eigener Biotoptyp "Wasser-/Entwässerungsgraben (1.2.5.1) abgegrenzt werden.
 » Bilder-Galerie → Grauerlenau 1 in Remsach = Biotop reduziert/verändert → BT-0191
Grauerlenau, Kötschachdorf
2018
Grauerlenau, Kötschachdorf
2024
 2023 - Im August 2023 wurde das bereits in den Jahren zuvor durch Trockenlegung und Abholzung reduzierte Biotop überschwemmt. Mächtige Sandbänke bedeckten die Vegetation. Im Frühjahr 2024 besiedelten bereits wieder Straußenfarne und jungen Erlenbäumchen die sandigen Flächen.
 » Bilder-Galerie → Grauerlenau 2 in Remsach = Biotop reduziert/verändert → BT-0355
Bedrohte und/oder zerstörte Biotope befinden sich in der → KG Remsach - insbesondere im Gebiet der Grauerlenau (Badesee bis Kötschachdorf) im Tal und am Taleingang ins Kötschachtal. Von den in der KG Remsach ausgewiesenen 375 Biotopflächen (Stand 1994) sind nachweislich 4 Biotope zerstört bzw. verschwunden und einige in ihrer Ausdehnung reduziert oder im Bestand gefährdet. Naturkatastrophen wie Hochwasser und Lawinenabgänge beeinträchtigen bevorzugt im hinteren Kötschachtal zahleiche Biotope. Hochwasserschutzbauten haben zudem Biotope nicht nur verändert oder zerstört, sondern könnten auch wieder neue entstehen lassen.

Gemeinde Bad Hofgastein

KG Hofgastein 02
Biotope → Talflora - bis 1.100 (1.000) m
Eschen, Baumgruppe Bad Hofgastein
2021
Eschen, Baumgruppe Bad Hofgastein
2024
 2024 - Ein Eschenbaum direkt am Höhenweg außerhalb der Thujen-Hecke und ein weiterer im Gastgarten wurden 2024 gefällt. Die Bäume waren über 100 Jahre alt, wie die Wachstumsringe beweisen.
 » Bilder-Galerie → Eschen SW bei Gasthof Gamskar = Biotop reduziert → BT-0091
Baumgruppe, Bad Hofgastein
2009
Baumgruppe, Bad Hofgastein
2011
† 2011 - Das ehemalige Biotop bestehend aus einem Berg-Ahorn und zwei Eschen musste dem neu gebauten Musikheim im Jahr 2011 weichen.
 » Bilder-Galerie → Baumgruppe W Musikheim = Biotop zerstört → BT-0077
Baumgruppe, Volksschule Bad Hofgastein
2010
Baustelle, Volksschule Bad Hofgastein
2011
† 2011 - Im April 2011 mussten alle Bäume des Biotops dem neuen Schulbau weichen.
 » Bilder-Galerie → Baumgruppe an der Schulstraße = Biotop zerstört → BT-0076
Baumreihe, Pfarrkirche Bad Hofgastein
2009
Baumreihe, Pfarrkirche Bad Hofgastein
2024
 2024 - Zwei große Kastanienbäume, sowie mehrere Bäume und Sträucher südlich des Pfarrhauses wurden im Jahr 2018 beseitigt und ein Parkplatz geschaffen. Im Jahr 2020 wurde im Bereich der ehemals gefällten Kastanienbäume ein Teil der alten Mauer entfernt und asphaltiert, um weitere Parkplätze (oberhalb der schon bestehenden) zu schaffen. Im Jahr 2021 wurde ein Kaltwasserbrunnen auf dem ehemals als Parkplatz genutzten → Areal - aufgestellt, wobei weitere Bäume bzw. Sträucher des Biotops entfernt wurden. Im Dezember 2023 wurde das Gebäude der Fa. Röck abgetragen. Im Frühjahr 2024 begann der Neubau mit einem mächtigen Aushub im gesamten Bauareals, welcher bis an das Biotop der Baumreihe am Weg zum Friedhof heranreicht.
 » Bilder-Galerie → Baumreihe um Pfarrkirche = Biotop reduziert/verändert → BT-0095
Baumreihe Gasteiner Ache, Bad Hofgastein
2008
Baumreihe Gasteiner Ache, Bad Hofgastein
2024
 2023/24 - Insbesondere im südlichen Abschnitt der Allee mussten im Jahr 2018 mehrere Eschen entfernt werden. Im Jahr 2023 wurden neuerlich um die 20 ältere Eschen gefällt und somit das Biotop reduziert. Im Frühjahr 2024 wurde aufgrund von Hochwasserschutzmaßnahmen die Ufervegetation beiderseits der Ache auf der gesamten Länge beseitigt und bis knapp an die Allee Grabungsarbeiten durchgeführt. Am orografisch rechten Achenufer wurde zudem eine Straße aufgeschüttet. Die Baumreihe ist mittlerweile sehr lückenhaft.
 » Bilder-Galerie → Baumreihe entlang der Gasteiner Ache = Biotop stark reduziert → BT-0002
Kurpark, Bad Hofgastein
2009
Kurpark, Bad Hofgastein
2024
 2023/24 - Im August 2016 wurden wegen eines Erweiterungsbaues der → Thermenanlage - zahlreiche Bäume im oberen Kurparkbereich gefällt. Zudem wurde der gesamte ober Kurparkbereich zur Baustellenfläche. Im Jahr 2017 mussten weitere Bäume nach einem heftigen → Föhnsturm - beseitigt werden. Im Jahr 2021 wird eine sog. "Bienenwiese" angelegt. Im August 2023 wurde aufgrund eines "Jahrhundert"-Hochwassers der gesamte Kurpark überschwemmt, wobei sich mächtige Sandbänke ablagerten. Planierungsarbeiten folgten. Der Park muss als weitgehend zerstört betrachtet werden und bedarf als Biotop eine Neubewertung.
 » Bilder-Galerie → Kurpark in Bad Hofgastein = Biotop stark reduziert/verändert → BT-0048
Fettweide, Bad Hofgastein
2019
Fettweide, Bad Hofgastein
2024
 2024 - Im Frühjahr 2024 wurde im Zuge der Hochwasserschutzbauten entlang der Gasteiner Ache die als Biotop ausgewiesene Fettweide zur Gänze planiert und teilweise mit dammartigen Aufschüttungen versehen. Beseitigt wurden auch die angrenzenden Bäume. Die für zukünftige Hochwasserereignisse dienende Überschwemmungsfläche bedarf als Biotop nach Wiederherstellung der Graslandschaft möglicherweise eine Neubewertung.
 » Bilder-Galerie → Fettweide S von Bad Hofgastein = Biotop reduziert/verändert → BT-0050
Ufer-Baumreihe, Bad Hofgastein
2009
Ufer-Baumreihe, Bad Hofgastein
2023
 2023 - Die Baumreihe entlang der Ache zwischen den Straßenbrücken Hauptstraße und Kurgartenstraße wurde im Jänner des Jahres 2023 aufgrund zahlreicher Baumfällungen (vorwiegend Eschen) stark reduziert.
 » Bilder-Galerie → Ufer-Baumreihe rechts Gasteiner Ache = Biotop reduziert → BT-0035
Baumreihe, Bundesstraße Bad Hofgastein
2009
Bundesstraße Bad Hofgastein
2018
† 2017 - Die Allee musste aufgrund eines neuen Verkehrskonzeptes → Ortseinfahrt West - im Jahre 2017 beseitigt werden. Der Baumbestand reichte vom Betriebsgebäude der Schlossalmbahn entlang der ehemaligen Hauptstraße bis zur Evang. Kirche.
 » Bilder-Galerie → Allee O Bundesstraße SW Bad Hofgastein = Biotop zerstört → BT-0038
Park, Sportplatz Bad Hofgastein
2009
Park, Sportplatz Bad Hofgastein
2024
† 2024 - Das Biotop wurde im Mai 2010 durch Herausschlagen von zahlreichen Fichten stark reduziert, ebenso südlich des → Tennisplatzes. - Am Nordende wurden einige wenige Apfelbäumchen gepflanzt. Im Juni 2021 wurden neuerlich entlang des neu gestalteten → Sportplatzes - Bäume gefällt, um so die Sportplatzfläche erweitern zu können. - Im Februar 2023 kam es am Südende des Biotops (alter Spielplatz) zu Baumschlägerungen, gefolgt von Planierungsarbeiten im Biotopbereich zwischen Minigolfplatz und Sportplatz, wo ein neuer Spielplatz entstand. Im Juni 2024 wurde auch das Biotopareal am Nordende gerodet. Das bis 2023 ohnehin nur mehr fragmentarisch vorhandene Biotop wurde letztlich im Jahr 2024 durch Rodung gänzlich zerstört.
 » Bilder-Galerie → Park SW Bad Hofgastein = Biotop zerstört → BT-0042
Schiwiese, Bad Hofgastein
2009
Schiwiese, Bad Hofgastein
2024
 2024 - Im August 2017 wurde die gesamte, ehemals sog. → Schi-Wiese - neu planiert und die vorhandene Erde mit Fremdmaterial (Aushubmaterial ?) vermengt. Im Frühjahr 2024 kam es nördlich des Biotops nahe dem Haltestellenweg zu Aufschüttungen, um hier mehrere Baucontainer für die Baustelle unterhalb der Bahnstrecke abzustellen. Das ehemals als Fettwiese geführte Biotop hat sich Jahre später nach den Planierungsarbeiten offensichtlich erholt und scheint im Bestand nicht wesentlich verändert - mittlerweile jedoch in seiner Ausdehnung reduziert.
 » Bilder-Galerie → Fettwiese Talstation Schlossalmbahn = Biotop reduziert/verändert → BT-0044
Parkplatz SW Bad Hofgastein
2009
Parkplatz SW Bad Hofgastein
2018
† 2018 - Der Parkplatz wurde in den Jahren 2017 und 2018 wegen der Errichtung einer neuen Schlossalmbahn als Baustellengelände benutzt. Dabei mussten alle Bäume des Biotops gefällt werden. Nach Fertigstellung der Liftanlagen wurde das Areal als Parkplatz ausgebaut.
 » Bilder-Galerie → Parkplatz SW Bad Hofgastein = Biotop zerstört → BT-0045
Gehölzstreifen, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2010
Gehölzstreifen, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2018
† 2018 - Das Biotop wurde im Zuge der Demontage der alten im April 2018 völlig zerstört. Alle Bäume wurden entfernt und das Gelände planiert.
 » Bilder-Galerie → Gehölzstreifen bei Schlossalmbahn = Biotop zerstört → BT-0xxx
Fichtenhecke, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2010
Fichtenhecke, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2018
 2018 - Die Fichtenhecke wurde bis auf einen Restbestand im Norden durch den Straßenbau stark reduziert. Einige wenige Fichten sind nach dem Rückbau der Straße zwar noch vorhanden, insgesamt aber scheint das Biotop zumindest im Jahr 2024 sehr reduziert.
 » Bilder-Galerie → Fichtenhecke W Schlossalmbahn = Biotop reduziert → BT-0058
Allee, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2009
Allee, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2024
 2010/24 - Im Südteil der Allee mussten, insbesondere während der Bauarbeiten des Projektes "Schlossalmbahn Neu" im Jahr 2018 im einige Bäume entfernt werden; wenige neue wurden im Jahr 2020 gepflanzt.
 » Bilder-Galerie → Allee bei Parkplatz SW Bad Hofgastein = Biotop reduziert → BT-0059
Gehölzstreifen, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2009
Gehölzstreifen, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2018
† 2018/19 - Im Jahr 2019 wurde die neue Schlossalmbahn fertig gestellt und der Parkplatz entsprechend erweitert. Die Fettwiese ist nur mehr um die neu gebaute Überführung bzw. entlang der neu errichteten Beschneiungsanlage sichtbar vorhanden und wurde zudem durch Grabungs- und Planierarbeiten verändert bzw. weitgehend zerstört. Die Wiesenfläche wird heute als Skipiste genutzt.
 » Bilder-Galerie → Fettwiese - Parkplatz Schlossalmbahn = Biotop verändert/zerstört → BT-0060
Wirtschaftswald, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2009
Wirtschaftswald, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2020
† 2018/19 - Das Wäldchen wurde im Zuge des Neubaus der Schlossalmbahn in den Jahren 2018/19 gerodet und eine Überführung errichtet.
 » Bilder-Galerie → Wirtschaftswald-2 W Schlossalmbahn = Biotop zerstört → BT-0062
Wirtschaftswald, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2009
Wirtschaftswald, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2024
 2018/19 - Das Wäldchen wurde im Zuge des Neubaus der Schlossalmbahn bzw. der Überführung in den Jahren 2018/19 in seiner Ausdehnung stark reduziert.
 » Bilder-Galerie → Wirtschaftswald-1 W Schlossalmbahn = Biotop reduziert/verändert → BT-0065
Siedlungsfläche, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2010
Siedlungsfläche, Schlossalmbahn Bad Hofgastein
2024
 2018/19 - Zahlreiche Bäume wurden mittlerweile im als Biotop ausgewiesenen Areal gefällt und somit das Biotop stark reduziert.
 » Bilder-Galerie → Privatgrundstück SW Schlossalmbahn = Biotop reduziert/verändert → BT-0066
Magerwiese, Parkplatz Bad Hofgastein
2010
Schlossalmbahn Parkplatz Bad Hofgastein
2024
† 2019 - Das Biotop wurde im Jahr 2019 Teil eines neu geschaffenen Parkplatzes und dadurch völlig beseitigt.
 » Bilder-Galerie → Magerwiese S Parkplatz Bad Hofgastein-W = Biotop zerstört → BT-0109
Allee, Haltestellenweg Bad Hofgastein
2010
Allee, Haltestellenweg Bad Hofgastein 2024
2024
 2024 - Im Zuge der Verlegung der Hochspannungstrasse noch vor dem Bau der neuen Schlossalmbahn bzw. dem Bau neuer Straßen (Kreisverkehr), den Planierungsarbeiten der ehemaligen "Schiwiese" im Jahr 2017 und letztlich dem Hochwasserschutzbau des Steinbaches im Jahr 2024 mussten zahlreiche Bäume weichen.
 » Bilder-Galerie → Allee gegenüber Parkplatz Talstation = Biotop reduziert/verändert → BT-0041
Biotope → Bergflora - bis 2.000 (1.900) m
Streuobstwiese Grubhof, Bad Hofgastein
2017
Streuobstwiese Grubhof, Bad Hofgastein
2024
 2017 - Das alte Bauernhaus wurde im Jahr 2017 abgetragen und neu aufgebaut. Schon zuvor wurden mehrere Obstbäume, insbesondere talwärts entfernt und später neue gepflanzt. Obstbäume befanden sich einst rings um das Bauerngehöft. Bergwärts hinter dem Stallgebäude sind noch mehrere vorhanden.
 » Bilder-Galerie → Streuobstwiese um Grubhof = Biotop reduziert → BT-0068
Bedrohte und/oder zerstörte Biotope befinden sich in der → KG Hofgastein - vornehmlich im Ortsgebiet, zumal durch Hochwasserschutzbauten entlang der Gasteiner Ache starke Veränderungen notwendig sind und wegen Wohnbauten, sowie der Errichtung von Spiel-, Sport- und Parkplätzen immer wieder Wald- und Grünflächen geopfert werden. Von den in der KG Hofgastein ausgewiesenen 117 Biotopflächen (Stand 1994) sind einige Biotope zerstört bzw. verschwunden und mehrere in ihrer Ausdehnung stark reduziert oder im Bestand gefährdet.
KG Harbach 05
Biotope → Talflora - bis 1.100 (1.000) m
Hecke in Harbach, Bad Hofgastein
2009
Hecke in Harbach, Bad Hofgastein
2020
 2024 - Die mehrarmige Hecke inmitten von Fettwiesen, entlang der Bundesstraße im Westen und entlang des Biotops 0067 (Baumreihe Harbach bis Taxerbrandstatt) im Osten, ist im Jahr 2020 durch Planierungsarbeiten in ihrer Ausdehnung stark reduziert worden. Zudem erscheint die Hecke, insbesondere inmitten der Fettwiesen, im Jahr 2024 zunehmend lückig.
 » Bilder-Galerie → Heckenstück in Harbach N Walch = Biotop reduziert → BT-0070
Hecke in Harbach, Bad Hofgastein
2009
Hecke in Harbach, Bad Hofgastein
2024
 2024 - Die Bäume am Nordende der Hecke wurden beseitigt.
 » Bilder-Galerie → Heckenstück in Harbach N Walch = Biotop reduziert → BT-0057
Die Katastralgemeinde Harbach schließt auch das Ortsgebiet Laderding mit ein und reicht gegen Norden bis Taxerbrandstatt. Bedrohte und/oder zerstörte Biotope kommen in der → KG Harbach - nur in Teilbereichen vor, wie z. B. im Rahmen der Wildbachverbauung des Aubaches. Von den in der KG Harbach ausgewiesenen 101 Biotopflächen (Stand 1994) ist nachweislich nur 1 Biotop, die → Hecke NNW Unterau - gänzlich beseitigt worden. Das Biotop Aubach mit der Ufervegetation wurde ebenfalls stark verändert, da deren Unterlauf wegen häufiger Überschwemmungen befestigt und ausgebaut werden musste.
KG Heißingfelding 06
Biotope → Talflora - bis 1.100 (1.000) m
Birnbaum, Bad Hofgastein
2009
Birnbaum, Bad Hofgastein
2013
† 2017 - Der Baum stand noch 2009 in volle Blüte war aber im Jahr 2013 nicht mehr vorhanden.
 » Bilder-Galerie → Birnbaum im N-Teil von Gadaunern = Biotop zerstört → BT-0030
Eschenreihe, Bad Hofgastein
2009
Eschenreihe, Bad Hofgastein
2018
† 2017 - Noch vor dem allgemeinen Eschensterben im Gasteinertal wurden diese Eschen gerodet und die Wurzelstöcke beseitigt.
 » Bilder-Galerie → Eschenreihe SW Gadaunern = Biotop zerstört → BT-0045
Teich, Bad Hofgastein
2009
Teich, Bad Hofgastein
2023
† 2017 - Nach dem Bau einer geschotterten Straße zur Anlage eines Entlastungsgerinnes im Dezember 2022 wurde hier anlässlich des Hochwasserschutzprojektes Gasteinertal das Biotop vollkommen zerstört und ist nun Teil des Entlastungsgerinnes.
 » Bilder-Galerie → Teich SSO Toferer = Biotop zerstört → BT-0049
Allee Feldingweg, Bad Hofgastein
2009
Allee Feldingweg, Bad Hofgastein
2024
 2017 - Im Zuge der Wildbachverbauung mussten die Bäume entlang des Feldingweges, welche sich zwischen Feldingbach und Feldingweg befanden, entfernt werden. Die Baumreihe setzt sich als Biotop bis zur Pyrkerstraße fort. Auch hier wurden Bäume gefällt.
 » Bilder-Galerie → Allee an Pyrkerstraße und Feldingweg = Biotop reduziert → BT-0017
Die Katastralgemeinde Heißingfelding schließt auch das Ortsgebiet Gadaunern mit ein. Bedrohte und/oder zerstörte Biotope kommen in der → KG Heißingfelding - vereinzelt vor. Von den in der Katastralgemeinde ausgewiesenen 98 Biotopflächen (Stand 1994) sind nachweislich mehrere Biotope zerstört und/oder reduziert worden. Einige sind, insbesondere im Gebiet der Grauerlenauen (Badesee) besonders gefährdet.
KG Vorderschneeberg 09
Biotope → Talflora - bis 1.100 (1.000) m
Ufergehölz, Bad Hofgastein
2009
Ufergehölz, Bad Hofgastein
2023
† 2022/23 - Infolge der Baumaßnahmen, betreffend das Projekt "Hochwasserschutz Gasteinertal", wurde die gesamten Ufervegetation westlich des Badesees bzw. am orografisch rechten Ufer der Gasteiner Ache im Dezember 2022 und danach stark verändert bzw. reduziert. Im Herbst 2023 wurden zudem große Mengen Schotter im ehemals als Biotop ausgewiesenem Bereich aufgebracht und dieser im Jahr 2024 mit Humuserde bedeckt.
 » Bilder-Galerie → Ufergehölz 75m SW Badesee = Biotop zerstört → BT-0238
Badesee Bad Hofgastein
2007
Badesee Bad Hofgastein
2024
 2023/24 - Im Zuge der Hochwasserschutzbauten im Bereich des Badesees wurde dieser im Jahr 2023 stark beeinträchtigt und der Uferbereich südlich und westlich zerstört. Eine Neubewertung als Biotop scheint notwendig.
 » Bilder-Galerie → Badesee Bad Hofgastein = Biotop reduziert/verändert → BT-0371
Hochstudenflur Anger, Bad Hofgastein
2011
Hochstudenflur Anger, Bad Hofgastein
2024
† 2024 - Im Jahr 2018 wurde infolge Bautätigkeiten das Biotop im oberen Bereich reduziert und insgesamt stark beeinträchtigt. Im Jahr 2024 befindet sich hier anstatt einer Hochstaudenflur eine Wiese.
 » Bilder-Galerie → Hochstaudenflur S Bhf. Angertal = Biotop zerstört → BT-0099
Grauerlenau, Bad Hofgastein
2008
Grauerlenau, Bad Hofgastein
2023
 2018 - Zahlreiche Bäume werden seit 2008 immer wieder gefällt, wie diverse → Holzstöße - zeigen. Straßenbau und Erdumwälzungen zwecks Errichtung eines Entlastungsgerinnes im Zuge des neu geplanten Hochwasserschutzes Gasteinertal dezimiert das Biotopareal im Jan/Feb 2023 weiter beträchtlich.
 » Bilder-Galerie → Grauerlenau 200m O Badesee = Biotop reduziert/verändert → BT-0515
Grauerlenau, Badesee Bad Hofgastein
2008
Grauerlenau Badesee, Bad Hofgastein
2024
 2023 - Zunehmende Abholzung seit etwa dem Jahr 2008 haben das Biotop über die Jahre leicht dezimiert. Der Bau einer Straße am nordöstlichen Rand des Biotops und eines dazu parallel verlaufenden Entlastungsgerinnes im Jahr 2022/23 haben die Biotopfläche allerdings stark reduziert.
 » Bilder-Galerie → Grauerlenau O Badesee Bad Hofgastein = Biotop reduziert → BT-0516
Grauerlenau Totarm, Bad Hofgastein
2009
Grauerlenau Totarm, Bad Hofgastein
2023
 2023 - Mit der Errichtung einer geschotterten Straße und der Schaffung eines Entlastungsgerinnes im Rahmen des Hochwasserschutz-Projektes Gasteinertal wurde der nordwestliche Anteil des Biotops 2022/23 vollkommen zerstört bzw. auf einen Restanteil reduziert.
 » Bilder-Galerie → Totarm der Gasteiner Ache, NO Badesee = Biotop reduziert → BT-0517
Fettwiese Hundsdorf, Bad Hofgastein
2009
Fettwiese Hundsdorf, Bad Hofgastein
2024
 2024 - Mehrere Siedlungshäuser wurden im oberen, westlichen Areal des als Fettwiese ausgewiesenen Biotops gebaut und so das Areal reduziert.
 » Bilder-Galerie → Fettwiese in Hundsdorf = Biotop reduziert → BT-0036
Baumhecke, Bad Hofgastein
2010
Baumhecke, Bad Hofgastein
2024
 2024 - Bis zum Jahr 2024 sind mehrere Bäume gefällt und offensichtlich einige wenige neu gepflanzt worden. Das Biotop zeigt sich im westlichen Abschnitt sehr lückig.
 » Bilder-Galerie → Baumhecke N von Dietersdorf = Biotop reduziert → BT-0023
Biotope → Bergflora - bis 2.000 (1.900) m
Grauerlenau Totarm, Bad Hofgastein
2011
Grauerlenau Totarm, Bad Hofgastein
2020
† 2020 - Der Grauerlenbestand wurde mittlerweile gerodet und existiert im Jahre 2020 nicht mehr. Wenige Sträucher finden sich noch entlang des ehemaligen Biotops.
 » Bilder-Galerie → Grauerlenwald 120m SW Haberreith = Biotop zerstört → BT-0369
Feuchtwiese, Bad Hofgastein
2024
Feuchtwiese, Bad Hofgastein
2024
 2024 - Durch im Jahr 2024 neu geschaffene Entwässerungsgräben wird versucht, die Feuchtwiese als Weideland besser nutzen zu können. Die Gefährdung des Biotops liegt in der Nutzungsänderung (Entwässerung) oder in der Verbuschung bei Auflassung als Weidefläche.
 » Bilder-Galerie → Beweidete Feuchtwiese 510m Haberreith = Biotop beeinträchtigt → BT-0343
Biotope → Alpenflora - oberhalb 2.000 (1.900) m
Quellflur Schlossalm, Bad Hofgastein
2010
Quellflur Schlossalm, Bad Hofgastein
2018
 2017 - Im Oktober 2017 wurden hier zwecks neuerlicher Quellfassung ausgedehnte Grabungsarbeiten durchgeführt. Die Quellflur wurde dabei in Teilbereichen vollständig zerstört.
 » Bilder-Galerie → Quellflur 180m SW Hamburger Htt. = Biotop reduziert → BT-0293
Die → KG Vorderschneeberg - schließt auch das Angertal mit ein. Ein Großteil der bedrohten und/oder zerstörten Biotope befindet sich in dieser Katastralgemeinde, wobei insbesondere der Ausbau von Schipisten wesentlichen Anteil hat. Von den in der Katastralgemeinde ausgewiesenen 669 Biotopflächen (Stand 1994) sind neben den bereits zerstörten oder reduzierten Biotopen immer mehr auch in ihrer Ausdehnung gefährdet.
KG Wieden 10
Biotope → Talflora - bis 1.100 (1.000) m
Bach in Stain, Bad Hofgastein
2023
Bach in Stain, Bad Hofgastein
2023
 2024 - Im Jahr 2022/23 wurde oberhalb des Siedlungsbereiches in Stain eine mächtige Wildwasser-Talsperre (Dosiersperre) errichtet. Unterhalb der Wehranlage wurde das Bachbett neu gegraben, befestigt und verrohrt. Der Bachverlauf entspricht nicht mehr den Gegebenheiten des im Jahr 200 beschriebenen Biotops und bedarf einer Neubewertung.
 » Bilder-Galerie → Bach NW von Stein = Biotop verändert → BT-0041
Holzlagerplatz in Stein, Bad Hofgastein
2009
Holzlagerplatz in Stein, Bad Hofgastein
2023
 2023 - Nach der Hochwasserkatastrophe im Juli 2020, wobei der Leidalmbach durch mächtige Geröllmassen den Schwemmkegel bis zur Gasteiner Ache zur Gänze vernichtete, war auch dieses Biotop betroffen. Heute entspricht es nur mehr teilweise der Biotopkartierung von 2000 und muss als stark reduziert bzw. verändert betrachtet werden.
 » Bilder-Galerie → Holzlagerplatz S von Stein = Biotop reduziert/verändert → BT-0086
Hecke in Breitenberg, Bad Hofgastein
2009
Hecke in Breitenberg, Bad Hofgastein
2023
† 2023 - Im Jahre 2008/09 wurden Bäume gefällt. Danach bestand nur mehr ein Heckenfragment. Im Jahr 2023 waren alle Bäume und Sträucher beseitigt.
 » Bilder-Galerie → Hecke bei Modell-Flugplatz = Biotop zerstört → BT-0072
Hecke, Bahnhof Bad Hofgastein
2009
Hecke, Bahnhof Bad Hofgastein
2011
† 2011 - Die Ahorn/Fichten-Hecke lag östlich entlang der Bahntrasse bzw. nördlich des Bahnhofes Hofgastein. Mehrere Bäume wurden bereits im April 2010 gefällt, die letzten 3 Exemplare im Jahre 2011.
 » Bilder-Galerie → Hecke SW von Breitenberg = Biotop zerstört → BT-0027
Biotope → Bergflora - bis 2.000 (1.900) m
Baumreihe Bad Hofgastein
2010
Baumreihe Bad Hofgastein
2024
 2024 - Im Jahr 2024 fehlen zahlreiche Bäume, die wohl schon Jahre zuvor gefällt worden waren. Die Baumreihe zeigt sich derzeit sehr lückig. Beweidung findet statt.
 » Bilder-Galerie → Allee S Viehhauser = Biotop reduziert → BT-0237
Wiedner Almbach, Bad Hofgastein
2008
Wiedner Almbach, Bad Hofgastein
2023
† 2023 - Der Wiedner Almbach brachte nach heftigen Regenfällen entwurzelte Bäume und Geröll ins Tal und verwüstete das Bachbett im Bereich der Klamm (BT-109) und im Mittellauf mit den daran anschließenden Feldern → Wildwasserschäden - im Jahr 2020. Der als Biotop ausgewiesene Mittellauf entspricht nicht mehr der Biotopkartierung aus dem Jahr 2000 und muss in diesem Bereich als zerstört betrachtet werden, zumal nach dem Bau einer mächtigen Wehranlage auch das Bachbett entsprechend begradigt und ausgebaut wurde.
 » Bilder-Galerie → Klamm, Wiedner Almbach = Biotop zerstört → BT-0094
Bach bei Stain, Bad Hofgastein
2023
Bach bei Stain, Bad Hofgastein
2023
 2024 - Nach schweren Verwüstungen im Juli 2020 durch den Wiedner Almbach wurde auch das Bachbett dieses Gebirgsbaches stark verändert.
 » Bilder-Galerie → Bach W Stein = Biotop verändert → BT-0067
Wiedner Bach, Bad Hofgastein
2008
Wiedner Bach, Bad Hofgastein
2023
 2024 - Der Wiedner Almbach führte nach heftigen Regenfällen entwurzelte Bäume und Geröll mit sich und verwüstete auch das Bachbett im Bereich der Klamm von der oberen Waldgrenze bis ins Tal. Die gesamte Ufervegetation entlang des Bachverlaufes wurde zerstört.
 » Bilder-Galerie → Klamm, Wiedner Almbach = Biotop reduziert → BT-0109
Baumgruppe Brandeben, Bad Hofgastein
2009
Baumgruppe Brandeben, Bad Hofgastein
2023
 2023 - Im Jahr 2023 stehen nur mehr 2 Bäume, wobei die Esche durch Pilzbefall stark geschädigt scheint.
 » Bilder-Galerie → Eschen und Berg-Ahorn W Brandeben = Biotop reduziert → BT-0306
Fettweide, Bad Hofgastein
2011
Fettweide, Bad Hofgastein
2024
 2024 - Die Fettweide wurde vermutlich wegen dem Vorhandensein ungewollter Kräuter im Jahr 2024 mehrmals vorzeitig gemäht. Wiederholtes Mähen in kurzen Abständen ermöglicht eine Veränderung des Artenbestandes der Weide. Eine Neubewertung des Biotoptyps wäre erforderlich.
 » Bilder-Galerie → Fettweide 2 W Mitteregg = Biotop verändert → BT-0256
Biotope → Alpenflora - oberhalb 2.000 (1.900) m
Weidetümpel, Schlossalm Bad Hofgastein
2009
Weidetümpel, Schlossalm Bad Hofgastein
2021
 2024 - Seit Juni 2017 erfolgen unweit des Weidetümpels → Bauarbeiten - zwecks Errichtung der Schlossalmbahn-Bergstation, wobei während der gesamten Bauzeit der als Biotop ausgewiesene Tümpel abgegrenzt wurde. Nach Ende der Bauarbeiten 2019/20 wurde die Abgrenzung entfernt. Nun liegt das Biotop ungeschützt inmitten der Skipiste bzw. des Besucherstromes.
 » Bilder-Galerie → Weidetümpel Schlossalm-Bergstation = Biotop reduziert/gefährdet → BT-0339
Weidetümpel, Schlossalm Bad Hofgastein
2010
Weidetümpel, Schlossalm Bad Hofgastein
2018
† 2018 - Das Biotop wurde im Sommer 2017 durch Baggerarbeiten nördlich der bereits bestehenden Sesselliftanlage zerstört. Hier wurde in den Jahren 2018/19 das Areal der Windkantengesellschaft planiert und die Bergstation der neuen Schlossalmbahn errichtet.
 » Bilder-Galerie → Windkanten Schlossalm-Bergstation = Biotop zerstört → BT-0366
Die Katastralgemeinde Wieden reicht gegen Süden über die Schlossalm bis zum Mitterberg. Zerstörte Biotope in der → KG Wieden - finden sich vornehmlich wegen gehäufter Hochwasserkatastrophen und der Hochwasserschutzbauten, die eben wegen der Hochwassergefahr und der Murenabgänge errichtet wurden. Von den in der Katastralgemeinde ausgewiesenen 375 Biotopflächen (Stand 1994) wurden mehrere Biotope, insbesondere im Tal zerstört, durch Schutzbauten beeinträchtigt oder sind gefährdet.

Gemeinde Dorfgastein

KG Dorfgastein 04
Biotope → Talflora - bis 1.100 (1.000) m
Baumreihe Dorfgastein, Bad Hofgastein
2011
Baumreihe Dorfgastein, Bad Hofgastein
2018
† 2018 - Im Jahre 2009 stehen nur noch 5 Bäume auf einer Länge von max. 10 m und vereinzelt Sträucher. Die wenigen noch im Jahr 2011 vorhandenen Sträucher waren im Jahr 2018 auch nicht mehr vorhanden.
 » Bilder-Galerie → Baumreihe S Dorfgastein = Biotop zerstört → BT-0073
Birnbaum in Luggau, Dorfgastein
2009
Birnbaum in Luggau, Dorfgastein
2020
† 2020 - Im Jahr 2020 findet sich anstelle des Birnbaumes ein großflächiger Parkplatz.
 » Bilder-Galerie → Birnbaum in Luggau = Biotop zerstört → BT-0036
Hecke in Luggau, Dorfgastein
2009
Hecke in Luggau, Dorfgastein
2023
† 2023 - Im Jahr 2018 waren nur mehr Vogelbeerbäume und nach einer Lücke Fichten am Straßenrand. Auch der Teil zum Luggauer Bach weist nur mehr einen geringen Baumbestand auf. Im Jahr 2023 waren auch die restlichen Fichten entlang der Straße beim Heustadel nicht mehr vorhanden. Insgesamt entspricht das ehem. Biotop nicht mehr der Biotopkartierung von 2003 und muss als zerstört betrachtet werden.
 » Bilder-Galerie → Hecke in Luggau = Biotop zerstört → BT-0047
Baumreihe Stöcklgut, Dorfgastein
2009
Baumreihe Stöcklgut, Dorfgastein
2024
† 2024 - Einige der Bäume und Sträucher wurden schon vor 2009 gefällt, weitere in den Jahren danach, insbesondere wohl auch infolge von Murenabgängen wie z. B. im November 2019. Im Jahr 2024 stehen nur mehr vereinzelt Bäume. Das Biotop "Baumreihe" ist so nicht mehr vorhanden und muss als zerstört gelten.
 » Bilder-Galerie → Baumreihe S Stöcklgut = Biotop zerstört → BT-0063
Baumreihe Dorfgastein
2009
Allee, Alte Straße Dorfgastein
2024
 2024 - In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Bäume gefällt und dadurch sind, insbesondere im nördlichen Bereich, weite Lücken entstanden. Teilweise wurden Jungbäume gepflanzt. Im nördlichen Teil zeigt sich im Jahr 2024 der Baumbestand drastisch reduziert.
 » Bilder-Galerie → Allee, Alte Bundesstraße S Dorfgastein = Biotop verändert/reduziert → BT-0076
Baumreihe Dorfgastein
2009
Baumreihe Dorfgastein
2024
 2024 - Mehrere neue Wohnbauten erforderten im gesamten Verlauf des Biotops schon Jahre zuvor Baumschlägerungen und Planierungsarbeiten. Die Baumreihe zeigt sich im Jahr 2024 stark reduziert. Einige Jungbäume wurden gepflanzt und abschnittsweise Gartenhecken angelegt.
 » Bilder-Galerie → Allee in Dorfgastein = Biotop verändert/reduziert → BT-0085
Die Katastralgemeinde Dorfgastein schließt auch das Ortsgebiet Luggau mit ein, der nördliche und östliche Teil des Gemeindegebietes (Unterberg, Klammstein, Maierhofen, Bergl) wird der KG Klammstein zugeordnet. Bedrohte und/oder zerstörte Biotope kommen in der → KG Dorfgastein - wegen vermehrter Bautätigkeit und/oder durch Änderungen im Nutzungsverhalten bzw. Gewinnung von Weideland wohl vor. Von den in der Katastralgemeinde ausgewiesenen 272 Biotopflächen (Stand 1994) sind derzeit nur wenige beeinträchtig oder zerstört worden, insbesondere die Patschgwiese hat als Naturschutzgebiet hohe Bedeutung und scheint derzeit nicht gefährdet.
KG Klammstein 07
Biotope → Talflora - bis 1.100 (1.000) m
Ufergehölz in Unterberg, Dorfgastein
2009
Ufergehölz in Unterberg, Dorfgastein
2012
 2012 - Im Jahre 2011/12 wurden die Bäume talwärts gefällt. Im oberen Hangbereich scheint die Hecke noch geschlossen.
 » Bilder-Galerie → Ufergehölz SW Unterberg = Biotop reduziert → BT-0050
Biotope → Bergflora - bis 2.000 (1.900) m
Hecke Bergl, Klammstein
2013
Hecke Bergl, Klammstein
2023
† 2023 - Einige Bäume wurden in den Jahren 2008 bis 2012 dem → Biotop - entnommen. Im Jahr 2021 scheint sich die Heckenlücke durch Nachwuchs wieder zu schließen. Im Jahr 2023 allerdings zeigt sich die Heckenstruktur erneut lückig und bildet sich wohl nicht mehr weiter aus.
 » Bilder-Galerie → Hecke W Hauserbauer = Biotop zerstört → BT-0106
Baumreihe Mayerhofen, Dorfgastein
2010
Baumreihe Mayerhofen, Dorfgastein
2013
 2013 - Einige Bäume wurden 2013 gefällt und die noch verbliebenen entlang der Ortseinfahrtsstraße stark zurückgeschnitten.
 » Bilder-Galerie → Baumreihe, Ortseinfahrt Mayerhofen = Biotop reduziert → BT-0082
Die Katastralgemeinde Klammstein schließt auch das Ortsgebiet Unterberg, Maierhofen und das Bergl mit ein. Bedrohte und/oder zerstörte Biotope kommen in der → KG Klammstein - nicht allzu häufig vor, Niedermoore und Feuchtwiese am Berg scheinen aber teilweise aufgrund Nutzungsänderungen gefährdet. Von den in der KG Klammstein ausgewiesenen 272 Biotopflächen (Stand 1994) sind nur wenige Biotope gänzlich zerstört, einige jedoch in ihrer Ausdehnung reduziert oder beeinträchtigt.
Weiterführende und verwandte Themen :
• Archiv → Strenger Biotopschutz - Grauerlenau
• Archiv → Vegetationsstufen - Gasteinertal
• Ökologie → Biotoptypen - Land Salzburg

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Die Biotopabgrenzung entspricht der → Biotopkartierung - des Landes Salzburg
von Günther Nowotny und Hermann Hinterstoisser et al. April 1994.
Biotopauswahl und Bilddokumentation unvollständig !

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